Umtausch ausgeschlossen 1 - Es gibt nur eine Schöpfung (Teil 1: Von der Verantwortung des Einzelnen)

Umtausch ausgeschlossen 1 - Es gibt nur eine Schöpfung (Teil 1: Von der Verantwortung des Einzelnen)

2 Dokumentarfilme von Heide Breitel
Deutschland 2008 – 19 und 10 Min. – Farbe – FSK: Lehrmittelfreigabe, empfohlen ab 12 Jahren
Produktion: Heide Breitel Filmproduktion i.A. der Evangelisches Medienhaus GmbH 

Das Evangelische Medienhaus zeigt in zwei neuen Produktionen, wie Glaube und umweltbewusstes Handeln im Alltag zusammengehören. Die erste DVD befasst sich in zwei Filmen mit der Verantwortung des Einzelnen. In „Geliehen – nicht geschenkt“ über einen Biobauern, der faszinierend von Demut, Dankbarkeit und einem ganzheitlichen Leben zu erzählen vermag, zeigt sich ähnlich wie in „350 Meter bis zum Bäcker“ über eine umweltschonend lebende Familie, was der Einzelne vermag.

„Geliehen – nicht geschenkt. Berthold Weber, Bauer in der achten Generation“.
Dokumentarfilm von Heide Breitel. Produktion: Heide Breitel Filmproduktion i.A. der Evangelisches Medienhaus GmbH in Stuttgart, 19 Min., 2008.
„Ich versuche, ein irdisches Paradies mit all seinen Kompromissen hin zu bekommen“. So erklärt Berthold Weber seine Lebens- und Arbeitsweise als Biobauer. Und das nimmt man dem dreifachen Familienvater, dessen Eltern tageweise seine Frau Beate und ihn auf dem Hof unterstützen, gerne ab. Ehrfurcht vor der Schöpfung, vor dem Reichtum von „Mutter Erde“, die es zu bewahren gilt, sind zu jedem Moment spürbar. Und auch so etwas wie Selbstbestimmtheit, Freiheit und Ganzheitlichkeit, was diese Aufgabe eher als Privileg denn als harte körperliche Arbeit ohne freie Wochenenden erscheinen lässt.

„350 Meter bis zum Bäcker. Wie wir das Klima verändern“
Dokumentarfilm von Heide Breitel. Produktion: Heide Breitel Filmproduktion i.A. der Evangelisches Medienhaus  GmbH in Stuttgart, 10 Min., 2008.
„Mir ist es wichtig sagen zu können, dass mein Handeln andere nicht über Gebühr schädigt“. Thomas Metzger und seine Frau Bettina Enderle bewegen sich mit Zug und Fahrrad fort. Sie sind davon überzeugt, der beste Weg Kindern umweltbewusstes Handeln nahe zu bringen, meint, die Freude an der Bewegung zu fördern. Es hat mit ihrem Begriff von Nächstenliebe zu tun, global zu denken. Unser Verhalten hier, die „350 Meter bis zum Bäcker“ mit dem Auto zurückzulegen, wirkt sich auf die Lebensbedingungen der Menschen in anderen Erdteilen aus, die wir nicht sehen und kennen. Dem setzen sie eine bewusst andere Art der Mobilität entgegen.

Auf der Videoebene der DVD complett finden sich u.a. ein weiterer Film zum Thema: „Pferdestärken – Biodiesel aus Lebensmitteln?“ sowie Bildergalerien. Das ausführliche Begleitmaterial der ROM-Ebene beinhaltet Hintergrundinformationen, Unterrichtsideen, zahlreiche Materialblätter, Medientipps und vieles mehr. 

Umtausch ausgeschlossen (DVD 2)
Es gibt nur eine Schöpfung
Teil II: Den Erfindungsreichtum aller nutzen

Vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen

Video

Umtausch ausgeschlossen - es gibt nur eine Schöpfung

Filmausschnitte aus der DVD

Klicken sie auf das Logo oder das Start-Symbol um die Filmausschnitte zu starten.

Der Öko-Bauer Berthold Weber hat eine ganz unmittelbare Beziehung zu seinem Land...

