Freunde, Frösche und fremdelnde Pinguine - 3 Bilderbuchkinos ums Miteinander für Grundschulkinder

Freunde, Frösche und fremdelnde Pinguine - 3 Bilderbuchkinos ums Miteinander für Grundschulkinder

 Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein“ lautet ein bekannter Satz des amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson. Er könnte als Motto für die drei Bilderbuchkinos stehen, in denen das soziale Miteinander im Vordergrund steht.    

In „Flieg, Lela, flieg“ finden zwei Wesen mit ganz unterschiedlichen Grundbedürfnissen zusammen und erkennen, dass manchmal auch die Fähigkeit des Loslassens zur Freundschaft gehört.
Du nicht!“ erzählt, wie jemand plötzlich ausgegrenzt wird, weil er anders ist und davon, wie wieder Nähe entsteht, weil letztlich der Charakter und nicht die Herkunft zählt.        
Computerspielen macht Spaß, aber mit Freunden einen Hang hinunterkullern und einen echten Frosch auf der Handfläche spüren, kann es nicht ersetzen. Das erlebt die kleine Heldin aus der munteren Geschichte „Henrietta spürt den Wind". 

Zielgruppen:                      Grundschule
Stichworte:                        Miteinander, Freundschaft, Empathie
Altersempfehlung:             ab 6 Jahren
Fächerzuordnung:              Ethik/Religion, Deutschunterricht 

 

Günther Jakobs, Autor und Illustrator des Bilderbuchs: „Flieg, Lela, flieg. Für immer beste Freunde“ © by Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart 2017.

Isabel Pin, Autorin und Illustratorin des Bilderbuchs: „Du nicht!“ © Hinstorff Verlag GmbH, Rostock 2017.  

Jochen Weeber, Autor und Fariba Gholizadeh, Illustratorin des Bilderbuchs: „Henrietta spürt den Wind“ © Patmos Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2017. 

 

 

2.7 M05 Berühmte Freunde 
Arbeitsblatt [PDF] 

Verortung im Bildungsplan 
[PDF]

Freunde, Frösche und fremdelnde Pinguine 
Überblick über die Inhalte [PDF]

Plötzlich ist alles anders
Arbeitsblatt [PDF]

Fürbittengebet 
Teil eines Entwurfs für einen Schulgottesdienst [PDF]

Medientipps

Von Ina Hochreuther

Literatur

Kinderbücher:

Aygen-Sibel Çelik: Fußball, Gott und echte Freunde. 120 S., empfohlen ab 9, Arena Verlag 2018.

Die 3 Freunde Christopher, David und Kerim finden die Idee total doof: Auf einem Fußballturnier sollen sie gegeneinander antreten! Die St. Josefs-Kicker gegen den FC Shalom und gegen die Yunus-Kicker. Das geht doch nicht, sie sind doch Freunde! Aber die Erwachsenen sehen das ganz anders und entwickeln einen fanatischen Ehrgeiz, um "ihre" Mannschaft nach vorne zu bringen. Was Gott wohl dazu sagt? [Quelle: KNO]

 

Michael de Cock: Rosie und Moussa. 88. S., empfohlen ab 7, Gulliver Taschenbücher, 3. Aufl., 2018.

Rosie und Mama sind in das Hochhaus ans andere Ende der Stadt umgezogen. Bestimmt dauert es eine Ewigkeit, bis Rosie hier einen Freund findet. Falsch! Der Nachbarsjunge Moussa überredet sie, auf das Dach des Hauses zu gehen, was strengstens verboten ist. Aber es ist wunderschön, weil man von dort die ganze Stadt und bis zum Meer sehen kann. Doch die beiden werden aus Versehen ausgesperrt und kein Mensch ahnt, wo sie sind. Von ihrer Mutter aber weiß Rosie, dass es immer eine Lösung gibt, für alles ... [Quelle: KNO]

 

Hanna Jansen: Maxima und ich. 80 S., empfohlen ab 7, Peter Hammer Verlag 2017.

