Mit Feuer und Flamme - Trickfilme zu Pfingsten aus dem TV-Magazin "Hallo Benjamin!"

Mit Feuer und Flamme - Trickfilme zu Pfingsten aus dem TV-Magazin "Hallo Benjamin!"

Pfingsten ist das kirchliche Fest, dessen christliche Bedeutung in der Bevölkerung am wenigsten bekannt ist. Die Pfingstgeschichte ist auch für Kinder nicht ganz einfach zu verstehen. Das Brausen des Windes, die Flammen auf den Köpfen der Jünger und das plötzliche Verstehen fremder Sprachen sind für Kinder nur schwer einzuordnen. Dass hier ein inneres Geschehen in den Herzen der Jünger beschrieben wird, kann den Kindern jedoch durch Bilder, Alltagsgeschichten und spielerisches Erleben vermittelt werden.

Die sechs kurzen Trickfilme greifen den biblischen Text über das Pfingstwunder in der Apostelgeschichte auf und erzählen jeweils eine kleine Geschichte dazu, welche die Sichtweise von Grundschulkindern berücksichtigt und in allen sechs Geschichten die Begeisterung, die durch das Kommen des Heiligen Geistes über die Menschen kommt, auf kindgerechte Weise vermittelt.

Die DVD enthält kreative Arbeitsmaterialien für den Religionsunterricht in der Grundschule (Klassenstufen 1 - 3), u.a. ein interaktives Memory fürs Whiteboard.

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD
Inhaltsübersicht, Gliederung der DVD

Bezug zum Bildungsplan
Bildungsstandards der Länder für die Grundschule

Die Pfingstgeschichte
aus religionspädagogischer Sicht

Arbeitsblatt M08
Redewendungen zu "Geist" und "Heiliger Geist"

Arbeitsblatt M17
Benjamin Rätselseite

Medientipps

Von Ina Hochreuther und Sabine Kögel-Popp

Literatur

Eugen Drewermann: Die Apostelgeschichte: Wege zur Menschlichkeit. Patmos Verlag 2011.
Die Apostelgeschichte setzt das Lukasevangelium fort, indem es die Ausbreitung der Jesus-Bewegung in die hellenistisch-römische Welt hinein erzählt. Genauso wie in seinem Evangelium will Lukas nicht nur historisch informieren, sondern Glauben verkündigen. In diesem Sinne legt Eugen Drewermann die Apostelgeschichte aus. Er fragt danach, was Menschen brauchen, um ihr Leben zu verändern und wie sie von dem Kampf mit ihrer Lebensangst weg in ein Feld des Vertrauens geführt werden können. Überzeugend zeigt er anhand der Geschichte der frühen christlichen Gemeinden, wie man die Botschaft Jesu im Kern verfehlt, wenn sie moralisch auslegt wird als eine willentliche Änderung der Lebensführung aufgrund einer neuen sittlichen Einsicht. Jesus dagegen befähigte die Menschen, allein auf Gott zu hören, und redete leise in den Herzen der Menschen die Sprache der Liebe.

Julia Gerth: Der Heilige Geist – Das ist mehr so ein Engel, der hilft Gott. Vandenhoeck & Ruprecht Unipress, 2011.
Der Heilige Geist im Religionsunterricht der Grundschule und der Sekundarstufe 1: Der Heilige Geist ist selten Thema der religiösen Vermittlung. Eine genaue Analyse von Schulbüchern und rechtlichen Vorgaben für den Religionsunterricht, durchgeführt in Niedersachsen, zeigt dies deutlich. Auch in der kindertheologischen Forschung wurde der Heilige Geist bisher kaum bedacht. In 33 Gesprächen mit Schüler/innen der vierten und achten Klasse wird hier deren pneumatologischen Vorstellungen nachgegangen, ihre ganz eigenen Geistkonzepte werden entfaltet und vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Pneumatologie beleuchtet. Es wird erkennbar, wie unterschiedlich Theologie, Schulbücher und Schüler/innen mit dem Thema umgehen und welch großer Handlungsbedarf hier aus religionspädagogischer Sicht besteht, sollen pneumatologische Inhalte nicht aus dem Religionsunterricht verschwinden. Abschließend werden daher vor dem Hintergrund der empirischen Untersuchung didaktische Ideen für das Thema »Heiliger Geist« im Religionsunterricht entwickelt.


