Berlin, Ecke Bundesplatz

Film fuer die Schule: Berlin Ecke Bundesplatz

Die Köpcke-Bande

Ein Porträt einer seltener gewordenen Lebensform: Gezeigt wird die Langzeitbeobachtung einer bürgerlichen Familie von 1986 bis 2012. Ein berührendes Stück Zeitgeschichte, das Alltagsformen weit über die Grenzen Berlins skizziert. 

Niels Köpcke arbeitet in zwei Berufen: Er ist Sänger und Begräbnisredner. Seine Frau Uli arbeitet erst als erfolgreiche Tänzerin, später kümmert sie sich als Mutter um Kinder und Haushalt. 1986 sind die gemeinsamen drei Kinder Maria, Toni und Moritz noch klein. Sie wachsen in wohlbehüteten, künstlerisch geprägten Verhältnissen auf.

Viele Jahre später haben die Töchter ebenfalls künstlerische Laufbahnen eingeschlagen. Für sie schließt der Wunsch nach Familie die Karriere nicht aus: Sie versuchen ihr Arbeitsleben mit dem Alltag mit Kindern zu verbinden.
Die Kamera begleitet sie auf dem Weg und dokumentiert Hochzeiten wie Trennungen, Umzüge und Neuanfänge. 

Das Arbeitsmaterial beinhaltet Arbeitsblätter und Unterrichtsentwürfe für den Ethik- und Religionsunterricht. 

 
 
  • add Begleitmaterial (Auswahl)
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    Doku Religion: Berlin - Ecke Bundesplatz
    Langzeitstudie Religion: Berlin Ecke Bundesplatz
    Doku Religion: Familie
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    Detlev Gumm 

    wurde 1947 in Ludwigshafen geboren. Nach einem Praktikum im Tonstudio der BASF zog er nach Berlin und studierte während der Studentenbewegung Publizistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. 1975 gründete er zusammen mit Hans-Georg Ullrich die Produktionsfirma Känguruh-Film. Ihr erster gemeinsamer Filmerfolg war bereits 1973 mit der Dokumentarserie „Alltag – Bilder von Unterwegs“. Beide haben zusammen etwa 100 Dokumentarfilme gedreht und unter anderem den Grimme-Preis bekommen.
    Seit 1986 arbeiteten sie gemeinsam am Langzeitprojekt „Berlin – Ecke Bundesplatz“ und haben nach eigener Aussage dafür insgesamt „14 Jahre“ ihres Lebens investiert.

    Autor des didaktischen Begleitmaterials:

    Holger Twele
    geboren 1953 in Bayreuth. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften, Psychologie und Philosophie in Erlangen; M.A. 1980. Seitdem freie Mitarbeit im Bereich Film bei Fachzeitschriften. In den 1980er-Jahren tätig in der kommunalen Filmarbeit in Nürnberg und an diversen Volkshochschulen. Von 1986 bis 1997 organisatorische und künstlerische Mitarbeit bei verschiedenen Filmfestivals. Zwischen 1991 und 2007 freier Filmdozent der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und seit 2001 auch des Instituts für Kino und Filmkultur e.V. (IKF) mit zahlreichen Kinoseminaren und filmpädagogischen Fortbildungsveranstaltungen.Redaktionelle Mitarbeit bei etwa 150 Filmheften der bpb und des IKF sowie bei Publikationen vieler anderer Institutionen vorzugsweise aus dem Bereich des Kinder- und Jugendfilms.