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Re-cycling - Oder die Chance auf ein Leben in Würde

Re-cycling - Oder die Chance auf ein Leben in Würde

Dokumentarfilm von Jakob Krüger und Frank Reichl
11 Min., produziert von Hinterhaus Produktion mit Unterstützung der Carsten Krüger Film- und Fernsehproduktion, 2010, FSK: Lehrmittelfreigabe

Auf dem Fahrrad-Recyclinghof in Berlin-Neukölln werden nicht nur kaputte Drahtesel repariert und neu zusammengeschraubt. In dieser Werkstatt finden Menschen, die sich „ausrangiert“ fühlen, wieder Wertschätzung.
Die Beschäftigungsagentur Berlin-Neubrandenburg hat das Projekt initiiert und arbeitet inzwischen mit der Aktion „Rad statt ratlos“ der Diakonie zusammen. Langzeitarbeitslose ganz verschiedener Sparten können hier für eine sogenannte „Mehraufwandsentschädigung“ von 1 Euro 50 pro Stunde handwerklichen Tätigkeiten nachgehen, sich fortbilden und wieder einen Rhythmus fürs Berufsleben entwickeln.

Vor allem aber fühlen sie sich plötzlich gebraucht und anerkannt, nicht nur in kleinen Erfolgserlebnissen bei der Arbeit, sondern auch im Wissen darum, etwas Sinnvolles zu tun. Denn die neu zusammengebastelten Räder gehen für einen Minipreis an Bedürftige, damit auch die wieder mobil sein können. Jakob Krüger und Frank Reichl zeigen Menschen, mit denen es das Leben nicht immer gut gemeint hat, in einem Umfeld, das ihnen neue Energie gibt.  

Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial wie didaktisch-thematische Bildreihen, Videoclips, Unterrichtsideen für verschiedene Schularten und Klassenstufen, diverse Info- und Arbeitsmaterialien für Lehrkräfte und Schüler/innen, kommentierte Medien- und Linktipps u.v.m.

Vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen

Video

Re-cycling

Filmausschnitte aus der DVD

Klicken sie auf das Logo oder das Start-Symbol um die Filmausschnitte zu starten.

In Berlin-Neukölln werden defekte Fahrräder gesammelt und zum Fahrrad-Recycling-Hof gebracht.

Video

Fachgerecht werden sie dort wieder brauchbar gemacht - in einer Arbeitslosen-Beschäftigungsagentur.

Video

Detlef - mit 57 - hat sonst keine Chancen mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Begleitendes Material (Auswahl)

Infos zur DVD [PDF, 32,5 KB]
Inhaltsübersicht, Gliederung

Unterrichtshinweise [PDF, 42,2 KB]
zum Thema "Arbeit und Würde"

Infoblatt [PDF, 23,6 KB]
Das Projekt RAD statt RATLOS

Zeitungsartikel [PDF, 26,1 KB]
Eine "Ein-Euro-Erfolgsstory"

Nachhaltigkeitsdreieck [PDF, 651 KB]
zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt"

Kommentierte Medientipps und Internetlinks

Arbeit:

Zeitschrift: Amos international 2011, Heft 2: Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe der sozialethischen Fachzeitschrift lautet „LebensWert Arbeit“.
Sie greift grundlegende Aspekte des Themas auf, u.a. mit Artikeln zur Teilhabegerechtigkeit, zur Entgrenzung von Arbeit, zum Trend zu prekärer Beschäftigung und zum gerechten Lohn.

Zeitschrift. BRUmagazin – Magazin für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, 50-2009, Themenheft: zahlentag.
Ein Heft zur Finanzkrise, das auch die Fragen nach dem Wert der Arbeit und die Frage nach Krisen und ihren Lösungen aufnimmt.

Eckhart Marggraf und Martin Polster (Hg.): Unterrichtsideen Religion Extra Arbeit und Freizeit, Arbeitshilfen für den Evangelischen Religionsunterricht in Hauptschule, Realschule und Gymnasium, erarbeitet von Heinz-Günter Kübler. Stuttgart 1999.
Auch wenn das Heft nicht neuesten Datums ist, findet die Lehrkraft hier doch zahlreiche geeignete Unterrichtsideen zu den beiden Themen.

Diakonie:

Gottfried Adam, Helmut Hanisch, Heinz Schmidt und Renate Zitt (Hg.): Unterwegs zu einer Kultur des Helfens, Handbuch des diakonisch-sozialen Lernens. Stuttgart 2006.
Dieses Handbuch führt umfassend in die Grundlagen, didaktischen Konzeptionen, methodischen Fragen, Lernorte und Handlungsfelder diakonisch-sozialen Lernens ein.

Veit-Jakobus Dieterich, Hartmut Rupp (Hg.): Oberstufe Religion NEU – Gerechtigkeit, Schülerheft, erarbeitet von Veit-Jakobus Dieterich und Karin Bassler. Stuttgart 2009.
Das Heft bietet verschieden Positionen und Deutungen für die gymnasiale Oberstufe. So kann Diakonie im Gesamtkontext von „Gerechtigkeit“ verortet werden.

Hartmut Rupp, Christoph Th. Scheilke: Unterrichtsideen Religion NEU. 7./8. Schuljahr. 1. Halbband. Arbeitshilfen für den Religionsunterricht in Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Stuttgart 2011.
Hier finden sich zahlreiche unterrichtspraktische Module für den Religionsunterricht in der Sek I zum Thema „Glauben erleben – Diakonie praktizieren“ (S. 97-120).


