Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag

Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag

Kurzspielfilm von Uwe Nagel, Drehbuch: Bob Konrad, Eckehard Weis, Uwe Nagel. 22 Min., produziert von DAY FOR NIGHT GmbH i.A. der Ev. Medienhaus GmbH Stuttgart, 2012, FSK: Lehrmittelfreigabe 

Im Jahr 2050 hat sich eine zwar demokratische, aber hoch kapitalistische, rein leistungsorientierte Gesellschaft etabliert.

Der 13-jährige Julius, eigentlich brav und tüchtig, muss sich in der Schule vor dem „Time-Management-Pädagogen“, dem TMP, wegen Schwänzens des Lern- und Unterhaltungsprogramms rechtfertigen. Im Wechsel zwischen dieser Szene und Rückblenden erfahren wir, was passiert ist: Julius’ gleichaltrige Freundin Lilli wird in andere Kurse als er eingeteilt, was ihnen beiden ein Treffen in absehbarer Zeit verunmöglicht. Spontan entledigt sich Julius seines „Electronic Organizers“ (EO), der wie ein weiterentwickeltes Smartphone den Alltag der Menschen kontrolliert, und trifft sich heimlich mit Lilli.

Ihm fällt ein, dass es früher einen freien Tag in der Woche gab, den Sonntag. Er erinnert sich, dass sein Opa, mit dem er wenig Kontakt hat, mehr darüber weiß, weil er der Gemeinschaft der Christen angehört. Vielleicht können sie beide aus eben diesem Opa eine Entschuldigung für ihr unerlaubtes Fehlen herausleiern, überlegen sie sich. Denn mit ihrem Verhalten sind sie dabei, sich ihre Elitezukunft zu verbauen, was ihnen wohl bewusst ist.

Sie besuchen den Großvater und kommen ins Gespräch über Zeit, Werte und Glaubensdinge. Er erklärt ihnen, dass bekennende Christen sich am Sonntag aus den gesellschaftlichen Verpflichtungen ausklinken. Danach macht sich der Großvater auf den Weg zu einem Gottesdienst – denn just bei diesem Tag handelt es sich um einen Sonntag. Die zwei Jugendlichen folgen ihm heimlich zu der von einem Garten umgebenen Kirche. Sie lauschen den Gesängen und fühlen sich seltsam berührt von der Kraft und Intensität. In diesem Moment spürt sie die Schulsozialarbeiterin ihrer Schule auf, die sie über Lillis EO orten konnte. Der Opa greift spontan ein, um den Jungen und das Mädchen zu schützen. Er tut so, als ob die beiden öfters bei ihren sonntäglichen Treffen dabei seien. Die Schulsozialarbeiterin muss unverrichteter Dinge abziehen. Der Großvater erklärt Julius und Lilli Ursprung und Bedeutung des Sonntags. Später genießen die zwei allein den Kirchgarten und kommen auf Fragen des Lebenssinns zu sprechen. 

Bei der Untersuchung ihres Vergehens in der Schule ist nun auch die Mutter von Julius anwesend. Der TMP beschwört den Jungen, alles auf Lilli abzuwälzen, die ohnehin aus dem Elite-Programm ausgeschlossen worden sei, während er noch eine Chance habe, drin zu bleiben. Aber Julius hat eine neue Dimension für sein Leben erkannt und weigert sich, eine entsprechende Erklärung zu unterschreiben.

Vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen

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Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag

Filmausschnitte aus der DVD

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Der Trailer zum Film (3min.)

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Das Programm für die Besten der Besten.

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Das Time-Management macht einen Strich durch die Pläne von Lilli und Julius.

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Rettung durch den Opa

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD [PDF, 129KB]
Inhaltsübersicht, Gliederung der DVD

Eisenhower-Matrix [PDF, 124KB]
Info- und Arbeitsblatt: "Lernen, wirkungsvoller zu arbeiten"

Mein vergangener Sonntag
[PDF, 107KB]
Fragebogen: "Mein vergangener Sonntag"

Den Feiertag heiligen [PDF, 97KB]
Arbeitsblatt: "Den Feiertag heiligen - was heißt das?"

