Wenn die Wut kommt - Große Emotionen in inneren Bildern - 3 Bilderbuchkinos zu Streit und Zorn

Wenn die Wut kommt - Große Emotionen in inneren Bildern - 3 Bilderbuchkinos zu Streit und Zorn

Fassungslos erlebt ein Mädchen die ständigen Querelen ihrer Eltern. Es streitet sich zwar auch mit Freunden, aber sie versöhnen sich immer wieder! Ein Junge wird aus heiterem Himmel - eindrucksvoll und poetisch gezeigt - von einer Wutwelle fortgetragen. Einen anderen Buben überrollt der Jähzorn und stimmt ihn hilflos, bis er sich schließlich zu helfen weiß.

Die drei Geschichten erzählen in sprechenden Bildern von großen Emotionen. Das Gefühl der Wut taucht dabei in feinen Variationen auf. Aggressiviät steckt immer darin und aggressive Kinder werden als Problemkinder angesehen. Ausgehend von Beobachtungen und praktischen Ratschlägen des bekannten dänischen Therapeuten Jesper Juul will dieser Titel helfen, konstruktiv und positiv mit diesem wichtigen Gefühl umzugehen.




Zielgruppen:         Grundschule, Kindertagesstätte
Stichworte:           Emotionen, Aggression, konstruktiver Umgang
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Fächerzuordnung: Deutsch, Bildende Kunst, Religion/Ethik, Sachunterricht

Das umfangreiche Begleitmaterial mit Info- und Arbeitsblättern zu jedem Titel ist für den Deutschunterricht an Grundschulen konzipiert, wobei vieles davon interdisziplinär im Kunst-, Religions- und Sachunterricht eingesetzt werden kann.

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD
Inhaltsübersicht, Gliederung der DVD

Anknüpfungspunkte an den Bildungsplan
für die Grundschule

Jasper Juuls Aggressionskonzept

Infoblatt

Mein Wutbuch
Arbeitsblatt

Didaktische Überlegungen und Lernziele
zum BiBuki "Der Gewitter-Ritter"

Medientipps

Von Ina Hochreuther und Dr. Ina Nefzer

Literatur

Alt, Katrin: Mit Kindern Bilderbuchwelten vielfältig entdecken. Beltz, Weinheim 2016.

Bilderbücher bieten über das Vorlesen und gemeinsame Betrachten hinaus ein noch viel größeres Repertoire an kreativen Einsatzmöglichkeiten im Kita-Alltag. Die Autorin liefert in diesem Praxisbuch neben knappen grundlegenden Informationen zu Gesprächen mit Kindern vielfältige und schnell in die Kita-Praxis umsetzbare Ideen. Nach Einsatzbereichen sortiert, stellt sie 25 bekannte und für den Kita-Alltag interessante Bilderbücher vor. Dazu gibt sie systematisch aufbereitet sprachliche, inhaltliche oder ästhetische Anregungen, z.B. zu den Titeln »Frederick« von Leo Lionni oder »Wo ist mein Hut?« von Jon Klassen.
Im ersten Teil stellt die Autorin notwendiges Basiswissen zu Gesprächen mit Kindern dar, z. B. zu Gesprächsführung, Gesprächsmethoden, Initiierung von Gesprächen über Bilderbücher.
Der praktisch gehaltene zweite Teil ist übersichtlich aufgeteilt in fünf Einsatzbereiche – Erzählfähigkeiten entwickeln, Dialogisches Vorlesen, Philosophieren mit Kindern, Literacy-Erfahrungen und Mehrsprachigkeit –, denen jeweils fünf Bilderbücher zugeordnet sind. Jedes Buch wird zum direkten Einsatz aufbereitet, so dass sofort klar ist, für welchen Einsatzbereich welche Bücher geeignet und was die Inhalte des jeweiligen Bilderbuches sind, die sprachlich mit Hilfe der Geschichte gefördert werden kann, wie Kinder aktiv durch Mitmach-Aktionen eingebunden werden und wie die Bilder zur Kreativitätsförderung genutzt werden können. Die Methoden und Ideen sind auch auf andere Bilderbücher übertragbar.