Maxima, das kleine blonde Mädchen mit der Zahnlücke aus der ersten Klasse, bringt Licht in Davids Leben. Sie hat ein Herz gemalt und ihre beiden Namen hineingeschrieben - Maxima liebt ihn! Beglückt von ihrer Zuneigung fühlt sich der Junge aus Nigeria endlich nicht mehr allein. Jetzt verlieren die gemeinen Dinge, die David erlebt hat, ganz schnell an Bedeutung. Es folgen schöne Tage, an denen Maxima und David spielen und toben, Käfer sammeln, Geheimnisse tauschen und Pläne schmieden. Doch dann bricht Davids Glück jäh zusammen, als Maxima sich einer neuen Freundin zuwendet. Wie sich der Junge, enttäuscht und doch gestärkt von seiner Geschichte mit Maxima, für neue Freundschaften öffnet, wie er lernt, Ausschließlichkeit durch Treue und Toleranz zu ersetzen, erzählt Hanna Jansen einfühlsam aus der Perspektive des Kindes. Leonard Erlbruch begleitet die Geschichte mit seinen heiteren Illustrationen. Quelle: KNO]

 

Christine Nöstlinger: Freundschaftsgeschichten vom Franz. 64 S., empfohlen ab 8, Oetinger Verlag 2015.

Der Franz ist sehr klein für sein Alter. Und auch seine zwei besten Freunde bereiten ihm Sorgen: Die Gabi und der Eberhard können einander nämlich nicht leiden. Doch dann lernt der Franz die Elfi kennen. Sie ist nicht nur so alt wie er und eine ganze Handbreit kleiner. Sie ist auch sonst kein Glückskind. Und genau deswegen ist sie goldrichtig für den Franz! Lustig, frech und typisch Franz! Die Fortsetzung der absoluten Long- und Bestsellerserie für Erstleser. Lesen lernen mit "Büchersterne" für die 2./3. Klasse: einfacher Satzbau, fortgeschrittenes Textniveau und ein höherer Textanteil, der die Lesefähigkeit geübter Leseanfänger fördert.

[Quelle: KNO]

 

Oliver Scherz: Drei Helden für Mathilda. 112 S., empfohlen ab 6, Thienemann Verlag 2019.

Drei Kuscheltiere jagen einen vermeintlichen Entführer. Lustige, emotional packende Freundschaftsgeschichte für Mädchen und Jungen ab 6. Als Fitze Fusselkopp wie jeden Morgen seine langen Affenarme um Mathilda schlingen will, stellt er verwundert fest: Mathilda ist weg. Auch im Bett ihrer Eltern findet er sie nicht. Wim mit der Löwenmähne, der Bär Bummel-Bom und Fitze sind überzeugt: Mathilda wurde geraubt! Und schon seilen sich die drei Kuscheltiere aus dem Kinderzimmerfenster ab und stürzen sich mitten in den Großstadtdschungel, um sie zu retten ... [Quelle: KNO]

 

Die schönsten Freundschaftsgeschichten zum ersten Selberlesen. 128 S., empfohlen ab 6, Loewe Verlag 2016.

Nie mehr Ärger mit der besten Freundin? Schön wär's! Anne und Judith haben sich gestritten und reden nicht mehr miteinander. Dabei würde sich Anne so gerne wieder vertragen. Auch bei Lisa und Joana herrscht Funkstille. Zum Glück findet Lisa heraus, warum Joana sie ignoriert und versteht endlich das Problem. Chris und Arne dagegen sind dicke Freunde. Gemeinsam planen sie eine Rettungsaktion für die Fische im See. Dieses Buch enthält tolle Geschichten über echte Freunde, Streit und Versöhnung! Durch kurze, einfache Sätze in großer Fibelschrift können Kinder ab 6 Jahren (1./2. Klasse) ganz einfach mit den Geschichten der 3. Lesestufe Lesetiger lesen lernen . Spannende Geschichten sorgen für einen schnellen Leseerfolg und die vielen bunten Bilder tragen zusätzlich zum Textverständnis bei. [Quelle: KNO]

 

Schul- und Fachbücher:

Winfried Röser: Freundschaft & Konflikte. Differenzierte Materialien für den inklusiven Ethikunterricht (2. bis 4. Klasse), Persen Verlag in der AAP Lehrerfachverlage GmbH 2017.

