Was glaubst denn du? - Was Katholiken und Protestanten eint und trennt

Was glaubst denn du? - Was Katholiken und Protestanten eint und trennt

Dokumentarfilm mit Spielszenen von Silke Stürmer
Deutschland 2008 – 22 Min. – Farbe – FSK: Lehrmittelfreigabe. Empfohlen ab 10 Jahren 
Produktion: TV-Studios Leonberg i.A. der Evangelisches Medienhaus GmbH und der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Gemeinsames Mathepauken gerät zu einem spannenden Austausch über Konfessionen: Edith und Martin besuchen dieselbe Schulklasse. Im Unterschied zu dem Mädchen ist der Junge ein As in allem, was mit Geometrie und Algebra zu tun hat. Auf Ediths Bitte hin treffen sie sich zum Büffeln. Doch das evangelische Mädchen zeigt sich viel interessierter an einem Bild von Sankt Martin im Zimmer des katholischen Jungen als für die schnöden Rechenaufgaben. Sie schlagen im Internet-Heiligenlexikon ihren Namen nach und finden Edith von Stein. Heilige? Ein fremdes Terrain für Protestanten.

An dieser Stelle geht die als Kurzspielfilm beginnende Produktion in einen dokumentarischen Part über. Über Bilder und Kommentar erfahren wir von weiteren Heiligen wie Franziskus und davon, dass die evangelische Kirche für außergewöhnliche Menschen, die ihr persönliches Glück nicht obenan stellten, keine Namenstage kennt. Natürlich kommt hier Dietrich Bonhoeffer ins Spiel. Vor allem aber wird knapp und kindgerecht erklärt, wie Martin Luther die christliche Kirche reformieren wollte und sie dabei ungewollt in zwei Konfessionen spaltete. Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten, etwa was die Sakramente angehen, kommen genauso wie Verbindendes zur Sprache. Denn Firmung und Konfirmation meinen letztendlich dasselbe, nämlich ein bewusstes "Ja" zu Gott. Die Mathearbeit verläuft übrigens nicht gerade erfolgreich für Edith. Dafür lädt Martin sie zum Osterfeuer der katholischen Kirche ein. Und man kann davon ausgehen, dass die zwei noch viel voneinander lernen wollen.

Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial. Auf der DVD-Videoebene weitere Filmausschnitte, auf der DVD-ROM-Ebene Unterrichtsentwürfe und Vorschläge zum Einsatz im katholischen wie im evangelischen Religions- und Firmungs- bzw. Konfirmandenunterricht und in der Gemeindearbeit sowie Arbeits- und Materialblätter, Bildergalerien und kommentierte Medientipps.

Vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD [PDF, 34 KB]
Inhaltsverzeichnis, Gliederung, Materialübersicht
 
Bildungsplan: Kompetenzen und Inhalte [PDF, 61 KB]
Zuordnungen der Unterrichtseinheiten

Arbeitsblatt: Festkreis [PDF, 146 KB]
Evangelische und Katholische Feste im Kirchenjahr 
 
Info- und Arbeitsblatt: Sakramente [PDF, 113 KB]
Zwei zu sieben...
 
Heilige und Helden [PDF, 55 KB]
Franz von Assisi

Kommentierte Medientipps und Internetlinks

Von Ina Hochreuther in Zusammenarbeit mit Klaus J. Kienzler und Gerhard Ziener

Literatur

Evangelisch – katholisch:

Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche und Katechismus der Katholischen Kirche, 2005.

Reinhard Frieling: Katholisch und Evangelisch. Informationen über den Glauben. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007.

Michael Meyer-Blanck, Walter Fürst: Typisch katholisch – Typisch evangelisch. Ein Leitfaden für die Ökumene im Alltag. Herder-Verlag, Freiburg i.Br. 2007.

Andreas Rössler: Evangelisch – Katholisch. Grundlagen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Quell Impulse), Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2004.


Christentum, Kirche:

Religionsunterricht praktisch 6. Schuljahr: Die Bibel – das Buch der Christen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999.

Holger Dörnemann: Kirchenpädagogik: Kirchen als Lernorte des Glaubens entdecken. Köln, Erzbistum Köln, 1999.

Sigrid Glockzin-Bever / Horst Schwebel: Kirchenraumpädagogik. Münster 2002.

Christian Nürnberger: Das Christentum. Was man wirklich wissen muss. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2008.
Christian Nürnberger geht zurück zu den Ursprüngen des Christentums im Alten und Neuen Testament und übersetzt dessen Botschaft für unsere Zeit. Er beschreibt, welche Berge die christliche Lehre auch heute noch versetzen kann, wenn wir sie wieder ernst nehmen.


Gebete und Lieder:

Evangelisches Gesangbuch, Landeskirche Württemberg, Verlag: Evangelisches Medienhaus; Gesangbuchverlag, 2., aktualisierte Aufl. 2007.
Für Gottesdienst, Gebet, Glaube, Leben. Antwort finden in alten und neuen Liedern, in Texten und Bildern.
 
Gotteslob. Ausgabe für das Erzbistum Freiburg. Herder-Verlag, Freiburg 1994.
Das "Gotteslob" ist das 1975 entstandene gemeinsame Gebet- und Gesangbuch aller deutschsprachigen Bistümer. Um auch eigene Traditionen zu wahren, hat jede Diözese ihre Ausgabe erstellt.

Kirsten Höcker (Illu.): Das Vaterunser beten und verstehen. Herder, Freiburg 2006. Empfohlen ab 6 Jahren.
Das Vaterunser gehört zu den christlichen Grundgebeten. Doch wo kommt das Gebet her? Wohnt Gott wirklich im Himmel? Was heißt Vergebung erfahren? Kindern und Eltern wird in diesem Buch das Vaterunser Zeile für Zeile erklärt. Ein konfessionsübergreifendes Buch für Eltern und Kinder.

Fritz Neugebauer: Das Vaterunser. Eine theologische Deutung. Evangelische Verlagsanstalt 2008.
Die Christenheit hat sich entzweit am Herrenmahl und an der Taufe, nicht jedoch am Vaterunser. Dieses Gebet, zuerst einer kleinen Jüngerschar gegeben, wurde zum universalen Gebet der Christenheit und darüber hinaus. Wie kam es zu dieser Universalität? Wo liegen die Wurzeln? Welchen Sinn haben die einzelnen Bitten, ihre Abfolge und vor allem die Anrede? Ein Gebet will gebetet sein. Aber die gefalteten Hände haben Gewinn, wenn das gesprochene Wort in seiner tiefen Bedeutung zu Herzen dringt.

