Ente, Tod & Tulpe - Ein Animationsfilm zu Abschiednehmen und Tod

Ente, Tod & Tulpe - Ein Animationsfilm zu Abschiednehmen und Tod

Animationsfilm von Matthias Bruhn nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Wolf Erlbruch. Deutschland 2010 – 10 Min. – Farbe – FSK: Lehrmittelfreigabe

Produktion: Trickstudio Lutterbeck / Köln in Kooperation mit Evangelisches Medienhaus GmbH / Stuttgart. FBW-Prädikat: besonders wertvoll, Kurzfilmpreis 2011 der Murnau-Stiftung, Hauptpreis der Kinderjury beim 18. Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart 2011

Seit längerer Zeit hat die Ente schon so ein Gefühl, dass ihr jemand folgt. Als sie sich umdreht und diesen „Jemand“ anspricht, merkt sie, dass es sich um den Tod handelt. Der Tod wird als Skelett dargestellt, das in einen karierten Kittel gekleidet ist. Anfangs erschrickt die Ente sehr über seine Gegenwart, doch nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden durch die Gespräche unten am See und hoch oben in einer Baumkrone eine zarte Freundschaft, bis der Tod die Ente am Ende ihrer Tage sanft entschlafen lässt, sie mit einer kleinen Tulpe geschmückt in den Fluss legt und ihr so lange nachsieht, bis er sie aus den Augen verloren hat.

Irgendwann stellt sich jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen. Alle Erwachsenen wissen das und haben selten eine unbefangene Antwort parat. Der Tod gehört zum Leben, wie die schönen Augenblicke des Lebens. Diese Erkenntnis vermittelt Bilderbuchautor Wolf Erlbruch mit Hilfe von ganz besonders gezeichneten, pastellfarbenen Figuren auf warmherzige und zugleich melancholische Weise. Der Regisseur Matthias Bruhn setzt dieses Gleichnis über Leben und Tod auf hervorragende Weise um. Dazu trägt die sensible und bis in Detail ausgefeilte Animation von Ente und Tod, die den leisen Zwischentönen angepasste, ausgezeichnete Musik, sowie die Leistung der Synchronsprecher Anna Thalbach und Harry Rowohlt bei.

Sabine Kögel-Popp hat sich intensiv mit den Themen des Films wie "Tod", "Freundschaft", "Abschied nehmen" und "Loslassen" beschäftigt und ihre Arbeitsmaterialien – also Unterrichtsentwürfe, Info- und Arbeitsblätter – gemäß den Bildungsstandards der Länder darauf ausgerichtet. Da die genannten Begriffe für lexikalische Beschreibungen eher ungeeignet sind, gibt es bei dieser DVD complett kein Glossar. Ausführliche, kommentierte Medientipps gibt es aber wie gewohnt. Besondere medienpädagogische Zugaben für Grundschulkinder sind das Streifenkino sowie die beiden Daumenkinos zum Ausschneiden und selbst erfahren, wie man Bilder „zum Laufen“ kriegt.

Vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD [PDF, 153 KB]
Inhaltsübersicht und Gliederung

Elternarbeit [PDF, 117 KB]
Vorschlag für einen Elternabend zum Thema "Sterben und Tod" in der Grundschule

Infoblatt [PDF, 119 KB]
Sprüche aus Todesanzeigen

Streifenkino [PDF, 93 KB]
Ausschneidebogen mit Anleitung

Arbeitsblatt [PDF, 256 KB]
Was macht Freundschaft aus?

Kommentierte Medientipps und Internetlinks


Literaturempfehlungen: 

Bilderbücher zum Thema Tod:

Bauer, Jutta: Opas Engel. Carlsen-Verlag, Hamburg 2003.
Ausgezeichnet mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2002, auf der Empfehlungsliste für den Illustrationspreis für Kinder- und Jugendbücher 2002 und auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR,
Opa hing gern seinen Erinnerungen nach, besonders dann, wenn ihn sein Enkel besuchte: "Junge, mir konnte keiner was. Jeden Morgen lief ich über den großen Platz zur Schule. Ich hatte es eilig und mein Ränzel war schwer. Einmal hätte mich fast ein Bus erwischt ..." Er war stets der Waghalsigste, kletterte auf die höchsten Bäume und sprang in die tiefsten Seen, ohne dass ihm je etwas geschah. Opa hatte nämlich das ganz große Glück, dass jemand auf ihn aufpasste!

Erlbruch, Wolf: Ente, Tod und Tulpe. Kunstmann Verlag, 4. Auflage, München 2007.
„Ein Kinderbuch? Kein Kinderbuch? Ein Buch vom Leid? Ein Buch vom Schluss? Erzählt es eine Fabel? Ein Märchen? Überhaupt eine Geschichte? Oder ist es vielmehr eine Meditation?“ , fragte sich Benedikt Erenz in der „Zeit“ , als Ente, Tod und Tulpe vor drei Jahren erschien. Und befand, dass es ein Buch sei für kleine Menschen und für große Menschen: Ein meisterhaftes und ein unendlich tröstliches Buch, das in den verschiedensten Regalen seinen Platz finden könne.