Esther Hebert / Gesa Rensmann: Erzähl mir von Pfingsten. Don Bosco Verlag 2013.
Das kleine Taschenbuch informiert jüngere Kinder auf 32 Seiten mit kindgerechten Sachtexten über biblische Geschichten zur Aussendung des Heiligen Geistes und über kirchliche Bräuche zum Pfingstfest.

Jan von Lingen: H wie Heiliger Geist – Was ist das überhaupt – der Heilige Geist? aus: Noch eine Frage, Herr Pfarrer. 111 himmlische Antworten“, LVH, 2010 in Benjamin Elternbrief 5 / 2013.
Eine Antwort darauf, wie Menschen den Heiligen Geist in ihrem Leben erfahren können.

Heidi Mühle: Feste feiern. Erfahrungen, Hintergründe, Anregungen. Landesverband Evangelischer Kindertagesstätten in Bayern e.V. 1994, S.46 -52 (Jesu Leben weckt uns auf).
Eine religionspädagogische Arbeitshilfe für Kindertagesstätten unter Berücksichtigung der Lebenssituationen und Bedürfnisse der Kinder.

Rainer Oberthür / Renate Seelig: Die Pfingsterzählung, Gabriel Verlag 2014.
Ein Bilderbuch für Kinder ab fünf Jahren zum Vorlesen und Selbstlesen. Im Dialog zwischen Vater und Sohn wird die Pfingstgeschichte kindgerecht erklärt und als Geburtstag der Kirche dargestellt. Wunderschön gestaltete, farblich ansprechende Bilder und entsprechende Textpassagen helfen Erwachsenen und Kindern das Pfingstfest besser zu verstehen.

Edda Reschke: Feuer und Sturm. Mit Kindern Pfingsten erleben. Lahn-Verlag 1998.
Ein Taschenbuch mit kindgerecht erzählten Geschichten über Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten und Anregungen zur Gestaltung dieser Geschichten, Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen zu Schöpfung und Pfingsten, sowie Gestaltungsvorschläge zu den Symbolen „Herz“, „Sturm“ und „Feuer“ für Kinder im Grundschulalter.

Heidi Rose / Yvonne Hoppe-Engbring: Feste und Bräuche im Kirchenjahr – mit Kindern erlebt. Butzon&Bercker Kevelaer Verlag. 2. Auflage 2004.Ein schön gestaltetes Nachschlagewerk zu den wichtigen Festen im Kirchenjahr mit kurzen Texten, ansprechenden Zeichnungen und praktischen Anregungen zum Feiern der jeweiligen Feste.

Annegret Schröder: Mama, was ist der Heilige Geist? Wie Kinder Pfingsten verstehen können. In: Benjamin Elternbrief 6 / 2009.Ein wichtiger religionspädagogischer Beitrag, wie der Heilige Geist beschrieben werden kann und wie Erwachsene die Kraft des Heiligen Geistes Kindern erklären können.

Martin Weber: Der Heilige Geist: Wer er ist, was er tut und wie wir ihn erfahren können. Brunnen 2015.Gesprächsimpulse und Erläuterungen für den praktischen Einsatz in der Gruppe: In Bezug auf den Heiligen Geist herrscht bei Christen oft Ungewissheit. Wer ist er? Was tut er? Und wie erfahre ich ihn? Die Bibel erklärt, dass der Heilige Geist mehr ist als ein bloßer Einfluss, er ist eine Person, die spricht und sendet, lehrt und betet. Und er ist eine Gabe, die wiederum selber Gaben austeilt. Die klare, verständliche Sprache dieses Heftes und die praktische, lebensnahe Auslegung der Bibeltexte helfen auf erfrischende Weise, das Geheimnis des Heiligen Geistes zu entdecken.


Audiovisuelle Medien

Anschi und Karlheinz: Maria, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam
Kirchliche Feste III, 60 Min. Deutschland 2002 (Matthias-Film und Katholisches Filmwerk). Autoren der Begleitmaterialien u.a. Sabine Kögel-Popp.
Downloadbar z.B. über das Medienportal der Evangelischen und Katholischen Medienzentralen
"Anschi und Karlheinz" ist eine Reihe, die sich auf unterhaltsame Weise religiöser Themen annimmt und diese Kindern in Form eines Magazins erschließt. Auf unterschiedliche Weise, aber immer kindgerecht und gut verständlich werden die Herkunft kirchlicher Feste, ihre Geschichte und heutige Bedeutung erläutert – ein wichtiger Baustein bei der Vermittlung von Basiswissen in Religionsunterricht und Gemeindearbeit. Auf dieser DVD wurden die Beiträge zusammengestellt, die sich mit den folgenden Heiligen, Festen und Feiern im Kirchenjahr beschäftigen: Maria, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam.