Bartram, Angelika / Rogge, Jan-Uwe: Kleine Helden – Riesenwut. Geschichten, die stark machen. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 10. Auflage 2007.
Rudi ist wütend. So wütend, dass er gar nicht mehr weiß, wohin mit all der Wut. Der ganze Rudi rast. Und mit einem Mal geht Rudi in die Luft und landet – o Schreck! – mitten auf der Wutwolke. Hier wartet schon der weise Jau-Jau, und er weiß wie immer Rat. Er erzählt Rudi Geschichten, die helfen, dem Geheimnis der Wut auf die Spur zu kommen: vom rasenden Riesen Rolfhardt, vom grollenden Pirat Rollo Pitrollo, vom wutschnaubenden Drachen Otto Schamotto und von vielen anderen kleinen Helden. Rudi lernt, mit seiner Wut umzugehen. Und als schließlich auch seine in Streit geratenen Eltern auf der Wutwolke landen, hat Rudi die Lösung, die sie alle wieder von ihrer Wut herunterbringt.

Blum, Eva: Konflikte im Klassenzimmer deeskalieren und konstruktiv bearbeiten. Hilfreiche Strategien, wirksame Methoden. 2015
Ausleihbar z.B. in der Bibliothek des Ökumenischen Medienladens in Stuttgart unter QHD145.
In jeder Klasse treffen unterschiedliche Charaktere von Schülern und Lehrern nicht ganz freiwillig aufeinander – Konflikte und Unterrichtsstörungen bleiben da nicht aus. Diese reichen von kleinen Streitigkeiten und Beschimpfungen unter Schülern über Mobbing bis zur gezielten Provokation der Lehrkraft, was das Unterrichten in einer Klasse nahezu unmöglich machen kann. Die Autoren stellen in diesem Arbeitsbuch sofort umsetzbare Strategien vor, mit deren Hilfe Sie Streit und Auseinandersetzungen im konkreten Fall entschärfen und ihnen in Zukunft vorbeugen können. Die Strategien für konkrete Problemfälle sowie für die Prävention von Konflikten reichen von Tipps zu Streitschlichtung und zum Klassenrat als Mittel der Mediation über Hinweise zum angemessenen Umgang mit Provokateuren bis zum Bilden von Aktionsbündnissen für besonders schwierige Klassen. Konkrete Übungen, z. B. zur Regeleinhaltung oder dem Zeigen von Respekt, Kopiervorlagen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, z. B. zur Wiederherstellung der Autorität des Lehrers, sorgen für eine gelingende Umsetzung in jeder Situation.

Dudenko, Julia: Mein Wut-Kritzelbuch: Für weniger Wut im Bauch. Pattloch Verlag 2015.
"Das Buch bietet viele verschiedene Möglichkeiten an, sich mit der eigenen Wut aktiv auseinanderzusetzen. [...] Ein tolles Buch zum Thema Wut, das die Kinder zum kreativen Gestalten und zum aktiven Nachdenken anregt." – Yvonne Rheinganz, sfbasar.de (Blog), 10.04.2015.
"Nicht nur für Kinder", Jolie, Juli 2016.
"Mit witzigen und fantasievollen Zeichnungen ist dieser monstermäßige Kritzelspaß das ideale Ventil 'Für weniger Wut im Bauch.", Alles für mein Kind–Eltern magazin, Nr. 1 / 2016.