Fried, Amelie / Gleich, Jacky (Illu.): Hat Opa einen Anzug an? Hanser Verlag, München 1997.
Bruno mag seinen Opa. Doch jetzt ist Opa fort. Sein Bruder Xaver sagt, er sei auf dem Friedhof. Papa sagt, im Himmel. Beides geht ja wohl nicht. Nein, die Erwachsenen können ihm seine Fragen nicht beantworten. Wer jetzt mit ihm angeln geht oder warum der Opa ihn einfach alleine lässt? Was Bruno erst wütend macht, verwandelt sich langsam in Trauer und dann ganz allmählich in eine schöne Erinnerung, die immer weniger schmerzt.

Kaldhol, Marit: Abschied von Rune. Ellermann Verlag, Hamburg 1987.
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1988.
Abschied nehmen von Rune muss Sara, Runes beste Freundin, denn Rune ist beim gemeinsamen Spiel am Wasser ertrunken. Ein solch einschneidendes, schmerzhaftes Erlebnis ist hier für Kinder von 5 – 6 Jahren an mit aller Deutlichkeit und dabei doch auch mit aller Behutsamkeit dargestellt...

Kelly, Tom: Die Sache mit Finn. Carlsen Verlag, Hamburg 2007.
Seit der Sache mit Finn hat sich alles verändert. Deswegen hat Danny beschlossen abzuhauen. Er hat riesige Riesenangst. Und ein bisschen spannend ist es auch. Seine Familie wird schon traurig sein. Aber jetzt können sie sich ein kleineres Auto kaufen, zum Beispiel. Das ist auch besser für die Umwelt. Und sie kommen auch nicht dahinter, dass er den ausgestopften Otter platt gemacht und dabei auch noch ein Fenster eingeschmissen hat. Außerdem werden sie nicht mehr an seinen Zwilling Finn erinnert. Auf seiner Reise trifft Danny viele Menschen mit denen er redet und mit denen er schweigt. Und irgendwann kann er dann auch wieder nach Hause, zu seinen Eltern und seiner kleinen Schwester. Zu den Ottern. Und weiterleben.

Nilsson, Ulf / Tidholm, Anna-Clara: Adieu, Herr Muffin. Beltz & Gelberg, Weinheim / Basel 2007. Ausgezeichnet mit dem August-Strindberg-Preis 2003.
Ein Bilderbuch über ein Meerschweinchen namens Herr Muffin. Ein Bilderbuch über das Altwerden und Sterben. Ein Bilderbuch über den Umgang mit dem Traurigsein. Herr Muffin ist ein Meerschweinchen. Ein Meerschweinchen, dessen Tage gezählt sind. Er wohnt in einem umgedrehten blauen Karton. Herr Muffin bekommt gerne Post. Auch wenn er seine Briefe meistens aufisst. Oft sitzt er in seinem blauen Haus und denkt an sein Leben. An Victoria und an die sechs kuscheligen Kinder. An das Ende der Welt, zu dem sie einmal gemeinsam spaziert waren. Herr Muffin hat Schmerzen, doch die Tierärztin schüttelt nach der Untersuchung den Kopf. Und dann ist Herr Muffin plötzlich tot. Viele Trauergäste weinen an seinem Grab. Das ganze Land ist in Trauer. Vielleicht wird der König da sein und die Königin. Vielleicht wird die Beerdigung im Fernsehen und im Radio übertragen. Jetzt weißt du mehr als wir, Herr Muffin.

Nilsson, Ulf / Eriksson, Eva: Die besten Beerdigungen der Welt. Moritz-Verlag, Frankfurt a.M., 8. Aufl. 2008. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2007.
Ester, Putte und »ich« gründen an einem langweiligen Tag ein Beerdigungsinstitut. Für alle toten Tiere, die sonst keiner beachtet, wollen sie die besten Beerdigungen der Welt ausrichten! Mit einer toten Hummel fängt alles an. Ester will sie begraben. Auf einer Lichtung, zu der nur der geheime Pfad der Kinder führt. Ester ist fürs Schaufeln zuständig, »ich« für ein Gedicht am Grab und der kleine Putte soll dazu weinen. Aber e i n e Beerdigung ist natürlich nicht genug. Jetzt werden noch mehr tote Tiere gebraucht. Ester greift zum Telefon Ulf Nilssons Geschichte über dieses ganz ernsthafte Spiel zu Leben und Tod ist so präzise wie humorvoll. Jeder wird sich darin selbst entdecken und dabei unsentimental an den befreienden Umgang mit dem Tod zu Kinderzeiten erinnert. Auf wunderbar subtile Weise vervollständigen Eva Erikssons atmosphärische Bilder dabei die Geschichte.

Van Ommen, Sylvia: Lakritzbonbons. Moritz-Verlag, Frankfurt a.M. 2003
Ein zauberhaft lakonisch-komisch versponnener und philosophischer Dialog über Freundschaft, Himmel und Lakritz. Oskar und Jule verabreden sich per SMS zum Lakritzessen im Park: Hast du gesehen, wie schön es draußen ist? Jule bringt die Lakritze mit und Oskar etwas zu trinken. Und dann, angeregt von einem blauen Bonbon, beginnen die beiden ein Gespräch über den Himmel. Ob man sich später da oben wohl mal treffen wird? Ob man sich dann überhaupt noch erkennt? Und ob es dort wohl auch Lakritzbonbons gibt? Wenn nicht, verspricht Oskar, bringt er welche mit – und Jule etwas zu trinken.

