Das kalte Herz

Wilhelm Hauffs Märchen als halbstündiger Animationsfilm

Peter Munk fristet als Köhler ein ärmliches Dasein im Schwarzwald des 19. Jahrhunderts. Er sehnt sich nach Geld und Ansehen. Eines Tages trifft er auf das Glasmännlein, einen guten Waldgeist, der ihm drei Wünsche gewährt. Doch Peter wählt nicht sehr klug und verspielt seine neuen Besitztümer leichtsinnig im Wirtshaus. In seinem Zorn und seiner Gier begibt er sich nun in ein Tauschgeschäft mit dem finsteren Holländer-Michel, der ihm allen Reichtum dieser Welt anbietet. Doch dafür will er Peters Herz.

"DAS KALTE HERZ ist eine der bekanntesten Geschichten von Wilhelm Hauff, die schon oft ihren Weg auf die Leinwand gefunden haben. Doch der deutsche Trickfilmer Hannes Rall findet mit seinem 30minütigen Animationsfilm einen ganz neuen Zugang zu der mystisch-romantischen Geschichte eines ewig Gierigen, dessen Gewissen ihn gerade noch umkehren lässt, bevor er für immer sein Herz verliert. Ralls Zeichnungen sind abstrakt und in ihrer fließenden und teilweise auch verfremdenden Dynamik erinnern sie an Scherenschnitte sowie den expressionistischen Film. In den Hauptrollen ist DAS KALTE HERZ mit prominenten Stimmen besetzt, welche die besondere Qualität und die unheilvolle Stimmung eindrucksvoll unterstreichen. Ein Märchen für Erwachsene – stimmungsvoll und auch nach all den Jahren immer noch faszinierend."
[FWB-Pressetext]

FBW-Prädikat: Besonders wertvoll


Die DVD enthält umfangreiches Arbeitsmaterial. Darunter: Aufgaben für den Deutsch-, Ethik-, und Religionsunterricht in der Sekundarstufe I sowie neben der deutschen Originalfassung auch die englische Filmversion.

 
 
 
 
 
 
 
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    Animationsfilm Deutsch: Das kalte Herz
    Maerchen Wilhelm Hauff: Das kalte Herz
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    Hannes Rall

    geboren 1965, aufgewachsen in Tübingen, studierte an der Stuttgarter Kunstakademie und an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Immer wieder greift er in seinen Arbeiten auf literarische
    Vorlagen zurück und verwandelt mystische Sujets in ausdrucksstarke Trickfilme von unverwechselbarem Stil. Seine expressionistisch anmutenden, handgezeichneten Filme wurden auf Festivals in der ganzen Welt gezeigt, gewannen viele Preise und gelten inzwischen nahezu als Klassiker des zeitgenössischen Animationsfilms. Bekannt wurde er mit seiner schaurig-schönen achtminütigen Adaption von Edgar Allan Poes Gedicht „Der Rabe“. Als ein paar Jahre später „Der Erlkönig“ nach Goethes gleichnamiger Ballade entstand, war die Produktion auf über hundert Festivals zu sehen, im französischen Annecy genauso wie im dänischen Odense und in Los Angeles, und erhielt viele Auszeichnungen.
    Seit einigen Jahren ist Singapur für Hannes Rall zur zweiten Heimat geworden. Hier bringt er als Professor Studierenden der Nanyang Universität die Grundlagen des Animationsfilms bei. Dazwischen ist er als gefragter Trickfilmer und Fachzeitschriftenautor internationaler Blätter in über zwanzig Ländern bei Symposien, Workshops und Fachkongressen aktiv, so auch immer wieder auf der FMX in Stuttgart, die jedes Jahr parallel zum Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart abgehalten wird.

     

    Der Autor des didaktischen Begleitmaterials

    Johann Nikolaus Kampermann 

    unterrichtet seit 2012 die Fächer Evangelische Religion und Deutsch am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut (Baden-Württemberg), wo er auch theaterpädagogisch tätig ist. Vom Norden
    hat es ihn in den Süden der Republik und darüber hinaus gezogen. Geboren 1985 in Celle (Niedersachsen), machte er sein Abitur am Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover und studierte in Greifswald, Göttingen sowie in Bern auf Lehramt. Dabei legte er seine Schwerpunkte auf die Arbeitsfelder Lernwissenschaft, Medienpädagogik und Kompetenzorientierung. Das Referendariat erfolgte in Waldshut mit Anbindung an das Freiburger Seminar.
    Im religionspädagogischen Online-Magazin Theo-Web verfasste Johann Nikolaus Kampermann 2010 einen lernwissenschaftlichen Beitrag zum Diskurs religiöser Kompetenzentwicklung. 2012 erprobte er in einer zehnten Klasse des Gymnasiums die Möglichkeiten des E-Learnings mit rpi-virtuell. Das im Zuge der Unterrichtseinheit „Buddhismus“ entstandene und auf der rpi-virtuell-Plattform zugängliche Portfolio „Dharma virtuell“ zeigt praxiserprobten Ideen und Vorschläge zur Gestaltung einer Unterrichtseinheit im virtuellen Klassenzimmer.