WAS GEHT? - Jugendliche und gesellschaftspolitisches Engagement

WAS GEHT? - Jugendliche und gesellschaftspolitisches Engagement

Wie ticken Jugendliche heutzutage? Tauchen sie in soziale Netzwerke ab, nehmen die Welt nur noch virtuell wahr und daddeln ständig am Smartphone statt von Angesicht zu Angesicht miteinander zu reden? Scheren sich nur darum, dass es ihnen persönlich gut geht? Mitnichten, wie der Dokumentarfilm „WAS GEHT? Jugendliche und gesellschaftspolitisches Engagement“ sehr lebendig vor Augen führt. Es gibt sogar extreme Gegenbeispiele wie Louis. Der achtzehnjährige Schüler engagiert sich stark in einer Umweltschutzorganisation. Mal unternimmt er mit Kindern Baumpflanz-Aktionen und bringt ihnen bei, wie man seine Ansichten rhetorisch gut vermittelt, dann wieder spricht er auf bedeutenden Konferenzen vor illustrem Publikum von seinen Überzeugungen. Aber wir erleben auch andere Jugendliche, die sich viele Gedanken über Politik, Gesellschaft, Rollenbilder, Glaube und Gerechtigkeit machen – und sich einbringen. Die dreizehnjährige Katja etwa arbeitet beim Deutschen Jugendrotkreuz mit und hofft, später einmal in Krisengebieten Menschen beistehen zu können. Auch für den siebzehnjährigen Simon ist Hilfsbereitschaft ein hohes Gut, weshalb er bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist. Der gleichaltrige Firat engagiert sich als Jugendrat im Kommunalbereich und möchte Politiker werden. Sie und viele andere kommen in dem flott gestalteten, mitreißenden Film zu Wort, der Mut macht, sich tatkräftig für das einzusetzen, was einem wichtig ist.

Die vielseitigen Arbeitsmaterialien für den Schulunterricht von unserem Autor Matthias Hestermann sind interdisziplinär einsetzbar. Wir wünschen Ihnen anregende Unterrichtsstunden mit dem Film und den Materialien!

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD
Inhaltsübersicht, Gliederung der DVD

Hinweise zur Verwendung des Films
und der Materialien im Unterricht

Internet-Recherche zu gesellschaftlichem Engagement
Arbeitsblatt M02

Biblische Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens
Arbeitsblatt M06

Was berühmte Leute über den Sinn des Lebens gesagt haben
Arbeitsblatt M07

Medientipps
 
Von Ina Hochreuther
 
 
Literatur
 

Fachliteratur zum Thema „Jugendliche und Engagement“:

Marc Calmbach, Silke Borgstedt, Inga Borchard u.a.: Wie ticken Jugendliche 2016? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland. Springer, Berlin 2016.
Wie leben und erleben Jugendliche ihren Alltag? Wie nehmen sie die historischen und heutigen Verhältnisse in Deutschland und in der Welt wahr? Was stiftet für sie Sinn? Welche Lebensentwürfe verfolgen sie? Welche Rolle spielen Mobilität, Nachhaltigkeit und digitale Medien in ihrem Leben? Diesen und weiteren Fragen geht die SINUS-Jugendstudie 2016 empirisch nach und bildet dabei die Vielfalt der Perspektiven jugendlicher Lebenswelten ab. Das gelingt ihr besonders anschaulich, indem sie 14- bis 17-Jährige in Form von zahlreichen Zitaten und kreativen Selbstzeugnissen ungefiltert zu Wort kommen lässt. Einzigartig ist auch, dass Jugendliche fotografische Einblicke in ihre Wohnwelten gewähren und erstmalig selbst als Interviewer ihre Fragen eingebracht haben. Die SINUS-Jugendstudie verleiht der jungen Generation somit eine öffentliche Stimme, die es genau wahrzunehmen gilt. Denn der Blick auf die Jugend ist immer auch ein Blick auf die Zukunft eines Landes. Nach den Vorgängerstudien (2008, 2012) legt das SINUS-Institut bereits die dritte Untersuchung der viel beachteten Reihe "Wie ticken Jugendliche?" vor. (Link zum PDF des Buchs unter „Internetlinks“ unten) Quelle: KNO

Aydin Gürlevik, Klaus Hurrelmann, Christian Palentien (Hg.): Jugend und Politik. Politische Bildung und Beteiligung von Jugendlichen. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2016, eBook.
Selten wird ein Thema seit Ende der 1990er Jahre so intensiv diskutiert wie die politische Bildung und Beteiligung von Jugendlichen. Seither wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten der politischen Partizipation Jugendlichen eingeräumt werden sollen. Die 'Bilanzierung' und 'Perspektiven' der politischen Bildung und Beteiligung Jugendlicher bilden den Schwerpunkt des Bandes, um sowohl das Verhältnis Jugendlicher zur Politik heute neu zu bestimmen als auch einen systematischen Vergleich vorzunehmen und damit weitere Impulse für die Entwicklung der künftigen Jugendpolitik zu gewinnen. Quelle: KNO
 
Katrin Hillebrand, Kristina Zenner, Tobias Schmidt u.a.: Politisches Engagement und Selbstverständnis linksaffiner Jugendlicher. Springer Fachmedien Wiesbaden 2015, eBook / VS Verlag für Sozialwissenschaften 2016.
Anhand von 35 qualitativen Interviews mit jugendlichen Akteuren aus linksaffinen politischen Gruppen untersucht diese Studie, wie sich politisches Engagement im biografischen Verlauf herausbildet, weiterentwickelt und welche prägenden Erfahrungen Jugendliche dabei machen. Darüber hinaus wird erforscht, welches Selbst- und Gesellschaftsverständnis die Jugendlichen vertreten, wie sie zum politischen System stehen, welche Ziele sie verfolgen und mit welchen Aktionsformen sie diese umzusetzen versuchen. Quelle: KNO
 