Schössow, Peter: Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis. Hanser Verlag, 7. Auflage, München 2005. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2006.
Niemand weiß, warum die Kleine mit der großen Handtasche wildfremde Leute anpflaumt – bis sich endlich jemand zu fragen traut. Sie ist traurig, weil Elvis tot ist. Nicht der Elvis, sondern ihr Kanarienvogel, der jetzt endlich ein feierliches Begräbnis bekommt. Ihren neuen Freunden kann die Kleine dann auch erzählen, wie Elvis so war und wie schön er gesungen hat. Ein Trostbuch für Kinder und ein wunderbares Bilderbuch voll Poesie. 

Varley, Susan: Leb wohl lieber Dachs. Annette Betz Verlag, Wien 1984.
Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, den Fuchs Krawattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spe-zialrezept für Lebkuchen bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als Dachs noch lebte. Und mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.


Weitere Literatur zum Thema Tod:

Baum, Heike: Ist Oma jetzt im Himmel? Vom Umgang mit Tod und Traurigkeit. Kösel-Verlag, 2. Aufl., München 2002.

Fessel, Karen-Susan: Ein Stern namens Mama. Oetinger Verlag, Hamburg 1999, ab 10 Jahren. Ausgezeichnet mit dem Zürcher Kinderbuchpreis 'La vache qui lit'  2000.
„Alle reden immer nur über das Gesundwerden. Keiner redet je über das Sterben. Dabei war es doch das, was mir am meisten Angst machte: dass Mama sterben könnte.“ Eigentlich wollten Mama, Papa, Louise und Ruben in den Sommerferien nach Spanien fahren. Louise und Ruben hatten sich auch schon ganz doll darauf gefreut. Aber dann muss Mama plötzlich ins Krankenhaus, weil der Arzt einen Knoten in ihrer Brust entdeckt hat, und Louise schnappt zum ersten Mal das Wort Krebs auf. Das macht ihr Angst. Krebs, ist daran nicht die Oma von Becky gestorben, ihrer besten Freundin?

Gätjen, Heike: Willi will’s wissen: “Wie ist das mit dem Tod?“ Baumhaus-Verlag, Frankfurt a.M. 2007, ab 8 Jahren.
Willi will diesmal etwas über ein sehr schwieriges Thema wissen, über den Tod. Alles, was lebt, muss eines Tages sterben; Pflanzen, Tiere – und eben auch Menschen. Dennoch ist es sehr schwierig, wenn ein geliebter Mensch stirbt und dann einfach nicht mehr da ist, dann fehlt unendlich viel. Willi trifft Menschen, die mit dem Tod zu tun haben. Entweder beruflich, weil sie Bestatter, Pfarrer oder Arzt sind. Oder, weil sie "Hinterbliebene" sind: Trauernde, die jemanden, den sie lieben, an den Tod verloren haben. Oder aber, weil sie "dem Tod Geweihte" sind: Sterbenskranke, die wissen, dass ihnen nur noch eine begrenzte Lebenszeit zur Verfügung steht. Jeder seiner Gesprächspartner erzählt dem Reporter überaus offen, was der Tod für ihn bedeutet und welche Schwierigkeiten es mit ihm gibt. Willi stellt fest: Obwohl Sterben so natürlich wie das Leben ist, ist der Umgang mit dem Tod für die meisten Menschen alles andere als leicht. Zwei Gefühle spielen dabei meist eine Hauptrolle: Angst und Unsicherheit. Die Folge: "Über den Todspricht man nicht." Willi schon. Denn fest steht auch: Zwei der besten Hilfsmittel gegen Angst und Unsicherheit sind: Darüber Reden und Zuhören. Denn nur wenn der Tod nicht tot geschwiegen wird, kann das Leben weiter gehen.

Handreichung für Lehrkräfte und Erzieher/innen. Vom Umgang mit Trauer in der Schule. Baden-Württemberg, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport 2004.

Itze, Ulrike /Plieth, Martina: Tod und Leben – Mit Kindern in der Grundschule Hoffnung gestalten. Auer-Verlag, 2002. 

Evan Kuhlman, mit Bildern von J. P. Coovert: Der letzte unsichtbare Junge.
dtv junior, München 2010, ab 10 Jahren.
In neunundachtzig knapp gefassten und ganz unterschiedlich gestalteten Kapiteln erzählt der amerikani-sche Autor Evan Kuhlman in seinem ersten Kinderbuch „Der letzte unsichtbare Junge“ fantasievoll und gleichzeitig handfest von einem traumatischen Verlust. Finn hat seinen Vater verloren und es ist, als ob er sich nun selbst verliert. Er geht erst einmal nicht mehr zur Schule und denkt viel über die Zeit und das Le-ben im Allgemeinen nach – nur über den jähen Tod seines Papas kann er zunächst nicht sprechen. Erst allmählich erfahren wir davon aus seinen Notizen, die immer wieder mit einzelnen kleinen Bildern bis hin zu ganzen Comicstrips versehen sind – schlicht und treffend von J. P. Coovert gezeichnet. Darin werden wir als Leser wie neue Freunde des Protagonisten direkt angesprochen.

