Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag

Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag DVD complett Schulfilm Bildungsfilm

Im Jahr 2050 hat sich eine Gesellschaft etabliert, in der Leistung alles bedeutet. 

Der 13-jährige Julius, eigentlich brav und tüchtig, muss sich in der Schule vor dem „Time-Management-Pädagogen“, dem TMP, wegen Schwänzens des Lern- und Unterhaltungsprogramms rechtfertigen. Im Wechsel zwischen dieser Szene und Rückblenden erfährt der Zuschauer, was passiert ist: Julius’ gleichaltrige Freundin Lilli wird in andere Kurse als er eingeteilt, was ihnen ein Treffen in absehbarer Zeit unmöglich macht. Spontan entledigt sich Julius seines „Electronic Organizers“ (EO), der wie ein weiterentwickeltes Smartphone den Alltag der Menschen kontrolliert und trifft sich heimlich mit Lilli.

Ihm fällt ein, dass es früher einen freien Tag in der Woche gab, den Sonntag. Er erinnert sich, dass sein Opamehr darüber weiß, weil er der Gemeinschaft der Christen angehört. Er hofft, eine offizielle Entschuldigung für das unerlaubte Verhalten von ihm zu erhalten. Schließlich sind die beiden Ausreißer dabei, sich ihre Elitezukunft zu verbauen.

Sie besuchen den Großvater und kommen ins Gespräch über Zeit, Werte und Glaubensfragen. Er erklärt ihnen, dass bekennende Christen sich am Sonntag aus den gesellschaftlichen Verpflichtungen ausklinken. Danach macht sich der Großvater auf den Weg zu einem Sonntagsgottesdienst. Die zwei Jugendlichen folgen ihm heimlich zu der von einem Garten umgebenen Kirche. In diesem Moment spürt sie die Schulsozialarbeiterin ihrer Schule auf, die sie über Lillis EO orten konnte. Der Opa greift spontan ein, um den Jungen und das Mädchen zu schützen. Die Schulsozialarbeiterin muss unverrichteter Dinge abziehen. Der Großvater erklärt Julius und Lilli Ursprung und Bedeutung des Sonntags.

Bei der Untersuchung ihres Vergehens in der Schule ist nun auch die Mutter von Julius anwesend. Der TMP animiert den Jungen, alles auf Lilli abzuwälzen, die ohnehin aus dem Elite-Programm ausgeschlossen werden soll. Doch Julius hat eine neue Dimension für sein Leben erkannt und weigert sich, eine entsprechende Erklärung zu unterschreiben.

 
 
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    Markus Müller
    1984 in Villingen-Schwenningen geboren, absolvierte nach dem Abitur in Rottweil ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur beim Offenen Kanal Frankfurt/Offenbach (Bürgerfernsehsender). Von 2005 bis 2008 studierte er Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien Stuttgart (HDM) mit dem Schwerpunkt Digitaler Film und Visual Effects und schloss mit dem Bachelor of Engineering ab. Inzwischen arbeitet Markus Müller als freiberuflicher Filmgestalter. 

     

    Elvira Feil-Götz
    geb. 1959, hat nach ihrem Abschluss als Religionspädagogin und Diakonin der Karlshöhe in Ludwigsburg viele Jahre an Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium unterrichtet. Bis 2009 war sie als Studienleiterin beim Schuldekan in Ludwigsburg tätig. Neben der Unterrichtstätigkeit an der Grundschule in den Klassen 1 bis 4 zählten zu ihren Arbeitsschwerpunkten die Beratung rund um den Unterricht sowie Fortbildungsangebote für Religionslehrer/innen im Rahmen der regionalen Lehrerfortbildung. Außerdem war sie für die Verwaltung, Ausstattung und Organisation von Bibliothek und Mediothek zuständig. Vielen Jahre arbeitete sie auch als Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Sie machte Weiterbildungen an den Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Heidelberg, der Universität Tübingen sowie das Kontaktstudium Erwachsenenbildung an der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung in Ludwigsburg. 

     

    Dr. Martin Polster 
    ist evangelischer Theologe. Bis 2003 war er Leiter des Pädagogisch-Theologischen Studienzentrums in Birkach, in dem die angehenden Pfarrer und Pfarrerinnen Württembergs auf ihre praktische Tätigkeit vorbereitet werden. Daneben hatte er eine Honorarprofessur an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg inne. Seit 2003 ist er im aktiven Ruhestand. Im Kinder- und Jugendbuchverlag Gabriel (Thienemann) gibt er Bücher zu religiösen Themen heraus. 

     

    Bernd Müllerschön
    geb. 1973, Diplom-Religions- und Diplom-Sozialpädagoge, entdeckte früh seine Liebe zur Jugendarbeit. Nach seinem Zivildienst im evangelischen Jugendwerk Bezirk Calw und einer Zwischenstation bei Hewlett-Packard studierte er an der evangelischen Fachhochschule der Karlshöhe Ludwigsburg. Seitdem arbeitet er als Religionslehrer an der Grund-, Haupt- und Realschule. Neben seiner Unterrichtstätigkeit bereitet er als Lehrbeauftragter für Methodik und Didaktik an der evangelischen Hochschule Ludwigsburg Studierende auf ihre Tätigkeit als Religionslehrerinnen und Religionslehrer vor. Ein weiteres seiner Projekte war das Einführen und Konzipieren des themenorientierten Projekts "Soziales Engagement" an der Realschule und eines adäquaten Sozialpraktikums für Hauptschüler. Außerdem bietet er regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Themen des Religionsunterrichts an. Bernd Müllerschön lebt mit seiner Frau und den drei Töchtern in Ostfildern.