Video

Die Familie Metzger-Enderle will ihren Kindern frische Luft und Bewegung ermöglichen - im städtischen Ballungsgebiet gar nicht so einfach...

Video

Bauer Weber produziert für seinen eigenen Bedarf den Dieselkraftstoff selbst - mit Raps...

Begleitendes Material (Auswahl)


Informationen zur DVD
Übersicht und Gliederung [PDF, 36 KB]

Die beiden Hauptfilme
Inhaltsangaben und Kapiteleinteilung [PDF, 27 KB]

Unterrichtsideen
zum Film "Geliehen - nicht geschenkt" im Religionsunterricht [PDF, 39 KB] 

Info-Blatt
zum Biologie-Praktikum "Boden" [PDF, 57 KB] 

Arbeitsblatt Bioenergie
Ethische Gesichtspunkte zur Diskussion [PDF, 25 KB] 

Naturwissenschaftliche Erkundung
eines Ökosystems - Beispiel: See [PDF, 30 KB]

Kommentierte Medientipps und Internetlinks

Von Ina Hochreuther in Zusammenarbeit mit Matthias Hestermann und Dr. Barbara Wirth

Literatur:

Bioanbau

Thomas M. Smith / Robert L. Smith: Ökologie. Access Code inside. Verlag Pearson Studium 2009, 6. aktualisierte Auflage.
Dieses umfassende Lehrbuch zur Ökologie bietet neben den Standards das Fachs auch neuere Themen wie den globalen Klimawandel, die Biogeografie sowie die Humanökologie behandelt. Reichhaltige Bebilderung für ein vertieftes Verständnis ökologischer Prozesse, ihrer Erforschung und der Anwendungen der Ökologie in Umwelt- und Naturschutz. Feature-Kästen zum Thema "Messen und Berechnen", die detailliert und präzise den in der Ökologie besonders wichtigen Umgang mit Zahlenmaterial und Statistiken vermitteln. Dieses Lehrbuch führt gut strukturiert in alle Teilbereiche des facettenreichen Fachs Ökologie ein. Dabei werden ökologischen Grundlagen, die Rolle der Evolution und die traditionellen Themen des Fachs wie Autökologie, Populationsökologie und Synökologie umfassend verhandelt. Daneben vermitteln die Autoren aber auch ein solides Grundwissen in Teilgebieten, die aktuell ganz oben auf der Agenda der angewandten Ökologie stehen: Klimawandel, Biogeografie, Landschaftsökologie. Nicht zuletzt ist der Rolle des Menschen ein eigener humanökologischer Teil des Buches gewidmet. Vierfarbige Grafiken und Fotos machen den Stoff verständlich und anschaulich. Kapitelzusammenfassungen, Übungsaufgaben, Literaturhinweise und Feature-Kästen zu den mathematischen Grundlagen sowie zu aktuellen ökologischen Problemen sorgen für den roten Faden und leiten die Leser sicher durch dieses faszinierende und wichtige Teilgebiet der Biologie.

Regula Steiner: Spuren des Biolandbaus. Wie verschiedene Anbaumethoden in der Landschaft sichtbar werden. Verlag Ökom 2008.
Kann man Bioanbau in der Landschaft sehen? Hinterlassen unterschiedliche Anbaumethoden typische Spuren, die für ein geschultes Auge sichtbar sind? Zahlreiche Studien belegen, dass sich Biolandbau positiv auf die Biodiversität auswirkt aber welchen Einfluss nimmt er auf das Landschaftsbild? Dieser Frage geht Regula Steiner nach und wertete in ihrer Studie Daten von konventionellen sowie von biologisch-organischen und biologisch-dynamischen Betrieben im schweizerischen Kanton Zürich aus. Zudem kartierte die Autorin in einem qualitativen Ansatz die Betriebsfläche von sechs Betrieben und führte Interviews mit ihren Bewirtschafter(inne)n. Fiktive Landschaftsbilder visualisieren ihre Ergebnisse. Es zeigte sich, dass die unterschiedliche Bewirtschaftung und Pflege der naturnahen Elemente mit der Einstellung der Bauern und Bäuerinnen zusammenhängt. Konventionelle Betriebe nutzen nicht nur eine größere Ackerfläche, sondern auch weniger naturnahe Landschaftselemente wie Hecken und Hochstamm-Feldobstbäume. Diese naturnahen Elemente sind bei Biobetrieben besser in die landwirtschaftliche Nutzfläche integriert und miteinander vernetzt.

