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Strafstoß

Kommentierte Medientipps und Internetlinks

von Ina Hochreuther

Literatur

1. Zu Gebeten und Geboten

Menn-Hilger, Christoph: Die 10 Gebote heute. Infos, Materialien, Provokationen. Arbeitsmaterialien für die Sekundarstufe. Verlag an der Ruhr 2003.

Neugebauer, Fritz: Das Vaterunser. Eine theologische Deutung. Evangelische Verlagsanstalt 2008.
Die Christenheit hat sich entzweit am Herrenmahl und an der Taufe, nicht jedoch am Vaterunser. Dieses Gebet, zuerst einer kleinen Jüngerschar gegeben, wurde zum universalen Gebet der Christenheit und darüber hinaus. Wie kam es zu dieser Universalität? Wo liegen die Wurzeln? Welchen Sinn haben die einzelnen Bitten, ihre Abfolge und vor allem die Anrede? Ein Gebet will gebetet sein. Aber die gefalteten Hände haben Gewinn, wenn das gesprochene Wort in seiner tiefen Bedeutung zu Herzen dringt.

Schädle, Georg: Gebete und Gebote. Materialien zum Grundwissen Religion. Kopiervorlagen für Freiarbeit, handlungsorientierten Unterricht oder Lernzirkel. Auer Verlag 2002.

Scheiber, Karin: Vergebung. Eine systematisch-theologische Untersuchung. Diss. 2006. Mohr Siebeck 2006.
Was ist Vergebung? Karin Scheiber entwickelt eine Vergebungskonzeption, welche die göttliche wie die zwischenmenschliche Vergebung im Blick behält und das kritische Gespräch mit theologischen und philosophischen Vergebungsauffassungen sucht. In einem ersten Durchgang wird die göttliche Vergebung untersucht. Der zweite Teil des Buches ist der zwischenmenschlichen Vergebung gewidmet. Eine eigene moraltheoretische Skizze, welche beim Begriff der moralischen Kommunikation und der moralischen Verletzung ansetzt, gibt den Rahmen für die weitere Beschäftigung mit der Vergebung ab. Der dritte Teil bezieht die Ergebnisse der Untersuchung zwischenmenschlicher Vergebung auf die Vorstellung göttlicher Vergebung zurück und fragt nach dem Zusammenhang zwischen beiden.

Vaorin, Britta / Vaorin, Ulrich: Regeln, Rituale und die 10 Gebote. Wege für ein gelingendes Zusammenleben. 3./4. Klasse. Persen Verlag 2007.


2.1 Zum Bereich Erlebnispädagogik

Gass, Michael A., übersetzt von Schad, Niko: Metaphorisches Lernen in therapeutisch orientierten erlebnispädagogischen Programmen. In: e&l, Zeitschrift für handlungsorientierte Pädagogik, V.3 (1995) Nr. 1 S. 7-10 und Nr. 2. S.58-61.

Heckmair, Bernd / Wagner, Franz-Josef: Lernmodelle und Programmtypen - Neues zur erlebnispädagogischen Methodik. In: e&l, Zeitschrift für handlungsorientierte Pädagogik, V.3 (1995) Nr. 1. S.4-7.

Schad, Niko: Erleben und miteinander reden - Reflexionsmodelle in der Erlebnispädagogik. In: e&l, Zeitschrift für handlungsorientierte Pädagogik, V.1 (1993) Nr. 2&3. S.49-53.


2.2 Spielbücher zur Erlebnispädagogik

Baer, Ulrich (Hrsg.): 666 Spiele - für jede Gruppe - für alle Situationen. Seelze 1994.

Fluegelmann, Andrew / Tempeck, Shoshana: New Games - die neuen Spiele. Band 1 und 2. Mühlheim 1976 und 1991.

Gilsdorf, Rüdiger: Kooperative Abenteuerspiele: eine Praxishilfe für Schule und Jugendarbeit. Seelze-Velber, 1995.