Entscheidung [PDF, 113KB]
Arbeitsblatt: "Eine weitreichende Entscheidung"

Kommentierte Medientipps und Internetlinks

Literatur 

Von Ina Hochreuther und Peter Rohde

allgemein:

Heinrich Albertz (Hg.): Die Zehn Gebote, Bd. 4, Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Radius-Verlag (3. Aufl.), Stuttgart 1986. Umsichtige Sammlung von Auslegungen und Besinnungen, Bibelworten, Gedichten und Denkanstößen unterschiedlicher Autoren zum Themenkreis „Sabbat, Sonntag, Freiheit, Feiern und Ruhe.“

Uwe Becker: Sabbat und Sonntag: Plädoyer für eine sabbattheologisch begründete kirchliche Zeitpolitik. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vlyun 2006.
Detaillierte Studie in drei Kapiteln: (1) wie Zeit gesellschaftlich organisiert ist, welche Gestaltungskraft dabei ökonomische Wertschöpfungsprozesse der Arbeitswelt haben und wie die Rolle der Kirche als Zeittaktgeberin sich wandelt; (2) wie aus kirchlicher Perspektive die Rolle des Sonntags von der alten Kirche bis zur Gegenwart sowie die Arbeitszeitentwicklung und die Auseinandersetzungen um Arbeitszeitverkürzung beurteilt wurden, (3) wie die Kirche ihre traditionell auf den Sonntag reduzierte „Zeitzuständigkeit“ dahingehend überwindet, dass sie die Lebensdienlichkeit des Sabbats für eine „kirchliche Zeitpolitik“ handlungsleitend relevant werden lässt.

Thomas Bergholz: Art. „Sonntag“, in: Theologische Realenzyklopädie Band 31. Berlin, New York 2000.

Thomas Ebinger: Sonntagsarbeit in Karlsdorf, in: Anknüpfen Journal, Impulse aus der Konfirmandenarbeit in Württemberg, Heft 8, S. 40-43.

Abraham Joshua Heschel: Sabbat: Seine Bedeutung für den heutigen Menschen. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1990. Theologische Besinnung eines amerikanischen Rabbiners, die den Aspekt darauf lenkt, was es heißt, die „Zeit zu feiern“. Gegen das Missverständnis einer bloßen Arbeitsruhe zur Wiedergewinnung verlorener Kraft geht es hier darum, in einer besonderen Atmosphäre zu leben, und „Anteil zu nehmen, an dem, was ewig ist in der Zeit“, und sich „vom Geschaffenen dem Geheimnis der Schöpfung selbst zuzuwenden.“

Martin Luther: „Von der Freiheit eines Christenmenschen“, in: Ausgewählte Schriften Bd.1. Insel-Verlag, Frankfurt a.M.1983 (2.Aufl.).

Hartmut Rosa: „Beschleunigung – Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne“. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1760, Frankfurt a. M. 2005. Soziologische Studie; ausgehend von dem Paradox, dass Menschen „keine Zeit haben“, obwohl sie enorme Zeitgewinne durch technische Beschleunigung und erweiterte Handlungsmöglichkeiten machen, wird die Logik der sozialen Beschleunigung als sich selbst antreibender Prozess beschrieben.

Antoine de Saint-Exupéry: Der Kleine Prinz, in: Gesammelte Schriften, Bd.1. dtv-Taschenbuch 5959, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1985 (3. Aufl.).

Lothar Seiwert: „Ausgetickt. Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert“, Abschied vom Zeitmanagement. Ariston-Verlag, 2011. Aktueller „Bestseller“ eines Zeitmanagement-Experten, der nach millionenfachem Verkauf von Ratgeberliteratur mit To-Do-Listen, Check-Listen u.a.m. nun sein eigenes Zeitmanagement-System widerruft und derzeit dazu rät, sich von „Fremdbestimmung“, die Stress erzeugt, freizumachen.