Differenzierte Materialien für den inklusiven Ethikunterricht: Was macht Freundschaft aus? Wie geht man mit Konflikten um? Diese Themen gehören zu den menschlichen Grunderfahrungen. Der Ethikunterricht greift dieses breite Themenfeld auf und knüpft dabei an das Vorwissen und die Erfahrungen der Kinder an. Dabei spielt die emotionale Seite eine ebenso wichtige Rolle wie der kognitive Bereich. Mit diesen Lernstationen können Ihre Schüler selbstständig Wissen und Einsichten zum Thema Freundschaft und Konflikt erarbeiten. Sie werden mit Freundschafts- bzw. Konfliktsituationen konfrontiert, sprechen über diese, beantworten auch kritische Fragen und versuchen, Lösungsstrategien im Partner- bzw. Gruppenspiel auszuprobieren. Die Lernstationen wurden speziell für inklusive Lerngruppen konzipiert und können sowohl flexibel eingesetzt als auch flexibel bearbeitet werden. Die differenzierten Arbeitsblätter ermöglichen es, dass sowohl Kinder mit Förderbedarf als auch solche, die in ihrem Leistungsniveau weiter fortgeschritten sind, unterstützt und gefordert werden. Ergänzende Materialien wie Stationsschilder, Laufzettel, Beobachtungs- und Reflexionsbögen runden das Angebot ab. [Quelle: KNO]

 

Anette Steimann: Wut-Umwandler und Freundschaftsdetektive. 55 Karten Soziales Lernen in der Grundschule, Beltz 2017.

Mit diesem Kartenset fördern Grundschullehrer/innen von der 1. bis zur 4. Klasse sowohl individuelle soziale Fähigkeiten als auch das soziale Miteinander. Es eignet sich besonders für heterogene Klassen. Zu jeder der 50 Übungen sind Sozialform, Ziele und Materialien angegeben. Sie können i.d.R. spontan eingesetzt werden und dauern 10-20 Minuten. Weitere Karten geben Tipps zur Umsetzung. Die Themen der Karten:- Identitätsentwicklung (z.B. Gefühle wahrnehmen und benennen, Umgang mit Schwächen, Entwicklung von Selbstwert)- Empathie (z.B. aktives Zuhören, Anteilnahme zeigen, wertschätzende Rückmeldung geben)- Umgangsformen, Regeln und Rituale (z.B. sich begrüßen, vor der Klasse sprechen, gemeinsame Unternehmungen planen)- Partizipation (z.B. gemeinsam Entscheidungen treffen, Aufgaben verteilen, Verantwortung übernehmen)

[Quelle: KNO]

 

Astrid Wenke: Freundschaft. Projekt: Soziales Lernen. 2.-5. Klasse BVK Buch Verlag Kempen 2014.

Die Kinder lernen in Freundschaften grundlegende Formen des Umgangs miteinander, schulen Einfühlungsvermögen und Mitgefühl ebenso wie Durchsetzungsvermögen. Das handlungsorientierte PROJEKT: Freundschaft soll die Kinder darin unterstützen, eigene Wünsche und die der Freunde zu erkennen, mit unterschiedlichen Erwartungen umzugehen und Freundschaften ihren Bedürfnissen entsprechend zu gestalten und zu pflegen. / Neben Arbeitsblättern werden Spiele, spielerische Übungen und Bastelaufgaben angeboten. / Kurze Freundschaftsgeschichten thematisieren einzelne Aspekte von Freundschaft und werden durch Gruppenübungen, die auch unabhängig von der Geschichte eingesetzt werden können, aufgegriffen. / Ein spannendes, vielfältig einsetzbares Projekt! [Quelle: KNO]

 

Audiovisuelle Medien

 

Die Baumhauskönige

Spielfilm von Margien Rogaar, Niederlande 2013, 91 Min., Studio: Koch Media GmbH 2016, FSK: ab 6,

empfohlen ab 8.

Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS968.