Spirit – Gottes Geist verändert Menschen
DVD complett: Kurzfilm mit Dokumentarteilen von Silke Stürmer. Deutschland 2008, 19 Min. Didaktische Konzeption: Martin Poguntke, empfohlen ab 12 Jahren.
Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVK 745.
Wie zeigt man, was nicht zu sehen ist? Indem man Geschichten darüber erzählt, was er vermag, nämlich Menschen zu verändern: Mobbing unter Klassenkameraden – doch aus Feinden werden Freunde. Etwas wandelt sich zum Guten hin. Drei Jugendliche lösen gemeinsam eine Projektaufgabe aus dem Religionsunterricht. Dazu suchen sie eine Kirche auf, lesen „das Pfingstwunder“ aus der Apostelgeschichte, machen Fotos – hier und auf der Straße – und interviewen eine Frau, die ehrenamtlich in einem Diakonieladen arbeitet. Das Begleitmaterial bezieht sich auf Schule und Konfirmandenarbeit mit zahlreichen Unterrichtsideen. Des Weiteren gibt es Ausschnitte aus dem Kinofilm "Wie im Himmel", einen Meditationsfilm zu Breughels Gemälde "Turmbau zu Babel", Lieder zum Mitsingen, Bilder, Glossar, Medientipps und Internetlinks.

Was Christen glauben: Der Heilige Geist

Dokumentarfilm von Max Kronawitter, Deutschland 2008 (FWU), 17 Min., empfohlen ab 12 Jahren.
Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVK 671.
Von Gott, dem Vater und Schöpfer erst recht von seinem Sohn, Jesus Christus, der ganz konkret Mensch geworden ist, haben die meisten Jugendlichen eine Vorstellung. Aber wie kann man sich den Heiligen Geist, den dritten im Bund des christlichen Glaubens an den dreieinigen Gott, vorstellen? Der Film hilft bei der Klärung der Fragen, wie man sich der Vorstellung vom Heiligen Geist nähern kann und wie seine Wirkungen erlebt wurden bzw. werden. Dabei wird auch die Problematik der Trinität angerissen, wie "drei in eins" zu denken ist. In Äußerungen von Konfirmanden kommen Jugendliche mit ihren eigenen Glaubensfragen und -antworten zu Wort. Die didaktische DVD ermöglicht durch 7 Sequenzen, eine Bildergalerie und Lieder eine vertiefende Auseinandersetzung. Darüber hinaus bietet der ROM-Teil Hintergrundinformationen, Arbeitsblätter und didaktisches Material. Das Medium ist auch als Download verfügbar.


Internetlinks:

(Stand: März 2017)


http://www.hallo-benjamin.de
Homepage „Benjamin Evangelische Zeitschrift & TV-Sendung für Kinder.

https://kirchenfernsehen.de/video/thema/kinder-und-jugend/hallo-benjamin/
Hier geht’s direkt zum Internet-Kirchenfernsehen, von wo Benjamin-TV-Sendungen gestreamt werden können.

https://www.evmedienhaus.de/leistungen-und-medien/tv/
Informationen zur TV-Sendung „Hallo Benjamin!“ und weiteren Reihen, die das Evangelische Medienhaus in Stuttgart produziert.

http://www.bwfamily.tv
Auf diesem regionalen Sender wird „Hallo Benjamin!“ ausgestrahlt.

http://www.gemeinde.rommelshausen.elk-wue.de/kinderjugendliche/hallo-benjamin-tv/
Hier wird „Hallo Benjamin!“ produziert.

http://www.tvinfo.de/tv-programm/Hallo+Benjamin
Wann „Hallo Benjamin!“ auf „Bibel TV“ ausgestrahlt wird, lässt sich hier nachsehen.

http://www.frieder-harz.de/pages/beitraege/biblische-erzaehlwerkstatt-grundschule/die-pfingstgeschichte.php?searchresult=1&sstring=Pfingsten
#wb_221

Frieder Harz: Die Pfingstgeschichte - In Ängstlichkeit erstarrt sein – „Be-GEIST-erung erleben–in Bewegung kommen.“

https://www.ekd.de/glauben/feste/pfingsten/stichwort_pfingsten.html
Das Wichtigste über Pfingsten in Kürze.

www.religioeses-brauchtum.de/sommer/pfingsten.html
Die Entstehung des Pfingstfestes und pfingstliche Bräuche werden erklärt.

https://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Pfingsten.html
Die Entstehung des Pfingstfestes, Brauchtum und theologische Hintergründe werden erklärt.

http://www.kinderkirche.de/arbeitshilfen/themen/them/pfingsten.html
Praktische Ideen für Kindergottesdienste und die Arbeit mit Kindern in der Gemeinde.