Hans-Walter Wolff: Anthropologie des alten Testaments. Kaiser Verlag, München 1990 (5.Aufl.), Dort: „Sabbat“, S. 200-210.

Texte mit Gebeten, Gedichten, Besinnungen, Anregungen, Spielen zum Thema
Sonntag:

Alma Grüßhaber (Hg.): „Dem Sonntag Gesicht und Farbe geben: ...damit er kein Tag wie jeder andere ist“ – ein Heft für Familien. Verlag Junge Gemeinde, Leinfelden-Echterdingen 2009. Bunt gestaltetes Heft, das Impulse und praktische Anregungen zur Lebens- und Freizeitgestaltung am Sonntag geben möchte: Sonntagsrituale, Gottesdienstfeier mit Kindern, Kirchenraum-Entdeckung, Theologische Gedanken zu Sabbat und Sonntag, Ideen gegen Gewohnheitskonsum, Spiele, Rezepte, Geschichten und Lieder.

Matthias Lemme u.a. (Redaktion): „Sonntags: Erfindung der Freiheit“. Andere Zeiten Verlag, Hamburg 2009. Schönes, gebundenes Sonntags-„Lesebuch“, das zu den verschiedenen Aspekten des Sonntags „feine Bilder, Bibelworte und Gedichte“ ausgewählt hat. Ein Begleiter durch das Jahr, mit „52 Sonntagsinseln für unsere Seele und die Gesellschaft.“

Auslegungen und Meditationen zum Gebot der Feiertagsheiligung:

Jürgen Ebach: Den Feiertag heiligen, in: Die Zehn Gebote, Band 4, 1. Aufl., Radius-Verlag, Stuttgart 1986. Dort: “Den Feiertag heiligen“; S. 82-89.

Traugott Koch: Zehn Gebote für die Freiheit: Eine kleine Ethik, J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1995. Dort: „Das 3.Gebot: Die Feier der Gottesgegenwart“; S. 142-156.

Fulbert Steffensky: Die Zehn Gebote: Anweisungen für das Land der Freiheit. Echter Verlag, 2004 (3.Aufl.). Dort: „Das dritte Gebot: Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig“; S. 27-32.

Als Hintergrundlektüre zu der beigefügten Bildersammlung lesenswert:

Gerald Hüther: Die Macht der inneren Bilder: Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2009. Leicht lesbare Darstellung, wie die Selbstbilder, die Menschenbilder und die Weltbilder, die wir in uns tragen, unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Von der Beschaffenheit dieser einmal entstandenen inneren Bilder hängt es zudem ab, wie und wofür ein Mensch sein Gehirn benutzt und welche neuronalen und synaptischen Verschaltungen in seinem Gehirn gebahnt und gefestigt werden. Daher gilt es, „die Mut machenden und Vertrauen stiftenden“ inneren Bilder, „die von solchen Menschen überliefert und verbreitet werden, die ihre Lust am Leben, ihre Neugier und ihr Vertrauen“ lebendig erhalten haben, weiterzugeben.


Audiovisuelle Medien

Sonntag:

Die Familien-Sonntags-Spiel-Idee
Hörspiel von Margit Sarholz und Werner Meier, 25 Min., CD, Deutschland 2001. Altersempfehlung: ab 6 (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter CD234.). Nie mehr langweilige Sonntage! Ein Sonntags-Spiele-Spaß für die ganze Familie.

Die 10 Gebote: 03. Sonntagsmelodie

Dokumentarfilm von Marco Giacopuzzi,29. Min., f., Deutschland 2009. Altersempfehlung: ab 14 (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK963). "Arbeit ist das halbe Leben…" Und die andere Hälfte? Was passiert, wenn die Arbeit das ganze Leben bestimmt? Welche Auswirkungen hat dies z.B. auf das Zusammenleben einer Familie? Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Maik, der als Lokführer in Frankfurt/M. arbeitet, während seine Familie die Woche zu Hause im ostdeutschen Bernsdorf verbringt. Der Rhythmus der Schichtarbeit bestimmt den Alltag, längst ist der Sonntag nicht mehr der Ruhetag. Mehrere hunderttausend Arbeitnehmer pendeln Woche für Woche zwischen Arbeitsplatz und Wohnort. Und dabei mahnt doch das 3. Gebot: "Du sollst den Feiertag heiligen".

