Schulreporter - 5 Dokumentarfilme über erfolgreiche schulische Lehr- und Lernkonzepte

Schulreporter - 5 Dokumentarfilme über erfolgreiche schulische Lehr- und Lernkonzepte

5 Dokumentationen à 19 Minuten, 2012

Produktion: Carsten Krüger Filmproduktions GmbH i.A. der Evangelisches Medienhaus GmbH Stuttgart, gefördert von der Evangelischen Schulstiftung in der EKD, der Hoffbauer gGmbH, der Barbara-Schadeberg-Stiftung, der Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie der Wissenschaftlichen Arbeitsstelle Evangelische Schule (WAES). 

„Schulreporter“ ist ein Medienprojekt, in dem erfolgreiche schulische Lehr- und Lernkonzepte von denjenigen erforscht und dargestellt werden, für die Schule Alltag bedeutet, nämlich von den Schülern selbst.
Die fünf Schulen aus unterschiedlichen Bundesländern, über die hier berichtet wird, zeichnen sich durch besonders erfolgreiche und dabei sehr unterschiedliche pädagogische Konzepte aus. Im Rahmen von Schulprojekten erkunden Schüler-Filmteams nicht ihre eigenen sondern andere Einrichtungen. Als Betroffene bringen sie ihre unmittelbaren Erfahrungen ein, sehen die Unterschiede und entwickeln so einen besonderen Blick für das, was sie zeigen wollen. Dabei entstehen einfühlsame Beobachtungen unterschiedlichen Stils von Jugendlichen für andere Jugendliche. 

Durch die Darstellung der Schulen in kleinen Dokumentarfilmen will das Projekt „Schulreporter“ dazu beitragen, deren Schulkonzepte einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Besonders angesprochen fühlen sollen sich alle in der Schulpraxis Tätigen, also Lehrer und für die Schule Verantwortliche, aber auch Jugendliche, die selbst Änderungen in ihrem Schulalltag ausprobieren wollen.

Einen Blick „hinter die Kulissen“ des Projekts ermöglicht der ähnlich lautende Zusatzfilm sowie zahlreiche Audio-Interviews mit Lehrern und Schülern der beteiligten Schulen. Ausführliches Begleitmaterial von Experten, die in Theorie und Praxis gleichermaßen beschlagen sind, gibt es außerdem. Darunter Hintergrundinformationen zu Schulkonzepten, methodische Ideen zur Arbeit mit den Filmen und darüber hinaus, sowie Arbeitsblätter, Bildergalerien und Medientipps. 

Weitere Informationen zu dem Projekt: http://www.schulreporter.net

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SchülerInnen des Christlichen Gymnasiums Jena erkunden das Evangelische Firstwald-Gymnasium Mössingen

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SchülerInnen des Evangelischen Firstwald-Gymnasiums Mössingen erkunden die Evangelische Grundschule Kleinmachnow

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SchülerInnen der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow erkunden das Christliche Gymnasium Jena

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Schulreporter

Filmausschnitte aus der DVD

Klicken sie auf das Logo oder das Start-Symbol um die Filmausschnitte zu starten.

SchülerInnen der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck erkunden die Evangelische Schule Berlin Zentrum

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SchülerInnen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum erkunden die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck

Begleitendes Material (Auswahl)


Infos zur DVD [PDF, 36,2 KB]
Inhaltsverzeichnis, Gliederung, Materialien

Zur Entstehungsgeschichte [PDF, 19,6 KB]
Warum fiel die Wahl auf diese fünf Schulen?

Evangelische Schulen sind freie Schulen [PDF, 23,6 KB]
von Prof. Dr. Christoph Th. Scheilke

Protestantisch, Mutig, Weltoffen [PDF, 4,03 MB]
Die Evangelische Schule Berlin-Zentrum

Innovative Architektur und Pädagogik [PDF, 436 KB]
Die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck

Ein am Evangelium orientiertes Menschenbild [PDF, 1,09 MB]
Das Christliche Gymnasium Jena

"Viele kleine Leute..." [PDF, 316 KB]
Die Evangelische Grundschule Kleinmachnow

Facettenreich und wertvoll [PDF, 3,38 MB]
Evangelische Schulen am Firstwald in Mössingen

Arbeitsideen und Arbeitsblätter [PDF, 36,4 KB]
Methodische Anregungen für den Einsatz der DVD

Kommentierte Medientipps und Internetlinks


Literatur

Jürgen Baumert: Deutschland im internationalen Bildungsvergleich. In: Nelson Killius u.a. (Hg): Die Zukunft der Bildung, Frankfurt 2002, S. 100 – 150.