Silke Jakob (Hg.): Engagierte Jugendliche in der Gesellschaft. Bürgerschaft und Engagement in einer globalisierten Welt. Budrich 2017.
Wie ist es um das gesellschaftspolitische Engagement von Jugendlichen in der heutigen globalisierten Welt bestellt? Der Band analysiert jugendliches Engagement und die damit einhergehende gesellschaftliche Positionierung der Jugendlichen. Dabei thematisieren die Beiträge die Bereiche globalisierte Welten und Jugend, Länderbeispiele sowie Beispiele der pädagogischen Praxis. Quelle: KNO

Joschka Metzinger: Jugendliche in der Politik. Möglichkeiten zur Teilnahme. GRIN Verlag 2014. Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik – Politische Systeme – Politisches System Deutschlands an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Abstract: Relativ häufig kann man lesen bzw. hören, dass sich ein Großteil der heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen von der Politik abwendet und sich bei dieser Altersgruppe Tendenzen einer Entpolitisierung zeigen. Vor diesem Hintergrund ist es interessant, welche politischen Beteiligungsmöglichkeiten junge Menschen in Deutschland haben, um sich in demokratische Entscheidungsprozesse einzubringen. Es gilt hier reale Chancen anzubieten, damit Jugendliche an politischen Entscheidungen mitwirken können. Die Frage stellt sich hier, ob es gelingt, Jugendlichen den Zusammenhang zwischen eigener Lebenswelt, Alltagserfahrung und subjektiver Betroffenheit zum einen und politischen Themen zum anderen darzulegen, um sie zur Beteiligung und Mitgestaltung nachhaltig zu motivieren. Quelle: KNO

Christina Pasterk: Sozialkompetenzerwerb durch ehrenamtliches Engagement. Jugendliche erlangen soziale Kompetenzen. AV Akademikerverlag 2016.
Im Jugendalter möchte man sich nicht nur von Erwachsenen abgrenzen, sondern auch verstärkt mit Gleichaltrigen zusammen sein und gemeinsam unterschiedliche Aktivitäten durchführen. Aus diesem Grund engagieren sich Jugendliche in ihrer Freizeit ehrenamtlich und sind in Vereinen tätig. Sind diese ehrenamtlichen Beschäftigungen nur sinnvolle Freizeitbeschäftigungen oder können sie auch Kompetenzen vermitteln, die man auf den ersten Blick nicht vermuten würde?! Wird die persönliche Entwicklung der Jugendlichen durch ehrenamtliches Engagement beeinflusst? Kann eine Vereinstätigkeit zum Erwerb von Sozialkompetenzen der Jugendlichen beitragen? Aus diesen Fragestellungen ergibt sich folgend formulierter Leitgedanke dieses Buches: Wie sieht der Sozialkompetenzerwerb durch ehrenamtliche Tätigkeit von jungen Menschen aus? Quelle: KNO

Dustin Sattler: Was spricht für oder gegen ein ehrenamtliches Engagement? Die Einstellung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Ehrenamt. Eine aktuelle Bestandsaufnahme. GRIN Verlag 2016, eBook.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. Abstract: Ehrenamtliches Engagement wird heutzutage immer wichtiger, sei es in der kirchlichen Arbeit, im Sportverein oder in der Hilfe für Geflüchtete. Hauptamtliche sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Trotzdem gibt es immer mehr Menschen, gerade Jugendliche, die kein ehrenamtliches Engagement ausüben. Durch den demografischen Wandel und die Notwendigkeit des Engagements ist es jedoch wichtiger denn je, dass auch die Jugendlichen oder junge Erwachsene dieses bürgerliche Engagement ausüben. In dieser Hausarbeit möchte ich beleuchten, wieso Jugendliche ein Ehrenamt ausüben und welche Chancen, Möglichkeiten und Kompetenzen dies mit sich bringt. Ich gehe auch auf Aspekte ein, welche das Ehrenamt hindern oder es unattraktiv machen. Quelle: KNO
 
Friedrich Schweitzer, Georg Hardecker, Christoph H. Maaß u.a.: Jugendliche nach der Konfirmation. Glaube, Kirche und eigenes Engagement – eine Längsschnittstudie. Gütersloher Verlagshaus 2016. Was kommt nach der Konfirmation? Was kommt nach der Konfirmation? Besonders viele Pfarrerinnen und Pfarrer sind enttäuscht darüber, dass die konfirmierten Jugendlichen den Kontakt mit der Kirche nicht mehr suchen. Doch gibt es in den letzten Jahren auch hoffnungsvolle Entwicklungen, vor allem im Bereich ehrenamtlicher Mitarbeit Jugendlicher. Welche neuen Chancen eröffnen sich hier? Was kann getan werden, damit es nicht zu den bekannten Abbrüchen nach der Konfirmation kommt? Wie steht es um Glauben und Kirchenbindung bei dieser Altersgruppe? Die hier vorgestellten Ergebnisse der zweiten bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit bieten erstmals empirische Erkenntnisse aus einer Längsschnittstudie über knapp drei Jahre hinweg. Mehr als 2.000 Jugendliche beteiligten sich an den Befragungen zu Beginn und am Ende der Konfirmandenzeit sowie zwei Jahre nach ihrer Konfirmation. Die Rückmeldungen der Jugendlichen werfen ein neues Licht auf Fragen der Ehrenamtlichkeit, der Kirchenbindung, der Glaubenshaltungen und der Bedeutung von Gottesdiensten. Eine Studie, von der nicht nur Verantwortliche in der Konfirmandenarbeit profitieren, sondern auch Akteure aus Jugendarbeit und Zivilgesellschaft sowie an Jugendforschung Interessierte.  Quelle: KNO