Unsere Zehn Gebote

10 Kurzspielfilme von Cornelia Grünberg, 10 x 15 Min., f., Deutschland 2006. Altersempfehlung: ab 6. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK293), Unter anderen: 3. Gebot: Es ist Sonntag und der 9-jährige Max freut sich darauf, mit der Familie sein neues Baumhaus einzuweihen. Aber wieder einmal kommt etwas dazwischen: Selbst am Sonntag kommen Kunden in den kleinen Bioladen seiner Mutter und es bahnt sich ein neuer Auftrag für den Vater an. Am nächsten Sonntag sieht es nicht besser aus. Da ersinnt Max mit Hilfe seiner Schwester eine List, die dazu verhilft, dass nicht nur die eigene Familie am Sonntag Zeit füreinander hat.

Zeit:

Materialbrief Folien: 22. Die Zeit hat keine Ufer
Von Regina Wegesin, 6 Folien, f., Reproduktionen, München 1999. Altersempfehlung: ab 14 (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter AT38122). Sechs Bildmotive zur Auseinandersetzung mit dem Phänomen Zeit: Mehr Zeit für das Wesentliche (Buchcover) / Fortuna mit dem Rad der Zeit (Handschrift, 15. Jhdt.) / Samuel Bak: Die alten weisen Männer (Ölgemälde, 1976) / Münzen – nahe Zeugen ferner Zeiten (Foto) / Marc Chagall: Die Zeit hat keine Ufer (Ölgemälde, 1930-39) / Hildegard Pütz: Unendlichkeit und Ewigkeit (Triptychon, 1994).

 

Moderne Zeiten (Modern Times)

Spielfilm von Charles Chaplin, 84 Min., sw., USA 1936, FSK: 6, Altersempfehlung: ab 10. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter VS2167)Charlie verbringt seinen Arbeitstag als Fabrikarbeiter am Fließband. Die Monotonie seiner Tätigkeit symbolisiert das Maschinenzeitalter, in dem der Mensch Gefahr läuft, Sklave seiner eigenen Schöpfung zu werden. Ein einziger Handgriff diktiert seine Stunden vom Morgen bis zum Abend – und auf einmal wird er diese Bewegung überhaupt nicht mehr los: Er übernimmt sie in sein Privatleben. "Film des Monats" der Jury der Ev. Filmarbeit 4/1972.

Internetlinks (Stand: März 2012)

Zeit und Zeitmanagement:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitmanagement
Wikipedia-Artikel zum Thema „Zeitmanagement“

http://www.m-plus-pc.de/download/mpluspc_ziele.pdf
PDF zum Thema „S.m.a.r.t. ans Ziel“

http://de.wikipedia.org/wiki/Zielvereinbarung
Wikipedia-Artikel zum Thema „Zielvereinbarung, der auch auf die SMART-Begriffe eingeht.

http://www.zeitpolitik.de/
Homepage der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik. 2005 wurde die „Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik“ als Verein gegründet. Unter dem Motto „Zeit ist Leben“ zielt sie darauf und will die Instrumente dafür bereitstellen, öffentliche, wirtschaftliche und politische Zeitstrukturen mit den Bedürfnissen von Individuen, Familien und Gruppen vereinbar zu machen.

