Die Geschichte vom Fuchs der den Verstand verlor - Ein Animationsfilm zum Thema Altersdemenz

Die Geschichte vom Fuchs der den Verstand verlor - Ein Animationsfilm zum Thema Altersdemenz

Animationsfilm nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Martin Baltscheit (erschienen bei Bloomsbury, 2010)., Deutschland 2011, 8 Min., FSK: Lehrmittelfreigabe. Produktion: Trikk 17 i.A. von Martin Baltscheit.

Deutscher Jugendliteraturpreis

Wir sind nicht allein auf der Welt und müssen zusammenhalten. Niemand weiß das besser als der Fuchs, der schon ziemlich in die Jahre gekommen ist. Großherzig gibt er seine Weisheit und so manchen Überlebenstrick an die jungen Füchse weiter, etwa wie man den Hunden des Jägers mithilfe eines Strohhalms entkommt oder den Geißen eine Falle stellt. Eines Tages jedoch beginnt der Fuchs manches Überlebensnotwendige zu vergessen. Der schlaue rothaarige Vierbeiner findet sich in der ehemals vertrauten Umgebung nicht mehr zurecht. Aber das macht nichts, denn nun stehen ihm die jungen Füchse bei - wie gut, dass sie alles von ihm gelernt haben.  

Martin Baltscheits Geschichte steckt voller Humor und Wärme. Sein alter Fuchs wächst samt dessen zunehmenden Verwirrung allen ans Herz - und zeigt uns, wie auch große Schwierigkeiten überwunden werden können, wenn man nicht alleine ist. Ein kluger Animationsfilm über die Krankheit Alzheimer, das Älterwerden allgemein sowie das Zusammenleben der Generationen.

Vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD [PDF, 87 KB]
Inhaltsübersicht, Gliederung der DVD

Ideen und Vorschläge [PDF, 84 KB]
für den Einsatz im Kindergarten

Infoblatt [PDF, 61 KB]
Tipps zum Umgang mit Alzheimer-Patienten

Arbeitsblatt [PDF, 627 KB]
Stark sein - schwach sein

Arbeitsblatt [PDF, 61 KB]
Brief oder E-Mail an den besten Freund oder die beste Freundin

Medientipps

Von Ina Hochreuther und Friedemann Schuchardt

Literatur

Fachliteratur, Ratgeber:

Brass, Dianne; Croy, Antonia; Diener, Oskar: Handbuch der Betreuung und Pflege von Alzheimer Patienten. Thieme Verlag, 2. aktualisierte Auflage, Stuttgart 2005.

Dieses unter Federführung von "Alzheimer Europe" entstandene und von der Europäischen Kommission geförderte Gemeinschaftswerk namhafter Autoren bietet in fünf Abschnitten umfassende Hilfen und Informationen zur Betreuung und Pflege von Alzheimer-Patienten. Diese können sofort in konkretes, praktisches Handeln umgesetzt werden.

Förstl, Hans; Kleinschmidt, Carla: Das Anti-Alzheimer-Buch. Ängste, Fakten, Präventionsmöglichkeiten. Kösel-Verlag, 2009.

Wojnar, Jan.: Die Welt der Demenzkranken. Leben im Augenblick. Vinncentz-Verlag, 2007.
Die Wirklichkeit Demenzkranker zu ergründen, das ist Ziel des vorliegenden Buches von Autor Dr. Jan Wojnar. Im Vordergrund stehen hier das Erleben der Betroffenen, die Ursache ihres Verhaltens sowie das Bild ihrer eigenen Wirklichkeit. Zahlreiche Geschichten und Beispiele aus der Praxis veranschaulichen dabei bildhaft die ganz eigene Sichtweise der Demenzkranken auf die Dinge. Daneben wird deutlich, dass viele Verhaltensauffälligkeiten nicht unbedingt allein der Demenz, sondern oft anderen Ursachen zuzuschreiben sind. So bietet das Buch allen Pflegekräften die Chance, das Verhalten der an Demenz Erkrankten noch besser zu begreifen, schwierigen Situationen gelassener entgegenzusehen und einen ganz eigenen Zugang zu den Betroffenen zu entwickeln. Und somit einen für Betreuende und Betreute gleichermaßen entspannten Alltag zu leben.