Jürgen Baumert, Ingrid Gogolin, Annette Scheunpflug: Transforming Education. Umbau des Bildungswesens. Largescale Reform Projects in Education Systems and their Effects. Bildungspolitische Großreformprojekte und ihre Effekte. VS Verlag für Sozialwissenschaft 2011. Publikationssprache: Deutsch, Zeitschrift für Erziehungswissenschaften – Sonderheft Bd. 2011/13.
Die Beiträge im ZfE-Sonderheft bieten eine kritische Diskussion aktueller Entwicklungen, basierend auf empirischen Untersuchungen über die Effekte der Reformen – erwünschte ebenso wie unerwünschte. Betrachtet werden Reformen in den USA, Großbritannien, nordeuropäischen Ländern und Deutschland.

Jürgen Frank, Uta Hallwirth (Hg.): Heterogenität bejahen – Bildungsgerechtigkeit als Auftrag und Herausforderung für evangelische Schulen (Schule in Evangelischer Trägerschaft, Hg.: Volker Elsenbast u.a., Bd. 12). Münster u.a. 2010.

Heinz Klippert: Pädagogische Schulentwicklung. Planungs- und Arbeitshilfen zur Förderung einer neuen Lernkultur. Weinheim u.a. 2008, 3. Auflage.
Einführung in die Pädagogische Schulentwicklung, Qualifizierungsmaßnahmen, notwendige Rahmenbedingungen und Trainingsprogramme im Unterricht.

Edmund Kösel: Die Modellierung von Lernwelten. Band III: Die Entwicklung postmoderner Lernkulturen. Ein Plädoyer für den Umbau der Schule. Bahlingen 2007.

Martina Kumlehn, Thomas Klie (Hg.): Protestantische Schulkulturen. Profilbildung an evangelischen Schulen. Stuttgart 2011.

Lernen vor Gott und in der Lebenswirklichkeit, In: Jürgen Frank, Eckart Schwerin (Hg.): Was evangelische Schulen ausmacht. Profil schärfen und zeigen (Schule in Evangelischer Trägerschaft, Hg.: Volker Elsenbast u.a., Bd. 10). Münster u.a. 2008, S. 177-191.

Margret Rasfeld, Peter Spiegel: EduAction – Wir machen Schule. Hamburg 2012.
Die Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum erläutert gemeinsam mit Peter Spiegel ihre Bildungsprinzipien und deren Umsetzung; beide ermutigen zu einer „Bildungsrevolution in Deutschland“.

Christoph Th. Scheilke: Demokratielernen an evangelischen Schulen, in: Gottfried Adam (Hg.): Kirche – Bildung – Demokratie. Die Wiener Barbara-Schadeberg-Vorlesungen (Schulen in freier Trägerschaft, Hg.: Volker Elsenbast u.a., Bd. 2), Münster u.a. 2004, S. 41-63.

Ulrich Scheufele (Hg.): Weil sie wirklich lernen wollen. Bericht von einer anderen Schule. Das Altinger Konzept. Weinheim u.a. 1996.
Das praxisbezogene Buch enthält auch einen Bericht über die Theaterarbeit an der Schule.

Michael Schratz, Manfred Iby, Edwin Radnitzky: Qualitätsentwicklung. Verfahren, Methoden, Instrumente. Weinheim u.a. 2000.
Zahlreiche konkrete Vorschläge zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Qualität einer Schule.

Michael Schratz, Tanja Westfall-Greiter: Schulqualität sichern und weiterentwickeln. Hg.: Botho Priebe: Orientierungsband zu Schulentwicklung und Schulqualität. Seelze 2010.
Praxisbezogene Fundgrube für Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Und noch ein besonderer Tipp:
Rob Alef: Kleine Biester. Kriminalroman. Berlin 2012
„Morden für Bildung“: Ein satirisch-mörderischer Blick darauf, dass es momentan noch zu wenige Plätze für Kinder in besonders guten Schulen gibt. KrimiZeit-Bestenliste Januar 2012.