Zeitpolitik gewinnt an Bedeutung – im Alltag, am Arbeitsplatz, in Verbänden und Politik und in den Medien. Zeitpolitische Initiativen finden Resonanz bei vielen Bürgerinnen und Bürgern. Die Zeit selber ist nicht fassbar, aber die Probleme mit der Zeit können wir anpacken. Die Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik entwickelt dafür die Instrumente. Die DGfZP ist wissenschaftlich orientiert, aber keine exklusive akademische Vereinigung. Zeitpolitik wird in der DGfZP von Menschen aus vielerlei Berufen und Tätigkeiten gestaltet.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und zeitpolitischen Impulse. Sie können Mitglied werden und Zeitpolitik mitgestalten. Sie können sich engagieren in Arbeitskreisen, beim Zeitpolitischen Magazin und bei der Vorbereitung der Jahrestagungen. Sie können Gleichgesinnte treffen und neue thematische oder regionale Kooperationen begründen.

Die DGfZP hat 2005 ein Zeitpolitisches Manifest »Zeit ist Leben« vorgestellt. Grundbegriffe der Zeitpolitik, ihre Felder, Instrumente und Strategien versammeln sich im Zeitpolitischen Glossar. Diese und andere Texte finden Sie unter dem Punkt Materialien zum Download. Und regelmäßig erscheint das Zeitpolitische Magazin mit einem Themenschwerpunkt, mit Berichten, Rezensionen, Tagungsankündigungen, Mitgliederportraits und Informationen zu zeitpolitischen Projekten.

Sonntag:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntag
Wikipedia-Artikel zum Thema „Sonntag“

http://www.ekd.de/sonntagsruhe/index.html
„Bundesverfassungsgericht stärkt Sonntagsschutz“: EKD-Seite zum Sonntagsschutz im Kontext des Slogans „Gott sei Dank, es ist Sonntag“ und der dazugehörigen Kampagne – mit Pressemitteilungen auch aus Landeskirchen.

http://www.ekd.de/sonntagsruhe/materialien.html
EKD-Seite mit Plakaten, Gottesdienst und Unterrichtsentwürfen, um das Thema „Sonntag“ in Kirchengemeinden und Schulen zu behandeln.

http://www.ekd.de/sonntagsruhe/argumente.html
EKD-Seite mit zehn Argumenten für den arbeitsfreien Sonntag.

http://allianz-fuer-den-freien-sonntag.de
2006 hat sich die „Allianz für den freien Sonntag“ als ein bundesweites Netzwerk vielfältiger Akteure aus Kirchen und Gewerkschaften, Familienverbänden, Nichtregierungsorganisationen gegründet.

Selbstvorstellung: „Seit Jahren vollzieht sich eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Immer mehr Wirtschaftsbereiche werden für die Arbeit an diesen Tagen vereinnahmt. Dieser Entwicklung zur „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ stellen wir uns entgegen. Wir fördern den freien Sonntag als gemeinsamen Zeitanker für die Menschen.“
 
Mit diesem Ziel wurde die bundesweite „Allianz für den freien Sonntag“ im Jah

  1. Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
  2. Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
  3. Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA)
  4. Katholische Betriebsseelsorge
  5. Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der EKD (KDA) 

http://www.bistummainz.de/bistum/bistum/kardinal/texte/texte_2003/Sonntag.html

Unter dem Titel „Der Sonntag als gemeinsames Erbe und ökumenische Verpflichtung. Historisch-systematische und praktisch-pastorale Streiflichter“ findet sich hier ein lesenswerter Beitrag zum Thema „Sonntag“ für die Festschrift für Walter Kardinal Kasper zum 70. Geburtstag.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/landesbischof-huber-zur-ladenoeffnung-am-sonntag-der-mensch-lebt-nicht-nur-von-dem-was-er-selbst-produziert-und-konsumiert-interview/85578.html

Interview im Tagesspiegel Berlin vom 06.08.1999 zum Thema „Ladenöffnung am Sonntag“ mit Bischof Huber.