Jean M. Twenge: Me, My Selfie and I. Was Jugendliche heute wirklich bewegt. Mosaik 2018. 
Sie sind zwischen 1995 und 2005 geboren und damit die erste Generation, die schon im Jugendalter ein Smartphone besitzt. Sie verbringen Stunden in sozialen Netzwerken und mit dem Schreiben von Kurznachrichten, aber sehen ihre Freunde seltener von Angesicht zu Angesicht. Sie sind toleranter, drehen sich jedoch mehr um sich selbst. Sie werden langsamer erwachsen und haben ein höheres Sicherheitsbedürfnis. Anhand von zahlreichen Interviews zeichnet die Psychologin Jean Twenge ein erhellendes Bild dieser neuen Generation und verdeutlich, warum es für uns alle wichtig ist, sie zu verstehen. Denn sie werden es sein, die unser aller Zukunft prägen. Quelle: KNO
 
Cornelia Zenner, Günter Krapp: Jugendliche und soziales Engagement. Ist Helfen Ehrensache?  Schülerheft, Arbeitsheft, Aufgaben Kompendium. Krapp & Gutknecht 2017.
Mittels einer Impulsaufgabe und den drei Impulstexten "Jugend – in Verruf", "Soziales Engagement – Helfen ist Ehrensache" und "Ehre statt Geld" wird die Erschließung des Themas eingeleitet und erschlossen, welche Bereiche näher zu recherchieren und zu untersuchen sind. Anschauliche Fallbeispiele zu sozialem Engagement und ehrenamtlicher Betätigung Jugendlicher begleiten deren eigene Recherche und sichern notwendige Informationsgrundlagen zum Verfassen eigener Argumentationen. Der umfangreiche und systematische Trainingsteil unterstützt den Schreibprozess, um das Argumentieren unter Verwendung des Kompendiums gelingen zu lassen. Differenzierte Schreibaufgaben zum Erschließen und Argumentieren zu allen Themenbereichen schließen die Sammlung ab. Quelle: KNO
 

Audiovisuelle Medien

 Filme, die angesprochene Themen aus „WAS GEHT?“ berühren und mit Engagement zu tun haben

 „Ich will leben, frei sein“. Junge Flüchtlinge suchen eine neue Heimat in Deutschland
Dokumentarfilm von Stefan Adam und Silke Stürmer, 29 Min., Deutschland 2016, FSK: Lehrprogramm,  empfohlen ab 14, Edition DVD complett.
Ausleihbar im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK1563.
Weltweit sind seit Ende 2013 so viele Menschen auf der Flucht wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Kriege, Terror und massive Menschenrechtsverletzungen zwingen Tausende, ihr bisheriges Leben zurückzulassen. Leicht verliert man dabei den Einzelnen aus dem Blick. Die Dokumentation porträtiert vier junge Leute, zwischen 15 und 21 Jahre alt, die in Baden-Württemberg eine neue Heimat suchen. Ali kommt aus Afghanistan und findet als ehemaliger Profisportler neue Freunde und damit Halt in einem kleinen Fußballverein. Paria stammt aus dem Iran und engagiert sich in einer evangelischen Kirchengemeinde. Tereza aus Eritrea hat das Glück, in einer Pflegefamilie Geborgenheit zu finden und Ahmad aus Syrien jobbt als Dachdecker auf Baustellen und träumt davon, Architektur zu studieren. Sie alle haben in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht Traumatisches erlebt. Was sie verbindet, ist ihr Hunger auf Bildung, die Wertschätzung, in einer Demokratie ihre Meinung frei äußern zu dürfen, und die Hoffnung auf ein ganz normales Leben ohne Bomben, staatliche Willkür und Gewalt. Die DVD enthält methodisch vielseitige Unterrichtsmaterialien für den Ethik- und Religionsunterricht in der Sek I sowie Informationen für die Fortbildung.

In Our Country
Kurzspielfilm von Saskia Hahn / Louisa Wagener, 30 Min., Deutschland 2016, FSK: Lehrprogramm, empfohlen ab 12, ausleih- und downloadbar im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK1619.
Der 17-jährige Teklebrhan kommt aus Eritrea. Zusammen mit seinem älteren Bruder Robel hat er die Flucht durch die Wüste in Libyen nach Europa gewagt, um dort eine bessere Zukunft zu haben. Doch nur er ist in Deutschland und in einer bayerischen Flüchtlingsunterkunft angekommen, was er seiner Mutter gegenüber lange verschweigt. Seine Familie setzt große Hoffnungen auf ihn, zumal sie aufgrund der Flucht der beiden Brüder vom Militär erpresst wird und in finanzielle Notlage gerät. Indem er ein zweiter Boateng werden möchte und als Profifußballer viel Geld verdient, hofft Tekle, seiner Familie helfen zu können. Es gelingt ihm, in einem südbayerischen Fußballverein unterzukommen, obwohl sich sein sportliches Talent in Grenzen hält. Trainer Franz unterstützt ihn dennoch und gibt ihm eine Chance. In dem gleichaltrigen Mannschaftskollegen Anton findet er einen Freund, der um die neue Bekanntschaft sogar dankbar ist. Schließlich kann Tekle im Gegensatz zu Anton sehr gut mit Zahlen umgehen und ihm bei den Schularbeiten helfen. Doch die restlichen Teammitglieder und damit Antons bisherige Freunde stehen ihm und den anderen Flüchtlingen reserviert gegenüber, zumal Tekle mitunter seltsam reagiert, insbesondere dann, wenn es um seine abgewetzten Sportschuhe geht. Als einer der deutschen Spieler gar seinen Platz in der Mannschaft an Tekle verliert, scheint die Spaltung im Team unabwendbar – und das unmittelbar vor einem entscheidenden Spiel gegen eine rivalisierende Mannschaft. Das Medium ist auch als Download verfügbar.