Es passiert nicht so oft, dass man als Erwachsener staunend einen Kinderfilm anschaut, einfach weil er durch und durch gelungen ist. Bei der niederländischen Produktion „Die Baumhauskönige“ handelt es sich um solch ein Ausnahmeexemplar. Die Regisseurin Margien Rogaar erzählt eine ergreifende, manchmal lustige, meist aber ziemlich dramatische Geschichte konsequent aus kindlicher Perspektive. Die beiden zwölfjährigen Jungs Bas und Ziggy, schon immer enge Freunde, nehmen in den Ferien an einem Baumhaus-Wettbauen im Abenteuercamp teil. Aus alten Brettern und Bohlen konstruiert hier jedes Team einen verwegenen Turm, um den begehrten Titel „Die Baumhauskönige“ zu erringen. Doch nach dem Sommer wird der intellektuellere Ziggy auf eine andere Schule gehen als der mehr praktisch veranlagte Bas. Diese Situation macht Bas zu schaffen, zumal sein Vater sie öfter als notwendig erwähnt. Außerdem schwärmt Bas heimlich für ein Mädchen, das mit Ziggy womöglich lieber zu tun hat als mit ihm. Verunsichert und von Eifersucht geplagt geht Bas auf Distanz. Ohne zu überlegen, was er damit anrichtet, schließt er sich einer scheinbar coolen Jungen-Gang an. Ziggy kann nicht fassen, dass er ihn verrät. Aus Freunden werden erbitterte Feinde, obwohl das keiner von beiden will. Die kleinen Darsteller spielen so natürlich auf, dass man sich als Zuschauer mittendrin wähnt. Hübsch sind auch die wenigen Szenen mit den Eltern. Während die Väter angesichts der Bubenfehde nostalgisch auf ihre eigene Kindheit zurückblicken: „Wir haben uns auch mal gestritten – und schaut uns heute an – beste Freunde“, spüren die Mütter eher die Schärfe des Konflikts und bieten Aussprachen an. Aber die Jungs haben es nicht mit dem Reden, eher mit dem Machen. Sie finden in dem für Klein und Groß spannenden Film allein heraus, was für sie zählt. (Quelle: Ina Hochreuther, Stuttgarter Zeitung, 07.04.2016)

 

Hanni & Nanni. Mehr als beste Freunde.

Spielfilm von Isabell Suba, Deutschland 2017, 98 Min., Studio: Universal Pictures Germany GmbH 2017,

FSK: ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 8.

Egal, was kommt, sie halten fest zusammen. Als die vielbeschäftigte Mutter von Hanni und Nanni mitkriegt, dass die Mädchen Ärger in der Schule haben und daheim in ihrer Abwesenheit gemütliches Chaos herrscht, faucht sie den Gatten an: „Du kannst nicht den großen Bruder spielen!“ und verfrachtet die gemeinsamen Töchter kurzerhand ins Internat. „Gefeuert nach drei Wochen“ schwören sich die empörten Zwillinge. Doch die Dinge entwickeln sich bekanntlich anders, selbst wenn der Plot von „Hanni und Nanni – mehr als beste Freunde“ nur noch vage an Enid Blytons Bücher erinnert. Regisseurin Isabell Suba drehte ein Reboot und es ist um Klassen besser als die Verfilmung aus 2010. Die Internatslehrer agieren hier nicht als Knallchargen, sondern wie normale, engagierte Pädagogen. Selbst Katharina Thalbach, die als einzige Schauspielerin in beiden Produktionen mitspielt, darf dieses Mal eine nur leicht schräge, vor allem aber mütterliche Französischlehrerin geben. Nanni findet fast gegen ihren Willen schnell Freundinnen, die sich um die Pferde der Institution kümmern. Hanni fühlt sich verraten, sondert sich ab und trifft im Wald auf einen Sonderling (Henry Hübchen) samt eigenwilligem Hund. Damit kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, der das von Spekulanten bedrohte Internat retten wird. Die Aufdeckung fördert in diesem flotten, sympathischen, zielgruppengerecht gemachten Film natürlich den Gemeinschaftssinn der Kinder. (Quelle: Ina Hochreuther, Stuttgarter Zeitung, 25.05.2017)

 

Winnetous Sohn

Spielfilm von André Erkau, Deutschland 2015 89 Min., Studio: Universum Film 2015, FSK: ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 8.

Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVS914.