 

 

 

 

Markus Müller, 1984 in Villingen-Schwenningen geboren, absolvierte nach dem Abitur in Rottweil ein Freiwil-liges Soziales Jahr Kultur beim Offenen Kanal Frankfurt/Offenbach (Bürgerfernsehsender). Von 2005 bis 2008 studierte er Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien Stuttgart (HDM) mit dem Schwerpunkt Digi-taler Film und Visual Effects und schloss mit dem Bachelor of Engineering ab. Er gehörte zur deutsch-französischen Jury für den Preis „Perspektive Deutsches Kino“ auf der Berlinale 2008. Bis 2009 arbeitete Mar-kus Müller als Freelancer im Bereich Motion Graphics und Visual Effects sowie als freier Mitarbeiter beim SWR im Bereich Design/Grafikanimation. Im Januar 2010 gründete er gemeinsam mit seinem Studienkollegen Andreas Bleiholder in Stuttgart die Firma SPURENELEMENTE (www.se-medien.de). Inzwischen arbeitet Mar-kus Müller als freiberuflicher Filmgestalter. 

Filmografie:
Changing Humanity, Kurzfilm, 2002 (Regie, Drehbuch);
Zimmertemperatur, Kurzfilm, 2005 (Regie, Drehbuch);
Go Create – Web 2.0, Lifestyle-Clip, 2007 (Regie, Compositing);
Der Knabe im Moor – Visualisierung der Ballade von A. Droste-Hülshoff, 2008 (Regie, Storyboard, Compositing, Schnitt);
Tantalo Tora, 30-minütiger Abschlussfilm, 2009 (Regie, Drehbuch, Schnitt).
Wenn Sand und Steine erzählen könnten: Nomaden – Abraham und Mose, 2011 (Regie, Compositing, Animatics)
Wenn Sand und Steine erzählen könnten: Könige – Könige – Saul, David und Salomo, 2011 (Regie, Compositing, Animatics)
Wenn Sand und Steine erzählen könnten: Propheten – Elia, Jesaja, Jeremia, Amos , 2011 (Regie, Compositing, Animatics)
Wenn Sand und Steine erzählen könnten: Jesus, 2012 (Regie, Compositing, Animatics)
Wenn Sand und Steine erzählen könnten: Paulus, 2012 (Regie, Compositing, Animatics)
Der verlorene Otto, 2012 (Regie, Compositing, Animation) 

Elvira Feil-Götz, geb. 1959, hat nach ihrem Abschluss als Religionspädagogin und Diakonin der Karlshöhe in Ludwigsburg viele Jahre an Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium unterrichtet. Bis 2009 war sie als Studienleiterin beim Schuldekan in Ludwigsburg tätig. Neben der Unterrichtstätigkeit an der Grundschule in den Klassen 1 bis 4 zählten zu ihren Arbeitsschwerpunkten die Beratung rund um den Unterricht sowie Fort-bildungsangebote für Religionslehrer/innen im Rahmen der regionalen Lehrerfortbildung. Außerdem war sie für die Verwaltung, Ausstattung und Organisation von Bibliothek und Mediothek zuständig. Vielen Jahre arbei-tete sie auch als Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Derzeit ist sie als Referentin für Diakonenausbildung, Hochschulseelsorge und Männerarbeit im Evangelischen Oberkirchenrat tätig.
Als Fachautorin beteiligte sie sich viele Jahre an Veröffentlichungen; darunter fallen Arbeitshilfen und Lehrbü-cher wie: „Arbeitshilfe Grundschule Klasse 3 und 4“, „Biblische Bildergeschichten Band 1-5“, „Malvorlagen Religion neu Band 1 und 2“ sowie in der „Folienreihe Biblische Bildergeschichten“ die inhaltliche Beratung und Erstellung von methodischen Anregungen; „Was dich begleitet – Schülerheft und Lehrerbegleitmaterial“; „Mar-tin Luther und seine Zeit – Materialien für die Grundschule“; „Kursbuch 5/6 (2000)“ und „Kursbuch 9/10“ (2000) Schülerbücher und Lehrermaterialien; „Kursbuch Religion 1“ Schülerbuch und Lehrermaterialien. Für die DVD complett „Wer schlug die Thesen an die Tür? Martin Luther und die Reformation“ erarbeitete sie die Konzepti-on wie auch die methodisch-didaktischen Ausführungen. In der fünfteiligen Serie „Wenn Sand und Steine er-zählen könnten…“ arbeitet sie als Beraterin und Drehbuchautorin mit.
Zu ihren weiteren Projekten zählen: die Mitarbeit im Projektversuch „Konfessionelle Kooperation an der Grundschule Pattonville“ 1999-2001, die Mitgliedschaft in der Forschungsgruppe zum Forschungsprojekt „Re-ligion bei Religionslehrer/innen“ 2002-2004; Tätigkeit als PE-Trainerin von 2003 bis 2004, die Erstellung von Schulbuchgutachten seit 2006.
Sie machte Weiterbildungen an den Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Heidelberg, der Universi-tät Tübingen sowie das Kontaktstudium Erwachsenenbildung an der Akademie für wissenschaftliche Weiter-bildung in Ludwigsburg. 