Gudjons, H.: Spielbuch Interaktions-Erziehung. 6.Auflage. Schriften zur Beratung und Therapie im Raum der Schule und der Erziehung. Bad Heilbrunn 1995.

Reiners, Annette: Praktische Erlebnispädagogik. 3.Auflage. Fachhochschule München 1993.S.20.

Robra, Andreas: Zauberstein und Riesenstab - Abenteuer-Rallyes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Langenbeutingen 1995.


3. Literatur für Kinder (zu „Regeln“, „10 Gebote“, „Vaterunser“ etc.)

Endres, Brigitte / Gerhaher, Eleonore (Illu.): Justus und die 10 Gebote. Pattloch 2007. Empfohlen ab 10 Jahren.
Justus muss für die Schule die 10 Gebote auswendig lernen. Doch wozu soll das bloß gut sein? Sein Opa, mit dem Justus jeden Nachmittag an einem Modellflieger bastelt, erklärt ihm, dass die 10 Gebote eine Art Anleitung für ein glückliches Leben sind. Durch die gemeinsamen Nachmittage in Opas Werkstatt haben die beiden viel Zeit für ausgiebige Gespräche. Der Großvater wird so zum wichtigen Tröster, Schlichter, Aufklärer, Berater und guten Zuhörer für Justus' Alltagssorgen. Als der fertige Flieger schließlich hoch in die Luft steigt, hat Justus verstanden, dass die 10 Gebote auch in seinem Alltag eine Rolle spielen.

Höcker, Kirsten (Illu.): Das Vaterunser beten und verstehen. Herder, Freiburg 2006. Empfohlen ab 6 Jahren.
Das Vaterunser gehört zu den christlichen Grundgebeten. Doch wo kommt das Gebet her? Wohnt Gott wirklich im Himmel? Was heißt Vergebung erfahren? Kindern und Eltern wird in diesem Buch das Vaterunser Zeile für Zeile erklärt. Ein konfessionsübergreifendes Buch für Eltern und Kinder.

Fußballregeln – illustriert für Kinder. Text: FIFA - Fédération Internationale
de Football Association. Sebastian Blank Verlag 2005. Empfohlen ab 6 Jahren.
Das Buch zeigt die 17 Fußballregeln mit anschaulichen und witzigen Illustrationen auf 72 Seiten. Zum Mitnehmen und gleich Nachschlagen und Nachlesen ist das Taschenbuch durch sein handliches Format bestens geeignet. Mädchen und Jungs sind in den frechen Illustrationen übrigens gleichberechtigt.

Grosche, Erwin / Geisler, Dagmar (Illu.): Felicitas, Herr Riese und das Vaterunser. Gabriel Verlag, Stuttgart/Wien 2005. Empfohlen ab 6 Jahren.
Was hat bloß dieser Zettel zu bedeuten, der da vom Himmel geflattert kommt? Bis Herr Riese und Felicitas das herausfinden, wird es richtig spannend: Sie entdecken eine geheimnisvolle Inschrift, widerstehen einem tanzenden Schokoriegel und gewinnen sogar den großen Vaterunser-Wettbewerb. - Laute und leise Geschichten zu den Bitten des Vaterunsers mit Bildern von Dagmar Geisler. - Erwin Grosche wurde 1955 in Anröchte bei Berge geboren. Der Kleinkünstler, Schauspieler und Autor schreibt unter anderem Geschichten und Lieder für "Die Sendung mit der Maus". Erwin Grosche lebt mit seiner Familie in Paderborn.

Grosche, Erwin / Geisler, Dagmar (Illu.): Felicitas, Herr Riese und die Zehn Gebote. Gabriel Verlag, Stuttgart/Wien 2003. Empfohlen ab 8 Jahren.
In fast dreißig lustigen Gesichten zu den Zehn Geboten erzählt Erwin Grosche vom Alltag mit Felicitas, genannt Fee, und ihrem Freund, Herrn Riese. Gemeinsam versuchen sie die Wahrheit zu sagen, Freunden treu zu sein, nicht zu klauen und auf niemanden neidisch zu sein. Natürlich klappt das überhaupt nicht...