Tausche Mangos gegen Schule
Dokumentarfilm von Carsten Krüger, 18 Min., Deutschland 2008, FSK: Lehrprogramm, empfohlen ab 10,  Edition DVD complett.
Ausleih- und downloadbar im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart.
Ein nachhaltiges Entwicklungsprojekt in Burkina Faso. In jedem Frühling bietet sich ein ähnlich malerisches Bild: Muntere Kinder ziehen einen Leiterwagen, bepackt mit Kisten voller frischer Mangos, durch die Straßen ihrer Stadt. Seit vielen Jahren gibt es in Böblingen die "Mango-Aktion". Der Evangelische Kirchenbezirk Böblingen und die Evangelische Kirchenföderation Burkina Faso pflegen eine Partnerschaft. Früchte aus dem afrikanischen Land werden zu den hier handelsüblichen Preisen durch Scharen ehrenamtlicher Helfer verkauft  und der Erlös vor Ort in die Einrichtung von Schulen gesteckt. Der Berliner Dokumentarfilmer Carsten Krüger hat die hiesigen Koordinatoren, Karl-Heinz Münch und Gisela Winkler, in Burkina Faso mit der Kamera begleitet. Sie erzählen von dem Projekt, ergänzt durch Informationen afrikanischer Lehrer. Vor allem aber ist es bewegend, die Kinder dort zu sehen, denen die Freude darüber, dass sie eine Schule besuchen dürfen, aus den Augen leuchtet. Denn Bildung bedeutet Zukunft. Das gilt in Afrika genauso wie in Europa. Mittags gibt es eine warme Mahlzeit für alle, nicht nur weil viele der Kinder noch einen kilometerlangen Fußmarsch nachhause vor sich haben. Eindrücke aus dem Familienalltag in Burkina Faso zeigt der Film ebenfalls. In Böblingen, wo die Mango-Aktion traditionell von Behörden, Lebensmittelgeschäften und eben den vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt wird, sagt ein deutscher Lehrer über das Engagement seiner Schüler: "Das ist soziales Lernen pur – besser als jedes Gemeinschaftskundebuch." Zum Begleitmaterial zählen Unterrichtsentwürfe für ganz verschiedene Schularten und Altersgruppen, wie Grundschule, Sekundarstufe I, Berufsschule und Förderschule. Sie alle vermitteln Ideen, wie das Thema eingebunden werden kann. Auch für den Konfirmandenunterricht sowie die Erwachsenenbildung finden sich Beispiele. Die rund fünfzig Material- und Arbeitsblätter beziehen sich zum Großteil auf die jeweiligen Unterrichtsideen, liefern aber auch allgemeine Informationen zu Land und Leuten.
 
Verantwortung für die Welt – Jugendfreiwilligendienste und Ehrenamt
Dokumentarfilm von Anton Deutschmann, 23 Min., Deutschland 2012, FSK: Lehrprogramm, empfohlen ab 12.
Ausleihbar im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK1195.
Der Themenbereich "Verantwortung für die Welt" nimmt einen beachtlichen Teil des Lehrplans ein – nicht nur in den Fächern Ethik und Religion. Soziales Verhalten und Handeln gilt als generelle Kernkompetenz in Schulen. Am Beispiel von Jugendfreiwilligendiensten und ehrenamtlicher Tätigkeiten liefert diese Produktion Erfahrungsberichte und geht der Frage nach, wie man mit persönlichem Einsatz seine Umwelt bereichern und verbessern kann.

Weil ich länger lebe als du – Kinder kämpfen für ihre Welt
Dokumentarfilm von Henriette Bornkamm und Carl-A. Fechner, 45 Min., Deutschland 2012, FSK: Lehrprogramm, empfohlen ab 10.
Ausleihbar im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK1183.
Die Geschichte von drei Kindern, die beschlossen haben, sich nicht mehr auf die Erwachsenen zu verlassen. Mit den unterschiedlichsten Projekten haben sie sich auf den Weg gemacht, um sich ihren Traum von einer besseren Welt zu erfüllen: Die 15-jährige Fardosa in den Slums von Nairobi, die sich gegen die Zwangsverheiratung junger Mädchen einsetzt. Der 13-jährige Roman im Irak, der gegen elterliche Gewalt in seinem Umfeld kämpft. Und allen voran der heute 14-jährige Felix, die zentrale Figur der Dokumentation, der sich mit seiner Organisation Plant-for-the-Planet gegen den Klimawandel einsetzt, um die Welt reist, mit Entscheidern und Politikern debattiert und es immer wieder schafft, neue Kinder davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, für die eigenen Ziele zu kämpfen.
 
 
Internetlinks
(Stand: Januar 2018)

Materialien zu „Jugendliche und Engagement“ zum Herunterladen:

http://www.bpb.de/shop/lernen/was-geht/247705/auf-geht-s-das-heft-ueber-mitbestimmung

Website der Bundeszentrale für politische Bildung: Hier lässt sich aus der Reihe „Was geht“ Nr. 2/2017  „Auf geht’s – das Heft über Mitbestimmung“ herunterladen.
Gerade junge Menschen sind oftmals der Ansicht, an wichtigen Entscheidungsprozessen nicht beteiligt zu sein. Das hat direkte Auswirkungen auf politisch-demokratische Prozesse: Je weniger Jugendliche sich ernst genommen und eingebunden fühlen, umso geringer ist ihr Engagement für die Gemeinschaft und desto weniger werden ihre Anliegen mit berücksichtigt -- nicht nur in der "großen Politik". Auch im Alltag spielt Mitbestimmung immer eine Rolle. Mit einem Typentest steigt die neue "Was geht?" Ausgabe in diese Thematik ein, Testimonials von Prominenten und ein Meinungscheck zeigen verschiedene Standpunkte auf und laden zur Identifikation und Diskussion ein. Mit einer Infografik zur Bundestagswahl und vielen weiteren Wissenshäppchen rund um das Thema können die Jugendlichen ihre Kenntnisse vertiefen und abschließend mit einem Quiz testen.