Mobilität

Uwe Lahl: Ölwechsel. Biokraftstoffe und nachhaltige Mobilität.
Rhombos-Verlag 2009.
Das Erdölzeitalter begann in der Lüneburger Heide. Im Mai 1859 wurde in Wietze, einem kleinen Ort zwischen Hannover und Celle, durch die königlich-hannoversche Bohrmannschaft eine weltweit erste gezielte Ölbohrungerfolgreich abgeschlossen. 150 Jahre später neigt sich das Erdölzeitalter dem Ende zu. Peak-Oil steht an; offen ist allerdings, ob Biomasse, Gas oder Kohle den Treibstoff der Zukunft darstellen werden. Der Autor untersucht die Risiken und Chancen, die eine globale Biomassewirtschaft aufweist. Teil eines Zukunftkonzeptes Nachhaltige Mobilität ist der Wechsel der Rohstoffbasis für die Kraftstoffe der Zukunft: der Ölwechsel auf Biomasse. Der Autor Dr. rer. nat. habil. Uwe Lahl ist Chemiker. Er lehrt an der Technischen Universität Darmstadt. Seit 2001 ist Uwe Lahl Ministerialdirektor im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Christoph M. Merki: Verkehrsgeschichte. UTB 2008.
Ohne Steigerung der Mobilität hätte es weder eine Industrialisierung noch eine Globalisierung gegeben. Das vorliegende Buch vermittelt in leicht lesbarer Form einen Überblick über die Entwicklung der Mobilität seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Vordergrund stehen dabei die Verkehrsgeschichte Europas und die Verbreitung der modernen Verkehrsmittel Eisenbahn, Dampfschiff, Aut- und Flugzeug. Diese entfesselten nicht nur die Produktivkräfte – weiter, schneller, mehr – sie brachten auch Probleme mit sich: Kosten und Belästigungen, Landverschleiß und Energieverbrauch.

Pendos CO2-Zähler. Die CO2-Tabelle für ein klimafreundliches Leben. Die wichtigsten Zahlen, Fakten und Vergleiche zu Komsum, Strom, Heizen und Mobilität. Pendo Verlag GmbH & Co. KG 2007.
Eine CO2-Tabelle, in der sich statt Kalorien die tagtäglichen CO2-Emissionen schnell und leicht nachschlagen lassen. Ein unverzichtbares Buch für die Westentasche all derer, die aktiv etwas zum Klimaschutz beisteuern und herausfinden wollen, wo genau die CO2-Fallen des Alltags schlummern: Gut für unsere Erde und gut für unser Leben.

Schöpfung, Spiritualität und Kirche

Hans-Hermann Böhm (Red.): Zukunftsfähige Kirche. Berichte, Beispiele und Impulse für eine nachhaltige Entwicklung. Bericht an die Württembergische Ev. Landessynode bei ihrer Sommertagung 2003. Hrsg. v. Hrsg.: Evangelische Landeskirche in Württemberg / Umweltbeauftragter. Stuttgart 2003.

Leonardo Boff: Franz von Assisi: die Sehnsucht nach dem Paradies. Texte von Leonardo Boff. Bilder von Nelson Porto. Patmos Verlag, Düsseldorf 1987.

Paul Gerhardt: Wach auf, mein Herz, und singe, hrsg. von Eberhard von Cranach-Sichart., Brockhaus, Wuppertal 2007, 4. Auflage.
Vollständige Ausgabe der 139 Lieder und Gedichte mit Bibliografie.