Nachhaltigkeit:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland , Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst (Hg.): Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt: Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte. Eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Frankfurt a.M. 2008.
Der größte deutsche Umweltverband und die beiden großen evangelischen Entwicklungswerke wollen damit eine gesellschaftliche Debatte über die Zukunft Deutschlands anstoßen (s. Linktipps).

Kurzfassung: Wegmarken für einen Kurswechsel, 2009 (auch unter: http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de/fileadmin/zukunftsfaehigesdeutschland/PDFs/ZDII-Kurzfassung_090422.pdf )
Eine umfassende Studie zum Thema.

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, BUNDjugend, Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst (Hg.): Mach mal Zukunft. Eine Aktionsmappe für die Jugendarbeit zur Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“. Hannover, Berlin, Stuttgart, Bonn 2009 (auch unter: http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de/fileadmin/zukunftsfaehigesdeutschland/Texte/Material/ZDII-Heft_Mach-mal-Zukunft.pdf ).
Die Mappe, die sich an Jugendliche wendet, bietet zahlreiche Anregungen für den schulischen Bereich, ist hervorragend als Mappe für SuS (und Lehrkräfte) zur Auswahl von Aktionen geeignet.

Günther Gugel, Uli Jäger: Gut leben statt viel haben, Öko- und Eine-Welt-Bilanz für die Schule. Stuttgart 2004.
Bausteine zu den Themen Wachstum, Weltbilder, Verkehr, Energie, Abfall, Kleidung.


Audiovisuelle Medien

Arbeit:

Droits et Liberté tout Courts – 6 Kurzfilme für die Menschenrechte
Julie Gilbert u.a., Schweiz 2007, 42 Min., f., Experimentalfilme, empfohlen ab 14 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK826.)
Die DVD besteht aus Kurzfilmen, die von sechs verschiedenen Produzenten aus Europa verwirklicht wurden. Die Aufgabe bestand darin, ausgehend von mehreren Artikeln der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" einen Kurzfilm für den schulischen Einsatz zu verwirklichen. Die Filme: "Article 03" (5 Min., Regie: Julie Gilbert, Frédéric Choffat) / "Bouly le campeur" (4 Min., Regie: Anthony Vouardoux) / "Croire" (8 Min., Regie: François Rossier) / "Der Illetrist" (10 Min., Regie: Oliver Paulus, Pascal Hillebrand) / "Selma!" (10 Min., Regie: Bernie Forster) / "Un altro mondo" (5 Min., Regie: Mohamed Soudani, Lorenzo Buccella). Begleitmaterial auf der ROM-Ebene. Das Material ist verfügbar in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch.
“Selma“ ist ein preisgekrönter schweizerdeutscher Film zu Artikel 23. Selma findet, wohl auch weil sie einen kroatischen Vater hat, keine Lehrstelle. Auch sonst liegt vieles im Argen. In der Schule geht es gerade um die Menschenrechte. Sie verbindet diese Rechte mit ihrem Alltag, den sie ganz anders erlebt, und beschließt letztendlich nach Straßburg zu fahren, um ihr Recht auf eine Arbeit einzuklagen. Doch sie kommt nicht weit. Der Theorie und Erfahrung gegenüberstellende Film liegt leider nur in einer schweizerdeutschen Fassung vor.
Ausschnitt: http://www.forsterfilm.ch/ , dort: Film&TV – 2007: Selma!, 05.05.2011.

El Empleo
Santiago "Bou" Grasso, Argentinien 2008, 7 Min., f., Animationsfilm, empfohlen ab 12 Jahren.(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK886.)
Ein Mann nimmt nach dem Aufstehen und auf dem Weg zur Arbeit die Unterstützung vieler helfender Hände in Anspruch. An seinem Arbeitsplatz angekommen geht er bis zu einer Bürotür. Dort legt er sich vor der Tür auf den Boden. Wenig später kommt ein anderer Mann, der sich auf dem menschlichen Fußabtreter den Straßenstaub von den Schuhen streift. Erst im Abspann sieht man, wie einer der vielen dienstbaren Geister im Film sich gegen seine Instrumentalisierung auflehnt und fortgeht. Wohin, wird nicht gezeigt.
Der Film verbindet die Themen Würde des Menschen, Menschenrechte und Arbeit miteinander.
Ausschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=SATRAOVYMGM, 05.05.2011.