http://www.bpb.de/shop/lernen/was-geht/247689/ein-begleitheft-fuer-paedagog-innen-zum-themamitbestimmung
Website der Bundeszentrale für politische Bildung: das pädagogische Begleitheft zum o.g. Heft über  „Mitbestimmung“.
Das Begleitheft ergänzt die "Was geht?"-Ausgabe zum Thema Mitbestimmung und liefert Vorschläge für den Einsatz des Heftes im Unterricht und in der Jugendarbeit. Neben einer kurzen Einführung ins Thema u.a. mit Daten der Shell-Jugendstudie werden unterschiedliche Übungen vorgestellt, die den Jugendlichen einen lebensweltlichen Zugang ermöglichen und einzelne Themenbereiche vertiefen, wie etwa die "Politikersprache" oder die Frage, wo und was die Jugendlichen eigentlich selbst mitentscheiden können. Die Ausgabe zum Thema Mitbestimmung will das Interesse der Zielgruppe für politische Partizipation wecken und sie mit demokratischen Prozessen vertraut machen. So kann ihnen deutlich werden, dass auch in ihrem Leben viel Politik steckt. Auch wenn sie häufig (noch) nicht wählen dürfen, weil sie noch nicht 18 Jahre alt sind oder nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben, lernen sie Wege kennen, wie sie sich für ihre Themen und Belange einsetzen und mitmischen können.

http://www.bpb.de/shop/lernen/falter/250546/frieden-machen

Website der Bundeszentrale für politische Bildung: Agnes Scharnetzky: Frieden machen, Falter/Aktuell  Nr. 8, 2017, hrsg. v. der Bundeszentrale für politische Bildung.
Der Falter bietet über unterschiedlich komplexe Arbeitsblätter, die auch zur Binnendifferenzierung eingesetzt werden können, verschiedene Zugänge zum Thema "Frieden machen". So wird der grundsätzlichen Frage nachgegangen, was Frieden eigentlich ist und was eine friedliche Gesellschaft ausmacht -- wobei sowohl die individuelle Perspektive der Schüler-/innen, als auch die Perspektive internationaler Politik berücksichtigt wird. Wie funktioniert Friedensarbeit? Anhand der Maßnahmen und Zielvorstellungen verschiedener Akteure wird dieser Leitfrage nachgegangen und Handlungsmöglichkeiten sowie Herausforderungen von "Friedensmacher/innen" in konkreten Friedensprojekten beleuchtet. Zudem werden Werkzeuge ziviler Friedenssicherung vorgestellt und zugleich der Frage ihrer Wirksamkeit nachgegangen.
 
http://www.bpb.de/shop/lernen/thema-im-unterricht/173758/logbuch-politik

Website der Bundeszentrale für politische Bildung: Anja Besand, Mark Arenhövel: Logbuch Politik, hrsg. v. der Bundeszentrale für politische Bildung 2013.
Wer Arbeit findet, wer die Schulbücher bezahlt und ob der Nachbar genügend Geld zum Leben hat, hängt direkt oder indirekt von Gesetzen oder Verordnungen, kurz von politischen Entscheidungen, ab. Auch im persönlichen Handeln stecken soziale, ökonomische, ökologische und somit politische Entscheidungen: Wo mache ich Urlaub? Wo kaufe ich ein? Wie gehe ich mit Minderheiten um? Wo mische ich mich ein, wenn ich etwas verändern will? Auf 59 Blättern bieten frech illustrierte Fragen und Aufgaben viel Freiraum für eigene Ideen, fördern kreatives Denken und Handeln und schaffen so Aha-Erlebnisse, Einblicke und Erkenntnisse. Aufschreiben, einkleben, kritzeln, Fotocollagen machen: Alles ist möglich auf dem Weg zur Erkenntnis. Logbuch Politik mit 59 DINA 4-Blättern für tägliche Notizen, für wilde Tage, persönliche Aufzeichnungen und Gedanken. Übrigens: Unterricht machen kann man damit auch. Viel Vergnügen!

https://www.wie-ticken-jugendliche.de/home.html

Unter diesem Link findet sich die SINUS-Jugendstudie "Wie ticken Jugendliche 2016? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland“ von Marc Calmbach, Silke Borgstedt, Inga Borchard, Peter Martin Thomas, Berthold Bodo Flaig, Springer 2016 als „Open Access“. (Buchausgabe unter „Literatur“ oben)

https://www.lpb-bw.de/jgr_leitfaden.html

Website der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Leitfaden für Jugendgemeinderäte „Jugendgemeinde-WAS?“ zum herunterladen.
Wer einen Jugendgemeinderat gründen will oder Anregungen für einen bestehenden Jugendgemeinderat sucht, findet hier Grundlageninformationen, Tipps und Erfahrungsberichte. Von der Wahl eines Jugendgemeinderats über die Erstellung einer Geschäftsordnung bis hin zum Projektmanagement – der Leitfaden thematisiert alles Wichtige rund um die politische Beteiligung im Jugendgemeinderat. Neun Kapitel umreißen auf 124 Seiten die wesentlichen Aspekte der Arbeit. Den Kapiteln ist eine „Materialkiste“ zugeordnet, die Gesetzestexte und Informationen über rechtlichen Grundlagen, Statistiken, Moderationsregeln, Beispielanträge und vieles mehr enthält. Der Leitfaden versteht sich als Ratgeber und Orientierungsangebot. Er richtet sich an Kommunen, an die Betreuer von Jugendgemeinderäten, an die Jugendlichen selbst und an alle, die sich für diese Form der politischen Beteiligung interessieren.
 