Koneffke, Jan: Die Sache mit Zwille. Hanser 2008. Empfohlen ab 12 Jahren.
Fantasievolles und gleichzeitig lebensnahes Fabulieren mit viel Sinn für bizarre Details zeichnet den Stil des Schriftstellers Jan Koneffke aus. Auch in seinem ersten Roman für Jugendliche „Die Sache mit Zwille“ faszinieren eben diese Elemente. Zwar ganz in die Weltsicht seines jungen Helden eingesponnen, schimmert doch gelegentlich kurz durch, dass die in den siebziger Jahren spielende Adoleszenzgeschichte von einem in seinen Erinnerungen kramenden Erzähler der Gegenwart berichtet wird. Florian, Sohn eines geschiedenen Hoteliers am Bodensee, versucht die giggelnden größeren Schwestern so gut es geht zu übersehen und seinen eigenen Weg zu finden. Der führt ihn über Umwege zu einem deutlich älteren, „Zwille“ genannten Burschen. Ein Außenseiter, misstrauisch von den Kleinbürgern der Stadt beäugt, mit wenig Geld, schwer kranker Mutter, unbändigem Freiheitswillen und großem Herzen. Florian, ebenfalls eher ein Einzelgänger, kaut noch an einer üblen Geschichte herum, zu der er sich von Schulkameraden hat verleiten lassen, um Abenteuer zu erleben und endlich auch mal irgendwo dazu zu gehören. Mit Zwilles Hilfe kann er etwas davon wieder gut machen. Lange bewundert Florian den lässigen, selbstsicheren Freund. Irgendwann wird er ihn bei einem Verrat ertappen und sich zurückziehen. Als er ihm verzeihen kann, liegt das, was man verklärend „sorglose Kindheit“ nennt, hinter ihm. Feinsinnig mischt Koneffke spektakuläre mit unauffälligen Geschehnissen, wobei Letztere die entscheidenden Wandlungen bewirken.

Krüss, James / Wiemers, Sabine (Illu.): Mein Urgroßvater, die Helden und ich. Carlsen 2001. Empfohlen ab 8 Jahren.
In seinem Buch „Mein Urgroßvater, die Helden und ich“, hat Krüss eine beeindruckende Geschichte aufgeschrieben. „Die Geschichte eines Knaben“ handelt davon, was ein wahrer Held tut. Es geht darum, den Teufelskreis des Gesetzes der Blutrache endlich zu durchbrechen. Ein Junge tut dies, inspiriert durch das Neue Testament, auf treffende Art und Weise.

Möres, Cornelia / Fischer, Uta: Von Schuld und Vergebung den Kindern erzählt. Butzon & Bercker 2006. Empfohlen ab 6 Jahren.
Schon Kinder erfahren Schuld und wollen wissen, wie sie damit umgehen können. Von den befreienden Antworten, die der christliche Glaube auf diese Fragen bereithält, erzählt ihnen dieses Buch. Dabei greift Cornelia Möres in behutsamer Weise die kindlichen Erfahrungen von Schuld auf. Vor diesem Hintergrundmacht sie den Kindern mit Hilfe bekannter Bibeltexte die immer währende Vergebungsbereitschaft Gottes bewusst. Abgerundet werden die Texte durch die Illustrationen von Uta Fischer. Weiterführende Hilfestellungen für Eltern und Erzieher zum Gespräch mit Kindern finden sich am Ende des Buches.

Schindler, Regine / Battut, Eric (Illu.): Das Vaterunser . Bohem Press, Zürich 2005. Empfohlen ab 5 Jahren.
Regine Schindler hat das Vaterunser mit ergänzenden Texten in die moderne Sprache "übersetzt", und dies so verständlich, dass Kinder und Erwachsene dieses Gebet neu entdecken und sich von den Erklärungen zum Gespräch anlassen können. - Dr. phil. Regine Schindler, lebt als freie Schriftstellerin am Zürichsee. Sie hat zahlreiche Kinderbücher geschrieben. Im Mittelpunkt ihrer literarischen und theoretischen Publikationen stehen Themen der christlichen Kindererziehung und der christlichen Kinderliteratur. Dafür erhielt sie von der Universität Zürich den Dr. theol. h. c..