Filmtipps

Der Die Das
Sophie Narr, Deutschland 2008, 92 Min., f., Dokumentarfilm, FSK: o.A.
Sanita schleicht sich mal wieder verschlafen und viel zu spät zur Tür herein. Sie setzt sich neben Bright, der seinen Kopf in den verschränkten Armen versteckt, als wäre er dann unsichtbar. Laethicia rückt ratlos ihre Plastikkrone zurecht und starrt auf den Rechenschieber, während Fuat lieber von einer Autofahrt mit seinem Vater träumt. Bright, Sanita, Laethicia und Fuat leben in Berlin und haben das gleiche Problem – sie sind Schulanfänger an der Anna-Lindh-Grundschule. Denn egal ob nigerianisch, bosnisch, deutsch oder türkisch, zur Schule gehen heißt für die 6 bis 8-Jährigen die tägliche Konfrontation mit dem Gefühl, anders zu sein. Aber für Emotionen gibt es im vollen Klassenzimmer keinen Platz. Alltag ist ein einsamer Kampf um Anpassung und Leistung, der seine Ventile sucht. Wer kriegt eine Chance und wer bleibt außen vor – eine Reise zurück in die Kindheit.
Dieser Dokumentarfilm zeigt den dringenden Bedarf von Schulentwicklung: Zu sehen ist der schwierige Alltag in einer Weddinger Grundschule und auch etwas von der Lebenssituationen der Kinder, die auf sich gestellt sind.

Individualisierung – das Geheimnis guter Schulen
Reinhard Kahl, Deutschland 2011, 180 Min., f., Filmclips und Begleitbuch
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK1022.)
25 Kurzfilme zeigen in mehr als drei Stunden das A und O guter Schulen: Die Individualisierung des Lernens und zugleich das Versprechen von Zugehörigkeit. Die Individualisierung des Lernens antwortet darauf, dass jedes Kind eine eigene Geschichte hat, anders denkt und anders lernt. Jeder Mensch ist eine Primzahl, teilbar nur durch eins und sich selbst. Gute Schulen bieten deshalb Gemeinschaft. Lernende brauchen diesen Schutz, um eigene Wege wagen zu können. „Individualisierung des Lernens“ bedeutet nicht etwa Vereinzelung. Sie ist eine Voraussetzung für die Abenteuer des Zusammenlebens. Die filmischen Exkurse führen zunächst in skandinavische Kindergärten und zeigen dann, wie in der Schweiz Kindergärten und Schulen gemischt werden. Weiter geht es zu Schulen nach Kanada, Finnland, Schweden und Deutschland. Man erlebt, wie Lehrer Gastgeber werden und wie Kinder in einem dreiwöchigen Sommercamp einen „Kompetenzzuwachs“ in ihren sprachlichen Fähigkeiten erreichen, der den Fortschritt eines Schuljahres übersteigt. Schließlich überlegen Wissenschaftler, was es heißt Abschied von der Belehrung zu nehmen und sich zu einer Wissensgesellschaft aufzumachen.
Dieser Film mit dem aktuellen Thema „Individualisierung“ steht hier beispielhaft für die zahlreichen Filme Reinhard Kahls zum Thema Schulentwicklung.

Inklusion: Gemeinsam für gleiche Rechte
Doro Wiebe, Pia Hofmann, Ramona Sirch, Corinna Wirth, Sabine Komm, Angelika Schmidt-Biesalski, Daniela Bach, Annette Pöschl, Pia Patrizia Schweizer, Jan-Manuel Müller, Anita Read. Deutschland, 2010, 45 Min., f., Dokumentarfilm
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart unter DVK1140.).
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der Menschenrechte für die Lebenssituation behinderter Menschen konkretisiert, um ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die fünf Kapitel dieser DVD stellen anhand zentraler Lebensbereiche dar, wie Inklusion funktionieren kann. Kap. 1: Schule und Grundschule, Kap. 2: Studium und Beruf, Kap. 3: Integratives Wohnen, Kap. 4: Urlaub und Freizeit, Kap. 5: Partnerschaft
Der Film bietet auch Einblicke in die notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen, die Inklusion erst ermöglichen.
 