Matthias Nöllke/Christian Sprang: Aus die Maus. Ungewöhnliche Todesanzeigen. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009.

Rosenstock, Roland: Frag´ doch mal die Maus. Fragen zu Gott, der Welt und den großen Religionen. cbj, München 2009, ab 8 Jahren.
Wo wohnt Gott und warum kann man ihn nicht sehen? Kinder stellen Fragen zu Gott und der Welt und bringen ihre Eltern damit oft in Verlegenheit. Doch wer könnte diese Fragen kindgerechter und spannender beantworten als – die Maus: Sie kümmert sich um das, was Kinder wirklich wissen wollen. Gesucht und gefunden wurden die meistgestellten Kinderfragen zum Thema Gott und Religion – und natürlich ihre Antworten!

Stalfeldt, Pernilla: Und was kommt dann? Das Kinderbuch vom Tod. Moritz-Verlag, 4. Auflage, Frank-furt a.M. 2002, ab 5 Jahren. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2001.
Souverän und gleichzeitig lustig kommt dieses Kinderbuch vom Tod aus Schweden daher. Es beantwortet Fragen, die sich Kinder stellen und wird dabei niemals sentimental. Und was kommt dann? möchten nicht nur Kinder wissen, wenn es um den Tod geht. Pernilla Stalfeldt nähert sich dem Thema auf gleichermaßen eigenwillige wie kindernahe Weise: Sie erklärt erst einmal, wer alles sterben muss: Blumen und Marienkäfer genauso wie Erwin und Klein-Bobo. Und dass Fische ihre Augen nie zumachen, selbst wenn sie tot sind.

Stempel, Marcel: "Tod und Trauer" als Thema im Grundschulunterricht? Didaktische Überlegungen zum Thema "Tod und Trauer" und Analyse des Bilderbuches Abschied von Rune. GRIN Verlag, 2008.

„Wenn der Notfall eintritt“. Handbuch für den Umgang mit Tod und anderen Krisen in der Schule. Hrsg. v. Ev. Luth. Kirche und Kath. Schulkommissariat in Bayern o. J.
Umfangreiches, sehr differenziertes Material zu vielfältigen möglichen Krisen in der Schule. Die Situation aller Beteiligten wird gut analysiert, notwendige und hilfreiche Vorbereitungen werden beschrieben und Hintergründe umfassend beleuchtet. Mögliche Interventionen und Aktivitäten werden überzeugend dargelegt. Kapitel 6 (von insgesamt 12) beleuchtet das Thema „Tod“ in der Schule. Suizid wird mit bedacht, unterschiedliche religiöse Hintergründe sind im Blick, ebenso entwicklungspsychologische Hintergründe verschiedener Alterstufen. Praktische Hilfen ergänzen das Kapitel.


Audiovisuelle Medien

Abschied von Rune

Wenche Oyen / Marit Kaldhol, Stuttgart 1989. 24 Dias, f. und sw., Zeichnungen, empfohlen ab 5 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DR2393.)
Diareihe nach dem gleichnamigen norwegischen Bilderbuch. Sara und Rune sind gute Freunde. Fast täglich spielen sie miteinander. Eines Tages ist Rune tot. Er ist im See ertrunken. Sara lässt sich kaum trösten. Mit den Erwachsenen geht sie zur Beerdigung. Runes Eltern sind besonders traurig. Sara möchte sie trösten: Man kann Rune sehen, wenn man ganz fest an ihn denkt.

Filzpantoffeln & Bonbons

Kurzspielfilm von Astri Eidseth Rygh, Norwegen 1994. 11 Min., f., FSK: o.A., empfohlen ab 6 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter VC1332.)
Ragnilds Großvater ist gestorben. Die Trauerfeier findet im Kreis der nächsten Verwandtschaft statt. Die Erwachsenen versuchen die Sechsjährige, die aus ihrer Sicht noch nicht mit dem Tod umgehen kann, zu schonen – mit dem Erfolg, dass Ragnild sich – zu Recht – ausgeschlossen fühlt. Rückblenden zeigen das sehr innige Verhältnis, das sie zu ihrem Großvater hatte. Genauso liebevoll wie der Umgang zu seinen Lebzeiten war, nimmt sie jetzt auf ihre Weise von ihm Abschied. Dabei verwendet sie die Gegenstände (Bonbons und Hausschuhe), die sie besonders an den Großvater erinnern. Erst zum Schluss spüren die Eltern etwas von der Ernsthaftigkeit ihres Trauerrituals.

In der Nacht
Kurzspielfilm von Stefan Schneider, Deutschland 1995. 15 Min., f., FSK: 6, empfohlen ab 10 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK502.)
Fünf Kinder erfüllen den letzten Wunsch ihres schwer kranken Freundes, nach seinem Tod nicht in der Erde, sondern im Meer bestattet zu werden. In der Nacht graben sie den Sarg aus, fahren damit auf einem Leiterwagen nicht ohne Gefahren zum nahe gelegenen Meer. In einem Boot warten sie auf die auflaufende Flut, um sich am kommenden Morgen zu verabschieden. Der Sarg schwimmt schließlich auf das offene Meer hinaus.

