Albert Schweitzer

Film im Religionsunterricht: Ein Leben fuer Afrika

Ein Leben für Afrika

Im Jahr 1949 zählt Albert Schweitzer zu den am meist bewundertsten Menschen der Welt. Als er zusammen mit seiner Frau Helene die Vereinigten Staaten besucht, um mit Konzerten und Vorträgen Spenden für sein Urwald-Hospital im afrikanischen Lambarene zu sammeln, schlägt ihnen anfangs eine Welle der Sympathie entgegen. Doch im Amerika des Kalten Krieges und der McCarthy-Ära gibt es bald auch Misstrauen gegen den Theologen, Arzt und Organisten. Schweitzer ist mit Albert Einstein befreundet, der ihn bittet, ihn in seinem Kampf gegen die Atomgefahr zu unterstützen. Für den US-Geheimdienst wäre dies ein Angriff auf die Politik der westlichen Welt. Deshalb soll eine gezielt lancierte Verleumdungskampagne das Lebenswerk von Albert Schweitzer in Misskredit bringen. Schweitzer muss umgehend nach Afrika zurückkehren: Seinem Krankenhaus droht urplötzlich die Schließung durch eine sogenannte Übergangsregierung dort und Sabotageakte gefährden die Versorgung der Kranken.

Unterstützt von seinen Ärzten und getragen vom Vertrauen seiner Patienten nimmt Schweitzer den Kampf zur Rettung von Lambarene auf. 

Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial. Darunter: 2 Wochenschau-Auschnitte zum Atombombenabwurf auf Hiroshima aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, Interviews mit Schweitzers Tochter Rhena, Tondokumente und Anregungen für den Einsatz des Films im Religionsunterricht und in der Gemeinde.

 
 
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    Spielfilm Religion: Ein Leben fuer Afrika
    Ethik und Religionsunterricht: Ein Leben fuer Afrika
    Spielfilm Religionsunterricht: Albert Schweitzer
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    Gavin Millar
    Seit fast 30 Jahren zählt Gavin Millar (hier mit der Darstellerin Jeanette Hain als Rhena Schweitzer) zu den renommiertesten britischen Regisseuren – regelmäßig arbeitet er für britische und nordamerikanische Sender wie BBC und HBO. Er fühlt sich in praktisch allen Genres zu Hause und dreht historische Filme, Familienunterhaltung, Krimis und Komödien für alle bedeutenden internationalen Produktionsfirmen, darunter Carlton, Granada, Lukas Film, Alliance Atlantis und Portobello. Zu seinen Kinofilmen gehören „Complicity“, „Danny the Champion of the World“ (Danny – Der Champion) mit Jeremy Irons, „Dreamchild“ (Das wahre Leben der Alice im Wunderland) und „Secrets“. Gavin Millar legt großen Wert auf Storyentwicklung und Führung der Schauspieler und hat sich daher vor allem mit Filmen einen Namen gemacht, die von dramatischen Darstellerleistungen geprägt werden.

    2007 gewann er den TV-Preis der British Film Academy (BAFTA) für „Housewife, 49“. 1996 erhielt er den BAFTA Scotland Award für „The Crow Road“. 1994 ehrten ihn die Rundfunkkritiker für seinen Fernsehfilm „Pat and Margaret“ (Wie werde ich meine Schwester los?). 1981 wurde er für seinen TV-Film „Cream in My Coffee“ mit dem Prix Italia ausgezeichnet.

     

    Michael Beisel 
    (*1963) studierte Evangelische Theologie in Heidelberg, München und Göttingen und absolvierte die Ausbildung zum Pfarrer. Es folgten ein Medien-Volontariat mit Schwerpunkt Hörfunk und die redaktionelle Mitarbeit bei Kurzverkündigungssendungen des Evangelischen Rundfunkdienstes Baden gGmbH. 1996 wurde er zum Studierendenpfarrer für die Hochschulen in Karlsruhe bestellt (Evangelische Studenten-Gemeinde). Michael Beisel sammelte ab 2002 Unterrichtserfahrung an zwei Gymnasien mit den Fächern Evangelische Religion und Psychologie. Seit 2009 ist er Studienleiter für Medienpädagogik und Mediendidaktik am Religionspädagogischen Institut der Evangelischen Landeskirche in Baden, wo er unter anderem als zertifizierter Online-Coach der religionspädagogischen Internet-Fachplattform „rpi-virtuell.net“ tätig ist. Außerdem arbeitet er als theologischer Referent der Evangelischen Kirche am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (Standort Karlsruhe). Michael Beisel lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Karlsruhe.