Gabriele Göbel: Die Mystikerin Hildegard von Bingen. Roman. Aufbau Taschenbuch 2009, 6. Auflage.
Keine Frau des Mittelalters hat einen solchen Ruf erlangt wie Hildegard von Bingen. Ihre Visionen, sorgsam von ihr oder ihren Helfern festgehalten, sind einzigartig in ihrer Farbigkeit und Tiefgründigkeit. Und ihre medizinischen Anwendungen, die sie in ihrem Kloster Ratsuchenden empfahl, werden auch heute noch, neunhundert Jahre später, mit großem Erfolg durchgeführt. Doch Hildegard war mehr als nur eine heilkundige, gottesfürchtige Frau. Sie trat mit vielen der Großen ihrer Zeit in Kontakt, sie unternahm Reisen, mischte sich ein und musste sich stets gegen den – männlichen – Klerus zur Wehr setzen, der ihr Tun argwöhnisch verfolgte.

A.P. & A.H. Hüttermann: Am Anfang war die Ökologie – Naturverständnis im Alten Testament. Verlag Antje Kunstmann, München 2002.

Leonhard Lehmann (Hg.): Das Erbe eines Armen. Die Schriften des Franz von Assisi. OFMCap. – Topos Plus, 2003.

Irmgard Müller: Die pflanzlichen Heilmittel bei Hildegard von Bingen. Heilwissen aus der Klostermedizin. Herder 2008, Neuausgabe.
Welche Heilkräfte bergen Pflanzen für die Gesundheit des Menschen? Hildegard von Bingen, erste schreibende Ärztin der Geschichte, hat auf der Basis langjähriger Beobachtungen und Praxis eine erstaunliche Krankheits- und Therapielehre entwickelt, die jedermann zugänglich ist.

Felizitas Muntanjohl / Michael Heymel: Auf, auf, mein Herz, mit Freuden. Gottesdienste, Gemeindearbeit und Seelsorge mit Liedern von Paul Gerhardt, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2007, 2. verbesserte Auflage 2007.
Liedpredigten und Entwürfe für die seelsorgliche Arbeit.

Wolfgang Vischer: Natur und Mensch. 25 Arbeitsblätter mit didaktisch-methodischen Kommentaren für die Sekundarstufe I und II. Klett Verlag, Stuttgart/Düsseldorf/Leipzig 2002.

Stefan Weigand (Hg.): Christliche Spiritualität und Schöpfungsverantwortung – ein Lesebuch. Echter-Verlag, Würzburg 2007.


Audiovisuelle Medien:

Bioanbau

Bio-Verarbeiter der Lebensmittelbranche – Erfolgsgeschichten
DVD, 70 Min., Farbe, Deutschland 2007/2006, Hg.: FWU
Immer mehr Betriebe in Deutschland verarbeiten biologisch erzeugte Lebensmittel. Bis zu zweistellige Umsatzsteigerungen geben ihnen Recht. Profis zeigen, wie das gelingt und eröffnen Einblicke hinter die Kulissen ihres Erfolgs.

Willi will's wissen: Wie viel Power hat der Bauer?
DVD, 25 Min., Farbe, Deutschland 2005/2003, Hg.: FWU
Wie melkt man eigentlich eine Kuh? Das und alles, was sonst noch auf einem Bauernhof passiert, will Willi herausfinden. Dafür muss er früh aufstehen. Zusammen mit Bauer Anderl aus Forstinning lässt er dessen Hühner raus auf die Wiese, sammelt Eier ein und entlässt die Gänseschar aus dem Stall. Eines der Schafe hat sich mit dem Kopf im Weidezaun verheddert und muss schnell befreit werden. Das Besondere an Anderls Hof: Anderl ist Biobauer mit eigenem Hofladen, und er betreibt eine Mühle – selbstverständlich erklärt er Willi ganz genau, wie das Mehl produziert wird. Auf dem Nachbarhof erlebt Willi, wie die Kühe in einem Milchstand gemolken werden. Anschließend hilft er der Bäuerin Inge beim Käsen. Und schon ist es Zeit, mit auf's Feld zu fahren, um das Biogemüse zu ernten, das in Anderls Laden verkauft wird. Zum Abendessen mit Anderls Familie kommen lauter selbst erzeugte Leckereien auf den Tisch.

Ökologie

Basiswissen Ökologie: Grundlagen der Ökologie

VHS, 13 Min., Farbe, Deutschland 2002, Hg.: FWU
Für eine fundierte Auseinandersetzung mit der Umwelt benötigt man Grundkenntnisse der Ökologie. Was versteht man genau unter Begriffen wie "Ökologische Nische", "Population", "Biotop", "Biozönose" oder "Biosphäre"? Aussagekräftige Naturaufnahmen erläutern die wichtigsten Fachbegriffe der Ökologie und geben einen Eindruck vom Einfluss des Menschen auf unterschiedliche Ökosysteme. Der Film dient als Basismedium für den weiterführenden Unterricht.