Zimmermann, Christian; Wissmann, Peter: Auf dem Weg mit Alzheimer. Wie sich mit einer Demenz leben lässt. Mabuse Verlag, 2011 (2012 auch als Hörbuch erschienen).
Christian Zimmermann, der 2007, mit 57 Jahren, die Diagnose Alzheimer erhielt und Peter Wißmann, Geschäftsführer von Demenz Support Stuttgart, legen ein Buch vor, das auf der Grundlage ausführlicher Gespräche entstanden ist. Aus der Perspektive eines Betroffenen im frühen Stadium spricht Zimmermann darüber, wie ihn der Schock der Diagnose traf und wie er gelernt hat mit der Krankheit zu leben. Er berichtet über seine Erfahrungen, gibt praktische Hinweise und will damit Betroffenen Mut machen und Angehörigen, Fachleuten und allen Interessierten die Perspektive Demenzkranker verständlich machen. Seine Ausführungen werden ergänzt durch fachliche Informationen und Überlegungen von Peter Wissmann.

Unterrichtsmaterialien für Lehrerinnen und Lehrer sowie Multiplikatoren:

Schäfer, Gudrun; Schäfer Horst J.: Oma lebt in einer anderen Welt – Demenz wahrnehmen, Verständnis entwickeln, Zusammenleben gestalten. Arbeitshilfe für die Grund-, Förder-, Haupt-, und Realschulen und die Konfirmandenarbeit. Hg.: Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn, 2006.

Bücher für Kinder im Grundschulalter:

Abeele, van den, V.; Dubois, Claude K.: Meine Oma hat Alzheimer. Brunnen-Verlag 2007.

Alzheimer Europe (Hg.): Liebe Oma. Zu beziehen über Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., 3. Auflage 2007.

Sibylle Rieckhoff, Sibylle; Rieckhoff, Jürgen: Mit Oma ist jetzt alles anders. Thienemann Verlag, Stuttgart/Wien 2007.
Pauline hat die beste Oma auf der Welt. Sie ist mutig, lieb und schnell. Sie zeigt Pauline die schönen Dinge. Und beschützt sie vor den gemeinen. Aber dann muss Oma ins Krankenhaus. Mit Blaulicht und ganz schnell. Seitdem sitzt Oma nur da und schweigt. Doch Pauline lässt sich ihre Oma nicht so einfach wegnehmen.

Messina Lilli: Opa ist Opa. Kinderbuchverlag Wolff, 2005.
Pepe versteht so langsam gar nichts mehr und er überlegt, was mit seinem Opa wirklich los ist. Er überlegt lange und lange und immer länger und sehr gründlich. Eines Tages weiß er es dann. Opa ist ein Baby. Anders kann sich Pepe das merkwürdige Verhalten seines Opas nicht erklären. Als er das seiner Mama erklärt, holt diese ein Fotoalbum aus dem Bücherregal, setzt sich gemeinsam mit Opa und Pepe auf das Sofa und erklärt Pepe jedes einzelne Foto. Wie Opa als junger Mann ausgesehen hat, wie er Oma geheiratet hat und dann ein Foto mit Oma, Opa und Mama, die auf dem Foto noch sehr klein ist. Und sie erklärt dem erstaunten Pepe, dass Opa kein Baby sein kann, weil er schließlich Mamas Papa ist. Ein wenig erstaunt ist Pepe jetzt schon. Und er weiß es natürlich besser und schreit so laut er kann "Opa kann gar nicht dein Papa sein, weil Opa nämlich Opa ist. Darum!"