Georg Schädle: Gebete und Gebote. Materialien zum Grundwissen Religion. Kopiervorlagen für Freiarbeit, handlungsorientierten Unterricht oder Lernzirkel. Auer Verlag 2002.


Heilige und Helden:

Albert Schweitzer: Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten. München 1997.

James Bentley: Albert Schweitzer. Eine Biografie. Patmos-Verlag, Düsseldorf 2001 (Neuausgabe).

Günter Puzberg: Albert Schweitzer. AV-Religion. Sekundarstufe I. Hrsg. v. Reinhard Veit. Persen Verlag, Horneburg 2006.

Renate Wind: Dem Rad in die Speichen fallen. Die Lebensgeschichte des Dietrich Bonhoeffer. Beltz & Gelberg, Weinheim / Basel 1999.
Die engagierte Schilderung eines intensiven Lebens, ein Zeitbild vom ausgehenden Kaiserreich bis 1945 und eine kritische Darstellung der evangelischen Kirche im Nationalsozialismus – die Lebensgeschichte von Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ist vom Zeitgeschehen nicht zu trennen.

Niklaus Kuster: Franziskus Rebell und Heiliger. Herder Verlag, Freiburg i.Br. 2009.
Anschaulich und fundiert zeichnet der Kapuziner Niklaus Kuster das Leben des heiligen Franziskus nach. Zugleich machen die Auslegungen der bekanntesten Schriften von Franz von Assisi die Spiritualität und Kreativität des Heiligen für unsere heutige Zeit fruchtbar. Ausgewählte Bilder verdeutlichen die Botschaft zu radikaler Nachfolge, zu Geschwisterlichkeit und zu geistiger Freiheit noch einmal in besonderer Weise.

Arnulf Zitelmann: 'Keiner dreht mich um'. Die Lebensgeschichte des Martin Luther King. Beltz & Gelberg, Basel / Weinheim 2008 (Nachdruck), ab 14 Jahren. Martin Luther King mobilisierte in Amerika mit unglaublicher Energie Widerstand gegen das Unterdrückungssystem der Weißen. 1964 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Vom Geheimdienst verfolgt, von langjährigen Freunden fallen gelassen, weil er den Rückzug der USA aus Vietnam forderte, gegen den massiven Druck militanter Schwarzer, die ihn als Kompromissler verdammten – bis zu seiner Ermordung hielt Martin Luther King an seinem Leitsatz fest: "Keiner dreht mich um!" Auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Andreas Venzke: Luther und die Macht des Wortes.  Illustr. v. Klaus Puth. Arena, 2007. Ab 10 Jahren.
Er wollte auf Missstände in der Kirche hinweisen – und trat eine Lawine los: Der Mönch Martin Luther spaltete mit seinen Lehren die Christen Westeuropas in zwei Lager. Andreas Venzke schildert den großen Reformator in seinen vielen Facetten, als Mensch, als Theologe, als Rebell; Sachseiten liefern Wissenswertes zum historischen Hintergrund, zu Menschen, Gesellschaft und Religion. Ein umfassendes und faszinierendes Bild eines gewöhnlichen Menschen, der mit der Kraft seiner Überzeugung und seiner Worte etwas Außergewöhnliches vollbrachte.

Arnulf Zitelmann: „Widerrufen kann ich nicht“ – Die Lebensgeschichte des Martin Luther. Beltz & Gelberg, Weinheim / Basel, Neuauflage 1999. Ab 12 Jahren.
Arnulf Zitelmann erzählt das Leben Martin Luthers, ein Leben in einer Zeit voller Widersprüche: Die Kirche versucht sich zu behaupten, gleichzeitig drängen Wissenschaft und Technik nach vorn, auch neue Länder werden entdeckt. In dieser unruhigen Zeit sucht Luther nach neuen Gewissheiten. "Zitelmanns Biografie eignet sich vor allem deswegen für eine erste Beschäftigung mit der Reformation, weil sie klug strukturiert die Verknüpfung von Glaubensfragen und Machtspielen darstellt, ohne durch allzu viele Namen und Zahlen zu verwirren." (Eselsohr)

Andreas U. Müller / Maria A. Neyer: Edith Stein. Das Leben einer ungewöhnlichen Frau. Biografie. Patmos Verlag, Düsseldorf 2002.

Viki Ranff: Edith Stein begegnen. Sankt Ulrich Verlag, 2004.
Papst Johannes Paul II. hat im Jahre 1998 eine der großen Frauen des 20. Jahrhunderts heilig gesprochen: die deutsche Karmelitin Theresia Benedicta vom Kreuz. Am 9. August 1942 hatten die Nazis die Philosophin und Ordensfrau wegen ihrer jüdischen Abstammung in Auschwitz ermordet. Viki Ranff beschreibt das bewegende Leben der Wahrheitssucherin Edith Stein, die sich 1922 taufen ließ und 1933 in das Kölner Karmelitenkloster eintrat.

Ortrud Reber: Elisabeth von Thüringen Landgräfin und Heilige. Piper, 2009.
Sie war Königstochter, Landgräfin und Hospitalschwester: Ohne irgendwelche legendären Überzeichnungen gibt Ortrud Reber in der vorliegenden Biografie ein historisch zuverlässiges und anschauliches Lebensbild der Heiligen Elisabeth (1207 – 1231), das nicht nur die Frau und Mutter sowie die kluge Fürstin zeigt, sondern auch die tatkräftige "Aussteigerin" in ein karitatives Engagement, das aus der thüringischen Landesmutter die Mutter der Armen und Kranken machte.