Ökosystem Wald -
Funktion, Nutzung und Schutz

DVD-ROM, Deutschland 2004/2002, Hg.: FWU
Die DVD-ROM informiert umfassend über den Lebensraum Wald, insbesondere über die Themen Waldgeschichte, Waldbau, Waldnutzung und Holzverarbeitung, aber auch über Forschungen zu Atmosphäre, Biosphäre, Bodenkunde und die Funktionen des Waldökosystems. Enthalten sind 400 Bildschirmseiten, 50 Videoclips, aufwändige Animationen und 360°-Fotopanoramen. Mit einer Notizzettel-Funktion können eigene Notizen an jeder Stelle des Programms hinzugefügt und mit dem Tourenplaner eigene Präsentationen erstellt werden. Zweisprachig (deutsch/englisch).

Schöpfung, Spiritualität und Kirche

Franziskus – Ein Heiliger geht zum Film
Materialsammlung von Anton Deutschmann / Wolfgang Luley, Deutschland 2002 (FWU), 60 Min., Farbe, FSK: o.A., empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK030.
Kaum ein Heiliger hat die Künstler über die Jahrhunderte so sehr fasziniert wie Franz von Assisi. So gibt es neben unzähligen Darstellungen des Heiligen auch einige Spielfilme, die versuchen, das Leben des Ordensgründers ins Bild zu setzen. Die DVD-Video ermöglicht es, neben einem dokumentarischen Zugang und zahlreichen Bildern, verschiedene Spielfilmsequenzen vergleichend gegenüberzustellen. So kann es gelingen, einen Überblick über das Leben des Heiligen zu gewinnen, aber auch die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Person wahrzunehmen. Gliederung: Franziskus im Dokumentarfilm / Franziskus im Spielfilm (1950-1971) / Franziskus im Spielfilm (1973-1988) / Der Sonnengesang (Assisi, Brasilien und USA) / Bilder und Filme im Vergleich / Franziskus-Darstellungen in der Kunst / Arbeitsmaterial (DVD-ROM-Ebene)

Franz von Assisi – Bruder aller Menschen
Hörfolge von Niklaus Kuster, Stans 2006, 72 Min., empfohlen ab 14 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, CD385.
Die Faszination des Franziskus erklärt sich aus seiner Biografie, die aus dem "Morgen der Moderne" unmittelbar in unsere Zeit spricht. Niklaus Kuster zeichnet in diesem Hörbild das bewegte Leben des Poverello leicht verständlich auf dem Stand der neuesten Forschung nach. Clara, die sich ihm als erste Schwester anschloss, schildert aus ihrer Perspektive das Leben Francescos. Originalzeugnisse der Gefährten und Claras moderne Lebensskizze lassen verstehen, warum Francesco heute Menschen in allen Weltreligionen anspricht. Thematische Gliederung: Leben in Assisi – Der Kaufmannssohn / Auf der Suche – Der Einsiedler / Mit Gefährten unterwegs – Bruder Franz / Vollendung – Der Heilige.

Befiehl du deine Wege. Die schönsten Lieder von Paul Gerhardt. Solistenensemble. Leitung: Gerhard Schnitter. Eine Produktion aus dem Hänssler-Verlag, D-71087 Holzgerlingen. CD 98.127. LC 06047. MC 96.227.

Wach auf mein Herz und singe. Paul Gerhardt (1607-1676)
– Choräle und Geistliche Lieder. Otto Sander, Rezitation; Torsten Laux, Orgel; Thomanerchor Leipzig; Thomaskantor Gottfried Biller. Stiftung KiBa.
Zu beziehen über: EKD-Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa), Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover.