Mach doch, was du willst – 11 Kurzfilme zum Wandel der Arbeit
Karsten Wiesel u.a., Deutschland 2007, 93 Min., f. und sw., Dokumentar-, Kurzspiel- und Animationsfilme, empfohlen ab 12 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK616.)
Die einzelnen Filmkonzepte gehen der Frage nach der Zukunft unserer Arbeitswelt nach und warten mit originellen Ideen und Visionen auf. Die Bandbreite der Darstellungen reicht von satirischen Beschreibungen des ganz alltäglichen Arbeitswahnsinns über die Dokumentation von Gegenentwürfen zur traditionellen Erwerbstätigkeit bis hin zu fiktionalen Zukunftsprognosen.
Die Filme:
1.       Die neue Zeit
Karsten Wiesel, Deutschland 2007, f., 2 Min., Experimenteller Dokumentarfilm.
Mit neu montiertem Filmmaterial aus DDR-Archiven wird in großen Schritten die Geschichte der Arbeit erzählt bis hin zu der Vision einer Zeit, in der Maschinen die Arbeit immer mehr übernehmen und der Mensch Zeit für Anderes hat.
2.       Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen
Anna Wahle, Deutschland 2007, f., 10 Min., Dokumentarfilm.
Schülerinnen und Schüler erzählen von ihrem Traumberuf und ihren Wünschen und Ängsten in Bezug auf Arbeit, Freunde und eigener Familie.
3.       Eine Schauspielerin versucht zu weinen
Arne Bunk, Deutschland 2007, f., 3 Min., Experimenteller Dokumentarfilm.
Gezeigt wird Arbeit: eine Schauspielerin versucht in einem Filmstudio zu weinen.
4.       Bus
Jens Schillmöller / Lale Nalpantoglu, Deutschland 2007, f., 9 Min., Kurzspielfilm.
Eine Gruppe von Menschen, die in einem Bus unterwegs ist, arbeitet ungefragt und ohne Auftrag und kassiert anschließend dafür eine Bezahlung. Als die Gruppe selbst durch eine Tramperin bestohlen wird, kommt ihr System ins Ungleichgewicht.
5.       Deutschland – ein Herbstmärchen
Jochen Hick, Deutschland 2007, f., 16 Min., Dokumentarfilm.
An die WM-Begeisterung anknüpfend und mit Blick auf die Berliner Wahl werden Menschen interviewt: Arbeitslose, Ein-Euro-Jobber, Passanten, Politiker und Fachleute. Dabei geht es auch um ein bedingungsloses Grundeinkommen und die Frage nach einem Widerstand gegen die gegenwärtige Situation.
6.       Recycled Planets
Mojgan Ghanaatgar / Jeanine Reutemann, Schweiz 2007, f., 2 Min., Animationsfilm.
Ein Mann, der trotz intensiver Suche keine Arbeit erhält, ergreift eine Strickleiter und klettert zum Mond. Dort baut er zuerst sich selbst aus Weltraumschrott ein Haus und anschließend für andere Menschen Planeten.
7.       Wirtschaftswunder
Andreas Teuchert, Deutschland 2007, f., 17 Min., Inszenierter Dokumentarfilm.
Mitglieder einer Kommune in Niederkaufungen berichten über die verschiedenen Aspekte ihrer Arbeit: ihre Bereiche, ihr Verständnis, ihre Einteilung, ihr Streben nach Nachhaltigkeit, ihre Ökonomie. So entsteht ein Panorama vom Leben in dieser seit 20 Jahren bestehenden Kommune.
8.       Peters Prinzip
Kathrin Albers / Jim Lacy, Deutschland 2007, f., 5 Min., Animationsfilm.
Die von Laurence J. Peter aufgestellte These, dass in Hierarchien Beschäftigte bis zur Stufe ihrer Inkompetenz aufsteigen, wird beispielhaft aufgezeigt. Unfähigkeit, Faulheit und Bosheit siegen.
9.       Waldmeister
Markus Mischkowski / Kai Maria Steinkühler, Deutschland 2007, sw, 9 Min., Kurzspielfilm.
Eine Parodie zur Arbeitsmarktsituation: zwei langzeitarbeitslose Ein-Euro-Jobber müssen wegen ihrer geringen Müllquote zu einer Fallpsychologin. Auch gibt es Revierkämpfe um den Müll.
10.   Outsourcing
Hanna Reifgerst / Markus Dietrich, Deutschland 2007, f., 6 Min., Kurzspielfilm.
Beim alltäglichen Frühstück erhält eine Mutter von ihrer Familie wegen mangelnder Effizienz die Kündigung ihres Beschäftigungsverhältnisses als Hausfrau und Mutter. Damit soll der Haushalt saniert werden. Es gibt schon einen umfassenden Plan. Schließlich verlässt die Frau das Haus.
11.   Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde
Jan Peters, Deutschland 2007, f., 15 Min., Inszenierter Dokumentarfilm.
Der Film zeigt zunächst, wie der Regisseur eine Geschäftsidee entdeckte: Reisende gegen Gebühr auf einer Gruppenkarte mit zu nehmen. Dem schließen sich andere Geschäftsideen vor Ort an. Die Perspektive hat ihre Stärke in ihrer Subjektivität. – Im Interview spricht sich der Regisseur für ein Grundeinkommen aus.
Die DVD beinhaltet eine breite Palette von Filmen zum Thema „Arbeit“. Insbesondere die Filme Recycled Planets (Nr. 6) und Waldmeister (Nr. 9) knüpfen eng  an die Themenschwerpunkte von „Re-cycling“ an.

 

Wenn jeder Euro zählt – Leben mit Hartz IV
Günther Wittmann, Deutschland 2006, 11 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 14 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK491.)
Helmut M. (50) ist alleinerziehender Vater zweier Kinder. Seine Frau hat die Familie von heute auf morgen verlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er gut verdient. Doch nun müssen erst einmal die Kinder versorgt werden. Bald wird er arbeitslos und findet auch keine neue Anstellung mehr. Astrid G. (35) ist ausgebildete Landschaftsgärtnerin. Nach einem halben Jahr Berufstätigkeit wird ihr gekündigt, weil sie der Arbeitsbelastung körperlich nicht gewachsen ist. Ihre Erfahrungen sind bitter. Der Film stellt die Geschichten von zwei Menschen vor, die mit Arbeitslosengeld II auskommen müssen. Wie verändern sie sich, wenn sie mit den staatlich eng bemessenen Zuwendungen auskommen müssen? Ist der Ein-Euro-Job eine Perspektive und eine Chance nun wieder Fuß zu fassen?
Das Portrait von Astrid G. ist als filmisches Zusatzmaterial auf dieser DVD complett „Re-cycling“ enthalten. dvd-button