Kannst Du pfeifen, Johanna
Spielfilm von Rumle Hammerich, Schweden 1995, 57 Minuten, DVD-educativ, hrsg. v. Matthias-Film. Deutscher Jugend-Video-Preis 1999. FSK: ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 6 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK017.)
Um eines beneidet der zehnjährige Berra seinen besten Freund Uffe: dass dieser so einen netten Großva-ter hat. Uffe hat eine Idee, wie er Berra helfen kann: Sie gehen ins Altersheim, wo sie einen Großvater "adoptieren" wollen. Der alte Nils scheint genau der Richtige zu sein und ist auch bereit die Rolle zu übernehmen. Er lädt die Kinder in die Cafeteria ein, wo der Pakt besiegelt wird. Allerdings mag Nils keine Schweinshaxen in Gelee wie Uffes Großvater, und er kann auch nicht wie dieser mit ihnen angeln gehen, weil er sich wegen seines schwachen Herzens nicht so weit vom Haus entfernen darf. Aber er nimmt sie mit auf einen kleinen Ausflug, wo sie an einem heimlichen Platz einen Garten anlegen. Dabei pfeift er fröhlich vor sich hin. "Kannst du pfeifen, Johanna" heißt das Lied. Als sich die Kinder abends verabschieden, muss Berra versprechen, dass er pfeifen kann, wenn sie sich das nächste Mal treffen. Berra gibt sich viel Mühe und übt fleißig. Schließlich ist es soweit, und er macht sich mit Uffe auf den Weg, Nils sein Können vorzuführen. Aber Nils ist nicht mehr da. Eine Schwester sagt, er sei gestorben und werde am Samstag beerdigt. Die beiden gehen zu Nils Beerdigung. In der Kapelle fängt Berra plötzlich an zu pfeifen: "Kannst du pfeifen, Johanna".

Kinder und Tod

Klaus Schubert, Haigerloch 1997. Medienpaket (24 x 32 x 4 cm).
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter MP4027.)
Filmorientierte Arbeitshilfe mit Anregungen, junge und alte Menschen, die mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen konfrontiert wurden, nicht alleine zu lassen. Das didaktische Material bezieht sich konkret auf die beiden Filme "Papierflieger" (VC 998) und "Jessie" (VC 954). Inhalt: Methodische Arbeitshilfe mit Kopiervorlagen und Folie, Buch "Mein Kind ist tot" von Helga Ide, Buch "Wenn Kinder trauern" von Tobias Brocher, 3 Spielfiguren, 1 Trauerhemd.

Leb wohl, lieber Dachs
Michael Sahr, Gräfelfing 1988. 20 Dias, f., Bilderbuch, Begleitheft. empfohlen ab 5 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DR2746.)
Text und Bilder von Susan Varley. – Der alte Dachs ist bei allen Waldtieren überaus beliebt. Er spürt, dass er bald sterben wird. Nach seinem Tod sind die Tiere sehr betrübt; sie können sich gar nicht vorstellen, ohne den Dachs zurechtzukommen. Da jedes Tier ein besonderes Abschiedsgeschenk vom Dachs erhalten hat, wird er ihnen unvergesslich bleiben; ihre Traurigkeit weicht allmählich.

Leb wohl, lieber Dachs
media nova, Deutschland 2000. 6 Min., f., Trickfilm, FSK: o.A., empfohlen ab 5 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK607.)
Film nach einer Bildergeschichte von Susan Varley. – Der von allen Waldtieren verehrte, alte Dachs spürt, dass er sterben wird, fürchtet sich aber nicht vor dem Tod, sondern hat sich schon vorbereitet auf einen Gang durch den "langen Tunnel". Eines Tages träumt er einen wundervollen Traum, der ihn sanft durch diesen langen Tunnel in den Tod gleiten lässt. Am nächsten Tag finden ihn die Freunde tot in seinem Schaukelstuhl. Er hat ihnen einen Abschiedsbrief hinterlassen. Zunächst sind alle sehr betrübt, können sich kaum vorstellen, ohne den Dachs zurecht zu kommen. Doch später erzählen sie sich vermehrt Ge-schichten über ihren verstorbenen Freund, die sie wie einen Schatz hüten und langsam ihre Traurigkeit vergessen lassen.