Hildegard von Bingen
Dokumentarfilm mit Spielszenen  von Wil van Neerven, Niederlande / Belgien / Deutschland 1998, 30 Min., f., , FSK: o.A., empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC1182.
In Bingen am Rhein lebte vor gut 900 Jahren eine der berühmtesten Frauen ihrer Zeit: Hildegard von Bingen (1098 – 1179). Sie war Prophetin, Ärztin, Komponistin und Äbtissin. In ihrem Weltbild hängt alles mit allem zusammen: "Das Sichtbare und das Unsichtbare können nicht voneinander getrennt werden. Wenn der Mensch sündigt, leidet der Kosmos". Sie stand in Kontakt mit den Mächtigen ihrer Zeit. Papst Eugen III. nannte sie in einem Brief die "teutonische Prophetin". In Ingelheim traf sie Kaiser Friedrich Barbarossa, und obwohl sie im Investiturstreit natürlich aufseiten des Papstes stand, blieb ihr Kloster verschont. Die Dokumentation arbeitet die Vielschichtigkeit der berühmten Mystikerin heraus. Fachleute aus verschiedenen Disziplinen nehmen zu ihren Erkenntnissen Stellung. Der Mensch Hildegard wird durch eingebaute Spielszenen lebendig, die die entscheidenden Phasen in ihrem Leben nachstellen.

Die neue Schöpfung
Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner & Nicola Enderle, Deutschland 2001, 13 Min., Farbe, empfohlen ab 14 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC2377.
Wasser, Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie: Unerschöpfliches Potenzial der Natur, das der Mensch des 21. Jahrhunderts für sich nutzen muss. Die Faszination des Weges von der pyromanen, fossilen Energieversorgung zur solaren Weltwirtschaft vermittelt dieser Film mit spannenden Aufnahmen aus der USA, Schweden, Spanien, Marokko, Österreich, Island und Deutschland.

Die Schöpfung
Animationsfilm von Thomas Meyer-Hermann, Deutschland 1994, 7 Min., sw., FSK ab 6, empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC884.
Das Sieben-Tage-Werk der Schöpfung in einer spielerischen Assoziationsfolge.

Alpha & Omega: Schöpfung bewahren – Bischof Fürst zum Umweltschutz
Dokumentarfilm, 27 Min., Farbe, empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, DVK377.
Im Gespräch mit Bischof Gebhard Fürst geht es um die Umwelt, die bedrohte Schöpfung. Obwohl Maßnahmen gegen den Ozonkiller und Schadstoffe wie CO2, erst in 15-20 Jahren greifen werden, sind das Bischofshaus und viele kirchliche Gemeindedächer mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Neben der ökologischen Erneuerung der Gebäude werden auch kirchliche Umweltberater ausgebildet. Gott als Schöpfer hat den Menschen beauftragt, nicht nur zu herrschen, sondern dieser soll als "Gärtner" hegen und pflegen und verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen. Technik soll nicht zerstören, sondern sinnvoll eingesetzt werden.

Die Schöpfung – Herausforderung für den modernen Menschen Dokumentarfilm von Iris Pollatschek, Deutschland 2000/2001, 25 Min., Farbe, FSK: o.A., empfohlen ab 12 Jahren. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, VC1608.
Unsere natürliche Umwelt gerät zunehmend in Gefahr, vom Menschen verursachte Katastrophen mehren sich. Dieser Erfahrung stellt der Film das Verständnis der Welt als "Schöpfung Gottes" gegenüber. Ausgehend vom Text des ersten biblischen Schöpfungsberichts wird jeder Schöpfungstag im Blick auf seine theologischen Aussagen und die in ihm enthaltene Sicht der Welt gedeutet. Anliegen des Films ist es, die Verantwortung des Menschen für die "gefährdete" Schöpfung aufzuzeigen und zugleich Beispiele für einen gelungenen, positiven Umgang mit der Umwelt zu geben.
Für den Unterricht bearbeitete Fassung von Teil 1 der ZDF-Serie "Glut unter der Asche" (VC 1517).