Audiovisuelle Medien

1. Zum Thema Regeln und Gesetze

Emil und die Detektive Spielfilm von Franziska Buch, Deutschland 2001, 100 Min., f., FSK: 6, empfohlen ab 8 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS037)
Der 12jährige Emil Tischbein, auf dem Weg in die Sommerferien nach Berlin, wird vom Ganoven Max Grundeis beklaut. Zum Glück trifft er Pony Hütchen, die Chefin einer Kinderbande, die ihm dabei helfen will, die 1500 Mark zurückzuholen. Sie verfolgen den Dieb in ein Luxushotel und stiften in einem Restaurant Verwirrung. Als Grundeis schließlich Pony entführt, scheint alles verloren. Doch dann haben die Kinder eine Idee... - Vierte, modernisierte Verfilmung des Erich Kästner-Romans von 1928.

Das fliegende Klassenzimmer Spielfilm von Tomy Wigand, Farbe, 110 Min., Deutschland 2002, FSK: o.A., Altersempfehlung: ab 8 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS097)
Nach einer Odyssee durch etliche Internate landet Jonathan bei den Thomanern in Leipzig. Entgegen seiner Erwartung fasst er dort Fuß – nicht zuletzt dank des engagierten Lehrers Johann Bökh. Die Jungs aus seinem Schlafsaal werden seine Freunde: Der besonnene Martin und der schmächtige Uli ebenso wie der experimentierfreudige Kreuzkamm junior und der stets hungrige Kraftprotz Matz. Die vier zeigen Jonathan ihren Geheimtreff, einen alten Eisenbahnwaggon auf einem Brachgrundstück, als sie von einem mysteriösen Mann, dem "Nichtraucher" überrascht werden, der hierzu ebenfalls einen Schlüssel besitzt. Dann gibt es da noch die "Externen", mit denen die Internatsschüler ständig im Clinch liegen, und deren hübsche Bandenchefin Mona. Und schließlich finden die Jungs zufällig einen Text zu einem Theaterstück namens "Das fliegende Klassenzimmer". Als sie sich mit Begeisterung auf die Proben für die anstehende Weihnachtsaufführung stürzen, ahnen sie noch nicht, dass sie damit in alten Wunden bohren und eine Kette turbulenter Ereignisse auslösen, die am Ende aber eine für alle versöhnliche Überraschung bereithält...

Michel bringt die Welt in Ordnung. Spielfilm von Olle Hellbom, Schweden 1973, 92 Min., f., FSK: 6 (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter VS2023)
Verfilmung eines Kinderbuchs von Astrid Lindgren. - Michel ist ein kleiner Junge, der voller neuer Ideen steckt und sie auch möglichst schnell verwirklichen will. Nur seine Eltern, die Schwester Ida und die Bewohner von Loenneberga sind von seinen Streichen meist nicht so begeistert. Dann wird Michel von seinem Vater zur Strafe in den Schuppen gesteckt, wo er sich die Langeweile mit Männchenschnitzen vertreibt. So macht Michel mancherlei Ärger - aber irgendwie haben ihn doch alle ins Herz geschlossen.

Michel in der Suppenschüssel. Spielfilm von Olle Hellbom, Schweden 1970, 95 Min., f., FSK: 6 (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter VS2048)
Verfilmung eines Kinderbuchs von Astrid Lindgren. - Der flachsblonde Junge vom Katthult-Hof bringt mal wieder alles durcheinander. Guter Rat ist teuer. Michels Kopf sitzt in einer Suppenschüssel fest. Dabei wollte er nur den Rest Suppe ausschlürfen. Alles was er tut, geht schief. Seine Schwester, seine Eltern, alle Bewohner von Lönneberga müssen auf der Hut sein, wenn Michel auftaucht. Da zieht er zum Beispiel Klein-Ida am Fahnenmast hoch, weil sie gerne die Kreisstadt sehen wollte. Oder er lädt die Bewohner des Armenhauses zum Weihnachtsessen ein und fängt die Aufseherin in einer Grube für Werwölfe.