 
Beispiele für Organisationen, in denen sich Jugendliche engagieren können:
 
Klima / Umwelt: 

https://reset.org/act/umwelt-und-naturschutz-–-kinder-und-jugendliche-machen-mit
Website, die Links und Kurzbeschreibungen zu vielen Umweltorganisationen enthält, in denen sich Kinder und Jugendliche engagieren können, wie die folgenden:
 
BUNDjugend – Young Friends of the Earth: https://www.bundjugend.de/
Greenpeace Jugend: https://www.greenpeace-jugend.de
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.: https://www.nabu.de/
PLANT FOR THE PLANET: https://www.plant-for-the-planet.org/de/startseite
Tausch dich fit: https://www.tausch-dich-fit.de (Wissensportal und Tauschbörse für Kids & Teens)
WWF-Jugend: https://www.wwf-jugend.de

 
Politik:

Webseiten der Jugendorganisationen politischer Parteien u.a.:

Linksjugend: https://www.linksjugend-solid.de/
Jungsozialisten in der SPD (Jusos): https://www.jusos.de/
Grüne Jugend: https://gruene-jugend.de/
Junge Union Deutschlands: https://www.junge-union.de/
Junge Liberale e.V. (Julis): https://www.julis.de/
Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg: http://jugendgemeinderat.de/
Bundesjugendwerk der AWO: https://www.bundesjugendwerk.de
 
Jugendfreiwilligendienste:


Jugendrotkreuz: http://jugendrotkreuz.de/
Jugendfeuerwehr: http://www.jugendfeuerwehr.de/
Johanniter-Jugend: http://www.johanniter.de/nc/die-johanniter/johanniter-unfall-hilfe/ueber-uns/startseite/
Malteser-Jugend: http://www.malteserjugend.de/startseite.html
 
Nach oder zwischen Schulabschlüssen...

FSJ Freiwilliges soziales Jahr: http://www.pro-fsj.de
FÖ Freiwilliges ökologisches Jahr: http://foej.de/WP_FOEF/
Bundesfreiwilligendienst: http://www.bundesfreiwilligendienst.de

Musik

https://www.youtube.com/watch?v=AhvqhfBSpBY
Musikvideo von Die Toten Hosen „Nichts bleibt für die Ewigkeit“ auf Youtube.
 
 
Rede- und Diskussionsmethoden:
 
http://www.partizipation.at/fishbowl.html
Das Fish-Bowl ist eine einfache, aber dynamische Alternative zur Podiumsdiskussion. Durch die Kombination einer Großveranstaltung mit den Vorteilen kleiner Gesprächsrunden wird Lebendigkeit und Spontaneität in konventionelle Veranstaltungsformate gebracht. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl_(Diskussionsmethode)

Fishbowl (auch Innen-/Außenkreis-Methode) ist eine Methode der Diskussionsführung in großen Gruppen. Die Methode hat ihren Namen nach der Sitzordnung: sie gleicht einem Goldfischglas, um das die Teilnehmer im Kreis herumsitzen.
 
http://methodenpool.uni-koeln.de/techniken/unterricht.html
Hier sind einige Rede-, Diskussions- und ähnliche Techniken ausgewählt sowie kurz beschrieben, die immer wieder in der Unterrichtspraxis zum Einsatz kommen.

Almut Röhrl

Almut Maria Röhrl, 1966 in München geboren, wuchs in Stuttgart auf und machte hier auch 1987 ihr Abitur. In Stuttgart und Saarbrücken studierte sie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Linguistik und schloss 1997 mit dem Magister Artium ab. Anschließend absolvierte sie ein Volontariat bei der Filmproduktion Samba TV. Bereits zwei Jahre später gründete sie ihre eigene Produktionsfirma Gretafilm. Von 2000 bis 2004 war sie als freie Redaktionsleiterin der Eikon Südwest tätig und arbeitete parallel ab 2002 für Laurafilm, bevor sie sich entschied, ausschließlich im Rahmen der eigenen Firma dokumentarische Filme zu produzieren. Almut Röhrl ist seit einigen Jahren mit einer Sozialwissenschaftlerin verpartnert, die beiden leben in Stuttgart.

Filmografie (Auswahl)

2016/2017

Diane aus dem Kinderdorf, Reportage, KiKa von ARD&ZDF (Autorin + Produzentin).

Rafael, ich hab halt zwei Mamas, Reportage, KiKa von ARD&ZDF (Autorin + Produzentin).

WAS GEHT? Jugendliche und gesellschaftspolitisches Engagement, Bildungsfilm für Schulen, Ev. Medienhaus GmbH (Autorin + Produzentin).

 


2015

I’M MUSLIM DON’T PANIC, Bildungsfilm für Schulen, Ev. Medienhaus GmbH (Autorin + Produzentin).

True Love – vom Coming Out zur großen Liebe, Reportage für Eins Plus (Autorin + Produzentin).

Klein Istanbul – Ein Viertel und seine Menschen, Reportage für den SWR (Autorin + Produzentin).

Spaghetti auf Sizilien – ein Berliner Kinderdorf verreist, Reportage für den rbb (Autorin).

Zum ersten Mal ans Meer – Mit zwei Kinderdorffamilien in die großen Ferien, Reportage für den SWR (Autorin + Produzentin).


2014

Essen in den Niederlanden + Reisetipps, 5 Magazinbeiträge, ARD-Buffet+ Kaffee oder Tee, SWR (Autorin + Produzentin).