Frank, Annegret / Robitzky, Marc (Illustrationen): Rangeln, regeln, Rücksicht nehmen: Spiele und Körperübungen für ein faires Miteinander von Kindern in Kita und Grundschule. 2010
Ausleihbar z.B. in der Bibliothek des Ökumenischen Medienladens in Stuttgart unter QHD84.
Die Autorin hat im vorliegenden Buch zahlreiche Ideen entwickelt, wie das gestiegene Bedürfnis nach körperlicher Auseinandersetzung in spielerischer, kindgerechter Form Raum bekommen kann. Damit verbunden ist das Ziel Gewaltbereitschaft abzubauen, Energien konstruktiv zu kanalisieren und zu einem fairen Miteinander zu gelangen. Ein spielerisches Gegeneinander setzt zunächst ein Miteinander voraus: Dazu wird in ersten Spielen Körperkontakt angebahnt und Vertrauen innerhalb der Gruppe aufgebaut. Auf dieser Grundlage lernen die Kinder durch klare Regeln bei zivilisierten kämpferischen Spielen, vorhandene Aggressionen in einer unschädlichen und akzeptierten Weise anzunehmen und auszuleben. Dadurch sind sie zunehmend in der Lage, ihre Kraft sensibel zu dosieren, differenzierte Taktiken zu erproben und Teamstrategien zu entwickeln. Am Ende stehen ein gewachsenes Selbstvertrauen, ein positives Selbstwertgefühl und gestiegene Sozialkompetenz. Ein ebenso notwendiges wie wirkungsvolles Praxisbuch!

Petra Gilbert-Scherer: "Die hat aber angefangen!": Konflikte im Grundschulalltag fair und nachhaltig lösen. 2007
Ausleihbar z.B. in der Bibliothek des Ökumenischen Medienladens in Stuttgart unter QHD63.
Das Buch enthält Anregungen, wie das Thema Konflikte/Konfliktlösung mit Kindern in den Klassen 1 bis 4 behandelt werden kann. Interessierte finden hier Grundregeln und Rituale, Interaktionsspiele, welche die Sozialkompetenz der Kinder fördern, Stundenentwürfe, mit denen die Kinder fit gemacht werden, um Konflikte selbst zu lösen, Projektvorschläge für das Streitschlichter-Training, Gedichte, Geschichte und Arbeitsblätter sowie Grundlageninformationen zur Entstehung und Bearbeitung von Konflikten.

Jefferys-Duden, K.: Streitschlichter-Programm: Mediatorenausbildung für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6. Verlag: Beltz, 2008.
So werden Kinder fit im Umgang mit Konflikten! Dieses in der Praxis erprobte Programm enthält sechs vollständig ausgearbeitete Unterrichtseinheiten mit allen Arbeitsblättern als Kopiervorlagen. Neu: Das Schülerarbeitsheft „Über Streithähne und Streithennen“ zum Download – Code im Buch. Die Schüler/innen der Klassen 3 bis 6 lernen mit diesem Buch, wie man konstruktiv streitet, in Konflikten vermittelt und dadurch Aggressionen abbaut.

Jolig, Sam / Voss, Bernhard: Wut tut gut: Ein starkes Gefühl verstehen und konstruktiv nutzen. Goldmann Verlag 2015.
Sam Jolig ist Körpertherapeutin, systemische Prozessbegleiterin und Autorin. Sie befasst sich seit vielen Jahren mit dem ganzheitlichen Denken und der Verbindung von Körper, Geist und Seele. Als Mutter von zwei Kindern nutzt sie ihr Wissen auch für sich und ihre Familie. Durch ihre therapeutische Arbeit weiß sie um den reichen Schatz der Gefühle – Aggressionen inklusive. Sie lebt mit ihrer Familie, Hunden und Pferden auf dem Land bei Hannover.
Bernhard Voss ist Osteopath (DMOH) sowie systemischer und tiefenpsychologisch fundierter Gestalttherapeut. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Synthese von Körper und Psyche. Seit mehr als 20 Jahren ist er als gefragter Dozent an verschiedenen Ausbildungsinstituten in Deutschland und Österreich tätig. In Hamburg gründete er außerdem vor 15 Jahren sein eigenes Ausbildungsinstitut. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit als Therapeut umfassen Einzel- und Paartherapie, Osteopathie, Coaching und Supervision.