Mueller, Dagmar H.: Herbst im Kopf. Meine Omi Anne hat Alzheimer. Annette Betz Verlag 2006.
In dem Bilderbuch beschreibt Paula ihren Alltag mit ihrer Oma Anni. Oma Anni wohnt seit einiger Zeit bei Paulas Eltern im Haus. Paula beschreibt sehr anschaulich, dass ihre Oma Anni anders ist als andere Omas, denn Oma Anni hat die Alzheimer-Krankheit.

Nilsson, Ulf; Eriksson, Eva.: Als Oma seltsam wurde. Moritz Verlag, 2008.
Eines Tages, ganz plötzlich, wird Oma seltsam und geizig. Sie erkennt das Bäckerauto nicht, das jeden Donnerstag angefahren kommt. Sie hat den Namen ihres Enkelsohns vergessen. Und dann holt Oma auch noch all ihr Erspartes von der Bank und bringt es nach Hause. Dort soll der Enkel darauf aufpassen. Wie gut, dass er Pfeil und Bogen hat! Aber auf der Bank macht man sich Sorgen und schickt einen Arzt bei Oma vorbei. Der kann ihr zur großen Erleichterung aller das Gedächtnis wieder zurückgeben.

Vandel van de, Edward: Was ich vergessen habe. Carlsen Verlag, Hamburg 2008.

Als Soscha neu in die Klasse kommt, wirbelt sie das Leben des elfjährigen Elmer völlig durcheinander. So sagt sie ihm beispielsweise einfach auf den Kopf zu, dass sie ihn mag. Schließlich bringt sie Elmer sogar dazu, sich endlich mit seinem Großvater auseinanderzusetzen. Der lebt in einem Heim, hat scheinbar alles vergessen und spricht nicht mehr. Motiviert von Soscha, versucht Elmer herauszufinden, wer sein Großvater wirklich war. Dabei lüftet er das Geheimnis der ersten, heimlichen und wahren Liebe seines Großvaters und es gelingt Elmer, die Erstarrung, die den alten Mann umgibt, ein wenig zu lösen.

Audiovisuelle Medien

Als Oma seltsam wurde, D 2011, 10 Min., Verfilmung des gleichnamigen Bilderbuchs.

Apfelsinen in Omas Kleiderschrank, D 2006, 30 Min., Hg.: Kuratorium Deutsche Altershilfe. empfohlen ab 14 Jahren.
Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK469.

60-70% der Demenzkranken werden heute von Familienangehörigen zu Hause betreut. So kommen auch viele Jugendliche mit Demenzkranken in Kontakt. In Deutschland leiden etwa 1 Mio. Menschen an einer Demenz, bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl verdoppeln – genügend Gründe auch für Jugendliche, etwas über diese Krankheit zu erfahren. Die didaktische DVD mit umfangreichen Arbeitsmaterialien gibt am Beispiel des 16-jährigen Daniel und seiner Oma Anna einfühlsame Einblicke in das familiäre Zusammenleben mit einer Demenzkranken (Laufzeit: 30 Min). Die zwei Filme "Erzähl doch mal von früher, Oma" und "Die Frau im Spiegel" zeigen Wege auf, wie man als junger Mensch mit Demenzkranken respektvoll umgehen kann und Zugang zu ihrer fremden Welt findet. Die Zusatzfilme "Möglichkeiten gemeinsamen Tuns mit Demenzkranken" (15 Min.) und "Tipps zum Umgang mit Demenzkranken" (24 Min.) veranschaulichen konkret, wie man sich Demenzkranken gegenüber verhalten kann. Die Begleitmaterialien auf der ROM-Ebene umfassen Grafiken, Arbeitsblätter, Hintergrundinformationen und Anregungen für den Einsatz der DVD in Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Eine didaktische DVD zur Alzheimer-Krankheit.

Alzheimer – Die Krankheit des Vergessens, Hg.: Institut für Weltkunde, Deutschland 2010, 15 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 12 Jahren.

Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK902.
In einem kleinen Dorf in Norddeutschland leben Alzheimer-Erkrankte in einer Wohngemeinschaft. Der Film begleitet eine junge Frau, die dort im Rahmen ihrer Ausbildung ein Praktikum macht. Ein Neurologe, der die Betroffenen betreut, erläutert die drei Phasen der Alzheimer-Erkrankung und deren Verlauf. Eine Computeranimation veranschaulicht in vereinfachter Form, was bei der Alzheimer-Erkrankung im Gehirn geschieht. Die Betroffenen leben zunehmend in ihrer eigenen Welt; ein liebe- und respektvoller Umgang hilft den Erkrankten, sich in dieser neuen Welt wohlzufühlen. Didaktische DVD mit Arbeitsblättern, Schaubildern und Info-Texten.

Demenz, Hg.: LVR-Zentrum für Medien und Bildung, Deutschland 2010, Medienpaket mit 3 DVDs und 1 CD-ROM, FSK: 6, empfohlen ab 16 Jahren.

Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter MP4384.

Derzeit leben in Deutschland mehr als eine Million Menschen mit einer Demenz, zwei Drittel von ihnen leiden unter Alzheimer. Wissenschaftler prophezeien, dass im Jahr 2030 die Zahl der Erkrankten gut zwei Millionen erreicht haben wird. Menschen mit Demenz möchten meist so lange wie möglich in vertrauter Umgebung leben. Die häusliche Betreuung und Pflege übernehmen Angehörige, die durch ein weit gespanntes Hilfenetz Unterstützung finden können. Der Filmratgeber äDemenz“ mit dem Spielfilm äEines Tages...“ greift die wesentlichen Themen rund um die Betreuung von Menschen mit Demenz auf und lässt Betroffene, Angehörige und Experten zu Wort kommen. Ziel ist es, pflegenden Angehörigen konkrete Hilfen für den Alltag zu bieten und ihr Verständnis für das Verhalten von Menschen mit Demenz zu fördern. Der Spielfilm "Eines Tages..." (97 Min.) zeigt drei ineinander verwobenen Episoden von Menschen mit Demenz in unterschiedlichen Krankheitsstadien: bei dem Architekten Frieder brechen die ersten Anzeichen der Krankheit mitten ins Leben, wo sie niemand erwarten würde. Irritation, Angst und Verdrängung entfernen den Betroffenen von seiner Familie und seinen Freunden. Annette und ihr Bruder Leon müssen erkennen, dass ihre Mutter Hede nicht mehr alleine für sich sorgen kann. Doch wie die weitere Pflege aussehen soll, darüber gehen ihre Vorstellungen weit auseinander. Margots Mann Jakob ist schon länger von der Krankheit betroffen. Das Ehepaar ist gut eingespielt. Margot weiß mit der Demenz umzugehen, liebt ihren Mann und würde ihn niemals in ein Heim äabschieben“. Als sich die Lage verschlimmert spürt sie zunehmend, dass sie ihr eigenes Leben vergessen hat und lernen muss, Verantwortung abzugeben. Die Beraterin Miriam hilft, die entscheidenden Schritte zu tun. Die 12 Themenfilme beschäftigen sich mit konkreter Hilfe für Angehörige. Ärzte, Pflegekräfte, Experten und Angehörige steuern ihre Erfahrungen mit dem Thema in zahlreichen Interviews bei. Dazwischen zeigen Spielfilmszenen typisches Verhalten, bringen Konflikte auf den Punkt und weisen erste Lösungswege. Die Mischung aus Fiktion und realen Erlebnisberichten ermöglicht vielschichtige Einblicke in den Alltag mit Demenz und gibt wertvolle Hinweise für die häusliche Betreuung. Medizinische und rechtliche Informationen ergänzen die Themenpalette. Die CD-ROM enthält Infotexte, Hilfsmittel, Dokumente, Kontaktadressen und Links.