Die Maus und der Tod – die Geschichte von Katharina

Dokumentation von Armin Maiwald mit Spots von der Maus und dem Elefanten. Deutschland 1997/2007, 31 Minuten, DVD complett, hrsg. v. Evangelischen Medienhaus Stuttgart, empfohlen ab 8 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK544 und käuflich erwerbbar.)
Aus den „Lach- und Sachgeschichten“ ist längst ausschließlich „Die Sendung mit der Maus“ geworden, aber „Die Geschichte von Katharina“ hat nichts von ihrer letztlich zeitlosen Aktualität eingebüßt. Armin Maiwald erzählt darin offen, direkt und kindgerecht von einem fröhlichen, liebenswerten Mädchen, dessen siebenjähriges Leben beinahe schon unmittelbar nach der Geburt geendet hätte. Denn Katharina litt an einer äußerst seltenen Krankheit, die jeglichen Muskelaufbau verhindert. Sie musste künstlich beatmet werden und als man es für besser hielt, die Maschine abzustellen, geschah ein Wunder: das Baby atmete von selbst. Ab da hielt es seine Eltern auf Trab, die ihr Leben komplett umstellen mussten, um ihr behindertes Kind zu versorgen und zu fördern. Die Mutter, zwei Ärzte und Freunde von Katharina kommen zu Wort. Fotos und Filmaufnahmen der Familie bringen das muntere lernfreudige Kind auch kleinsten Zuschauern nahe. Das Schöne daran ist die Normalität und Alltäglichkeit, in der wir Katharina als kleine Persönlichkeit kennen lernen dürfen. Sie besuchte die erste Klasse einer Grundschule, als sie eines Sonntagmorgens nicht mehr aufwachte. Von Anfang an macht der Beitrag klar, dass er eine Geschichte berichten will, die mit dem Tod endet. Vor allem aber erzählt er von Lebensfreude und Lebenssinn, die sich nicht nach gelebten Jahren bemessen lassen.
In der DVD complett enthalten: Gehört das so??! – Die Geschichte von Elvis, Animationsfilm von Ute Wegmann, Deutschland 2006, WDR, 4 Minuten, ab 6 Jahren. Sowie: Lakritzbonbons, Animationsfilm von Matthias Bruhn, Deutschland 2006, WDR, 4 Minuten, ab 6 Jahren.

Marianne denkt an ihre Großmutter
Andrea Köck, Hildesheim 1991. 12 Dias, f., Zeichnungen, empfohlen ab 5 Jahren.
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DR2500.)
Marianne – traurig über den Tod der Großmutter – entdeckt plötzlich, wie viele Gegenstände ihrer Umwelt die Erinnerung lebendig und zur Begegnung mit der Großmutter werden. Diese Erfahrung hilft ihr bei der Trauer und zeigt, dass mit dem Tod nicht alle Beziehungen abreißen.

Opas Engel
Angelika Schaack, Hamburg 2006 33 Min., Hörspiel, empfohlen ab 5 Jahren.
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter CD355.)
Hörspiel mit Katharina Thalbach, Wolfgang Völz und Musik von "Ougenweide" nach dem Bilderbuch von Jutta Bauer. – Opa war wagemutig, aber wieso liefen brenzlige Situationen immer glimpflich ab? Opa hatte das ganz große Glück, dass jemand auf ihn aufpasste! Wenn sein Enkel ihn besucht, geht Opa gern seinen Erinnerungen nach: "Junge, mir konnte keiner was. Jeden Morgen lief ich über den großen Platz zur Schule. Ich hatte es eilig und mein Ränzel war schwer. Einmal hätte mich fast ein Bus erwischt...“. Gespannt hört der Junge zu, was ihm der Opa aus seinem bewegten Leben berichtet. Dass hinter dem Glück aber ein Schutzengel steckt, scheint der Opa nie bemerkt zu haben, denn Schutzengel sind ja unsichtbar, aber immer zur Stelle, wenn man sie braucht.

Opas Engel
Animationsfilm von Katrin Magnitz. D 2002, 7 Min., empfohlen ab 5 Jahren.
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter VC1838.)
Er war stets der Mutigste, kletterte auf die höchsten Bäume und sprang in die tiefsten Seen – nicht ahnend, welchen Gefahren er sich aussetzte – erzählt der schwerkranke Großvater seinem Enkel. Der kleine Junge besucht ihn immer im Krankenhaus. Über den Tod des Großvaters kann er sich später hinwegtrösten, weil dieser ihm so viel aus seinem Leben erzählt hat. Aber wie war das alles möglich? Weshalb liefen brenzlige Situationen meistens glimpflich ab? Opa hatte das ganz große Glück, dass jemand auf ihn aufpasste! – Das Leben des Großvaters wird in einer großen Rückblende erzählt, wobei sich die beiden Figuren stark ähneln, wie wenn Selbstbewusstsein und Glaubenssicherheit auf den Jungen bereits übergegangen wären.

Papierflieger
Kurzspielfilm von Odveig Klyve, Norwegen 1995. 15 Min., f., FSK: 6, empfohlen ab 6 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK501.)
Ein Junge wird mit dem Tod seines besten Freundes aus dem Kindergarten konfrontiert. Seine Trauer zentriert sich in der Frage, wo der Freund wohl geblieben ist. Die ihm von den Erwachsenen angebotenen Antworten helfen dem trauernden Jan nur teilweise. Durch seine Initiative, Beharrlichkeit und zielgerichtete Aktivität gelingt es ihm mit Hilfe eines Mannes, die Trauer um den verlorenen Freund in einem Brief an Gott zum "Fliegen" zu bringen.

