Ente, Tod und Tulpe

Film im Religionsunterricht: Ente, Tod und Tulpe Cover

Ein Animationsfilm zu Abschiednehmen und Tod 

Seit längerer Zeit hat die Ente das Gefühl, dass ihr jemand folgt. Als sie sich umdreht und diesen „Jemand“ anspricht, wird ihr bewusst, dass es sich um den Tod handelt. Der Tod wird als Skelett dargestellt, das eine karierte Jacke trägt. Anfangs erschrickt die Ente sehr über seine Gegenwart, doch nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden durch die Gespräche unten am See und hoch oben in einer Baumkrone eine zarte Freundschaft, bis der Tod die Ente am Ende ihrer Tage sanft entschlafen lässt, sie mit einer kleinen Tulpe geschmückt in den Fluss legt und ihr so lange nachsieht, bis er sie aus den Augen verloren hat.

Irgendwann stellt sich jedes Kind die Frage nach dem Tod. Ganz unbefangen. Alle Erwachsenen wissen das und haben selten eine unbefangene Antwort parat. Der Tod gehört zum Leben, wie die schönen Augenblicke des Lebens. Diese Erkenntnis vermittelt Bilderbuchautor Wolf Erlbruch mit Hilfe von fein gezeichneten, pastellfarbenen Figuren auf warmherzige und zugleich melancholische Weise. Der Regisseur Matthias Bruhn setzt dieses Gleichnis über Leben und Tod auf hervorragende Weise um.  Es entsteht ein ausgefeiltes Zusammenspiel von Animation, passender Musik und den Synchronstimmen von Harry Rowohlt und Anna Thalbach.

Sabine Kögel-Popp hat sich intensiv mit den Filmthemen "Tod", "Freundschaft", "Abschied nehmen" und "Loslassen" beschäftigt und ihre Unterrichtsentwürfe, Info- und Arbeitsblätter gemäß den Bildungsstandards der Länder entsprechend ausgerichtet.
Das umfangreiche Arbeitsmaterial beinhaltet unter anderem ein Streifenkino und zwei Daumenkinos zum selber basteln und ausprobieren. 

 
 
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    Die Ente begegnet dem Tod | Animationsfilm Religion
    Der Tod trägt die Ente - Animationsfilm
    Ente, Tod und Tulpe - Film für den Ethikunterricht
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    Matthias Bruhn
    wurde 1962 in Bielefeld geboren. Von 1986 bis 1992 studierte er Grafik-Design an der Fachhochschule Düsseldorf. Zwischen 1993 und 1994 arbeitete er als „Artist in Residence“ bei Folimage im südfranzösischen Valence. Anschließend war er als freiberuflicher Animator und Regisseur für das Trickfilmstudio Lutterbeck in Köln tätig. Seit 1998 ist er zusammen mit dem Produzenten Richard Lutterbeck, der die Trickfilmschmiede 1987 gegründet hat, Geschäftsführer des Trickstudios Lutterbeck, das seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Produktion von Kinderfilmen, Commercials, Trailern und Internetanimationen setzt. 

     

    Sabine Kögel-Popp
    geb. 1962 in Erlangen, verheiratet, zwei Kinder, ist Diplom-Pädagogin. Sie studierte an der Universität Bamberg Pädagogik, Psychologie und Evangelische Theologie / Religionspädagogik. Von 1988 bis 1995 arbeitete sie als Medienpädagogin mit dem Schwerpunkt „Kinder und Medien“ am Religionspädagogischen Zentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Danach leitete sie ein Jahr lang die Evangelische Medienzentrale in Bayern. Nach den Erziehungsurlauben war sie bis 2007 als medienpädagogische Referentin der Evangelischen Medienzentrale in Bayern tätig. Seit 2008 arbeitet sie als selbstständige Medienpädagogin und Autorin. Von der Autorin erschienen in dieser Edition bereits die beiden DVD complett „Von Advent bis Weihnachten“ sowie „Leben und Feiern im Kirchenjahr“. Sabine Kögel-Popp lebt mit ihrer Familie in München.