Mit Federschmuck auf dem Kopf und in Fransenkleidung gewandet, fühlt er sich am wohlsten. Der zehnjährige pummelige Brillenträger Max ist im Herzen ein Indianer. Als kleines Kind hatte ihm sein Vater (Christoph Letkowski) die Tugenden eines solch weisen Häuptlings vermittelt - und jetzt da die Familie auseinandergebrochen ist, gibt es ihm Halt, sie im Freizeitcamp weiter zu leben. Unbeirrt versucht er, den coolen, aber auch ein wenig autistischen gleichaltrigen Morten, der widerwillig ebenfalls dorthin geht, damit anzustecken. Als Max mitkriegt, dass bei den Karl-May-Festspielen ein neuer Darsteller für die Rolle von Winnetous Sohn gesucht wird, trainiert er mit Feuereifer sportliche Geschicklichkeit, um beim Casting eine Chance zu haben. Morten soll ihm dabei helfen. Der Kinderfilm „Winnetous Sohn“ erzählt auf ganz eigene Weise von Freundschaft und Träumen. Dabei verbindet die zwei unterschiedlichen Buben ihr jeweils alles andere als einfaches familiäres Umfeld. Dank des frischen, unbefangenen Spiels der beiden Jungen (Lorenzo Germeno und Tristan Göbel) wirkt selbst die Botschaft, dass Äußerlichkeiten im Unterschied zu inneren Werten wenig zählen, unaufgesetzt und authentisch. Offensichtlich hat der Regisseur André Erkau („Das Leben ist nichts für Feiglinge“) ein Faible für Pfeil- und Bogen-Filme. Zu Beginn wähnen wir uns mittendrin in einem Indianerfilm. Erst als sich die Kameraperspektive weitet, wird ersichtlich, dass sich der Wilde Westen hier auf eine Freilichtbühnen-Probe reduziert. Später nimmt Erkau das Motiv gekonnt wieder auf. In einer skurrilen Szene reitet Morten auf einem Pferd aus dem Freizeitcamp stoisch durch die Kleinstadt, um den mittlerweile frustrierten Freund an seine Ideale zu erinnern. Das Autorenduo Anja Kömmerling und Thomas Brinx hat sich einen Namen gemacht als Verfasser wunderbar realistischer Kinder- und Jugendromane, die vor schwierigen Themen nicht zurückscheuen. Auch in ihrer Story hier findet sich soviel Originelles, Humorvolles und Anrührendes, dass es verwundert, wie die karikaturhafte Nebenrolle von Armin Rohde als Security-Typ der Freilichtbühne ins Drehbuch rutschen konnte. Auch der hysterische Festspiel-Regisseur, von Uwe Ochsenknecht verkörpert, wirkt etwas grenzwertig. Aber sei’s drum: Wahre Indianer fechten solche Kleinigkeiten nicht an. (Quelle: Ina Hochreuther, Stuttgarter Zeitung, 09.04.2015)

 

Internetlinks (Stand: März 2019)

 

Links für Kinder:

 

https://www.blinde-kuh.de/bksearch.cgi?smart=0&query=Freundschaft

Jede Menge weiterführende Links zum Thema Freundschaft, allerdings eher für Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet.

https://klexikon.zum.de/wiki/Freundschaft

Zum Thema „Freundschaft“ auf „Klexikon“, dem Kinderlexikon für Kids zwischen 8 und 12 Jahren im Netz.

 

Links für Lehrkräfte:

https://tc-angebote.zeit.de/schule/wp-content/uploads/sites/9/2017/06/1016-ZEIT-ZfdS-AB-Sek1-Freunde.pdf

Unterrichtsmaterial aus „ZEIT FÜR DIE SCHULE“ zum Thema „Freundschaft.

https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/unterricht/freundschaft.html

Aus „Planet Schule“ für den Schulunterricht zum Thema „Freundschaft, WDR 2014.

Isabel Pin, Autorin und Illustratorin des Bilderbuchs „Du nicht!“

Isabel Pin wurde 1975 als Kind einer deutschen Mutter und eines französischen Vaters in Versailles geboren. Von Kindesbeinen an mit der deutschen und der französischen Kultur vertraut, wuchs sie nach einigen Jahren, die sie mit ihren Eltern in Spanien verbrachte, in Frankreich auf. Mit 17 Jahren ging sie nach Straßburg, um an der École Supérieure des Arts Décoratifs (ESAD) Illustration zu studieren. An der Hamburger Hochschule für Gestaltung setzte sie ihr Studium fort. In Hamburg verfasste und illustrierte sie ihr erstes Kinderbuch „Der Kern“, das in acht Sprachen erschienen ist. Heute lebt und arbeitet Isabel Pin, die Mutter zweier Kinder ist, in Berlin. In Zusammenarbeit mit deutschen und ausländischen Verlagen sind über 40 Bücher mit Illustrationen bzw. Texten von Isabel Pin entstanden. Zu den bekanntesten gehören „Ein Regentag im Zoo“ und „Die Geschichte vom kleinen Loch“. Ihre Bücher sind in 20 Ländern erschienen und wurden in viele Sprachen übersetzt. Mehr zu entdecken unter: http://www.isabelpin.de.