Liebe ist Liebe, Bildungsfilm für Schulen, Ev. Medienhaus GmbH (Autorin + Produzentin).


2013

Vom Versuch, wie ein Kelte zu leben. Planet Wissen, SWR, WDR, BR alpha (Autorin).

Ritter – So werde ich ein Held aus Eisen. Planet Wissen, SWR, WDR, BR alpha (Autorin).

Invasion Berlin – die Schwaben kommen, Reportage für den rbb und SWR, (Autorin + Produzentin).

Welcome to Schwabylon. Kino-Koproduktion, 90M, in Entwicklung (Autorin + Produzentin).

Schwule Vögel. Kino-Koproduktion, 90 Min., in Entwicklung (Autorin + Produzentin).


2012

Die Loire – Frankreichs größter Fluss. Planet Wissen, SWR, WDR, BR alpha (Autorin).

Invasion Berlin – die Schwaben kommen. Reportage. 30 Min., rbb+ SWR (Autorin + Produzentin).

Haltestelle Stuttgart – Stadtbahngeschichten. 30 Min, Reportage SWR 2012 (Autorin + Produzentin).

Auf zum Christopher Street Day – Schwule und Lesben auf dem Weg. 45 Min., SWR Feature betrifft 2012. (Autorin + Produzentin) Nominiert für den Dt. Menschenrechtsfilmpreis 2012.


2011

Im Bann des Mount Everest – Dramen und Triumphe. Planet Wissen, SWR, WDR, BR alpha (Autorin).

Mit Erika im Wald. Dokumentarfilm, 73 Min., auf den 33. Biberacher Filmfestspielen (Autorin + Produzentin).


2010/2009

Menschen in Neapel – Porträt. ARD-Buffet, SWR (Autorin + Produzentin).

Die Geschichte der Nobelpreise – Von Fortschritt, Geld und Ehre. Planet Wissen, SWR, WDR, BR alpha (Autorin).

Leben mit Kunststoff – Von Nylonstrümpfen, Plastikstühlen und Müllbergen. Planet Wissen, SWR, WDR, BR alpha (Autorin).

Von Megacitys, Rucksack-Häusern und schwimmenden Städten – Wohn(alp)träume der Zukunft. Planet Wissen, SWR, WDR, BR alpha (Autorin).

Dolce Vita Nahaufnahme, Reportage, 30 Min., SWR (Autorin, Produktion).


2008/2007

À Table – Französische Essgeschichten. Magazinreihe ARD + SWR (Autorin + Produktion).

Madame Eugenie im Unterland. Dokumentarfilm 45 Min., SWR (Autorin + Produktion).

Vom Feuerland bis zur Karibik – Die Anden / Die Schwäbische Alb – Von Höhlen, Burgen und Sauriergräbern / Hasen und Kaninchen – Meister Lampe und seine Verwandten / Kartoffelgeschichten – Eine Knolle erobert die Welt / Eule und Käuze – geräuschlose Jäger in der Nacht / Hecken und Sträucher – Schlaraffenland hinter Blättern und Dornen: alle Planet Wissen SWR, WDR, BR alpha (Autorin)


2006

Die Frauen von Ravensbrück. Dokumentation, 90 Min., RBB, MDR, SWR, Grimme Preis 2006 (Koproduktion).


2005/2004

Der Kapitän ist eine Frau – aus dem Leben zweier Fischerinnen. Dt.-Frz. Dokumentarfilm, 60 Min., SWR 2005, Nominiert für den Juliane Bartel Preis 2005 (Autorin + Produktion).

GastArbeiterLeben – was auf der Strecke bleibt. Dt.-Kroat. Dokumentarfilm, SWR 60 Min., Autorin: Gloriana Severdija (Produktion).

Die Frauen von Ravensbrück. Dokumentarfilm, 90 Min., MDR, SWR, RBB u.a., Autorin: Loretta Walz Nominiert für den Prix Europa 2005, Grimme Preis 2006, Loretta Walz erhält für diese Arbeit das Bundesverdienstkreuz (Koproduktion).


2003

Circus Krönchen. Dokumentarfilm, 60 Min., SWR, Autor: Andreas Kölmel (Producerin).

Maison de France. Dokumentarfilm, 90 Min., SWR, Autor: Stefan Suchalla, Deutscher Fernsehpreis 2004 in der Kategorie Förderpreis (Producerin).

Fremde Haut. Kinofilm, 90 Min., Regie: Angelina Maccerone + Judith Kaufmann, Hessischer Filmpreis, Best narrative feature Seattle G&L und Grand prize best feature image+nation Montreal LGBT, Publikumspreis Perlen 2005 LS Filmfest Hannover. Jasmin Tabatabai wurde in der Kategorie Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle für den Deutschen Filmpreis 2006 nominiert. (Produktionsentwicklung)


2002

Kinder im Konsumrausch. Feature, 45 Min., SWR Autorin: Ingrun Finke (Producerin)

Über den Tellerrand. ARD-Buffet, Magazinreihe 50 x 3 Min., ARD, SWR (Producerin)

Feldtagebuch. Doku-Soap, 13 x 9min, SWR, Autorin: Aelrun Götte (Producerin)


2001

Schuldnerberichte. Dokumentarfilm, 90 Min., SWR, Autoren: Stefan Hayn u. Anne-Christin Remmert (Producerin).

Die Würde des Menschen ist (un-)antastbar. Schulfilm, 15 Min., Bundesministerium für Familie und Jugend

Autorin: Nicole Florié (Producerin).


2000

Lustige Ortsnamen, Kleine Erfinder, Alltagsautomaten. Magazinreihe, ARD-Buffet Magazinreihe 50 x 3 Min., ARD + SWR (Autorin + Producerin).