White Box
Susanne Schulz, Deutschland 2010, 65 Min., f., Dokumentarfilm. (Zur Zeit der Fertigstellung der DVD noch nicht im Verleih, weil aktuell im Kino.)
Hartz IV zu erhalten bedeutet auch, nach Preis und Größe genau festgelegten Wohnraum erhalten zu können. In vielen Fällen müssen die Betroffenen dann umziehen. In der sächsischen Kleinstadt Löbau hatte die Wohnungsverwaltung eine andere Idee: die vielen Betroffenen können keine Wohnung finden, also werden die bisherigen Wohnungen verkleinert. Ein Teil der Wohnung wird definitiv abgeschlossen und kann nicht mehr betreten werden. Wie sich das Leben in einer solchen Situation gestaltet, hat die Regisseurin über einen Zeitraum von zwei Jahren immer wieder selbst erkundet und ihr Umfeld dokumentiert. Von Pragmatismus erfüllte Geschichten geben einen Einblick in den Alltag und die Hoffnungen der Menschen.
Homepage: http://www.white-box-der-film.de/ .

Und du bist raus
Hubert Seipel, Deutschland 2006, 44 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 14 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK490.)
Internationale Investoren kaufen sich auch in Deutschland in großem Stil ein. Hierzulande arbeiten bereits über 600.000 Menschen für die "Heuschrecken", wie sie von einem Politiker getauft wurden. Diese Zahl wird sich in den nächsten Jahren verdoppeln, sagen Experten. Wie sich die Übernahmen auswirken, zeigt der Film am Beispiel der Traditionsfirma Grohe. Bis vor kurzem war die Welt des Badezimmer-Armaturenherstellers aus dem sauerländischen Städtchen Hemer noch völlig in Ordnung. Dann wurde das deutsche Familienunternehmen zweimal innerhalb von fünf Jahren an Investoren verkauft. Jetzt hat Grohe über eine Milliarde Schulden und streicht über tausend Arbeitsplätze in Deutschland. Die Investoren haben die Übernahme der Firma durch Bankkredite finanziert. Und die Kreditzinsen muss die gekaufte Firma aufbringen. Grohe steht unter doppeltem Druck. Das Unternehmen muss neben den Zinsen noch den Profit für die Unternehmer erhöhen. Den amerikanischen Investoren sind 20 % Rendite nicht genug. Sie wollen 28 % und haben daher beschlossen, Arbeitsplätze aus Deutschland ins Ausland zu verlegen. Teile der exklusiven Marke sollen nun zunehmend durch Massenware "Made in Asien" ersetzt werden. Von der einstigen Traditionsfirma Grohe, so befürchten Insider, bleibt dann nur noch eine Firmenhülle in Deutschland – bis zum nächsten Verkauf. Hubert Seipel beleuchtet den Zusammenprall zweier Welten: die globale Welt der internationalen Finanzstrategen der Texas Pacific Group und die eines einstigen Familienbetriebs und seiner Angestellten. Der Film zeigt die neuen Arbeitsplätze in Thailand ebenso wie das ungewisse Schicksal der entlassenen Arbeiter in Deutschland. Und Grohe ist nur der Anfang. In den nächsten beiden Jahren wollen Privat-Equity-Firmen über 200 Milliarden Euro für deutsche Unternehmen ausgeben. Deutscher Fernsehpreis 2006.
Die Dokumentation zeigt an einem konkreten Beispiel, welche Folgen der Verkauf eines traditionellen Familienbetriebs an internationale Investoren haben kann.

Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten
Mark Hermann, Großbritannien 1996, 107 Min., f., Spielfilm, FSK ab 12, empfohlen ab 14 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVS018.)
In Grimley, einem Bergbaustädtchen in Yorkshire, tobt der Kampf um die Schließung der Kohlezeche. Die Stimmung unter den Kumpels ist gedrückt. Darunter leidet auch die Bergmannskapelle, die Bandleader Danny endlich einmal für die nationale Endausscheidung nach London führen will. Neuer Elan kommt in die Truppe, als Gloria, eine junge talentierte Flügelhornistin, die aus Grimley stammt, um ein Vorspiel bittet. Doch bald tut sich ein tiefer Graben zwischen den Bergleuten auf, als die Zechenleitung eine großzügige Abfindung anbietet und eine überwältigende Mehrheit sich gegen den Arbeitskampf und für das sichere Geld ausspricht. Damit ist das Aus der Band verbunden und Dannys Dirigententräume scheinen zerbrochen, erst recht, als sich herausstellt, dass Gloria im Auftrag der Bergwerksgesellschaft ein Gutachten über die Zeche erstellen soll. Die Kumpel glauben an Verrat. Gloria fällt aus allen Wolken, als sie erkennen muss, dass die Schließung längst beschlossene Sache ist und ihre Arbeit nur dem schönen Schein dienen soll. In dieser Situation erleidet Danny einen Lungenkollaps und sein Sohn Phil organisiert ein Abschiedsständchen. Arbeitslos und von seiner Familie verlassen, schlägt er sich durchs Leben. Erst nach einem Selbstmordversuch erwacht der alte Kampfeswillen und er reißt die Kumpel noch einmal zusammen, um in London anzutreten. Und tatsächlich: Sie können den Wettbewerb für sich entscheiden, für den kranken Danny ein später Triumph. Kinotipp der katholischen Filmkritik 10/1997. Deutscher Jugend-Video-Preis 1998.
Ein Spielfilm zu den Themen „Arbeit/Arbeitswelt/Arbeitslosigkeit“, „Freundschaft/Solidarität“,  „Menschenwürde“ und „Musik“.