Günther Jakobs, Autor und Illustrator des Bilderbuchs „Flieg, Lela, flieg. Für immer beste Freunde“
Günther Jakobs , geboren 1978 in Bad Neuenahr, studierte Illustration im Fachbereich Design an der FH Münster und anschließend Philosophie an der dortigen Universität. Er lebt mit seiner Familie in Münster und arbeitet da in der Ateliergemeinschaft „Hafenstraße“ als Illustrator mit den Schwerpunkten Kinder-, Jugend und Sachbuch und, wie man sieht, auch als Kinderbuchautor. Bilderbücher sind seine Leidenschaft und er mag es, eigene Ideen und Geschichten aufs Papier zu bringen. Dabei sind ihm seine drei Kinder oft Motivation und Inspiration, gleichzeitig aber auch wichtige Kritiker. Mehr zu entdecken unter: www.guentherjakobs.de.

Jochen Weeber, Autor des Bilderbuchs „Henrietta spürt den Wind“
Jochen Weeber, geboren 1971 in Vaihingen an der Enz, aufgewachsen in Sersheim, lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Reutlingen und „trainiert Wörter“ nach eigener Aussage. Von 1992 bis 1998 studierte er Sonderpädagogik und unterrichtete als Lehrer von 1999 bis 2002. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Autor, schreibt Erzählungen und Hörspiele. Er erhielt schon zahlreiche Auszeichnungen, etwa das Stipendium Esslinger Bahnwärter, das Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg, das Literaturstipendium Schwaz (Österreich), das Amsterdam-Stipendium der Stiftung Kulturaustausch Niederlande-Deutschland, den Förderpreis der Hattinger Literaturtage, war Stadtschreiber in Ranis und in Ehingen. Er ist Erfinder der Poesie-Kabine Der AUTORMAT, in der man gegen Münzeinwurf seine eigene Minilesung bekommt, und mag Fußball, wie seine Homepage verrät. (Quelle: Friedrich-Bödeker-Kreis e.V.) Mehr zu entdecken unter: http://www.jochenweeber.de.

Fariba Gholizadeh, Illustratorin des Bilderbuchs „Henrietta spürt den Wind“ 
Fariba Gholizadeh ist im Nordiran geboren und aufgewachsen. Zunächst absolvierte sie in Teheran den Studiengang Grafikdesign und ergänzte dann ihr Studium in Mainz mit Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration. Seit 2007 arbeitet sie als freie Illustratorin für verschiedene Verlage und Werbeagenturen und bietet zusätzlich Illustrations-Workshops an. Mehr zu entdecken unter: www.shooka.de

Die Autorinnen der Unterrichtsmaterialien

Karin Hank (*1976) und Kerstin Bieber (*1983) studierten an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg die Fächer Religionspädagogik und Sozialpädagogik. Dort sind beide auch im Bereich des Schulischen Religionsunterrichts Lehrbeauftragte. Karin Hank arbeitet als Studienleiterin im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart, Kerstin Bieber als Religionslehrerin an einer Grund-, Haupt- und Werkrealschule. Ihre gemeinsame Herzensangelegenheit ist dabei der Religionsunterricht: evangelisch – kreativ – engagiert. Während Kerstin Bieber ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist, publiziert Karin Hank verschiedene Arbeitshilfen für den Religionsunterricht an Grundschulen (z.B. die DVD complett „Martin Luther“ u.a.).

Preise

Freunde, Frösche und fremdelnde Pinguine - 3 Bilderbuchkinos ums Miteinander für Grundschulkinder

69,00 EUR
Mit Recht zur öffentl. Aufführung

29,80 EUR
Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

229,00  EUR
Mit Recht zum Verleih und zur öffentl. Aufführung
Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

Jetzt bestellen!

 

Preis der Online-Lizenz auf Anfrage.