Roman Mensing: Martin von Tours. Patmos Verlag, Düsseldorf 2004.
Alle Welt kennt den Namen Martin von Tours (336-397). Ein Soldat, der – dramatisch genug, um alljährlich nachgespielt zu werden – mit dem Schwert seinen Mantel durchtrennt und ihn mit dem frierenden Bettler teilt. Kaum jemandes Geschichte ist im Lauf der Zeit so vollständig hinter seiner Tat verschwunden wie die Martins. Es gibt diese Geschichte und sie reicht über seinen Tod hinaus bis in die Gegenwart. Dieser Soldat wurde Kriegsdienstverweigerer, wurde Mönch und auf Drängen des Volkes Bischof – damals hatte das Volk noch die Wahl. Beim ersten Todesurteil der Christenheit gegen einen "Ketzer" in den eigenen Reihen wich Martin dem Konflikt mit Kaiser und Mitbischöfen nicht aus. Hinter den Legenden erscheint eine faszinierende, auch fremdartige Gestalt, deren Volkstümlichkeit unübertroffen ist. Roman Mensing, geboren 1930, war Direktor des kirchlichen Gymnasiums Attendorn. Er ist Autor und Mitautor von Werken für den Religionsunterricht und außerdem zahlreichen historischen Veröffentlichungen.


Sakramente:

Das Abendmahl. Eine Orientierungshilfe zu Verständnis und Praxis des Abendmahls in der evangelischen Kirche. Vorgelegt v. Rat d. Ev. Kirche in Deutschland. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2005, 4. Auflage.

Lars Hartman: Auf den Namen des Herrn Jesus: Die Taufe in den neutestamentlichen Schriften. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1992 (Stuttgarter Bibelstudien; 148).

Esther Hebert / Gesa Rensmann: Unsere Sakramente. Heilige Zeichen für Kinder erklärt. Don Bosco Verlag, 2008. Ab 8 Jahren.
Kindgerechte und allgemein verständliche Erklärungen zu Bedeutung und Ursprung der einzelnen Sakramente Beschreibung der Rituale: Wie laufen Taufe, Eucharistie, Firmung, Buße, Ehe, Weihe und Krankensalbung ab? Viele zusätzliche Informationen zum christlichen Glauben Verweise auf andere christliche und nichtchristliche Religionsgemeinschaften Die ansprechende und durchgehend farbige Gestaltung mit zahlreichen Fotos lädt ein, die zentralen Lebens- und Glaubensfeiern der katholischen Kirche zu entdecken. Esther Hebert, Theologin, ist Lektorin in einem Sachbuchverlag für Katechese und Spiritualität.

Christian Lange (Hg.): Die Taufe: Einführung in Geschichte und Praxis. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008.

Christian Schuhmacher: Am Sonntag Eucharistie feiern. In: Information & Material für den RU an Grund-, Haupt und Sonderschulen, Heft 1-2/2000, hg. vom Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg, S.85-152.

Michael Welker: Was geht vor beim Abendmahl?, 2. überarb. u. erw. Aufl. Verlag der Evangelischen Gesellschaft, 2004.
Michael Welker erklärt das Abendmahl – kompakt, umfassend und allgemein verständlich. Facettenreich beantwortet er oft gestellte theologische und praktische Fragen zum Abendmahl. Was heißt: Christus ist im Abendmahl gegenwärtig? Was unterscheidet das christliche Abendmahl vom jüdischen Passahmahl? Dürfen auch Kinder das Abendmahl mitfeiern?


Audiovisuelle Medien

Evangelisch – katholisch:

Evangelisch – Katholisch
Dia-Reihe von H. Gutschera / J. Thierfelder, Stuttgart 1980, 30 Dias, f., Realfotos/Dokumentarbilder, Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DR2201.
Die Diaserie zeigt, wie sich die jeweilige konfessionelle Eigenart z. B. im Kirchbau, in der Liturgie und in der Frömmigkeitspraxis äußert. Jedes Dia wird genau erklärt. Didaktisch-methodische Überlegungen weisen auf den möglichen Einsatz hin. Kopiervorlagen mit einer Konfessionskarte, einem Schaubild über den Aufbau der verschiedenen Kirchen usw. bringen weitere Information.

Die Farben des Kirchenjahrs
Dia-Reihe von Petra Ziegler, Stuttgart 1997, 25 Dias, f. und sw., Realfotos/Reproduktionen, empfohlen ab 10 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DR2644.
Farben beeinflussen unser Leben. Schon kleine Kinder haben ihre Lieblingsfarbe. Viel zu wenig bekannt sind vor allem in den evangelischen Kirchen die fünf Farben des Kirchenjahres: Violett, Weiß, Schwarz, Rot und Grün. Die Kirchenjahreszeit wird durch Paramente (textile Altar- und Kanzelbehänge) angezeigt. In manchen Landeskirchen tragen Pfarrerinnen und Pfarrer über dem Talar eine farbige Stola. Die Diareihe widmet sich der Gestaltung und Symbolik der Farben im Kirchenjahr.

Hostien
Magazinbeitrag von Heike Sistig, Deutschland 2000, 9 Min., f., FSK: o.A., empfohlen ab 6 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC1569.
Der Beitrag aus der "Sendung mit der Maus" des WDR zeigt und beschreibt den Prozess der Herstellung von Hostien und deren Verwendung in evangelischen und katholischen Gottesdiensten. Hostien werden aus Mehl und Wasser zubereitet und in speziellen Vorrichtungen in Spezialbäckereien gebacken, von denen es katholische und evangelische gibt. Denn die Hostien der beiden großen Konfessionen sehen verschieden aus. Und sie haben eine unterschiedliche Bedeutung, wie der Film im zweiten Teil veranschaulicht.

Katholisch – zum Kennenlernen und Erinnern
Deutschland 1997, Multimedia-CD, empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, CDR136.
Katholisch zum kennen lernen und Erinnern – ein multimedialer Einstieg, Kirche und Glaubensinhalte neu zu entdecken. Mit der Maus durch ein "katholisches Haus" sowie eine benachbarte Kirche.

Willi will's wissen: Wo kriegt der Papst sein Käppi her?
25 Min., f., Dokumentation, FSK: o.A., empfohlen ab 8 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC3102.
Heute folgt Willi den Spuren von Papst Benedikt XVI. im Vatikan. Weit kommt Willi aber nicht. Die Schweizer Garde, die Leibwache des Papstes, lässt niemanden durch, der nicht angemeldet ist. Zum Glück ist Kommandant Elmar mit seinem Sohn Stefan in der Nähe und so erhält der Reporter eine Ausnahmegenehmigung. Wer Infos über das Oberhaupt der Katholischen Kirche haben will, ist ja nicht nur beim Papst persönlich richtig, sondern auch bei Menschen, die ihn persönlich kennen. Professor Erwin Gatz zum Beispiel hat mal mit dem Heiligen Vater in einer WG gewohnt und weiß deshalb über dessen Frühstücksgewohnheiten Bescheid. Das war zu Zeiten, als Benedikt XVI. nur unter seinem bürgerlichen Namen Joseph Ratzinger bekannt war. Auch der Schneider des Papstes hat seine Heiligkeit natürlich zu Gesicht bekommen. Filippo Gammarelli ist für die Dienstkleidung des Pontifex Maximus zuständig. Seine Familie führt seit über 200 Jahren eine Schneiderei für Geistliche. Hier wurde auch das weiße Scheitelkäppchen gefertigt, das nur der Papst tragen darf. Und heute ausnahmsweise auch mal Willi. Im Restaurant "Quattro Mori" weiß man nicht nur, wer der Papst ist, sondern auch was der Papst isst. Gemeinsam mit Koch Fabio bereitet Willi ein päpstliches Gericht zu.