Die Sendung mit der Maus: Abschied von der Hülle

Armin Maiwald, Deutschland 2004. 29 Min., f., Magazinsendung, empfohlen ab 10 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK181.)
In der fiktiv-dokumentarischen Geschichte kommt Armin Maiwald in den ersten Tagen nach dem Tod seines Zwillingsbruders Eckhardt kaum dazu, selbst um ihn zu trauern. Denn es gibt viel für ihn zu tun: Er spricht mit Familie und Freunden, begegnet fremden Menschen, wie dem Arzt, der den Totenschein ausstellt, sucht ein Beerdigungsinstitut und einen Sarg aus, muss die Trauerfeier und die Beerdigung organisieren. Nach und nach fallen Armin immer mehr Erlebnisse ein, die er gemeinsam mit seinem Bruder hatte. Und als er entscheiden darf, welche Kleidung der Leichnam des Bruders trägt, lässt Armin ihm dessen Lokführeruniform anziehen. Bei alldem entdeckt er, dass es kein Patentrezept fürs Abschiednehmen gibt und Armin selbst erst nach der Beerdigung richtig trauern kann.
Anknüpfend an den Film „Katharina“ (s.o) hat die Sendung mit der Maus diesen Sachfilm produziert. In einer fiktiven Situation wird gezeigt, an was man alles denken muss, wenn jemand gestorben ist. Der Weg von der Todesnachricht bis zur Beerdigung wird nachgezeichnet. Sachentscheidungen, die getroffen werden müssen, werden dargestellt, dazugehörige Gefühle beschrieben. Die kurze Sequenz nach der Beerdigung weist darauf hin, dass jetzt erst die eigentliche Trauer beginnt. Ende: es gibt kein Rezept, wie man über den Tod am besten hinweg kommt, auf die Frage, was danach kommt, gibt es keine Antwort.

Die Sprache der Vögel
Fred-Jürgen Noczynski, Deutschland 1991. 59 Min., f., Spielfilm, FSK: 6, empfohlen ab 6 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter VC731.)
Der Film erzählt, wie der fünfjährige Thomas den Tod seines Großvaters erlebt, und wie er versucht, sich dem Phänomen Tod zu nähern. Mit den Auskünften der Erwachsenen kann er nichts anfangen, denn sie halten seinen Nachforschungen, aber auch seinen Erfahrungen nicht stand. So versucht Thomas, sich allein Opas Tod zu erklären, und er kommt zu einer ganz eigenen Lösung. Ihm helfen dabei die Erinnerungen an die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Opa hatte immer Zeit für Thomas, auch immer Geduld mit ihm und nahm ihn stets ernst. Opa war voller Ideen, erzählte viele Geschichten und hatte ein besonders enges Verhältnis zur Natur. Besonders liebte er die Vögel. Er und Thomas hatten sich vorgenommen, einmal die Sprache der Vögel zu verstehen. Und Opa hatte gesagt: "In meinem nächsten Leben möcht' ich ein Vogel sein". Als Oma nun vor der Beisetzung erzählt, in der Urne sei "Opa drin", kann Thomas das nicht glauben.

Und was kommt nach tausend?
Sylvia Näger, Stuttgart 2006. 23 Dias, f., Reproduktionen, Bilderbuch, Begleitheft, empfohlen ab 5 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter MP4325.)
Dias zu dem gleichnamigen Bilderbuch von Anette Bley mit Anregungen für die pädagogische Praxis. – Die kleine Lisa hat in Otto einen richtig lieben Freund gefunden. Denn der nimmt sich Zeit für sie und weiß alles, vom Garten, über Indianer, bis hin zu Zahlen. Otto ist schon ziemlich alt, er braucht einen Stock und hört nicht mehr so gut. Irgendwann kann er nicht mehr aufstehen, wird immer schwächer und stirbt schließlich. Lisa fühlt sich von ihm verlassen. Zum Glück gibt es da noch Olga, Ottos Frau, die ihr trotz des eigenen großen Kummers liebevoll beisteht. Schließlich spürt Lisa, so wie die Zahlen niemals enden, wird auch Otto für immer ein Teil von ihr sein, selbst wenn sie ihn nicht mehr sehen kann. Anette Bley erzählt einfühlsam von der ersten Begegnung eines Kindes mit dem Tod und den damit verbundenen aufwühlenden Gefühlen.

Wenn das Leben geht
Karsten Killerich, Deutschland 2000. 10 Min., f., Trickfilm, FSK: o.A., empfohlen ab 10 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter VC1503.)
Was passiert, wenn ein Mensch oder ein geliebtes Haustier sterben? Kinder berichten über ihre Vorstel-lungen von Tod und Sterben, Seele, Himmel, Hölle und Jenseits, die der Film direkt in Bildsequenzen dar-stellt. Auf diese Weise entsteht ein Trickfilm, der die Hoffnungen und Erwartungen der Kinder in sehr redu-zierte, aber ausdrucksstarke Bilder umsetzt.