Juul, Jesper: Aggression: Warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist. Fischer TB 2014, 5. Auflage.
Aggression ist unerwünscht, in unserer Gesellschaft und besonders bei unseren Kindern. Aggressives Verhalten gilt als Tabu und wird diskriminiert. Was wir mit der Unterdrückung dieser legitimen Gefühle anrichten, wie wichtig es ist, diese zuzulassen und wie wir mit ihnen konkret umgehen können, zeigt der bekannte und erfolgreiche Familientherapeut Jesper Juul eindrucksvoll in seinem neuen Buch. Er plädiert für ein radikales Umdenken: Aggressionen sind wichtige Emotionen, die wir entschlüsseln müssen, sonst setzen wir die geistige Gesundheit, das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen unserer Kinder aufs Spiel. Ein wichtiger Aufruf für einen konstruktiven und positiven Umgang mit einem wichtigen Gefühl. »Juuls Buch über Aggression wurde für alle geschrieben, die mit Kindern zu tun haben. Es ist Analyse, Ratgeber und Manifest zugleich und zeigt auf, wie komplex Erziehung heute ist, und wie einfach sie doch sein könnte.«, Quelle: Badische Zeitung.

Kirsch, D./ Götzinger, M.: Grundschulkinder werden Streitschlichter: Ein Ausbildungsprogramm mit vielen Kopiervorlagen. Verlag an der Ruhr, 2004.


Rogge, Jan-Uwe: Kinder dürfen aggressiv sein. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 6. Auflage, 2007.

Der Grundgedanke dieses Buches ist provozierend: Kinder und Jugendliche dürfen aggressiv sein! Denn Aggression bedeutet nicht nur Gewalt und Zerstörung, Jan-Uwe Rogge nimmt sich des persönlichkeitsstiftenden

und schöpferischen Aspekts an, ohne den Entwicklung nicht möglich ist. Es geht dabei nicht um eine konventionelle Erziehung zur Friedfertigkeit, sondern um Aggressionserziehung, die Kindern und Jugendlichen ihre gewalttätigen Fähigkeiten bewusstmacht und ihre kreativen Potenziale fördert, die zerstörerischen Anteile indessen begrenzt. Der Autor zeigt anhand vieler praktischer Beispiele, wie Prävention und Intervention funktionieren können, damit Eltern und Pädagogen sich behutsam und mit klarem Blick den Herausforderungen stellen können, die Aggressionen in jeder Entwicklungsstufe mit sich bringen.


Kathrin Schärer: So war das! Nein, So! Nein, so! 3. Auflage, 2009.

Ausleihbar z.B. in der Bibliothek des Ökumenischen Medienladens in Stuttgart unter VTP316. Ein Band mit Projektideen zum Bilderbuch kann in der Bibliothek unter der Signatur Nf 169 entliehen werden.

So war das", sagt Dachs. "Ich habe mit meinem Freund Bär einen riesig hohen Steinturm gebaut. Dann ist Fuchs gekommen und hat den Turm kaputt gemacht." – "Nein", sagt der Fuchs. Das war so! ... Natürlich hat der Bär eine andere Version, und schon gehts wieder los. Und als das Eichhörnchen die drei unterbricht und seine Außenansicht kundtut, führt das gleich zum nächsten Krach. Manchmal gehört Streiten dazu. Wichtig ist die Lösung. So mündet Kathrin Schärers frappant einfache Inszenierung verschiedener Standpunkte in ein Plädoyer für das Zuhören und ein Lob des zusammen Spielens.

Schöllmann, Sven / Schöllmann, Evelyn / Kirchgesser, Melanie (Illu.): Respektvoll miteinander sprechen – Konflikten vorbeugen: 10 Trainingsmodule zur gewaltfreien Kommunikation in der Grundschule – von der Wolfssprache zur Giraffensprache. Verlag an der Ruhr 2014.