Pünktchen und Anton Spielfilm von Caroline Link, Farbe, 107 Min., 1998, FSK: o.A., Altersempfehlung: ab 8 Jahren (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS228)
Viel größer könnte der soziale Unterschied zwischen den beiden zehnjährigen Freunden kaum sein. Als Tochter eines vielbeschäftigten Herzchirurgen wächst das muntere, Pünktchen genannte Mädchen in materiellem Wohlstand auf, von dem Anton nur träumen kann. Da seine allein erziehende Mutter seit einigen Wochen krank ist und Anton fürchtet, sie könne ihren Job verlieren, kellnert er heimlich in der Eisdiele. Tagsüber schläft er in der Schule. Nicht nur mit einem frechen Mundwerk, sondern auch einem großen Herz ausgestattet, setzt Pünktchen alles daran, ihrem besten Freund zu helfen. Als sie bei ihren Eltern keine Aufmerksamkeit findet, ergreift sie schließlich selbst die Initiative und beginnt mit Straßenmusik für Anton und seine Mutter Geld zu verdienen. Ermuntert von der Loyalität ihrer Tochter und Antons Hilfe, einen Einbruch in ihrer Villa zu verhindern, erkennen nun auch Pünktchens Eltern, dass Geld und Prestige nicht das Wichtigste im Leben sein können.

Thirty Five Aside oder Große Ranzen machen einsam Kurzspielfilm von Damien O-Donnell, Irland 1995, 27 Min., f., FSK: 6, empfohlen ab 10 Jahren.
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter VC940 und KF527)
Eine witzig-skurrile Komödie über den Alltag eines Außenseiters. - Seit seinem ersten Schultag, zu dem der 12jährige Philip von seiner Großmutter einen riesigen, buntdekorierten Ranzen bekommen hat, hat er nur Ärger mit seinen Mitschülern. Auch, dass sein Vater wegen Gewalttätigkeiten im Gefängnis sitzt und seine Großmutter die ganze Familie terrorisiert, belastet ihn sehr. Erst als seine Mutter den Mitschülern auf ungewöhnliche Weise eine Lektion erteilt, wendet sich das Blatt.

Unsere Zehn Gebote Kurzspielfilme u.a. v. Cornelia Grünberg, Deutschland 2006, 10 x 15 Min., f., FSK: Lehrmittelfreigabe, empfohlen ab 6 Jahren, hrsg. von Matthias-Film & kfw (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVK293)
Unser Leben und unsere ganze abendländische Kultur sind bestimmt von den christlichen Geboten. Zeugnisse davon lassen sich überall entdecken – für Kinder wie für Erwachsene, für Atheisten wie für Gläubige. Die Zehn Gebote bieten eine Art moralischen Wegweiser, den sich jede Zeit, jede Generation wieder neu ausrichten muss. Genau das versucht die zehnteilige Kinderfilmreihe: Kindern den Sinn und die Bedeutung der Zehn Gebote mit Episoden aus deren Alltag, aus der Welt, wie sie ihnen vertraut ist, zu erschließen. In den zugleich nachdenklichen wie kurzweiligen Geschichten geht es um Vertrauen und Liebe, um Verantwortung und Ehrlichkeit, um Normen und Werte in unserer Gegenwart. Nachvollziehbare Konfliktsituationen machen die in den Geboten enthaltenen Botschaften für die Zielgruppe von sechs- bis zwölfjährigen Kindern erstmals in einer Spielfilmreihe erlebbar. Die DVD enthält auf der ROM-Ebene didaktisches Zusatzmaterial wie methodische Tipps für den Einsatz in der Schule, Arbeitsblätter und Gottesdienstvorschläge.