Klassenleben

Hubertus Siegert, Deutschland 2005
90 Min., f., Dokumentarfilm
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK392.)
Februar 2004. Luca, Marwin, Dennis, Johanna, Christian und 15 andere Kinder treffen sich zum Halbjahresbeginn in der Berliner Fläming-Schule. Sie gehören zur Klasse 5d, der Förderklasse der Schule, in der Schüler extrem unterschiedlicher Fähigkeiten zusammen lernen. Vier der Kinder sind als behindert eingestuft, von lernschwach bis schwerbehindert, und werden nicht benotet. Die Klasse hat zwei Betreuerinnen, einige Fachlehrer und die Klassenlehrerin, Frau Haase. Sie gilt als streng, aber fair. Ihre große Liebe gilt dem Theater. Auf Augenhöhe mit den Kindern nimmt der Regisseur Hubertus Siegert teil am Abenteuer eines Schulhalbjahrs. Erfolge und Konflikte, Spaß und Tränen, Witz und Mühsal, Rivalitäten und Freundschaften blitzen in den verschiedenen Geschichten auf, die zusammen das bewegende Bild eines vielschichtigen Universums zeichnen: ein Klassenleben. Schule, das ist nicht nur Lehren und Lernen. Man lacht, ist traurig, macht Quatsch, hat Angst, spielt, kämpft, gibt klein bei und trumpft groß auf; allein und – darauf kommt es in dieser Schule sehr an – zusammen. Am Ende feiern die Kinder den Geburtstag einer Klassenkameradin. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit, kann sich nicht mehr bewegen und nicht sprechen und ist doch lebendiger Teil dieser Klassengemeinschaft.
Weitere Informationen: http://www.klassenleben.de
Der Film bietet die Möglichkeit der Prozessbeobachtung dieses Klassenlebens über ein ganzes Schulhalbjahr hinweg.

Die Nacht wird hell – Kompetenzorientierter Religionsunterricht nach Bildungsstandards
Heide Breitel, Deutschland 2006, 82 Min., f., Dokumentation
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK394.)
Die Regisseurin zeigt, wie sich Kinder in einer sechsten Hauptschulklasse im Laufe von nur 82 Minuten das Unterrichtsthema – die biblische Geschichte von Daniel in der Löwengrube – engagiert aneignen. Sie bringen auf eindrucksvolle Weise ihre Alltagsfragen und -erfahrungen in die kreative Bearbeitung dieser Geschichte ein. Der Film zeigt Möglichkeiten pädagogischer Arbeit auf. Er richtet sich an Menschen, die an Kindern und Jugendlichen interessiert sind. Er zeigt, was Kinder alles können und greift ihre religiösen Vorstellungen auf. Insbesondere in der Aus- und Fortbildung für die Unterrichtsentwicklung in allen Fächern, nicht nur für Religionsunterricht, zeigt er Möglichkeiten, nach Bildungsstandards kompetenzorientiert zu unterrichten und hilft, die Wahrnehmung von Lehr- und Lernprozessen zu schulen.
Die DVD enthält umfangreiches filmisches und schriftliches Zusatzmaterial. Die Filme zeigen ein Unterrichtsgespräch mit den Kindern (Theologisieren mit Kindern), ein Nachgespräch mit der Lehrerin zur Kompetenzorientierung und ein Interview mit dem Schulleiter zum (Religions-)Unterricht an der Schwetzinger Hilda-Haupt- und Werkrealschule. Auf der ROM-Ebene finden sich u.a. das Drehbuch für die Rolle der Lehrerin, die Stundenplanung sowie methodische Tipps für den Einsatz der DVD in der Aus- und Fortbildung.
Weitere Informationen: http://www.dvd-complett.de/die-nacht-wird-hell.html

Neue Wege zur Lernkompetenz
Paul Schwarz, Deutschland 2003, 45 Min., f., Dokumentarfilm
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK324.)
Das vom Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) initiierte Projekt "Pädagogische Schulentwicklung" zeigt, wie in verschiedenen Berliner Schulen Schüler und Lehrer lernen, Unterricht zu entwickeln, zu verändern, zu reformieren. Dabei wird klar, dass Entwicklungen auf allen Ebenen erfolgen müssen; auch die Eltern werden mit einbezogen. Der Film zeigt sehr anschaulich die angewandten Trainingsmethoden.
Im Mittelpunkt steht das eigenverantwortliche Lernen der Schülerinnen und Schüler. Das Konzept von Heinz Klippert ist die Grundlage dieser pädagogischen Schulentwicklung.