Dr. Martin Polster ist evangelischer Theologe. Bis 2003 war er Leiter des Pädagogisch-Theologischen Studi-enzentrums in Birkach, in dem die angehenden Pfarrer und Pfarrerinnen Württembergs auf ihre praktische Tätigkeit vorbereitet werden. Daneben hatte er eine Honorarprofessur an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg inne. Seit 2003 ist er im aktiven Ruhestand. Im Kinder- und Jugendbuchverlag Gabriel (Thienemann) gibt er Bücher zu religiösen Themen heraus. Bei der DVD-Reihe „Wenn Sand und Steine er-zählen könnten…“ zeichnet er für die Konzeption mit verantwortlich. Martin Polster lebt mit seiner Frau in Stuttgart.


Bibliografie
u.a.:
Martin Polster, Natascia Ugliano (Illu.): Die Bibel in 365 Geschichten mit farbigen Illustrationen. Gabriel-Verlag, Stuttgart 2007.
Martin Polster, Elena Temporin (Illu.): Gib mir Wurzeln, lass mich wachsen. Psalmen für Kinder. Gabriel-Verlag, Stuttgart 2006.
Martin Polster, Rike Janßen (Illu.): Die große Gabriel Kinderbibel mit farbigen Illustrationen. Gabriel-Verlag, Stuttgart 2012.
 

Bernd Müllerschön, geb. 1973, Diplom-Religions- und Diplom-Sozialpädagoge, entdeckte früh seine Liebe zur Jugendarbeit. Nach seinem Zivildienst im evangelischen Jugendwerk Bezirk Calw und einer Zwischensta-tion bei Hewlett-Packard studierte er an der evangelischen Fachhochschule der Karlshöhe Ludwigsburg. Seit-dem arbeitet er als Religionslehrer an der Grund-, Haupt- und Realschule. Neben seiner Unterrichtstätigkeit bereitet er als Lehrbeauftragter für Methodik und Didaktik an der evangelischen Hochschule Ludwigsburg Studierende auf ihre Tätigkeit als Religionslehrerinnen und Religionslehrer vor. Der Jugendarbeit blieb er lan-ge Jahre durch die Jugendbildungsangebote im Jugendzentrum "LOGO" in Herrenberg treu. Ein weiteres seiner Projekte war das Einführen und Konzipieren des themenorientierten Projekts "Soziales Engagement" an der Realschule und eines adäquaten Sozialpraktikums für Hauptschüler. Außerdem bietet er regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Themen des Religionsunterrichts an. Im Religionsunterricht faszinieren Bernd Müllerschön vor allem zwei Dinge: zum einen die unverbrauchte und oft auch kritische Art, mit der Kinder und Jugendliche die elementaren Fragen unseres Lebens und die Frage nach Gott stellen, zum anderen liegt ihm, eng damit verbunden, das Erleben und Einüben von einem echten Miteinander in der Klas-se und in der Schule durch spielerisches Lernen und Einüben von gewaltfreien Konfliktlösungen am Herzen. Bernd Müllerschön lebt mit seiner Frau und den drei Töchtern in Ostfildern. 

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Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag

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