Demenz erleben – Ich verlier' den Verstand, Animationsfilm von Gerd Christian
Altmann, Deutschland 2006, 16 Min., f., empfohlen ab 14 Jahren.
Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK530.

Der Film zeigt Wahrnehmungen und Gedanken aus der Sicht eines Menschen mit Demenz. Dies macht betroffen, erinnert an viele eigene Erlebnisse mit Menschen mit Demenz, regt zum Gespräch und zur Auseinandersetzung über das Thema Demenz an. Der Autor des Films, begleitet, betreut, pflegt seit 1989 in einem Pflegeheim in Freiburg viele Menschen mit Demenz. Gleichzeitig ist er Künstler, verfasste die Texte des Films, fotografierte und verfremdete die Fotos am Computer, spricht die Texte und hat den Film vollständig in Eigenregie hergestellt. Der Film ist in einzelne Sequenzen gegliedert, die auch separat bearbeitet werden können.

Viele Abschiede – vom Leben mit Demenz, Medienprojekt Wuppertal, Deutschland 2010, 140 Min. f., 2 DVDs mit Dokumentarfilmen, empfohlen ab 16 Jahren.
Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK977.

1. "Viele Abschiede" (82 Min.). Der Dokumentarfilm stellt durch persönliche Portraits und authentisch erzählte Geschichten das Leben alter Menschen mit Demenzerkrankung und ihrer Angehörigen dar. Im Zentrum des Filmes steht die Bedeutung der Demenzerkrankung für alle Beteiligten. Hierfür wurden vier Demenzerkrankte in verschiedenen Krankheitsstadien – zuhause oder in einer Einrichtung lebend – mit der Kamera begleitet. Dabei wurde der Lebensalltag, Therapien, die Nutzung von Tagespflegeeinrichtungen und Pflege oder Besuche durch Angehörige portraitiert. Mit ihren Angehörigen und den sie professionell Pflegenden wurden ausführliche Interviews zu ihren Erfahrungen mit der Krankheit und den Kranken gemacht. Inhaltlich geht es in dem Film um die folgenden Aspekte: Was bedeutet die Demenzerkrankung für alle Beteiligten: für die Erkrankten, ihre Partner, ihre Kinder und Enkelkinder? Was hat sich durch die Krankheit verändert? Wie ist die persönliche Entwicklung, die Entwicklung der Beziehungen und die Perspektive für alle Beteiligten? Wo liegen die Probleme für alle Beteiligten, welche Strategien und Lösungen werden entwickelt? Wie können sich die Beteiligten helfen, was benötigen sie an Hilfe? Wie ist das Leben zu Hause im Vergleich zum Leben im Heim? 2. "Rudolfo und der Kuckuck" (58 Min.). Rudolf Unterhansberg lebt seit einem Jahr in einer Altenwohngemeinschaft für Demenzkranke in Köln. Die Kamera begleitet ihn in seinem Alltag, dokumentiert die Zusammentreffen mit seiner Partnerin, seiner Tochter, seinem Sohn und den beiden Enkelkindern. Rudolf Unterhansberg ist eine schillernde, interessante und liebenswerte Persönlichkeit mit allen Gefühlen wie Liebe, Enttäuschung, Ärger und Sehnsucht, der manchmal nur verwirrt, vergesslich und orientierungslos ist, woraus sich – nicht nur für ihn selbst – Konflikte ergeben.
Zusätzlich Bonusmaterial: Informationen über Demenz und zur Tagespflege, Film "Das zweite Opfer" (62 Min.) über zwei Frauen, die vom Leben mit ihren demenzkranken Männern bis zu deren Tod berichten.