Christentum, Kirche, Religionsunterricht:

Gotteslob – Katholisches Gesang- und Gebetbuch
steyl-medien, München 2004, 9 CDs, 617 Min., Lieder, empfohlen ab 10 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, CD323.
Auf neun CDs wird der gesamte Liedbestand der Stammausgabe des "Gotteslob" incl. Litaneien und Psalmodien geboten. Die Aufnahmen eignen sich zur Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten und kirchlichen Feiern. Die Lieder werden im Regensburger Dom von einer Männerschola a capella gesungen.

Die Nacht wird hell – Kompetenzorientierter Religionsunterricht nach Bildungsstandards. DVD complett – Hg.: Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart 2007. Dokumentarfilm von Heide Breitel, Deutschland 2006, 82 Min., f., empfohlen ab 16 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK394
Die Regisseurin zeigt, wie sich Kinder in einer sechsten Hauptschulklasse im Lauf von nur 82 Minuten das Unterrichtsthema – die biblische Geschichte von Daniel in der Löwengrube – engagiert aneignen. Sie bringen auf eindrucksvolle Weise ihre Alltagsfragen und -erfahrungen in die kreative Bearbeitung dieser Geschichte ein. Der Film zeigt Möglichkeiten pädagogischer Arbeit auf. Er richtet sich an Menschen, die an Kindern und Jugendlichen interessiert sind. Er zeigt, was Kinder alles können und greift ihre religiösen Vorstellungen auf. Insbesondere in der Aus- und Fortbildung für die Unterrichtsentwicklung in allen Fächern, nicht nur für Religionsunterricht, zeigt er Möglichkeiten, nach Bildungsstandards kompetenzorientiert zu unterrichten und hilft, die Wahrnehmung von Lehr- und Lernprozessen zu schulen. Die DVD enthält umfangreiches filmisches und schriftliches Zusatzmaterial. Die Filme zeigen ein Unterrichtsgespräch mit den Kindern (Theologisieren mit Kindern), ein Nachgespräch mit der Lehrerin zur Kompetenzorientierung und ein Interview mit dem Schulleiter zum (Religions-)Unterricht an der Schwetzinger Hilda-Haupt- und Werkrealschule. Auf der ROM-Ebene finden sich u.a. das Drehbuch für die Rolle der Lehrerin, die Stundenplanung sowie methodische Tipps für den Einsatz der DVD in der Aus- und Fortbildung.

Offen für alle – Kirche und Gottesdienst
DVD complett, –  Hg.: Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart 2007.
Dokumentarfilm mit Spielteilen von Silke Stürmer, Deutschland 2007, 20 Min., f., empfohlen ab 16 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK543
Zwei Mädchen flitzen auf ihren Cityrollern durch die Stadt. Johanna, die zu Besuch bei Klara weilt, wundert sich über die Architektur der Kirche, bei der zwei Türme durch eine Brücke verbunden sind. Die zwei beschließen, sich das Gotteshaus von innen anzuschauen. Stille empfängt sie drinnen. Dann aber hallen Orgelklänge durch den hohen Raum. Die Mädchen treffen auf den Kantor, der ihnen zeigt, wie dieses besondere Instrument Töne erzeugt. Dann schauen sie sich weiter um. Es gibt so viel zu entdecken in einer alten Kirche wie dieser, den Altar, die Kanzel, das Kirchengestühl, Grabplatten, den Taufstein. Schließlich treffen sie den Kirchenführer, der St. Dionys in Esslingen am Neckar – denn da sind die beiden – in- und auswendig kennt. Er zeigt ihnen die Krypta und Reste der ursprünglichen Kirche, die hier vor 1300 errichtet wurde. Dabei bekommen sie ein wenig davon mit, wie sich die Geschichte der Kirchenbauten aus der des Christentums heraus entwickelte. Sie erkunden den Glockenturm und entdecken, auf welche biblischen Geschichten sich die vielteiligen Glasfenster der Kirche beziehen. In der Sakristei lernen sie die Pfarrerin kennen, die sich gerade für den Abendgottesdienst ihren Talar überstreift. Nun schwirrt den beiden Mädels der Kopf von all den Eindrücken und sie verabschieden sich. – Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial wie Audio- und Bilddokumente, u. a. Kurzfilme zu den Themen "Wie eine Orgel entsteht" (5 Min.), "Glocken" (6 Min.), "Erntedank" (5 Min.) sowie "Maria Magdalena – eine Kirche für zwei" (7 Min.). Darüber hinaus Bilder zum Ausdrucken, Materialblätter, Arbeitsblätter, Unterrichtsentwürfe, Vorschläge zum Einsatz der DVD im Religions- und Konfirmandenunterricht sowie in der Gemeindearbeit.

Wir schauen uns um in Gottes Haus
Animationsfilm von Johann Betz, Deutschland 2005, 20 Min., f., FSK: Lehrmittelfreigabe, empfohlen ab 5 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK276.
Warum haben Kirchen einen Turm? Wofür ist der Tisch in der Mitte der Kirche? Was ist ein "Tabernakel"? Kirchen sind nicht nur wichtige Bauwerke in unseren Städten und Dörfern. Sie sind auch "Gottes Haus" und erzählen schöner als jedes Buch vom Glauben. Aber nur wer Bescheid weiß, entdeckt die Symbolwelt der Kirchen. Die DVD für Kinder und alle, die einfach und anschaulich erfahren möchten, was es in einer Kirche zu sehen gibt und was es bedeutet, führt in die Welt des katholischen Glaubens ein, erläutert die wichtigsten Fakten, Symbole und Traditionen. Kapitel-Gliederung: Unsere Kirchen / Kirchturm / Kirchenglocken / Portal / Kirchenfenster / Weihwasserbecken / Altar / Tabernakel / Kreuz / Kreuzweg / Ambo / Heiligenbilder / Marienbild / Sakristei / Feiern in der Kirche / Beichtzimmer und Beichtstuhl / Orgel.