Und es geht doch... – Lehren und Lernen für die Zukunft
Erika Fehse, Deutschland 2007, 61 Min., f., Dokumentarfilm
(Ausleihbar z.B. im Ökumenischen Medienladen in Stuttgart unter DVK518)
Der Film zeigt, dass es in Schulen aller Schulformen und Schulstufen gelingen kann, Unterricht systematisch und teamorientiert und deshalb nachhaltig so zu verändern, dass Kinder und Jugendliche intelligentes Wissen und Lernkompetenz erwerben. Er öffnet die Türen von Klassenzimmern. Lernende und Lehrende in ganz normalen, aber veränderungswilligen Schulen können bei ihrer alltäglichen Arbeit beobachtet werden. Dabei sind Bilder entstanden, die vermitteln, dass es sich lohnt, über das Lernen immer wieder neu nachzudenken: Bilder von Lehrerinnen und Lehrern, die Freude am Lehren haben, und Bilder von Schülerinnen und Schülern, die gerne lernen. Die Erfolge werden auch von den ersten Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projektes bestätigt. Mit umfangreichem Begleitheft.
Die Dokumentation greift im Rahmen des Projekts „Selbständige Schule“ (ein gemeinsames Projekt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bertelsmann-Stiftung) das Thema „Unterrichtsentwicklung in einer großen Bandbreite au. Gezeigt werden 14 Klassen aus den verschiedensten Schularten.
Einen Überblick gibt das Booklet zum Film:http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-0A000F0A-4F0FB799/bst/DVD_Booklet_Und_es_geht_doch.pdf




Internetlinks (Stand: Juni 2012)

Die fünf beteiligten Schulen:

Evangelische Schule Berlin Zentrum

http://www.ev-schule-zentrum.de

Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck
http://www.e-g-g.de

Christliches Gymnasium Jena
http://www.christlichesgymnasium.jena.de

Evangelische Grundschule Kleinmachnow
http://evgsk.blogspot.de
http://www.hoffbauer-bildung.de/grundschule-kleinmachnow

Evangelisches Firstwald-Gymnasium

http://www.firstwald.de

 

Darüber hinaus


http://de.wikipedia.org/wiki/Jena-Plan
Wikipedia-Artikel zum Begriff sogenannten „Jenaplan“-Schulkonzept.

Deutsches evangelisches Schulportal
http://schulen.evangelischer-bildungsserver.de
Informationen rund um das evangelische Schulwesen in Deutschland. Recherchemöglichkeit nach regionalen evangelischen Schulen und Information über aktuelle Themen aus Schulpolitik, Schulpädagogik, Schulentwicklung und Lehrerbildung.

Wissenschaftliche Arbeitsstelle Evangelische Schule der EKD und der Barbara-Schadeberg-Stiftung am Comenius-Institut
http://ci-muenster.de/Comenius-Institut/mitarbeiter/hallwirth.php?bl=2061
Zahlreiche Literaturhinweise.

www.netzwerk-schulentwicklung.de
Zusammenschluss von Personen, die im Arbeitsfeld Schulentwicklung, Organisationsentwicklung und Schulberatung in Theorie und/oder Praxis tätig sind.

Der Filmemacher und Filmproduzent Carsten Krüger hält es mit Konfuzius: „Mache deine Leidenschaft zum Beruf und du musst nie wieder arbeiten.“ Carsten Krüger wurde 1945 in Sulingen bei Bremen geboren. Nach der Schule machte er 1964 eine praktische Ausbildung zum Fotodrogisten, woran er eine theoretisch fundierte Qualifikation als Optik- und Fototechniker anschloss. Zu diesem Zeitpunkt lebte er schon in Berlin, wo er zwischen 1966 und 1969 als Standfotograf und Kameraassistent bei Filmproduktionen mitwirkte. Carsten Krüger gehörte zu den ersten, die kurze Realfilme für die Kindermagazine „Rappelkiste“ und „Sesamstraße“ drehten. Seit 1972 arbeitet er als selbstständiger Filmproduzent.

Das Berliner Filmteam bestand aus vier Menschen mit Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen der Medien, Kunst und Wissenschaft: Carsten Krüger organisierte und leitete das Projekt. Um die altersmäßige Nähe zu den SchülerInnen zu bewahren, wurde der Rest des Filmteams bewusst mit jungen Menschen besetzt: Sascha Kloas kümmert sich als Student der Visuellen Kommunikation um die konzeptuelle Betreuung der Schüler/innen. Christoph Orphals Aufgabe im Team war die Kommunikation mit den Schüler/innen und den entsprechenden Schulen, sowie die Koordination der Termine. Marian Heinzmann ist gelernter Mediengestalter in Bild und Ton. Er brachte den Blick für Bilder mit, kümmerte sich um die technische Betreuung der Schüler/innen und vermittelte ihnen den Umgang mit diversen Kameras und der Tontechnik.