Willi will's wissen: Wie ist das mit dem Tod? 
Dokumentation von Ralph Wege, Deutschland 2003-2006. 25 Min., f., FSK: o.A., empfohlen ab 5 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK304). Bayerischer Fernsehpreis 2003 und Erich-Kästner-Fernsehpreis 2003.
Willi trifft Menschen, die mit dem Tod zu tun haben. Entweder beruflich, weil sie Bestatter, Pfarrer oder Arzt sind. Oder, weil sie "Hinterbliebene" sind: Trauernde, die jemanden, den sie liebten, an den Tod verloren haben. Oder aber, weil sie "dem Tod Geweihte" sind: Sterbenskranke, die wissen, dass ihnen nur noch eine begrenzte Lebenszeit zur Verfügung steht. Jeder seiner Gesprächspartner erzählt dem Reporter offen und ehrlich, was der Tod für ihn bedeutet und worin die größten Schwierigkeiten bestehen. Willi stellt fest: Obwohl der Tod so natürlich wie das Leben ist, ist der Umgang mit dem Tod für die meisten Menschen alles andere als leicht. Zwei Gefühle spielen dabei die Hauptrolle: Angst und Unsicherheit. Die Folge daraus: "Über den Tod spricht man nicht". Willi schon. Denn fest steht auch: Zwei der besten Hilfsmittel gegen Angst und Unsicherheit sind – darüber Reden und Zuhören. Denn nur wenn der Tod nicht tot geschwiegen wird, kann das Leben weiter gehen.


Internetlinks (Stand August 2010):

http://dramaten.de/performance/next-generation/ente-tod-und-tulpe/

Eine Laudatio zu einem Theaterstück zu Ente, Tod und Tulpe und ein Ausschnitt zu diesem Theaterstück als Link auf Youtube.

http://www.rpi-loccum.de/sterben.html
Unterrichtsentwurf zu „Auch Sterben hat seine Zeit“ von Jens G. Mahlmann für die 4. Klasse.

www.ekd.de/tod_was_ist_das/bilderbuch_sterben.html
Link auf die EKD-Homepage: Unter vier verschiedenen Aspekten werden hier Bilderbücher dargestellt und Arbeitsanregungen gegeben. …alles stirbt einmal: Annäherung an das Thema – Abschied und Trauer – Tod aus nächster Nähe – Leben und Tod gehören zusammen.

http://www.ev-net.de/typisch_evangelisch/Anlasse/sterben/sterben.html
Kurzer Abriss der Thematik, vielfältige weitere Links zu Sonderthemen.

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Erziehungsbereiche/s_645
„Wie Kinder Tod und Trauer erleben“, Aufsatz zum downloaden von Christine Fleck-Bohaumilitzky. Der Beitrag zeigt die unterschiedlichen Vorstellungen von Tod und Trauer bei Kindern in verschiedenen Entwicklungsphasen. Weiterhin gibt die Autorin Hinweise, wie Erwachsene den Kindern bei der Trauerarbeit behilflich sein können. Mag. theol. Christine Fleck-Bohaumilitzky, Theologin, Pädagogin.

http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=1329&RID=1
Über den Kinderpsychologen Jean Piaget.

http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=5636
Links auf dem Bildungsserver zur Arbeit von Jean Piaget.

http://www.tmw.at/kids.asp?id=307
Website für Kinder zum Thema „Daumenkino“.

Neuerdings gibt es auch ein Theaterstück zu dem Bilderbuch:
http://entetodundtulpe.blogspot.com

 

 

 

Matthias Bruhn
wurde 1962 in Bielefeld geboren. Von 1986 bis 1992 studierte er Grafik-Design an der Fachhochschule Düsseldorf. Zwischen 1993 und 1994 arbeitete er als „Artist in Residence“ bei Folimage im südfranzösischen Valence. Anschließend war er als freiberuflicher Animator und Regisseur für das Trickfilmstudio Lutterbeck in Köln tätig. Seit 1998 ist er zusammen mit dem Produzenten Richard Lutterbeck, der die Trickfilmschmiede 1987 gegründet hat, Geschäftsführer des Trickstudios Lutterbeck, das seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Produktion von Kinderfilmen, Commercials, Trailern und Internetanimationen setzt. 

Sabine Kögel-Popp
geb. 1962 in Erlangen, verheiratet, zwei Kinder, ist Diplom-Pädagogin. Sie studierte an der Universität Bamberg Pädagogik, Psychologie und Evangelische Theologie / Religionspädagogik. Von 1988 bis 1995 arbeitete sie als Medienpädagogin mit dem Schwerpunkt „Kinder und Medien“ am Religionspädagogischen Zentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Danach leitete sie ein Jahr lang die Evangelische Medienzentrale in Bayern. Nach den Erziehungsurlauben war sie bis 2007 als medienpädagogische Referentin der Evangelischen Medienzentrale in Bayern tätig. Seit 2008 arbeitet sie als selbstständige Medienpädagogin und Autorin. Von der Autorin erschienen in dieser Edition bereits die beiden DVD complett „Von Advent bis Weihnachten“ sowie „Leben und Feiern im Kirchenjahr“. Sabine Kögel-Popp lebt mit ihrer Familie in München.

Preise

Ente, Tod & Tulpe - Ein Animationsfilm zu Abschiednehmen und Tod

Ente, Tod und Tulpe

44,90 EUR
Mit Recht zur öffentl. Aufführung

22,50 EUR

Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

149,00  EUR
Mit Recht zum Verleih und zur öffentl. Aufführung
Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

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