2000 Jahre Christentum
von Ulrich Harbecke u.a., Stuttgart 1999, Medienpaket mit Büchern, Arbeitshilfen, Dias und Audio-CD, empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, MP4059.
Umfangreiches Begleitmaterial zur 13-teiligen ARD-Serie. Inhalt: Bildband von Leo Strohm mit einem Überblick über die Geschichte des Christentums / Planungshilfe der Katholischen Erwachsenenbildung in Köln zum Thema "Kirchengeschichte als Lernfeld der Religionspädagogik" (Veranstaltungsideen und Einführung in ein virtuelles Lernsystem) / Didaktische Anregungen für den Unterricht zu den Fernsehfilmen (Hg.: Büro der Fernsehbeauftragten der EKD) / Praxisbuch "Immer wieder Anfang" von Ulrich Harbecke und Rolf Röttgen, das aus unterschiedlichen Perspektiven des Theologen, Historikers, Erzählers, Seelsorgers und Zitatensprechers die Entwicklung des Christentums über die Jahrhunderte hinweg darstellt / 30 Dias in Farbe und Schwarzweiß aus der 2000-jährigen Geschichte des Christentums mit meditativ-nachdenklichen und herausfordernden Texten zu einzelnen Motiven / Audio-CD "Cantate Domino" mit einem Querschnitt durch die Gattungen der christlichen Musik von den Anfängen ihrer Überlieferung bis heute (53 Min. Gesamtspielzeit).


Heilige und Helden:

Albert Schweitzer – Leben mit einer Vision
DVD complett. Hg.: Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart 2008.
Dokumentarfilm von Ilona Nord, Deutschland 2007, empfohlen ab 10 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK529.
Auf seiner blauen Vespa knattert ein junger Mann in den idyllischen Ort Gunsbach im Elsass. Hier wuchs der Mann auf, über den er etwas in Erfahrung bringen will: Albert Schweitzer (1875 – 1965), evangelischer Theologe, Arzt, Philosoph und Musiker. Unterstützung findet er in der Zeitzeugin Sonja Poteau, die einst für Albert Schweitzer arbeitete. Sie beantwortet seine Fragen und zeichnet in ihren Berichten ein lebendiges Bild des Menschen, der den Grundsatz der "Ehrfurcht vor dem Leben" prägte. Der Film ist im Reportagestil gehalten. Der Vespafahrer Helmer Hein weiß anfangs nicht viel mehr über den Porträtierten als die Schülerinnen und Schüler heute, an die sich die biografische Dokumentation wendet. Gemeinsam mit Madame Poteau schaut Helmer Hein sich die Kirche an, in der Albert Schweitzer Orgel spielte und das Haus, in dem er lebte, welches heute ein kleines Museum für den berühmten Sohn des Städtchens beherbergt. Immer wieder fließen historische Aufnahmen, Filmausschnitte und Fotos ein, die das Erzählte illustrieren. Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial wie Fotos, weitere Filmausschnitte, Tondokumente, Hintergrundmaterialien, Arbeitsblätter, Grafiken, Unterrichtsentwürfe für die Sekundarstufe 1 und Einsatzempfehlungen für die Konfirmanden- und Gemeindearbeit.

Franziskus – Ein Heiliger geht zum Film
Materialsammlung von Anton Deutschmann / Wolfgang Luley, Deutschland 2002 (FWU), 60 Min., f., empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK030.
Kaum ein Heiliger hat die Künstler über die Jahrhunderte so sehr fasziniert wie Franz von Assisi. So gibt es neben unzähligen Darstellungen des Heiligen auch einige Spielfilme, die versuchen, das Leben des Ordensgründers ins Bild zu setzen. Die DVD-Video ermöglicht es, neben einem dokumentarischen Zugang und zahlreichen Bildern, verschiedene Spielfilmsequenzen vergleichend gegenüberzustellen. So kann es gelingen, einen Überblick über das Leben des Heiligen zu gewinnen, aber auch die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Person wahrzunehmen. Gliederung: Franziskus im Dokumentarfilm / Franziskus im Spielfilm (1950-1971) / Franziskus im Spielfilm (1973-1988) / Der Sonnengesang (Assisi, Brasilien und USA) / Bilder und Filme im Vergleich / Franziskus-Darstellungen in der Kunst / Arbeitsmaterial (DVD-ROM-Ebene)

Franz von Assisi – Bruder aller Menschen
Hörfolge von Niklaus Kuster, Stans 2006, 72 Min., empfohlen ab 14 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, CD385.
Die Faszination des Franziskus erklärt sich aus seiner Biografie, die aus dem "Morgen der Moderne" unmittelbar in unsere Zeit spricht. Niklaus Kuster zeichnet in diesem Hörbild das bewegte Leben des Poverello leicht verständlich auf dem Stand der neuesten Forschung nach. Clara, die sich ihm als erste Schwester anschloss, schildert aus ihrer Perspektive das Leben Francescos. Originalzeugnisse der Gefährten und Claras moderne Lebensskizze lassen verstehen, warum Francesco heute Menschen in allen Weltreligionen anspricht. Thematische Gliederung: Leben in Assisi – Der Kaufmannssohn / Auf der Suche – Der Einsiedler / Mit Gefährten unterwegs – Bruder Franz / Vollendung – Der Heilige.