2. Zum Thema Sport

Angels - Engel gibt es wirklich Spielfilm von William Dear, USA 1994, 103 Min., f., FSK: 6, empfohlen ab 8 Jahren (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter VS2578)
Roger, ein bei einer Pflegemutter lebender Elfjähriger, bittet den Himmel um Hilfe, damit seine Baseball-Mannschaft Meister wird und er eine neue Familie bekommt. Tatsächlich erfüllt ihm eine Schar Engel seine Wünsche. Dabei wird deutlich, dass Glaube und Zuversicht aber auch Selbstvertrauen und Zutrauen zu anderen mindestens genauso wichtig sind , wie die Hilfe von "oben".

Cool Runnings Spielfilm von Jon Turteltaub, USA 1993, 95 Min., f., FSK: o.A., empfohlen ab 12 Jahren (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS306)
Derice Bannock ist Jamaikaner, ist 100-Meter-Sprinter und sein größter Traum ist es, bei den Olympischen Spielen mitzumachen. Bei der Endqualifikation stolpert er leider und sein Traum zerplatzt wie eine Seifenblase. Doch er hört, dass auf Jamaika ein alter Bobtrainer lebt, dessen Überzeugung es ist, dass nur gute Sprinter auch gute Bobfahrer sind. Zusammen mit ihm stellt er ein Bobteam auf, obwohl auf Jamaika noch niemals eine Schneeflocke gesichtet wurde. Nach viel Stress und Strapazen machen sie sich auf den Weg nach Kanada, wo sie vorerst nur sehr müde belächelt wurden, später aber dafür richtig ausgelacht werden. Sie werden sogar, obwohl sie sich qualifiziert haben, vom Rennen wieder ausgeschlossen, weil das olympische Komitee der Meinung ist, dass bobfahrende Jamaikaner den Bobsport lächerlich machen würden. Doch zum Schluss klappt doch noch alles und die vier Männer sind dabei.

Es gibt nur einen Jimmy Grimble Spielfilm von John Hay, Großbritannien 2000, 105 Min., f., FSK: 6, empfohlen ab 10 Jahren, hrsg. v. kfw (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS155)
Im tristen Umfeld der englischen Industriestadt Manchester lebt der 15-jährige Jimmy Grimble mit seiner Mutter Donna. Die hat sich gerade von Harry getrennt, mit dem Jimmy über Fußball, aber auch über anderes reden konnte. Wie die meisten Jungen in Manchester träumt Jimmy von einer Karriere als Fußballspieler. Aber sobald er den Platz betritt, verlässt ihn sein Selbstvertrauen. Auch sonst ist er der typische Loser. Da muss schon etwas besonderes passieren. Eine alte Frau überlässt ihm schäbige Fußballschuhe mit magischen Kräften - und schon schießt er sensationelle Tore und bringt seine Mannschaft bis zum Endspiel im großen Stadion. Dort wird sich herausstellen, ob er ein Star ist und auf wen er sich verlassen kann. Nachdem sein Gegenspieler Gorgeous ihm kurz vor dem Finale die "Zauberschuhe" klaut, versagt Jimmy zunächst kläglich. Doch dann erkennt er, dass seine Kraft nicht in den Schuhen, sondern in ihm selbst steckt. Die Mannschaft gewinnt in letzter Minute das Endspiel. - Gläserner Bär der Kinderjury des Kinderfilmfestivals in Berlin 2001.