Trainingsmaterial für Lehrer an Grundschule und Förderschule, Fächer: Soziales Lernen und Pädagogik, Klasse 1–4, aber auch für die außerschulische Kinder und Jugendarbeit und zu Hause. Immer mehr Schulen werden zur Giraffenschule: Sie haben das Prinzip der gewaltfreien Ko munikation (auch „einfühlsame“ bzw. „verbindende Kommunikation“ oder „Sprache des Herzens“ genannt) für sich entdeckt. Das Konzept von Marshall B. Rosenberg fördert mit der sogenannten Giraffensprache – als Gegenentwurf zur zornigen Wolfssprache – ein von Respekt und Wertschätzung geprägtes, konstruktives Miteinander. Das ist gar nicht schwierig: Diese fertig ausgearbeiteten Stundenentwürfe inklusive aller benötigten Materialien und einer Audio-CD

mit passendem Liedmaterial zeigen, wie es geht. In Gesprächs kreisen und über Übungen, Spiele bzw. Rollenspiele und Lieder machen die Kinder sich mit der gewaltfreien Kommunikation vertraut. Durch den modulartigen Aufbau lassen sich die Stunden im Handumdrehen genau an die Klassenstufe und die Bedürfnisse der Kinder anpassen. Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und vermitteln, die Empathiefähigkeit steigern, eine Gesprächskultur entwickeln und Streit und Konflikten vorbeugen – all das lernen die Kinder und kommen so dem tierischen Vorbild der Giraffe mit dem großen Herzen ganz nah.


Audiovisuelle Medien:


Bald kann ich lesen - Zwischen Kindergarten und Grundschule
DVD complett: 2 Kurzfilme und 3 Bilderbuchkinos zum Thema. Deutschland 2011, f., FSK: Lehrprogramm, empfohlen ab 5 Jahren.
Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart.
2 Kurzfilme und 3 Bilderbuchkinos, die sich mit der Zeit des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule befassen finden sich hier versammelt. Außerdem gibt es jede Menge spielerische Anregungen und methodische Ideen für den Einsatz im Kindergarten. Unterrichtsmaterialien für die pädagogische Ausbildung an Fachhochschulen bilden den zweiten Schwerpunkt. Zwei der Bilderbuchkinos nach Bilderbüchern beschäftigen sich auch mit dem Thema Streit: Kathrin Schärer: So war das! Nein, so!. Nein, so! © 2007 Atlantis, ein Imprint der Orell Füssli AG, Zürich. Edith Schreiber-Wicke, Carola Holland: Achtung! Bissiges Wort! © Thienemann Verlag, Stuttgart/Wien 2004.

Größer werden ist kein Kinderspiel
DVD complett: 4 Kurzfilme von Alexandra Schatz nach den gleichnamigen Bilderbüchern von Manuela Olten. Deutschland 2009, f., FSK: Lehrprogramm, empfohlen ab 5 Jahren.
Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart.
Fünf Bilderbücher von Manuela Olten bilden die Grundlage dieser Produktion. Darunter findet sich ihr erster Titel, mit dem sie bekannt wurde: "Echte Kerle" aus dem Jahr 2004 über zwei kleine Jungs mit großer Klappe, die sich erst über Mädchen lustig machen, um dann bei einem eben solchen Schutz vor nächtlichen Angstgefühlen zu suchen. Jener Band sowie "Muss mal Pipi", "Der 99-Zentimeter-Peter" und "Wahre Freunde" wurden von Alexandra Schatz im Auftrag des SWR für "Die Sendung mit der Maus" umgesetzt. Alle vier Titel gibt es zusätzlich als Bilderbuchkinos mit zuschaltbarer Erzählerstimme und ausdruckbaren Textheften zum Sehen, Hören und selbst Vorlesen. Das fünfte Bilderbuchkino heißt "Schnell ins Bett" und berichtet wie die anderen aus dem Alltag kleiner Kinder. – Das umfangreiche Begleitmaterial bezieht sich einerseits auf den Unterricht in pädagogischen Fachschulen, setzt also an der Ausbildung künftiger Erzieherinnen an und bietet andererseits viele kreative Angebote für den Einsatz der Produktionen in Kindertagesstätten und Kindergärten.