Hingabe und Heiterkeit – Vom Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth
Von Christian Zippert / Gerhard Jost, Kassel 2006, Medienpaket mit 50 Dias, f., 2 CD-ROMs, Bildband; empfohlen ab 16 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, MP4332.
Bild- und Textmaterial zum Elisabeth-Jahr 2007. Die Autoren berichten vom Leben und Wirken der heiligen Elisabeth. Das Medienpaket enthält neben dem 128-seitigen Bildband 50 ausgewählte Dias. Der Textautor, Altbischof Christian Zippert, lässt vor allem die Gefährtinnen und mittelalterliche Biographen vom Leben und Wirken der Elisabeth von Thüringen berichten. Den Schwerpunkt innerhalb der Elisabeth-Darstellungen bilden Kunstwerke aus dem Mittelalter, so zum Beispiel der Bilderzyklus im Heiligen-Geist-Hospital Lübeck, die Gemälde eines Hochaltars in Tallinn/Estland und vor allem die bedeutenden Gemälde, Reliefs und Glasfenster aus der Elisabethkirche in Marburg. Hinzu kommen Bilder aus anderen Jahrhunderten und der Gegenwart, vor allem aus evangelischen und katholischen Kirchen. Zu den bisher unveröffentlichten Elisabethdarstellungen gehört ein Bild von Carl Bantzer oder eine aktuelle Arbeit von Tobias Kammerer. Dem Medienpaket liegen darüber hinaus zwei CD-ROMs bei. Auf der einen befinden sich das komplette Buch im pdf-Format, die Bilder im jpg-Format sowie eine Bildliste mit Text- und Bildverweisen. Auf der zweiten CD-ROM befindet sich eine Powerpoint-Präsentation zum Buch.
 
Die Jüdin – Edith Stein
Spielfilm von Marta Mészsros, Italien / Deutschland / Ungarn / Polen / Frankreich 1995, 97 Min., f., FSK: ab 12 Jahren, empfohlen ab 14 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VS2575.
Edith Steins ungewöhnliches Leben bildet den Hintergrund zu diesem anspruchsvollen Film: in der ersten Hälfte steil emporstrebend zu Karriere, Liebesbeziehungen, äußerem universitärem Erfolg, in der zweiten Hälfte sich zurückbeugend in ein einfaches Dasein als Lehrerin, dann Karmelitin, zuletzt als Opfer von Auschwitz. Der Film zeichnet die Wendepunkte dieses groß gespannten Lebens nicht einfach dokumentarisch nach, er deutet.

Liebe ist stark wie der Tod – Die Welt des Dietrich Bonhoeffer
Dokumentarfilm von Gerold Hofmann, Deutschland 2006, 30 Min., f., empfohlen ab 14 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK307.
Er wurde nur 39 Jahre alt und gehört doch zu den ganz Großen. Dietrich Bonhoeffers aktive Rolle im Widerstand gegen Hitler, die zu seiner Ermordung durch die Nazis führte, seine Geisteshaltung und seine Schriften finden weit über die deutschen Grenzen hinaus Beachtung. Im Februar 2006 jährte sich der Geburtstag dieses Mannes zum 100. Mal, der mittlerweile über alle kirchlichen Lager hinweg zur Integrationsfigur geworden ist. Sein Gedicht "Von guten Mächten wunderbar geborgen" aus dem Jahr 1944 kann man als kirchliches Allgemeingut bezeichnen. Gerold Hofmanns Dokumentation verknüpft illustrierende Szenen aus dem Kinofilm "Bonhoeffer – die letzte Stufe" mit Aussagen von Zeitzeugen wie Christoph von Dohnanyi und Renate Bethge. Zu Wort kommt außerdem der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, der Bonhoeffers Werke mit herausgegeben hat. Die Politikerin Antje Vollmer, die selbst ein Hochschulstudium in evangelischer Theologie absolviert hat, beleuchtet Bonhoeffers politische Bedeutung und seine Denkweise.

Der Mantel
Kurzspielfilm von Elmar G. J. Haas / David Biesinger, Deutschland 1997, 50 Min., f., empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC2141.
Man nennt den Heiligen Martin den Soldaten Gottes, obwohl er selbst den Militärdienst verabscheute. Geboren im heutigen Ungarn als Sohn eines römischen Militärs ist er gezwungen, im Heer zu dienen. Gegen den Willen seines Vaters lässt er sich taufen. Im französischen Amiens teilt er seinen Mantel und gibt die Hälfte einem Bettler, in dem er Christus erkennt. Daraufhin verweigert er bei Worms dem römischen Kaiser den Dienst und zieht als Missionar kreuz und quer durch Europa. Das einfache Volk liebt Martin und erhebt ihn gegen den Willen der Mächtigen zum Bischof von Tours. In einzigartiger Weise verbindet Martin Mönchstum und Bischofsamt bis zu seinem Tod im Jahr 397. Welche Bedeutung hat das Leben des Heiligen Martins, Patron der Diözese Rottenburg-Stuttgart, für die Menschen heute? Gläubige aus der Diözese pilgern zum Grab des Heiligen Martin nach Tours und suchen Antworten auf diese Frage.

Martin von Tours: Licht in dunkler Nacht
Dia-Reihe von Markus Senn / Franz Pitzal, Deutschland 1997, 13 Dias, f, Realbilder, empfohlen ab 5 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DR3263.
Eine Lebensbeschreibung mit Bildern aus der St. Martinus-Kirche Malmsheim.

Wer schlug die Thesen an die Tür? – Martin Luther und die Reformation
DVD complett. Hg.: Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart 2008.
Dokumentarfilm von Christiane Streckfuß, Deutschland 2006, 27 Min., f., empfohlen ab 8 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK663.
"Sola fide, sola gratia, sola scriptura!" Nur durch den Glauben, nur durch die Gnade Gottes, nur durch das Wort der Heiligen Schrift kann der Einzelne seinen Sinn und seine Erlösung finden. Das gilt wunderbarerweise für alle. Jeder Mensch ist Gott so nah oder so fern wie seinem Nächsten. Die Geistlichkeit steht dem Herrn nicht näher als der einfache Gläubige – egal welch prächtige Gewänder sie trägt oder wie fließend sie Latein spricht. Das ist der Kern der lutherischen Reformation, das Herz der evangelischen Kirche. Nicht gerade einfach zu verstehen, schon gar nicht für Kinder. Doch in diesem Film aus der BR-Reihe "Willis VIPs", begibt sich der neugierige Reporter Willi Weitzel auf die Spuren von Martin Luther und zeigt eindrucksvoll, was der Mönch und Gelehrte mit seiner Kritik an der Kirche vor rund 500 Jahren bewirkt hat. Elisabeth Hann von Weyhern und Stefan Ark Nischke sind nicht nur irgendein Ehepaar mit Kind, sondern sie teilen sich auch ihre Arbeit als Regionalbischöfe von Nürnberg. In der Begegnung mit den beiden zeigt sich, wie in der evangelischen Kirche Dank Luther im Unterschied zur katholischen auch Frauen das Pfarramt ganz selbstverständlich innehaben. Ein Rollenspiel erklärt das historische Problem mit dem Ablasshandel. In Wittenberg trifft Willi auf einen Kirchenmeister, der ihm erklärt, wo Luther warum möglicherweise die berühmten Thesen dazu an die Wand schlug. Im Lutherhaus vermittelt der Reporter seinem Publikum ein Stück Privatleben des Kirchenreformators, aber auch viel von dessen wissenschaftlicher Arbeit. – Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Zusatzmaterial wie Standfotos, weitere Filmsequenzen, Lieder zum Mitsingen, Hintergrundmaterialien, Arbeitsblätter, Grafiken, Panoramabilder zu Lutherstätten heute, Unterrichtsentwürfe für die Primar- und Sekundarstufe 1 sowie Einsatzempfehlungen für die Konfirmanden- und Gemeindearbeit.


