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Spielzone

Heide Breitel

Die Autoren

Heide Breitel 
Durch und durch Berlinerin ist die Filmemacherin Heide Breitel. In dieser Stadt erblickte sie 1941 das Licht der Welt. Hier besuchte sie die Schule, machte eine Lehre in einem Fotoatelier und arbeitete anschließend drei Jahre als Fotolaborantin und Fotografin. Als Neunzehnjährige startete sie eine  weitere Ausbildung als Filmcutterin.

1962 wurde das Zweite Deutsche Fernsehen gegründet und Heide Breitel ging als Filmcutterin nach Mainz. Die Liebe zog sie wieder zurück nach Berlin. 1963 wurde Sohn Stefan geboren, woraufhin sich Heide Breitel drei Jahre lang vorwiegend um ihre Familie kümmerte. Dann kamen freiberufliche Tätigkeiten dazu, als Filmcutterin, Script- und Regieassistentin bei Film und Fernsehen.

Zwischen 1973 und 1979 arbeitete sie als Dozentin für Filmgestaltung und Filmschnitt an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). In diesen Zeitraum fällt auch der Beginn ihres eigenen Filmschaffens und mündete 1980 schließlich in die Gründung der „Heide Breitel Filmproduktion“. Seitdem arbeitet sie als selbstständige Filmemacherin mit dem Schwerpunkt Dokumentation.

Viele ihrer meist in Koproduktion mit Fernsehsendern (ZDF, WDR, NDR, arte) entstandenen Filme liefen auf Filmfestivals und fanden den Weg ins Kino. Heide Breitels Themenspektrum ist stark sozialpolitisch geprägt. Sie ist jemand, die immer den Puls der Zeit spürt, ohne „zeitgeistig“ zu sein. Besonders schwierige Inhalte liegen ihr am Herzen, sei es die Hospizbewegung, wie 1990 in „Dasein“, Kinder mit dem Down-Syndrom und ihre Familien in „Ich kann das schon“ (2000/02) oder neurobiologische Forschungen ganz praktisch an einer Schule vor Ort vermittelt und umgesetzt („Aus Erfahrung klug“, 2004/05).

„Es geht darum, Menschen ernst zu nehmen, ihnen auf gleicher Augenhöhe zu begegnen, ihnen die Scheu zu nehmen, aber auch die eigene abzubauen“, beschreibt Heide Breitel ihre Arbeitsweise. So bestand sie etwa vor den Dreharbeiten zu dem Film „Die Nacht wird hell“ (DVD-complett, 2006) darauf, Zeit mit den Kindern zu verbringen. Sie stellte ihnen ihr Team vor, alle erklärten ihr Arbeitsgerät, von den Kameras bis zur Tonangel und so entwickelte sich eine entspannte Atmosphäre, die die Kinder dann während der Aufzeichnung der Schulstunde die anwesende Filmcrew nahezu vergessen ließ.

Roland Kohm, Jahrgang 1963, ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler (M. A.). Er studierte Publizistik, Psychologie und Germanistik an der Universität Münster in Westfalen. Seit 1992 arbeitet er als Referent für Medienpädagogik im Evangelischen Medienhaus in Stuttgart. Die Entwicklung und Durchführung medienpädagogischer Kursangebote für Erzieherinnen, Pädagogen und Dozenten zählt hier zu seinen Aufgaben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Durchführung landes- oder bundesweiter Tagungen zu Medienthemen. Unter anderem organisiert er mit Partnern die Stuttgarter Kinderfilmtage. Er ist Lehrbeauftragter im Fach Medienpädagogik an der evangelischen Fachhochschule Ludwigsburg-Reutlingen und an der Berufsakademie Stuttgart.

Steffen Eifert, 1981 in Mittelhessen geboren, besuchte die Fachoberschule im Bereich Gestaltung an der Willy-Brandt-Schule in Giessen. Nach dem Zivildienst an einer Integrativen Grundschule war er freiberuflich für eine Werbeagentur tätig. Momentan studiert er Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule in Ludwigsburg für Sozialwesen, mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik.

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