Diakonie:

Die Nürnberger Tafel
Stefanie Knoll, Deutschland 2003, 11 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 12 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK471.)
Die Idee stammt aus Berlin und hat sich im Laufe der Jahre in ganz Deutschland verbreitet: Übriggebliebene Lebensmittel aus Supermärkten und Großhandlungen werden nicht einfach weggeworfen, sondern von ehrenamtlichen Helfern eingesammelt und an Bedürftige verteilt. Der Film zeigt die Umsetzung dieses Sozialprojekts in Nürnberg: Nach dem Ansturm der ersten Stunde hat sich die Tafel nun gut organisiert. Ein Film über leere Geldbeutel und volle Einkaufstaschen, Sprachprobleme und Tütensuppen mitten aus der Nürnberger Altstadt, wo das soziale Engagement eine menschliche Gestalt annimmt.
Die Dokumentation zeigt Menschen, die sich für Andere engagieren und Menschen, die in unserer Gesellschaft diese Hilfe dringend brauchen.

Abenteuer „Endstation" – Sozialer Dienst im Altenheim
Markus Müller, Deutschland 2008/2010, 22 Min., f., DVD complett mit zahlreichen Unterrichtsmaterialien, empfohlen ab 14 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK908.)
Was Kai empfindet, dürfte auch so manch anderem jungen Menschen nicht ganz fremd sein: große Unsicherheit und Scheu. Statt mit Gleichaltrigen abends loszuziehen, stülpt er sich daheim den Kopfhörer über und träumt nur davon, am Leben teilzunehmen, mit Mädchen zu flirten und beruflich erfolgreich zu sein. Auf gewisse Art ist es für ihn ein Glück, vor weiteren Zukunftsentscheidungen erst einmal seinen Zivildienst ableisten zu müssen. Er arbeitet in einem Altenheim. Auch hier fühlt er sich unzulänglich und vermag sich nur durch seine abendlichen Fantasien abzulenken. Als er auf den alten Geert Kirschhofer trifft, bekommt die dumpfe tägliche Routine allmählich eine neue Qualität. Er lernt einen Menschen kennen, der schon ein langes Leben mit Höhen und Tiefen hinter sich hat und nun hilflos und unglücklich ist, weil sein Körper nicht mehr mitmacht. Durch den intimen Umgang und weil beide über Sensibilität verfügen, entsteht vorsichtiges, wechselseitiges Vertrauen. Kai unterstützt Geert im Pflegealltag dezent und schafft es, dessen Lebensfreude wieder aufblühen zu lassen. Umgekehrt gewinnt er einen großväterlichen Freund und lernt Dank seiner Gegenwart, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial. Auf der DVD-Videoebene etwa Interviews mit Mitarbeitern eines Altenheims. Die DVD-ROM-Ebene beinhaltet Unterrichtsideen zu den Themen „Diakonie“, „Lebensziele“, „Sterben, Tod und Auferstehung“. Außer Arbeits-, Infoblättern und Textmaterialien finden sich weitere Film- und Hörbeispiele, Lieder, Musik und Bilder auf der DVD, jeweils verzahnt mit den Vorschlägen für den Unterricht.
DVD-complett. Beim Evangelischen Medienhaus auch käuflich zu erwerben.
Der Film zeigt einen Jugendlichen und einen alten Menschen, die beide durch die befristete sozial-diakonische Arbeit des Jugendlichen bereichert werden, und motiviert auf diese Weise für soziales Engagement. Das Arbeitsfeld „Zivildienst “lässt sich auch auf andere Bereiche freiwilliger sozialer Arbeit übertragen.

Freundschaft auf Zeit
Elisabeth Eder, Deutschland 2010, 8 / 3 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 14 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK949.)
Die Dokumentation entstand im Rahmen eines Jugendprojektes der "Jugendsozial Stiftung – Zeit für Menschen" zur Förderung des Generationendialogs. Die DVD umfasst die Langfassung (8 Minuten) und eine Kurzfassung (3 Minuten).
Der Film gibt Einblick in begleitete Sozialprojekte von Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden verschiedener Berufe. Er spiegelt die Begeisterung und Freude wider, die entsteht, wenn sich junge und alte Menschen aufeinander einlassen, baut Barrieren ab und macht Mut zu sozialem Engagement.

Compassion – ein Sozialpraktikum
Jürgen Dettling, Deutschland 2007, 30 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 14 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK513.)
Der Film begleitet die Abschlussklasse der Förderschule St. Georgen im Schwarzwald während ihres "Compassion"-Praktikums im Frühsommer 2007. Die Schülerinnen und Schüler machen die Erfahrung, dass sie sich mit Menschen verbinden können, die Hilfe brauchen: in Pflegeheimen, beim DRK, in Schulen und Kindergärten für körperlich und geistig behinderte Kinder. Zwei Wochen Kontrast-Programm zur "Ego-Gesellschaft", die bei jedem einzelnen der Schülerinnen und Schüler Wirkung zeigen: Sie können helfen, sie werden gebraucht, jeder Einzelne ist wichtig. Sieben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Eindrücke auch selbst für den Film mit der Kamera festgehalten.
"Compassion" ist ein besonderes Programm für ein Sozialpraktikum während der Schulzeit. Es wurde von der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg entwickelt und hat seither europaweit Beachtung und Anerkennung gefunden.