Sakramente:

Du bist mein – Die Taufe auf den Namen Gottes
DVD complett, – Hg.: Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart 2008.
Dokumentarfilm von Silke Stürmer, Deutschland 2003/2008, 14 Min., f., empfohlen ab 8 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK640.
Wasser bildet die Grundlage allen Lebens. Naturaufnahmen von Meer, Regen, aber auch von Wachstum stimmen auf das Thema ein und vermitteln zugleich die umfassende Bedeutung der Taufe. Eine Pfarrerin steht in der Kirche am Taufbecken und erklärt, warum Christen mit Wasser taufen. Dazwischen finden sich Bilder und Wissenswertes aus der Geschichte der christlichen Taufe. Die Aufgaben der Paten kommen ins Spiel und die Zuschauer nehmen an einer Taufhandlung teil. Die Taufe zeigt: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Auch andere Konfessionen werden im Film angesprochen – für alle gibt es nur eine Taufe, durch die der Täufling Mitglied der Kirche wird. Nach Aufnahmen von historischen Kirchenbüchern und dem Taufschein des Mädchens, das hier getauft wurde, weitet sich der Blick wieder auf Kinder, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben – begleitet von Gottes Segen. – Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial wie Standfotos, weitere Filmsequenzen, Lieder zum Mitsingen, Hintergrundmaterialien, Arbeitsblätter, Grafiken, Unterrichtsentwürfe für die Primar- und Sekundarstufe 1 sowie Einsatzempfehlungen für die Konfirmanden- und Gemeindearbeit.

Ein Stück vom Himmel – Wege zur Taufe – Wege mit der Taufe
Medienpaket von Christoph Hartmann, Deutschland 2007, 25 Min., f., DVD mit 3 Filmen, Arbeitsheft, 18 Bildkarten (A4), empfohlen ab 6 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart,  MP4341.
Das Medienpaket unterstützt die Erstbegegnung mit einer sehr alten Tradition des Christentums. Nach dem Selbstverständnis der christlichen Kirchen ist die Taufe eine heilige Handlung, die den Menschen in die Beziehung zu Gott setzt und in die Gemeinschaft einer Gemeinde oder einer Kirche eingliedert. Das bei der Taufe verwendete Wasser erinnert an Reinigung und Belebung. Die Worte, die gesprochen werden, vermitteln Halt und Geborgenheit. Der Animationsfilm "Platsch – vom Regen in die Taufe" (7 Min.) ist für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren konzipiert. Der Regentropfen Platsch gerät in eine beängstigende Situation und erlebt eine Taufe mit. Der Dokumentarfilm "Mit allen Wassern gewaschen" (15 Min.) berichtet über den Weg zweier Jugendlicher zur Taufe. Eine kleine Tauf-Kunstgeschichte führt mit dem Film "Was sollen die Löwen am Taufstein" durch die Jahrtausende alte Tradition christlicher Taufpraxis. Ergänzendes, didaktisches Material soll zum Vertiefen und Nachdenken anregen.

Iss und trink – Gemeinsam das Abendmahl feiern
DVD complett, – Hg.: Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart 2007.
Dokumentarfilm mit Spielsequenzen von Silke Stürmer, Deutschland 2007, 23 Min., f., empfohlen ab 10 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK408.
Eine nicht ganz freiwillige Mutprobe unter Jugendlichen, wie sie jeden Tag vorkommen kann. Dabei stößt einem von ihnen etwas zu. Wie geht man mit dem "Verrat" am Freund, mit der Schuld um? Was meint in diesem Zusammenhang verzeihen? Filmemacherin Silke Stürmer zieht mit ihrem Eingangsszenario besonders die jungen Zuschauer in den Bann. Es folgt ein rasanter Lauf durch die Geschichte des Abendmahls mit knappem aber jugendgerechten Kommentar. Spots auf Episoden aus dem Alten Testament, die jüdischen Wurzeln des christlichen Abendmahls freilegend, über die unterschiedlichen Erzählungen der Evangelien bis hin zu Martin Luthers Reduktion der Sakramente auf Taufe und Abendmahl zeigen eine Jahrtausende währende Tradition und lassen ein in sich schlüssiges Gesamtbild entstehen. Es folgen Szenen aus einem Abendmahlsgottesdienst in einer Gemeinde im Remstal. Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial wie Standfotos, weitere Filmausschnitte, Lieder zum Mitsingen, Hintergrundmaterialien, Arbeitsblätter, Grafiken, Unterrichtsentwürfe für die Sekundarstufe 1 und Einsatzempfehlungen für die Konfirmanden- und Gemeindearbeit.

Die Messe. Wie Eucharistie gefeiert wird
Dokumentarfilm von Marius Langer / Hubert Schöne, Deutschland 2005, 45 Min., f., empfohlen ab 10 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK472.
Die sonntägliche Eucharistiefeier ist der zentrale Gottesdienst der katholischen Gemeinden. Dieser Film begleitet eine junge Münchner Gemeinde bei ihrer Feier am Sonntagmorgen; zwischen den einzelnen Gottesdienstteilen kommen Theologinnen und Theologen zu Wort, die sie kommentieren und erschließen. Anhand der verschiedenen Dienste, die hier im Gottesdienst präsent sind, wird deutlich, welche Akzente sich vom Zweiten Vatikanischen Konzil ergeben haben und welches Kirchenverständnis in ihnen zum Ausdruck kommt.