Kick It Like Beckham Spielfilm von Gurinder Chadha, Großbritannien 2002, 112 Min., f., FSK: 6, empfohlen ab 12 Jahren (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS087 und VS2485)
Die 18-jährige Jess zeigt ihren Freunden beim Kicken im Park, dass Fußball schon lange keine Männerdomäne mehr ist. Ihre Eltern dürfen allerdings nichts davon wissen. Denn die beiden traditionsbewussten Inder haben andere Pläne für ihre Tochter: Jess soll erst einen netten indischstämmigen Mann heiraten und dann Jura studieren. Doch sie träumt davon, einmal an der Seite von David Beckham zu spielen. Bei einem ihrer geheimen Fußballspiele im Park trifft sie auf Jules, die sie überredet, heimlich bei den "Girls-Kickern" mit zu trainieren. Jess' Doppelleben fliegt auf, als ihre Schwester Pinky mitten in turbulenten Hochzeitsvorbereitungen steckt. Der Gipfel der Auseinandersetzungen ist erreicht, als Jess trotz Verbot heimlich mit der Mannschaft nach Hamburg zu einem Match fährt. Schließlich gibt es da noch den Trainer Joe, der den Mädchen den Kopf verdreht, woraufhin Jess' Vater mehr als nur ein Stoßgebet zum Familienheiligen schickt. Doch als er seine Tochter eines Tages selbst Fußball spielen sieht, drückt er im entscheidenden Augenblick beide Augen zu und Jess darf am Hochzeitstag ihrer Schwester tatsächlich beim Liga-Spiel mitmachen - zum ungläubigen Staunen aller Hochzeitsgäste.

Die wilden Kerle Spielfilm von Joachim Masannek, Deutschland 2003, 96 Min., f., FSK: o.A., empfohlen ab 8 Jahren (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS210)
Die Straßenkicker-Truppe »Die wilden Kerle« hat Stress: Die Konkurrenz-Clique »Die unbesiegbaren Sieger« hat ihren Bolzplatz besetzt! Weil die »Sieger« um den dicken Michi älter, größer und gemeiner sind, ziehen die »Kerle« den Kürzeren. Der überhebliche Michi lässt sich jedoch auf ein Entscheidungsspiel ein: Der Gewinner des Lokalderbys »Sieger« gegen »Kerle« soll den Bolzplatz haben! »Kerle«-Boss Leon (Jimi Blue Ochsenknecht) setzt alles daran, das Match gegen jede Wahrscheinlichkeit doch zu gewinnen: Er befreit seine Stürmerkette aus dem Hausarrest, heuert Kioskbesitzer Willi (Rufus Beck) als Trainer an und holt - trotz starker Bedenken seiner Kumpel - Vanessa, das Mädchen mit dem harten Schuss, ins Team. Ob das aber genügt, um die »Sieger« zu besiegen?

Das Wunder von Bern Spielfilm von Sönke Wortmann, Farbe, 117 Min., 2003, FSK: ab 6, Altersempfehlung: ab 11 Jahren (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS124)
Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen sieht der elfjährige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und den Geschwistern in einer Mischung aus Hoffnung und Sorge der Rückkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entgegen. Als Balljunge hat der fußballbegeisterte Matthias längst eine Art Ersatzvater in dem Nationalspieler Helmut Rahn gefunden. Während Sepp Herberger und seine Elf zur WM fahren, steht in Essen die Familie Lubanski vor einer Zerreißprobe: Vater Richard bleibt nach seiner Rückkehr verschlossen und aggressiv. Als die deutsche Mannschaft überraschend ins Finale einzieht, hat sich in der Familie Lubanski soviel verändert, dass man von einem (privaten) "Wunder vom Ruhrpott" sprechen könnte.

Fußball für das Leben Kurzfilm über ein Projekt in Costa Rica, 12 Min., Farbe, Bezug über das Diakonische Werk der EKD als DVD oder VHS (Schutzgebühr 5,00 Euro)
In Elendsvirteln von San José kümmern sich Mitarbeiter der Evangelischen Kirche Costa Ricas um Kinder und Jugendliche, die ohne eine Zukunftsperspektive auf der Straße leben. Ein ungewöhnliches Sportprojekt bietet ihnen die Chance, mit Fußball faires Zusammenleben ohne Gewalt zu erlernen. Ausbildungskurse ermöglichen den Start in eine neue Zukunft.