Diakonie heute – Das Erbe von Wichern und Löhe
Axel Mölkner-Kappl, Deutschland 2008 (FWU), 26 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 10 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK661.)
Diakonie als christlich motivierte Hilfe ist seit Bestehen der Kirche Teil ihres Auftrags. Doch wie sieht diese Hilfe konkret aus? Die didaktische DVD zeichnet anlässlich des Wichern- und Löhejahrs das Porträt zweier Männer, die angesichts des Elends ihrer Zeit Konzepte der praktischen Nächstenliebe entwickelten. Darüber hinaus führt der Film den Betrachter in die Räume des Lernens, Lebens und Heilens heutiger diakonischer Einrichtungen und zeigt auf, wo Wicherns und Löhes Erbe bis heute wirksam ist. Die didaktische DVD ermöglicht durch Sequenzen und zwei Bildergalerien eine vertiefende Auseinandersetzung. Darüber hinaus bietet der ROM-Teil Hintergrundinformationen, Arbeitsblätter und didaktisches Material.
Der Film stellt zwei Gründerväter der Diakonie und die Auswirkungen ihrer Arbeit bis heute vor.


Nachhaltigkeit:

Unterwegs in die Zukunft
EZEF, Deutschland 2009, 205 Min., f., 12 Filme und Unterrichtsmaterialien, empfohlen ab 10 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK779.)
Die Filme: 1. Landfunk (Irland 2004, 3 Min.) / 2. Alptraum im Fischerboot – Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik (D 2008, 60 Min.) / 3. Delivery (D 2007, 9 Min.) / 4. Kein Brot für Öl – Der Biosprit-Boom in Kolumbien (D 2009, 30 Min.) / 5. Heimarbeit (D 2005, 2 Min.) / 6. Mr. Frog Goes Fishing (D 2004, 4 Min.) / 7. Das Rad (D 2001, 9 Min.) / 8. Sonnenenergie für die Welt der Zukunft (D 2009, 18 Min.) / 9. Um Fair zu sein – Kaffeegenuss ohne Umwege (Österreich/Deutschland 2009, 35 Min.) / 10. Wie zerstören wir die Welt (GB 2007, 4 x 2 Min.) / 11. Die Küche im Dorf lassen – das Modell der Evangelischen Akademie Bad Boll (D 2009, 16 Min.) / 350 Meter bis zum Bäcker – wie wir das Klima verändern (D 2009, 10 Min.). Auf der ROM-Ebene finden sich Begleitmaterialien zu allen Filmen (Arbeitshilfen und Themenblätter).
Begleitend zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" bietet diese DVD zwölf Filme, die deren Themen, Analysen und Problemfelder aufgreift und aus unterschiedlichen Blickwinkel beleuchten. Es sind Filme unterschiedlicher Genres und ganz verschiedener Machart: klassische Fernsehreportagen, unterhaltsame wie witzige, nachdenklich stimmende oder provokative Animationsfilme und Dokumentarfilme, die Informationen zu komplexen Sachverhalten bieten.

Ins Herz der Zukunft
Carl A. Fechner / Andreas P. Bechtold, Deutschland 2004, 24 + 28 Min., f., Spiel- und Dokumentarfilm, empfohlen ab 12 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK142.)
Der abgeklärte Journalist Bene Schneider erhält den Auftrag für eine Titelgeschichte über Nachhaltigkeit. Als Cadillac-Fahrer und Fast-Food-Fan ist er jedoch nicht überzeugt, dass sich das wirklich lohnt. Doch bei seiner Recherche zu den Themen Energie, Ernährung, Mobilität und Bildung ergibt sich einiges, und auch Schneider bewegt sich – nicht nur im Auto. Neben dem zweiteiligen Hauptfilm umfasst die DVD ein Interview mit Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn und fünf Kurzfilme von Amateur-Teams dieses Kommunikationsprojekts des Rates für Nachhaltige Entwicklung: "(Un)rentabel" – ein satirischer Blick auf die Alterssicherung der Zukunft; "Die Mischung macht's" – ein Beitrag über das Hauptnahrungsmittel Brot; "Tropf" – die Trick-Darstellung der Welt aus der Sicht eines Wassertropfens; "Von nachhaltiger Bildung" – über das Verhältnis von Wissen und Verantwortung sowie "Berlin-Helsinki" – ein Kurzkrimi über die Schnelligkeit von Verkehrsmitteln.
Die ironisch erzählte Rahmenhandlung verbindet Filmbeiträge über Nachhaltigkeit, die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft erkennen lassen – und das Tor zur Zukunft aufstoßen.

Global. Fair. Fairtrade verbindet Menschen
Claudia Bruder, Deutschland 2008, 5 Min., f., Dokumentarfilm, empfohlen ab 12 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK741.)
Viele Menschen entscheiden sich heute für fair gehandelte Produkte und die Nachfrage wächst täglich. So gelingt es den Menschen, eine Brücke zu schlagen zwischen den Verbrauchern hier und den Menschen in den Anbauländern.
Der Film informiert über die Grundlagen fairen Handels und betont dabei insbesondere Existenzsicherung, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Chancengleichheit und Qualität der Produkte.