Die Schöpfung staunend entdecken
Medienpaket von Antje Lesemann, Buxtehude 2007. Empfohlen ab 6 Jahren; 6 Folien (A5), Farbe, Audio-CD, Begleitheft. Ausleihbar u.a. im Ökumenischen Medienladen Stuttgart, MP4353.
In dieser Unterrichtseinheit begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Entdeckungsreise durch die Natur und erleben dabei deren Schönheit und Vielfalt. Die Reise findet sowohl in der "echten Natur" als auch im Klassenraum statt. Über das Staunen über die Natur führt die Unterrichtseinheit hin zum Schöpferlob. Dazu werden sowohl Auszüge aus Psalmen als auch eigene Lobtexte, -bilder und -gedichte erarbeitet. Das Medienpaket enthält neben dem Arbeitsheft mit den Unterrichtsentwürfen und Kopiervorlagen eine CD mit allen Liedern der Unterrichtseinheit in Vollversion und als Playback sowie 6 Folien mit Naturfotos, einer Collage und einem Motiv von Sieger Köder.

Internetlinks:


Bioanbau

www.bio-find-ich-kuhl.de
Hier findet sich der Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler zum Thema Bio des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Aber es gibt auf dieser Homepage noch mehr Wissenswertes zum Thema – für Kinder und Jugendliche sowie für Lehrer auf den weiterführenden Links:

www.oekolandbau.de/kinder
Im Kinderportal erfährt man unter anderem was Biologischer Landbau bedeutet. Aber auch Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz.

www.oekolandbau.de/jugendliche
Jugendliche sind auf diesen Seiten von „oekolandbau.de“ genau richtig: Hier gibt es viele Facts und tolle Tipps, was gesund ist und gut schmeckt. Natürlich kommt auch hier der Fun-Faktor nicht zu kurz.

 www.oekolandbau.de/lehrer/allgemein-bildende-schulen
Im Lehrerbereich von www.schule.oekolandbau.de gibt es das Grundwissen „Ökolandbau auf einen Blick“; Unterrichtsmaterialien, Vorschläge und Tipps. Außerdem gibt es die Wanderausstellung Ökologischer Landbau. Sie informiert über die Besonderheiten bei der Erzeugung und Verarbeitung von Bio-Produkten. Die Ausstellung tourt jedes Jahr durch ganz Deutschland. 
Ergänzend wurden Materialien für den Unterrichtsgebrauch entwickelt.

http://www.dbu.de
Homepage der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die auch den Deutschen Umweltpreis verleiht, der mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltauszeichnung Europas.

www.klett.de
Homepage des Schulbuchverlags Klett. Unter dem Suchbegriff „TERRA“ finden sich zahllose Angebote zum Fach Erdkunde.

Mobilität

http://www.adfc.de
Seite des „Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs“.

http://www.curriculummobilitaet.de
Das Niedersächsische Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) hat im Auftrage des Niedersächsischen Kultusministeriums dieses Modell mit Lehrkräften aus allen Schulformen in mehrjähriger Arbeit entwickelt. Das Konzept integriert Inhalte bisheriger Verkehrserziehung, strebt aber eine grundlegende Neuorientierung in Theorie und Praxis an.


http://www.reiselust-deutschland.de/startseite.html
Hier geht es um nachhaltigen Tourismus, auch, was Klassenfahrten anbelangt.

http://www.vcd.org/startseite.html
Der VCD engagiert sich für eine umwelt- und verbraucherfreundliche Mobilität. Im Mittelpunkt steht dabei die intelligente Verknüpfung der unterschiedlichen Fortbewegungsarten. Ziel ist dabei eine Mobilität, die mit möglichst wenig Ressourcenverbrauch und geringen Umweltbelastungen auskommt – für mehr Lebensqualität.

Schöpfung, Spiritualität und Kirche

http://www.umwelt.elk-wue.de
Umweltverantwortung in der Württembergischen Landeskirche: Seite des Umweltbeauftragen.

www.franziskaner.de
Deutsche Homepage des Franziskanerordens.

www.heiligenlexikon.de/BiographienH/Hildegard_von_Bingen.html
http://www.curriculummobilitaet.de
Informationen über Hildegard von Bingen.

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Paul_Gerhardt.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Gerhardt
Informationen über Paul Gerhardt.