Die Autorin der Benjamin-Bibelgeschichten

Kathrin Kommerell, Chefredakteurin der evangelischen Kinderzeitschrift „Benjamin“, hat einst Arabisch und Politikwissenschaften in London studiert. Jetzt lebt die gebürtige Münchnerin (geb.1968) als Journalistin in Tübingen und hat sich als Autorin (Handbuch „Journalismus für junge Leser“, UVK Verlag) und Dozentin auf Kindermedien spezialisiert. Ihre kritischsten Leser: Ihr Sohn und ihre Tochter.

Die Illustratorin der Benjamin-Bibelgeschichten

Julia Kommerell, geboren 1970, kommt wie ihre Schwester Kathrin Kommerell aus München. Schon immer hat sie gerne gemalt und davon geträumt, Kunst zu studieren und Kinderbücher zu illustrieren. Doch es kam anders. Sie studierte Geologie und Paläontologie in Berlin. Dann zog sie in das Ökodorf Sieben Linden (in Sachsen-Anhalt – www.siebenlinden.de), um ein ökologisches und gemeinschaftliches Leben zu leben. Hier lebt sie nun seit siebzehn Jahren und hat sich nun endlich ihren ursprünglichen Traum verwirklicht: Malen für Groß und Klein. Seit die Kinderzeitschrift „Benjamin“ 2003 ins Leben gerufen wurde, ist sie dabei und zeichnet jeden Monat die biblische Bildergeschichte und viele andere Seiten. Inzwischen hat sie selbst ein Kind und noch mehr Freude daran, für Kinder zu malen.

Der Filmemacher

Sven Goldenbaum ist Informationselektroniker, Medienpädagoge, Kameramann und Cutter für private und öffentliche Sendeanstalten. Seit 1999 verfügt er über ein eigenes EB-Team (zur elektronischen Berichterstattung) mit Aufträgen im In- und Ausland inklusive Regieaufgaben. Die Arbeiten reichen von Imagefilmen, Liveregie bei Events sowie Livestreams bis hin zur Seminarleitung für Kameratechnik (Medienschulung). Sven Goldenbaum macht aus den Bildergeschichten der Zeitschrift „Benjamin“ die Animationsfilme für das Kinder-TV-Magazin „Hallo Benjamin!“.

http://www.goldenbaum-media.de

Die Autorin des didaktischen Begleitmaterials

Sabine Kögel-Popp
, geb. 1962 in Erlangen, verheiratet, zwei Kinder, ist Diplom-Pädagogin. Sie studierte an der Universität Bamberg Pädagogik, Psychologie und Evangelische Theologie / Religionspädagogik. Von 1988 bis 1995 arbeitete sie als Medienpädagogin mit dem Schwerpunkt „Kinder und Medien“ am Religionspädagogischen Zentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Danach leitete sie ein Jahr lang die Evangelische Medienzentrale in Bayern. Nach den Erziehungsurlauben war sie bis 2007 als medienpädagogische Referentin der Evangelischen Medienzentrale in Bayern tätig. Seit 2008 arbeitet sie als selbstständige Medienpädagogin und Autorin. Von der Autorin erschienen in dieser Edition bereits die Titel „Von Advent bis Weihnachten“, „Leben und Feiern im Kirchenjahr“, „Ente, Tod und Tulpe“, „Willi will’s wissen – Wie kommen Babys auf die Welt?“, „Der verlorenen Otto“, „Frankie Unsichtbar“ sowie die „Hallo Benjamin!“-WeihnachtsDVD „Sterne, Hirten, Engel und ein Stall – Weihnachtstrickfilme aus dem TV-Magazin ‚Hallo Benjamin! ’. Sabine Kögel-Popp lebt mit ihrer Familie in München.

Preise

Mit Feuer und Flamme - Trickfilme zu Pfingsten aus dem TV-Magazin "Hallo Benjamin!"

DVD Mit Feuer und Flamme - Trickfilme zu Pfingsten

44,90 EUR
Mit Recht zur öffentl. Aufführung

22,50 EUR
Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

159,00  EUR
Mit Recht zum Verleih und zur öffentl. Aufführung. Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

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