Albert Schweitzer – Leben mit einer Vision
Ilona Nord, Deutschland 2007, 22 Min., f., Dokumentarfilm, DVD complett mit umfangreichem Begleitmaterial, empfohlen ab 10 Jahren. (Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK529.)
Auf seiner blauen Vespa knattert ein junger Mann in den idyllischen Ort Gunsbach im Elsass. Hier wuchs der Mann auf, über den er etwas in Erfahrung bringen will: Albert Schweitzer (1875 – 1965), evangelischer Theologe, Arzt, Philosoph und Musiker. Unterstützung findet er in der Zeitzeugin Sonja Poteau, die einst für Albert Schweitzer arbeitete. Sie beantwortet seine Fragen und zeichnet in ihren Berichten ein lebendiges Bild des Menschen, der den Grundsatz der "Ehrfurcht vor dem Leben" prägte. Der Film ist im Reportagestil gehalten. Der Vespafahrer Helmer Hein weiß anfangs nicht viel mehr über den Porträtierten als die Schülerinnen und Schüler heute, an die sich die biografische Dokumentation wendet. Gemeinsam mit Madame Poteau schaut Helmer Hein sich die Kirche an, in der Albert Schweitzer Orgel spielte und das Haus, in dem er lebte, welches heute ein kleines Museum für den berühmten Sohn des Städtchens beherbergt. Immer wieder fließen historische Aufnahmen, Filmausschnitte und Fotos ein, die das Erzählte illustrieren. Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial wie Fotos, weitere Filmausschnitte, Tondokumente, Hintergrundmaterialien, Arbeitsblätter, Grafiken, Unterrichtsentwürfe für die Sekundarstufe 1 und Einsatzempfehlungen für die Konfirmanden- und Gemeindearbeit. DVD-complett: Auch käuflich zu erwerben im Evangelischen Medienhaus. Der Film verbindet die Themenbereiche „Nachhaltigkeit“ und „“Nächstenliebe“ miteinander. Vgl. auch: Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika, Gavin Millar, Deutschland/Südafrika 2009, 114 Min., f., Spielfilm, FSK: o.A., empfohlen ab 14 Jahren.


Internetlinks (Stand: Juni 2011)

Arbeit:

http://statistik.arbeitsagentur.de
Startseite der Statistik der Bundesagentur für Arbeit: hier finden Sie aktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt.

http://www.arbeitsagentur.de/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Grundsicherung/Alg-II-Sozialgeld/Alg-II-Sozialgeld-Nav.html
Hier sind Informationen der Bundesagentur für Arbeit über das Arbeitslosengeld II (ALG II) zusammengestellt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_II
Umfangreiche Informationen, einschließlich Kritik und Diskussion, zum ALG II.

http://www.presseportal.de/story.htx?nr=846995
Ausführliche Pressemitteilung der EKD vom 11.07.2006: „Erstmalig Denkschrift der EKD über Armut in Deutschland. Huber: Armut in einem reichen Land ist ein Skandal“, einschließlich der Bezugsmöglichkeit der Denkschrift.

http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/08-11-Ames.pdf
Zur Situation von Hartz IV-EmpfängerInnen in Baden-Württemberg:
Anne Ames: Hartz IV in Baden-Württemberg (Kurzfassung), Die Erfahrungen der Betroffenen mit der Umsetzung und den Auswirkungen des SGB II, Forschungsprojekt im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, in Kooperation mit: Deutscher Gewerkschaftsbund, Bezirk Baden-Württemberg, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Landeskirche in Baden, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Online-Text der Evangelischen Akademie Bad Boll. 

http://www.armutskonferenz.at/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=249&Itemid=69
Matthias Möhring-Hesse: „Eine gerechte Verteilung der Arbeit. Die andere Seite der Verteilungsgerechtigkeit.“. Der Autor, katholischer Theologe und Professor für philosophische und theologische Grundlagen des sozialen Handelns an der Hochschule Vechta, setzt sich kritisch mit der Bedeutung von Erwerbsarbeit in unserer Gesellschaft auseinander.


Diakonie:

http://www.babb-ev.de
Vorstellung des Trägers der Fahrradwerkstatt, der Beschäftigungsagentur Berlin-Brandenburg e.V., die Mitglied des Diakonischen Werkes Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz ist. Unter „Projekte“ ist das Fahrradprojekt zu finden: Aufbereitung und Reparatur von Fahrrädern für sozialschwache Personen und Schulen, "Aktion Rad statt ratlos".

http://www.rad-statt-ratlos.de
Startseite der Homepage der Aktion „RAD statt RATLOS“, die u.a. das Projekt vorstellt und Pressemittelungen über die Aktion zusammengestellt hat.

http://www.diakonie.de/index.htm
Startseite der Homepage des Bundesverbands Diakonie: Von hier aus erschließen sich grundsätzliche Informationen über das Selbstverständnis der Diakonie und ihre Betätigungsfelder. Unter „Beruf und „Engagement“ sind auch Zivildienst, FSJ und Freiwilliges Engagement zu finden.


Nachhaltigkeit:

http://www.nachhaltigkeit.info/
Lexikon der Nachhaltigkeit mit einer breiten Spannweite von Beiträgen – von der Geschichte des Begriffs und den damit verbundenen Forderungen und Aktionen bis hin zu aktuellen Tagesmeldungen zum Thema.

http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6124&thema=Nachhaltigkeit
Umfangreiche Linksammlung zu „Nachhaltigkeit“.

http://www.dadalos-d.org/nachhaltigkeit/grundkurs_1.htm
d@dalos: Internationaler UNESCO Bildungsserver für Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtserziehung. Der Server bietet in 5 Grundkursen eine umfassende Einführung in den Themenkomplex „Nachhaltigkeit“ an, einschließlich in das Aktionsprogramm Lokale Agenda 21.