Internetlinks (Stand September 2012)


www.wegweiser-demenz.de

Infomaterialien des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend.


www.alzheimerandyou.de

Infos und Materialien für Kinder zum Themen Alzheimer.

www.deutsche-alzheimer.de

Homepage der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mit vielen Informationen – insbesondere auch für Angehörige von Alzheimer-Erkrankten.


www.alzheimer-forschung.de

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der mit Spendengeldern die Alzheimer-Forschung unterstützt und Betroffene sowie die Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit aufklärt. Der Verein wurde 1995 nach dem Vorbild der „American Health Assistance Foundation“ (AHAF) gegründet, die sich seit 1985 im Rahmen des „Alzheimer Research Programs“ für die Erforschung der Alzheimer-Krankheit einsetzt.


www.besuchimanderland.de
Informationen
über ein Projekt in Stuttgart, das Schülerinnen und Schüler 3. Grundschulklassen mit an Alzheimer Erkrankten zusammenführt.

 

 

Der Kinderbuchautor

Martin Baltscheit, geboren 1965 in Düsseldorf, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen. Im Anschluss war er tätig als Illustrator, Sprecher, Bilderbuch-, Prosa-, Hörspiel- und Theaterautor. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2011 den Deutschen Jugendliteraturpreis für eben die literarische Vorlage unseres Films „ Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“. Für den Westdeutschen Rundfunk arbeitete er als Moderator und Autor im Team der WDR-5-Kindersendung „Bärenbude“. Martin Baltscheit ist Vater zweier Söhne und lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.

Bücher (Auswahl):

2012 Der Philosofisch (Bloomsbury)

2011 Was soll ich da erst sagen? (Bajazzo)

2010 Es waren einmal zwei wirklich dumme Gänse (Tulipan), Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor (Bloomsbury), Akkuratus 1 – 3 (Klett Bilderbuch)

2009 Ich und die Kanzlerin (Boje)

2008 Der kleine Herr Paul macht Ferien (Bloomsbury), Der kleine Herr Paul mag Bücher (Bloomsbury), Keine Kuscheltiere für Johanna (Tulipan), Frankie unsichtbar (Tulipan), Der kleine Herr Paul stellt sich vor

2007 Felline, Professor Paul und der Chemiebaukasten (Tulipan), Hauptsache es wird kein Hund (Bajazzo), Zarah – Du hast doch keine Angst, oder? (Bloomsbury), Major Dux oder der Tag, an dem die Musik verboten wurde (Boje)

2006 Der kleine Herr Paul im Schnee (Altberliner), Die Elefantenwahrheit (Kinderbuchverlag Wolff)

2005 Ich bin für mich, oder: Der Wahlkampf der Tiere (Bajazzo), Der kleine Herr Paul macht Urlaub (Altberliner), Der Winterzirkus (Fischer Schatzinsel), Die Belagerung (Bajazzo), Da hast du aber Glück gehabt! (Fischer Schatzinsel)

2004 Leuchte Turm, leuchte (Altberliner), Der kleine Herr Paul (Altberliner), Gold für den Pinguin (Bajazzo) 2003 Die Pinabriefe (Bajazzo)

2002 Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte (Bajazzo), Hokus Pokus, Sala Bim und die Zauberprüfung (Fischer Schatzinsel)

2000 Die Zeichner (Alibaba)

1998 Der Neue (Alibaba)

1997 Kurz der Kicker (Alibaba)

1996 Paul trennt sich (Alibaba)

1995 Papa kuck mal (Alibaba)

1994 Lotte & Leo (Tilsner), Valerius, Zeitlos (Carlsen)

1991 Valerius, Vom Index bedroht (Carlsen)

Preise und Auszeichnungen (Auswahl):