Margit Metzger,1959 in Sindelfingen geboren, studierte von 1979 bis zu ihrem Diplomabschluss 1986 Pädagogik in den Städten Tübingen, Trier und Göttingen. Anschließend absolvierte sie bis 1989 ein Zusatzstudium im Hinblick auf „Erwachsenenbildung in Kirche und Gesellschaft“ und arbeitete parallel dazu bereits in der Erwachsenenbildung. Seit 1993 ist sie als Dozentin am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Stuttgart-Birkach für die Bereiche Medienpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit und bis vor kurzem Pädagogische Psychologie aktiv. In unserer Edition DVD complett ist sie Autorin von „Re-cycling oder eine Leben in Würde“ sowie Koautorin von „Die Nacht wird hell“. Margit Metzger ist verheiratet und lebt in Stuttgart. 

Christoph Orphal, geboren 1983 in (Ost-)Berlin, gehörte zum ersten Jahrgang, der nicht mehr im DDR-Schulsystem anfing. Ab der fünften Klasse besuchte er das Evangelische Gymnasium Frohnau, wo er 2003 das Abitur machte. Daran schloss sich ein Jahr Zivildienst an auf einer orthopädischen Kinderstation in einem Berliner Krankenhaus. Ab 2004 studierte er „Evangelische Theologie und nichtchristliche Religionen“ an der Freien Universität Berlin (BA) und anschließend „Religion und Kultur“ (MA) an der Humboldt Universität Berlin. Danach war er ein Jahr lang als Koordinator für das Projekt „Schulreporter“ bei der Carsten-Krüger-Filmproduktion aktiv. Seit Januar 2012 ist verantwortlich für die Kundenbetreuung und den Vertrieb der DVD complett bei der Evang. Medienhaus GmbH in Stuttgart.

Uta Hallwirth studierte Geschichte, Deutsch und Sozialkunde an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und schloss mit dem 1. und 2. Staatsexamen ab. 1985 erfolgte ihre Promotion zum Dr. phil. Von 1986 bis 1992 arbeitete sie als Lehrerin, zunächst am staatlichen Paul-Pfinzing-Gymnasium in Hersbruck (Franken), danach an der Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg, einer evangelischen kooperativen Gesamtschule. 1992 übernahm sie die Leitung des neu eingerichteten Referats für Lehrerfortbildung der Evangelischen Schulstiftung in Bayern. Bis 2003 erfolgten der Aufbau und die Umsetzung eines Fortbildungs- und Schulentwicklungsangebots für ca. 120 evangelische Schulen aller Schulformen in Bayern. Parallel absolvierte sie ein Weiterbildungsstudium in Erwachsenenpädagogik am Zentrum für Fernstudien der Universität Kaiserslautern. Seit 2003 leitet sie die Wissenschaftliche Arbeitsstelle Evangelische Schule, eine Einrichtung der EKD und der Barbara-Schadeberg-Stiftung am Comenius-Institut. Uta Hallwirth ist Oberkirchenrätin und Mitglied in verschiedenen Gremien des Evangelischen Schulwesens. Sie hat das „Schulreporter“-Projekt begleitet und beraten.

Christoph Th. Scheilke, geboren 1948 in Hildesheim, machte 1966 das Abitur am altsprachlichen Uhland-Gymnasium in Tübingen. Von 1967 bis 1972 studierte er dort Ev. Theologie, Pädagogik und Soziologie. Von 1972 bis 1980 war er als wissenschaftlicher Assistent am Arbeitsbereich Schulpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen tätig und promovierte 1975. Christoph Th. Scheilke leitete zwischen 1980 und 1989 den Fachbereich Pädagogik an der Ev. Akademie Bad Boll. Anschließend war er bis 1990 Vikar in Tübingen. Er ist Gründungs- und war lange Jahre stellvertretendes Vorstandsmitglied der Deutschen Comenius-Gesellschaft. 2002 wurde er Direktor des Pädagogisch-Theologischen Zentrums der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Seit Juli 2011 ist er „Pfarrer im Ruhestand“. Seine wissenschaftlichen Interessensschwerpunkte gelten der Bildungsforschung, dem interkulturellen und interreligiösen Lernen, der Schulentwicklungsforschung, der Lehrerbildungsforschung sowie der Religionspädagogik.

Preise

Schulreporter - 5 Dokumentarfilme über erfolgreiche schulische Lehr- und Lernkonzepte

DVD Schulreporter

Sonderpreise aufgrund großzügiger Förderung durch Schulstiftungen:

39,00 EUR
Mit Recht zur öffentlichen Aufführung

22,50 EUR

Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

129,00  EUR
Mit Recht zum Verleih und zur öffentlichen Aufführung
Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

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