http://csr.jugend-und-bildung.de/files/810/1_Nachhaltigkeit_Einheit_1.pdf
Kurze und prägnante Einführung in „Das Prinzip der Nachhaltigkeit“  und Unterrichtsideen für Sek I und II, Teil des Projekts MitVerantwortung von Jugend + Bildung (http://www.jugend-und-bildung.de/mitverantwortung).
Vgl. Filmtipps: Umtausch ausgeschlossen – Es gibt nur eine Schöpfung: 2. Den Erfindungsreichtum aller nutzen.

http://www.politikundunterricht.de/4_07/wirtschaft.pdf
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) (Hg). Nachhaltiges Wirtschaften – aber wie? Konsumenten – Unternehmen – Nachhaltigkeit.  In: Politik und Unterricht 4 – 2007. Unterichtsideen für Sek I und II.

http://www.weltinderschule.uni-bremen.de/
Eine Welt in der Schule – Anregungen für die Grundschule und die Sekundarstufe I: Material, Unterrichtsbeispiele, Publikationen und ausführliche Linklisten zum Thema. 

http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de/ 
Die Seite, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), von Brot für die Welt und Evangelischem Entwicklungsdienst (EED) getragen wird, will zur gesellschaftlichen Debatte über eine Politik der Nachhaltigkeit anstoßen – basierend auf den Ergebnissen der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ (vgl. Literaturtipps).

http://www.kate-stuttgart.org/zmskate/content/e823/e3708/SustainableChurchesMemorandum_ger.pdf
Empfehlungen für ein Nachhaltigkeitsmanagement im Sinn einer christlichen Sozialethik, gerichtet an Wirtschaft, Politik, Unternehmen und Kirche.

http://www.umwelt.elk-wue.de/fileadmin/mediapool/einrichtungen/E_umweltbeauftragter/Veroeffentlichungen/oeko-beschluesse-elk-wue.pdf
Ökologische Leitlinien und Beschlüsse der Evangelischen Landeskirche in Württemberg vom 11.01.2011.

http://www.umwelt.elk-wue.de/cms/startseite/nachhaltigkeit/
Vorstellung der Leitlinien der württembergischen Landeskirche: „Nachhaltig handeln in der Landeskirche“ und deren „Konkretionen“.

http://www.bne-portal.de/coremedia/generator/unesco/de/Downloads/Hintergrundmaterial__national/Nachhaltigkeitsstrategie_20Deutschland.pdf
„Die Bundesregierung: Perspektiven für Deutschland. Unsere Strategie für eine nachhaltige Entwicklung“: ein umfangreicher Bericht von 343 Seiten, eine Grundlage für einen Einblick in die aktuellen bundespolitischen Ziele.

Jakob Krüger, 1984 in Berlin geboren, machte 2003 sein Abitur in der Hauptstadt. Ein Jahr Zivildienst schloss sich an. Von 2004 bis 2007 erfolgte eine Ausbildung zum Holzbildhauer. In diesem Beruf arbeitete Jakob Krüger freiberuflich und assistierte parallel bis 2008 dem bayerischen Bildhauer Josef Lang. Dann nahm sein Berufsleben eine andere Richtung: Er fing bei der Carsten Krüger Filmproduktions GmbH als Kameraassistent an und arbeitete dort dann für verschiedene ZDF-Auftragspoduktionen als Kameramann. Seit 2011 studiert Jakob Krüger an der Akademie für Film und Fernsehen Berlin. Seinen ersten Film „Re-cycling“ realisierte er gemeinsam mit Frank Reichl schon im Jahr zuvor. Aktuell wirkt er als Kameramann und Cutter an dem crossmedialen Projekt „Schulreporter“ mit, das im Auftrag des Evangelischen Medienhauses Stuttgart im Herbst 2011 fertiggestellt werden wird.

Frank Reichl, 1986 in Aschersleben geboren, schloss in Darmstadt die Schule mit dem Abitur ab. Von 2006 bis 2007 studierte er an der Universität Kassel Biologie im Diplomstudiengang, um dann auf den Studiengang Publizistik, Kommunikations- und Filmwissenschaft an der FU Berlin zu wechseln, wo er 2011 den Bachelor machte. Dazwischen war er als Produktionsassistent u.a. in der Webserie „Dr. Steinhauer – Ihre Seele in guten Händen“ aktiv. In unserem Film „Re-cycling“ übernahm er die redaktionelle Leitung, die Aufnahmeleitung sowie den Schnitt. Momentan ist er Produktionspraktikant bei der RTL II – Serie "Berlin Tag & Nacht"

Margit Metzger,1959 in Sindelfingen geboren, studierte von 1979 bis zu ihrem Diplomabschluss 1986 Pädagogik in den Städten Tübingen, Trier und Göttingen. Anschließend absolvierte sie bis 1989 ein Zusatzstudium im Hinblick auf „Erwachsenenbildung in Kirche und Gesellschaft“ und arbeitete parallel dazu bereits in der Erwachsenenbildung. Seit 1993 ist sie als Dozentin am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Stuttgart-Birkach für die Bereiche Medienpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit und bis vor kurzem Pädagogische Psychologie aktiv. Freiberuflich schreibt sie u.a. medienpädagogische Texte. In unserer Edition DVD complett ist sie Koautorin von „Die Nacht wird hell“. Margit Metzger ist verheiratet und lebt in Stuttgart.

Preise

Re-cycling - Oder die Chance auf ein Leben in Würde

Re-cycling 

44,90 EUR
Mit Recht zur öffentl. Aufführung

22,50 EUR
Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

149,00  EUR
Mit Recht zum Verleih und zur öffentl. Aufführung
Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

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