Taufe – Ein christliches Sakrament.
Real- und Trickfilm von Bernd Durst. D 1999, 8 Min., empfohlen ab 10 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC2906.
Der Film erklärt mit einfachen Worten und humorvollen Illustrationen, woher die Taufe kommt, wie sie vollzogen wird und welche kirchlichen Folgen sie hat. Außerdem zeigt er ihren Stellenwert in der Ökumene und bringt die Alternative von Kinder- und Erwachsenentaufe zur Sprache. Realaufnahmen im Dom zu Wetzlar stellen die Beziehung her zum kirchlichen Rahmen, insbesondere zum Raum, in dem die Taufe in der Regel vollzogen wird.

 
Internetlinks

http://www.relilex.de
relilex ist ein von vielen freiwilligen Autoren verfasstes Online-Lexikon zu allen Themen der Religion, das schwierige lange Fachtexte vermeidet.

http://www.reinerjungnitsch.de/
Der „Reli-Raum“ des katholischen Religionspädagogen Reiner Jungnitsch, Berufsschullehrer in Hessen und Lehrbeauftragter der TU Darmstadt. Er hat seinen Materialkasten ins Netz gestellt.

http://www.konfiweb.de/
Eine Online-Community rund um das Thema Konfirmation, bereitgestellt von der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern.

http://www.rpi-virtuell.net/
Die überkonfessionelle Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht der Evangelischen Kirche in Deutschland.

http://www.rpi-virtuell.de/artothek
Unterseite der Plattform mit einem virtuellen Rundgang durch Religionsthemen.

http://www.reliweb.de/
reliweb ist das Kinder- und Jugendportal von rpi-virtuell zu Religion und anderen Themen. reliweb ist wie rpi-virtuell ein kostenloses und nicht kommerzielles religionspädagogisches Angebot, das im Jahr 2002 auf Beschluss der Synode der EKD eingerichtet wurde und nun fest im Arbeitsbereich V Online-Bildung/Fernstudien des zentralen Bildungsinstitutes der EKD, dem Comenius-Institut Münster angesiedelt ist.

http://www.rpp-katholisch.de/
Seite der Goethe-Universität Frankfurt am Main
aus dem Fachbereich Katholische Theologie mit Ideen, Bildern, Filmen, Infos und Materialien um  den Religionsunterricht und darüber hinaus.

http://www.theo-web.de/
"Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik" ist eine Zeitschrift zur Förderung religionspädagogischer Theoriebildung. Veröffentlicht werden Beiträge zu religionspädagogischen Themen aller Art, zu allen Lernorten christlicher Religion und zur Wissenschaftstheorie der Religionspädagogik.

http://www.religionslehrer.lu/
Website luxemburgischer Religionslehrer mit vielen Materialien in deutscher Sprache.

http://www.religionsunterricht.de/
Hier werden u.a. neue Medien für den Religionsunterricht vorgestellt.

http://www.relinet.de/
Hier finden sich bundesweit alle Religionspädagogischen Institute der evangelischen Kirchen in Deutschland.

http://religion.zum.de/
Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet.

http://www.reliquiz.de/
Quiz-Sammlung, um Schülerwissen spielerisch zu überprüfen.

http://www.kollegiale-beratung.net/
Betreiber dieser Internetplattform ist das 
Institut für kollegiale Beratung in Heilsbronn. Es geht um: kollegiale Beratung – von Erfahrungen und der Intuition anderer profitieren; Konferenzen – jederzeit und von überall gemeinsam Aufgaben lösen; Mentoring – Wissen teilen, von Erfahrung profitieren; Supervision & Coaching – Profis finden, um sich Durchblick zu verschaffen.

http://www.religionvernetzt.de/
Homepage zum neuen Unterrichtswerk für katholische Religionslehre am Gymnasium. Verantwortlich zeichnet der Kösel-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House mit Sitz in München gehört.

http://www.religionsunterricht.net/
Hier finden sich interessante Websites für die Gestaltung des Religionsunterrichts aufgelistet.

Silke Stürmer

Seit dem Studium der evangelischen Theologie und dem Pfarrdienst – u. a. in der Redaktion für Funk und Fernsehen des Evangelischen Medienhauses in Stuttgart – realisiert Silke Stürmer unterschiedliche Projekte im Medienbereich: Sie ist Drehbuchautorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen, schreibt Reportagen für Zeitungen und lektoriert Bücher. Silke Stürmer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Filmografie:
Alles hat seine Zeit – Wenn der Tod zum Abschied zwingt, 23 Min. (2002)
Du bist mein – Getauft auf den Namen Gottes, 18 Min. (2003)
Wollt ihr ...? Gemeinsam leben mit dem Segen Gottes, 25 Min. (2004)
Konfirmation – Auf dem Weg des Glaubens, 24 Min. (2005)
Iss und trink – Gemeinsam Abendmahl feiern, 24 Min. (2006) / DVD complett
Offen für alle – Kirche und Gottesdienst, 20 Min. (2007) / DVD complett
„Du bist mein“ – Die Taufe auf den Namen Gottes, 14 Min. (2003/2008) / DVD complett
Spirit - Gottes Geist verändert Menschen, 19 Min. (2008) / DVD complett
Fromm und frei – 475 Jahre Evangelische Kirche in Württemberg, 25 Min., (2009)

Klaus J. Kienzler,
1958 in Stuttgart geboren, studierte von 1977 bis 1983 Katholische Theologie und Germanistik in Tübingen und Wien. Nach dem Referendariat und dem Zweiten Staatsexamen leistete er seinen Zivildienst in Stuttgart ab. Seit 1987 arbeitet er als Lehrer in einem Gymnasium in Ostwürttemberg. Seit einigen Jahren ist er Beratungslehrer und Fachberater für das Fach Deutsch.

Gerhard Ziener,
1958 in Heidenheim a.d. Brenz geboren, studierte von 1978 bis 1985 Evangelische Theologie in Tübingen, Berlin und Südamerika. Zwischen 1985 und 2002 arbeitete er im Pfarrdienst, u.a. als Repetent am Evangelischen Stift Tübingen. Seit 1996 ist er als Lehrbeauftragter an der Ev. Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg sowie an der PH Ludwigsburg tätig, seit 2002 als Dozent am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Stuttgart-Birkach mit den Schwerpunktaufgaben Lehrerfortbildung, Bildungsplanentwicklung, Konfessionelle Kooperation und Schulentwicklung.

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Was glaubst denn du? - Was Katholiken und Protestanten eint und trennt

Was glaubst denn du?

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