Internetlinks:

(Stand: März 2017)

Aus dem „kizz“ Elternmagazin zum Thema „Hilfe, mein Kind rastet aus!“
www.kizz.de/erziehung/regeln-und-grenzen/wut-bei-kindern-hilfe-mein-kind-rastet-aus

Erziehungsfragen in „Spiel und Zukunft“: Wut – Warum Kinder auch mal Dampf ablassen müssen.
http://www.spielundzukunft.de/was-kinder-brauchen-erziehungsfragen-von-a-z/1256-wut-warum-kinder-auch-mal-dampf-ablassen-muessen

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.: www.schulische-gewaltpraevention.de

König, C.: www.bildungsserver.de/Mediation-Streitschlichtung-2208.html

Artikel: „Alles in Ordnung, Jesper Juul?“ von Jeanette Ott, 02.02.2017 erschienen in DIE ZEIT.
www.zeit.de/2017/06/schicksalsschlaege-familientherapeut-jesper-juul

Artikel: „NEIN Das befreiende Wort“ von Andreas Lebert und Benjam in Lebert, 08.10.2016 erschienen in ZEIT Wissen Nr. 5/2016, 16. August 2016.
www.zeit.de/zeit-wissen/2016/05/neinsagen-nein-psychologie-esel-entscheidung-hirnforschung

Mathias Jeschke, Autor des Bilderbuchs „Was meine Eltern von mir lernen können!“ © Hinstorff Verlag, Rostock 2015.

Mathias Jeschke wurde 1963 in Lüneburg geboren, aufgewachsen ist er in der Lüneburger Heide. Nach seinem Wehrdienst bei der Marine studierte er Evangelische Theologie in Göttingen, Heidelberg und Rostock. Heute arbeitet er in Stuttgart als Verlagslektor bei der Deutschen Bibelgesellschaft und ist als Autor tätig.
Bereits 1998 erhielt der Autor mehrere Stipendien des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. Für „Die Geschichte vom Lastkran, der eine Schiffssirene sein wollte“ wurde er 2002 mit dem
Würth-Literatur Preis ausgezeichnet. 2005 erschien sein Bilderbuchdebüt, illustriert von Katja Gehrmann, im NP Buchverlag. Mathias Jeschke hat inzwischen etliche Bilderbücher veröffentlicht, darunter 2010 mit großem
Erfolg „Der Wechselstabenverbuchsler“ und „Der Wechselstabenverbuchsler im Zoo“ (Boje Verlag).
Seit 2012 ist Mathias Jeschke Herausgeber von „LYRIKPAPYRI“, einem Format für deutschsprachige, zeitgenössische Gedichte im Horlemann Verlag. Gedichte gehören für ihn „zu den grundlegenden Lebensmitteln von
innerlich lebendigen und mit Vorstellungskraft begabten Menschen“.
Heute lebt der Autor mit seiner Frau Tanja Jeschke, welche selbst Autorin und Literaturkritikerin ist, in Stuttgart.Sie haben gemeinsam eine Adoptivtochter und eine Pflegetochter.

Mehr zu entdecken unter: mathiasjeschke.de

Maja Bohn, Illustratorin des Bilderbuchs „Was meine Eltern von mir lernen können!“ © Hinstorff Verlag, Rostock 2015.

Maja Bohn wurde 1968 in Rostock geboren. Sie schloss zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin ab und arbeitete anschließend von 1988 bis 1993 in Berlin im Buchhandel sowie Verlagswesen. Danach studierte sie
an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin Kommunikationsdesign. Zeitgleich wirkte sie in verschiedenen Filmen als freie Grafikerin mit.
Maja Bohn ist Mutter zweier Kindern und seit 2002 freiberufliche Illustratorin in Berlin. Sie illustriert für Zeitschriften und Schulbücher. Bekannt geworden ist sie durch ihre Illustrationen von Kinderbücher und Comics für namhafte Verlage und Autoren.
Illustratorin und Autorin in einer Person war sie erstmals 2006 im Buch „Die unglaubliche Geschichte des Herrn Fliege“. 2011 erschien ihr Buch „Mama, wo ist eigentlich das Gestern hin?“, welches als Kindertheater auf die Bühne gebracht wurde. Beide Bücher sind im Hinstorff Verlag veröffentlicht.

Mehr zu entdecken unter: www.majabohn.de

 

Preise

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