Internetlinks

1. Regeln und Gesetze allgemein sowie Regeln und Hilfe beim Thema Medien

http://www.religio.eu/thema-gesetze-und-regeln.html
Religionsprojekt der Gesamtschule am Gluckenstein.

http://www.luk-korbmacher.de/Schule/PP/recht1.htm
Praktische Philosophie zu Regeln und Gesetzen.
 
http://www.familien-wegweiser.de/Kategorien/gesetze,did=5350.html
Unter diesem Link kann man beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Flyer zum Jugendschutzgesetz zum Verteilen bestellen, der als PDF auf dieser DVD complett unter M29 zur Verfügung steht.

http://www.kindex.de/pro/index~mode~gesetze~value~juschg.aspx
Informationen zum Thema Jugendschutz.

http://www.kinderundjugendtelefon.de/
Homepage von „Die Nummer gegen Kummer“ e.V., der Dachorganisation des größten, kostenfreien, telefonischen Beratungsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern in Deutschland. Nummer gegen Kummer e.V. hat mit seinen Mitgliedern zwei bundesweite Netzwerke aufgebaut und bietet seit 28 Jahren Rat und Unterstützung bei kleinen und großen Problemen an. Die Hilfe erfolgt kostenlos, anonym und vertraulich; hier ist auch eine Internetberatung für Kinder und Jugendliche zu finden.

http://www.telefonseelsorge.de/
Homepage der Telefonseelsorge.

http://www.klicksafe.de/common/presse.php?site=spot
Anklickbarer Spot darüber, dass Eltern ihre Kinder im Internet-Umgang schützen sollen, mit dem Titel „Wo ist Klaus?“.

http://www.fsf.de/
Homepage der „Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen“.

http://www.spio.de/index.asp?SeitID=2
Seite der „Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ (FSK).

http://www.oekumenischer-medienladen.de/cms/medienreferenten
Einen sinnvollen Umgang mit Medien finden – Hinweise beim Ökumenischen Medienladen in Stuttgart.


2. Erlebnispädagogik und Rätsel

http://www.kindergartenpaedagogik.de/180.html
Aufsatz zum Thema „Didaktische Analyse zu Spielen und erlebnispädagogischen Aktionen - Einleitung, Durchführung und Nachbereitung“ von Michael Rehm, 1997.

http://www.kinnigkeit.de/index.htm
Rätsel und Knobelspiele für die Ausbildung und zum Spaß - Homepage eines Mathematiklehrers. Hier werden auch bestimmte Formen erklärt, etwa „Suchsel“: „Suchsel (oder Wortsuchrätsel) sind dabei so ziemlich das einfachste was es gibt. Man ordne die zu lernenden Begriffe waagerecht, senkrecht, diagonal, vorwärts oder rückwärts geschrieben auf Karopapier an und fülle die Lücken mit beliebigen Buchstaben.
Ein paar nette Umschreibungen für die zu findenden Begriffe geben dem Ganzen noch zusätzliche Würze und bewirken beim Ausdenken eine gute Vertiefung.“


3. Fußball

http://www.fussball-gott.com/
„Saints of Football" ist ein christliches Fußball-Projekt in Zusammenarbeit mit Fußball-Profis und Fans verschiedener Vereine. Für die Inhalte verantwortlich ist der TV-Journalist und Filmemacher David Kadel.

http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/kinder/expedition-wissen/fussball/index,page=3606434.html
Fußbal-WM-Quiz für Kinder u.v.m.

http://www.fd21.de/203875.asp
Eine Seite rund um den Fußball vor allem für Kinder und Jugendliche, betreut von einer Fachredaktion. Unter den Stichwörtern „Lehrerzimmer“ und „Elternratgeber“ finden sich Hinweise für Erzieher. Außerdem gibt es jede Menge Literaturtipps.

http://www.blinde-kuh.de/bksearch.cgi?rank=small&query=Fu%DFballregeln
Fußballseiten für Kinder bei „Blinde Kuh“.

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