Heide Breitel

Durch und durch Berlinerin ist die Filmemacherin Heide Breitel. In dieser Stadt erblickte sie 1941 das Licht der Welt. Hier besuchte sie die Schule, machte eine Lehre in einem Fotoatelier und arbeitete anschließend drei Jahre als Fotolaborantin und Fotografin. Als Neunzehnjährige startete sie eine  weitere Ausbildung. Eigentlich wollte sie Kamerafrau werden, aber das war 1960 noch eine reine Männerdomäne. Der Leiter der Filmabteilung vom Sender Freies Berlin lächelte über ihren Wunsch nur milde und bot ein Volontariat als Filmcutterin an, das sie annahm.
1962 wurde das Zweite Deutsche Fernsehen gegründet und Heide Breitel ging als Filmcutterin nach Mainz. Die Liebe zog sie wieder zurück nach Berlin. 1963 wurde Sohn Stefan geboren, woraufhin sich Heide Breitel drei Jahre lang vorwiegend um ihre Familie kümmerte. Dann kamen freiberufliche Tätigkeiten dazu, als Filmcutterin, Script- und Regieassistentin bei Film und Fernsehen.
Zwischen 1973 und 1979 arbeitete sie als Dozentin für Filmgestaltung und Filmschnitt an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). In diesen Zeitraum fällt auch der Beginn ihres eigenen Filmschaffens und mündete 1980 schließlich in die Gründung der „Heide Breitel Filmproduktion“. Seitdem arbeitet sie als selbstständige Filmemacherin mit dem Schwerpunkt Dokumentation.
Viele ihrer meist in Koproduktion mit Fernsehsendern ( ZDF, WDR, NDR, arte ) entstandenen Filme liefen auf Filmfestivals und fanden den Weg ins Kino. In kommunalen oder Arthaus-Kinos sieht Heide Breitel ihre Filme gut aufgehoben. Denn in den Kinoräumen fiele die Fernsehanonymität weg und man bekäme direkten Kontakt mit seinem Publikum.

Matthias Hestermann, Jahrgang 1965, hat Theologie studiert und ist evangelischer Pfarrer. Er ist verheiratet mit der Pfarrerin Katharina Rilling. Die beiden haben zwei Kinder und wohnen im oberschwäbischen Bad Waldsee. An Gymnasien in Aulendorf und Bad Waldsee unterrichtet Matthias Hestermann Evangelische Religion. Seine vielseitigen Praxiserfahrungen aus dem Gemeindepfarrdienst, dem Schulunterricht und aus der Tätigkeit als medienpädagogischer Referent der Evangelischen Medienzentrale Württemberg hat er schon in die Entwicklung der Unterrichtsmaterialien für die DVD complett „’Du bist mein’ – Die Taufe auf den Namen Gottes“ eingebracht und hier nun in „Umtausch ausgeschlossen“, DVD 1 und 2. 

Dr. Barbara Wirth, Jahrgang 1964, studierte Geographie, Biologie und Deutsch in Passau und Mainz. Seit zwanzig Jahren lebt sie in Oberschwaben und unterrichtet am Gymnasium Bad Waldsee. Als Fachberaterin des Regierungspräsidiums berät sie Lehrkräfte und Schulen und hält Fortbildungen. Sie arbeitete bei mehreren Lehrbüchern als Autorin mit. Im besonderen Interesse ihrer pädagogischen Arbeit steht immer wieder der Projektunterricht, wie zum Beispiel die preisgekrönten Projekte „Regional ist optimal“ oder „Janus global“. 

Preise

Umtausch ausgeschlossen 1 - Es gibt nur eine Schöpfung (Teil 1: Von der Verantwortung des Einzelnen)

Umtausch ausgeschlossen (DVD 1)

69,00 EUR (Paketpreis für DVD 1 & 2: 109,00 EUR)
Mit Recht zur öffentl. Aufführung

29,80 EUR (Paketpreis für DVD 1 & 2: 44,80 EUR)
Rabattpreis für kirchliche Einrichtungen in Württemberg

219,00  EUR (Paketpreis für DVD 1 & 2: 359,00 EUR)
Mit Recht zum Verleih und zur öffentl. Aufführung
Für kirchliche Einrichtungen aus Württemberg 35% Rabatt.

DVD 1 einzeln bestellen
Paket mit DVD 1 & 2 bestellen

Preis der Online-Lizenz auf Anfrage.