Eine Lehrerin im Männerknast. Reportage, 10 Min., SWR (Autorin + Produktion).

http://www.gretafilm.de


Volker Kintzinger

Volker Kintzinger, der bei „WAS GEHT?“ die Kamera führte und für den flotten Schnitt des Films sorgte, ist Kameramann, Steadicam-Operator, Editor und Regisseur. Er erblickte 1987 das Licht der Welt, lebt und arbeitet in Stuttgart. Zwischen 2005 und 2009 sammelte er praktische Erfahrungen bei studentischen Filmprojekten der Filmakademie Baden-Württemberg und absolvierte parallel ein Praktikum bei der Stuttgarter Filmproduktionsfirma teamWerk. Für dieses Haus arbeitete er von 2009 bis 2016 festangestellt als Chefkameramann, Editor und 2d-Animation-Artist. 2016 machte er sich selbständig und ist seitdem geschäftsführender Gesellschafter bei „Kintzinger Film UG“. Volker Kintzinger bezeichnet sich selbst gerne als „Kunsthandwerker“. Der Fachmann für bewegte Aufnahmen liebt „Kameras mit großen Sensoren, tolle Drehbücher, unmögliche Herausforderungen und harmonische Teams“.

Filmografie (Auswahl):

Dokumentation/Reportage:

  1. „Selbstversorger“, TV-Dokumentation 2011, Die Filmschmiede GbR für ZDF, 43 Min

  2. „Im Netz von Salafisten“, TV-Dokumentation 2012,ARD, 44 Min

  3. „Donauschwaben“, Kino-Dokumentation 2013, teamWERK. Die Filmproduktion GmbH, 75 Min

  4. „Die Schwulenheiler“, TV-Dokumentation 2014, ARD, 11 Min

  5. „Viel gepaukt – wenig behalten?“, TV-Reportage 2014, Die Filmschmiede GbR für ARD, 30 Min

  6. „Deutschland. Dein Tag“, TV-Reportage 2015, TV Plus GmbH für ARD, 7 Min (aus insg. 12h)

  7. „Diane aus dem Kinderdorf“, TV-Dokumentation 2016, Gretafilm für SWR, 30 Min

  8. „Rafael – Ich hab halt zwei Mamas“, TV-Dokumentation 2017, Gretafilm für KiKA, 30 Min

TV-Magazin (regelmäßiger Einsatz für die folgenden Redaktionen): ARD Ratgeber, ARD Panorama, ARD Plusminus (SWR/HR/SR), ARD Report Mainz, SWR Marktcheck, SWR Grünzeug, SWR motzgurke.tv, SWR Zur Sache, SWR Kunscht, NDR Panorama, ZDF Terra Xpress, ZDF Volle Kanne

Werbung/Imagefilm:

  • Hochschule für Technik Stuttgart, Imagefilm 2012

  • EVB BauPunkt GmbH & Co. KG, Imagefilm 2013

  • Die Linke, Wahlwerbespot/ Animationsfilm, 2013

  • Meggle, Social-Media-Werbung 2013

  • Elektromobilität – Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

  • IG Metall Arbeitskampf, Imagefilm 2014

  • TOPP Frechverlag GmbH, Lehrfilme 2009-2015

  • Georg Thieme Verlag KG, medizinische Lehrfilme 2014-2016

  • WWG Autohaus, Kino-Werbespot 2015

  • Festo AG & Co. KG, Produktfilme 2015/2016


Spielfilm/Fiktionales:

  • „Nägel mit Köpfen“, Kurzfilm 2009, DoP

  • „Anke – die Rückkehr“, Kurzfilm 2009, DoP

  • „Karambolage“, Kurzfilm 2012, DoP

  • „best friends forever“, Kurzfilm 2013, Regie und Schnitt

  • „Die Laus“, Kurzfilm 2013, Regie und Schnitt

  • „Ohne Dich“, Kino-Spielfilm 2014, 2. Kamera und Steadicam-Operator

  • „die Neue“, Kurzfilm 2015, Regie und Schnitt

  • „Pälzisch im Abgang“, TV-Serie 2015, 2. Kamera

  • „Luftschloss“, Kurzfilm 2016, Regie und Schnitt

  • „The Hunting Elephants“, Musicvideos 2016 und 2017, Regie, DoP und Schnitt

https://www.kintzingerfilm.de

 

 

Autor der didaktischen Materialien

 

Matthias Hestermann, Jahrgang 1965, hat Theologie studiert und ist evangelischer Pfarrer. Er hat zwei erwachsene Kinder. Nach vielen Jahren im oberschwäbischen Bad Waldsee, wo Matthias Hestermann an Gymnasien in Aulendorf und Bad Waldsee Evangelische Religion unterrichtet hat, wohnt er jetzt gerade in Heiningen am Fuße der Schwäbischen Alb und ist als Religionslehrer an Schulen im Landkreis Göppingen aktiv. Seine vielseitigen Praxiserfahrungen aus dem Gemeindepfarrdienst, dem Schulunterricht und seiner Tätigkeit im Medienreferentennetzwerk des Ökumenischen Medienladens (ÖML) in Stuttgart hat er schon in die Entwicklung der Unterrichtsmaterialien für die DVD complett „’Du bist mein’ – Die Taufe auf den Namen Gottes“ eingebracht, in „Umtausch ausgeschlossen“, DVD 1 und 2, als Fachberater und Autor in „Liebe ist Liebe.“ sowie als Autor der Materialien zu „I’M MUSLIM DON’T PANIC“.


Preise

WAS GEHT? - Jugendliche und gesellschaftspolitisches Engagement

WAS GEHT? - Jugendliche und gesellschaftspolitisches Engagement

79,00 EUR
Mit Recht zur öffentl. Aufführung

29,80 EUR
Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

259,00  EUR
Mit Recht zum Verleih und zur öffentl. Aufführung
Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

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