2012 HR2 Hörbuch des Jahres (Sprecher)

2011 Deutscher Jugendliteraturpreis "Die Geschichte vom Fuchs ...“

2010 Deutscher Jugendtheaterpreis für "Die besseren Wälder"

2008 Literaturpreis Stadt Hameln für "Zarah", Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis für "Zarah"

2006 Nominierung Gustav Heinemann Friedenspreis für "Ich bin für mich"

2005 Kaas & Kappes Kinder- und Jugenddramatikerpreis für "Der Winterzirkus"

2004 Stipendium Kulturamt Düsseldorf für das Hörspiel "Major Dux"

2003 Kaas & Kappes Kinder-und Jugenddramatikerpreis für "Die Überredung"

2002 Kinderbuchpreis NRW mit Zoran Drvenkar für "Der einzige Vogel..."

2001 ADC Medaille für Theaterplakat "Shockheaded Peter", Förderpreis für Literatur der Stadt Düsseldorf "Die Zeichner"

1996 Nominierung Max & Moritzpreis, "Bester deutscher Comiczeichner"

1992 Preisträger Ehapa German Comic Open

http://www.baltscheit.de


Die Filmproduktionsfirma

TRIKK 17 ist eine Filmproduktionsfirma für Animations- und Werbefilme in Deutschland und steht für alle Bereiche der professionellen Trickfilmproduktion – von der ersten Ideenfindung im Exposé und der Konzeption über Charakterdesign, Storyboard-Entwicklung, Animation und Regie bis zur Postproduktion.

2001 als Stop-Motion Studio in Hamburg gegründet, hat sich TRIKK17 mittlerweile zu einem preisgekrönten Allround-Trickstudio entwickelt und produziert erfolgreich Stop-Motion, Zeichentrick, Cutout-Animation, Mischtechniken mit CGI-Elementen, Live Action Muppets.

Neben Auftragsproduktionen entwickelt TRIKK17 auch eigene Formate für TV, Kino und Internet. Zudem agiert das Studio für nationale und internationale Partner als Koproduzent.

http://www.trikk17.de

 

Der Autor des medienpädagogischen Begleitmaterials

Friedemann Schuchardt, geboren 1946 in Frankfurt am Main, studierte evangelische Theologie und Sozialpädagogik in Frankfurt und Mainz und schloss als Diplom-Sozialpädagoge ab. Tätigkeiten u.a .als Medienpädagoge im Bereich von Fachschulen und Fachhochschulen für Sozialpädagogik, als langjähriger Geschäftsführer der Matthias-Film GmbH in Stuttgart sowie im Gebiet der Produktion beziehungsweise des Vertriebs von Medien für den Bildungs- und Schulbereich.

Seit über zwanzig Jahren zählt zu Friedemann Schuchardts Engagement auch die Stoff- und Drehbuchentwicklung, u.a. bei der Serie „Unsere Zehn Gebote“ (Nominerung Adolf Grimme Preis 2007). Er ist Mitbegründer der „Buckower Mediengespräche“, war Vorsitzender des Kinomobil Baden-Württemberg, Initiator und kontinuierlicher Berater mehrerer didaktischer DVD-Labels, etwa der Reihe „Durchblick-Filme“ sowie dieser Edition hier, der DVD complett. Derzeit arbeitet er vor allem als Referent und Berater von Medienprojekten, insbesondere für Kinder, und hat mittlerweile ein eigenes Unternehmen gegründet, die „FriJus GmbH“. Das Konzept der beiden DVD complett-Ausgaben „Leben und Feiern im Kirchenjahr“ sowie „Von Advent bis Weihnachten“ stammen beispielsweise von ihm. Als Autor erstellte er die DVD complett „Vom Adler zum ICE 3“.

Als Projektleiter und Referent ist er für die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg tätig und verantwortete das Modellvorhaben „Medienwerkstatt Kindergarten – Vom Konsumieren zum Gestalten“ bei dem 10 Kindertageseinrichtungen sich innerhalb von 10 Modulen mit Grundfragen der Medienerziehung beschäftigen. Die dort mit Kindern gemachten Erfahrungen brachte er auf der DVD complett „Bald kann ich lesen“ mit ein. Friedemann Schuchardt lebt in Stuttgart.

Preise

Die Geschichte vom Fuchs der den Verstand verlor - Ein Animationsfilm zum Thema Altersdemenz

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

69,00 EUR
Mit Recht zur öffentl. Aufführung

29,80 EUR
Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

219,00  EUR
Mit Recht zum Verleih und zur öffentl. Aufführung
Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

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