Glaube hat viele Gesichter

Glaube hat viele Gesichter Schulfilm Bildungsfilm DVD complett Cover

„Alon und seine Bar Mizwa“
Buch und Regie: Svenja Weber, 10 Min., Produktion: Vision i.A. des WDR, 2008.

Im Judentum wird man mit 13 Jahren im religiösen Sinne volljährig. Alon ist in diesem Alter und steht kurz vor seiner Bar Mizwa, der Aufnahme in die Gemeinschaft der Erwachsenen. Er ist aufgeregt. Denn an diesem Tag liest er in der Synagoge vor der versammelten Gemeinde auf Hebräisch einen Text aus der Thora vor und hält eine kleine Ansprache. Danach wird mit Verwandten und Freunden in einem Restaurant groß gefeiert.

 

„Clara und ihre Konfirmation“
Buch und Regie: Silke Stürmer, 11 Min., Produktion TV-Studios Leonberg i.A. der Evangelisches Medienhaus GmbH, 2010.

Als Kinder entschieden die Eltern für sie und ließen sie taufen. Aber jetzt sind Clara und ihre Freunde Jugendliche. Mit ihrer Konfirmation entscheiden sie selbst, dass sie zu Gott und seiner Kirche gehören wollen. Der Film zeigt einen Konfirmationsgottesdienst und im Rückblick Momente aus der fast einjährigen Konfirmationszeit. Die Jugendlichen beteiligen sich an Workshops, essen und reden miteinander. Sie machen sich Gedanken über das Leben und ihren Glauben an Gott. 

 

„Mustafa und der Ramadan“
Buch und Regie: Ulrike Licht, 9 Min., Produktion: Vision i.A. des WDR, 2008.

Nahezu erwachsen fühlt sich der dreizehnjährige Mustafa. Denn er macht zum ersten Mal wie die Großen beim Ramadan-Fasten mit. Vor Sonnenaufgang frühstückt die Familie zusammen. Dann wird erst wieder zwölf Stunden später, nach Sonnenuntergang, etwas gegessen und getrunken. Dazwischen liegt jeweils ein langer Tag. Wir sehen den Jungen am Samstag beim Besuch der Koranschule sowie beim Fußballspielen mit Freunden. Den Abschluss bildet nach einigen Wochen das muslimische Zuckerfest, bei dem mit allen Verwandten fröhlich gefeiert wird.

Die DVD enthält umfangreiches Zusatzmaterial. Darunter: Bilder, Lieder und Unterrichtsentwürfe. 

 
 
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    Ulrike Licht
    1965 in Limburg/Lahn geboren, studierte nach dem Abitur bis 1986 Fremdsprachen in Gießen. Zwei Auslandssemester an der University of Edinburgh schlossen sich an. Von 1987 bis 1992 absolvierte sie ein Politologie-Studium an der FU Berlin mit Diplom-Abschluss. Parallel arbeitete Ulrike Licht während dieser Zeit als freie Autorin für die Fernsehsender MTV, Elf 99, SFB sowie die TV-Produktionsfirma Transvision. Dann zog es sie wieder zurück ins „United Kingdom“: es folgte ein Jahr Redaktionsassistenz bei MTV Europe in London. 1993 schließlich gründete Ulrike Licht in Berlin die TV-Produktionsfirma „vis-à-vision GmbH“ bzw. „vision X GmbH“ mit Anja von Kampen. Seitdem ist sie als Regisseurin und Produzentin aktiv. Auf unserer DVD complett „Glaube hat viele Gesichter“ wurde „Mustafa und der Ramadan“ von Ulrike Licht realisiert.

     

    Svenja Weber
    1970 in Solingen geboren. Nach einer Ausbildung zur Fotografin in Bielefeld studierte sie Kommunikationsdesign in Berlin mit den Schwerpunkten Film und Fotografie. Es folgte ein redaktionelles Volontariat, woraufhin sie von 2001 bis 2007 als fest angestellte Redakteurin, Autorin und Regisseurin bei der vis-à-vision/ vision x Film- und Fernsehproduktion in Berlin tätig war. Schwerpunkt ihrer Arbeit waren Produktionen im Bereich Kinderfernsehen, etwa die Sendung „Reläxx“ (KiKa) und die Reihe „Religionen der Welt“ (WDR Schulfernsehen).

    Im Rahmen der Akademie für Kindermedien 2007/ 2008 entwickelte sie die Kinderserie „Unser Motzfrosch“ und die krimi.de-Folge „Rechte Freunde“, die 2010 für den Civis Medien Preis nominiert war.

    Seit 2008 arbeitet Svenja Weber als freie Autorin und Regisseurin. 2009 drehte sie unter anderem „Tanzen wie im Frühling“ (3sat) - ein Dokumentarfilm, in dem es um die Leidenschaft fürs Tanzen und um späte Liebe in einer Seniorendiskothek in Berlin geht.

    Svenja Weber lebt in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern.

    Silke Stürmer
    Nach dem Abitur zog es Silke Stürmer in die Ferne, nach Palästina, wo sie ein Jahr lang für eine kirchliche Einrichtung mit geistig behinderten Kindern arbeitete. Zurück in Deutschland studierte sie in Neuendettelsau, Marburg und Bonn evangelische Theologie, um dann 1995 in Tübingen mit dem kirchlichen Examen abzuschließen. Anschließend war die württembergische Theologin zwei Jahre als Redakteurin für Religionsbücher bei einem Schulbuchverlag aktiv. Dann machte Silke Stürmer das Vikariat in Sindelfingen, gefolgt von einem halben Jahr Arbeit als Gemeindepfarrerin in Böblingen. Mit dem Wechsel in die Redaktion für Funk und Fernsehen des Evangelischen Medienhauses Stuttgart, 2001, fand sie ein ihren Vorstellungen entsprechendes Aufgabenfeld. Silke Stürmer realisiert seither als Drehbuchautorin und Regisseurin für Filmproduktionen zu ethischen und christlichen Fragestellungen. Mit ihrem Mann, Pfarrer von Beruf, und zwei Kindern lebt Silke Stürmer heute in einem kleinen Ort im Remstal.

     

    Rigobert Baumann
    Jahrgang 1962, ist Dipl. Religionspädagoge (FH) und Dipl. Pädagoge (PH) mit dem Schwerpunkt Medien. Seit 1990 arbeitet er hauptberuflich als Religionspädagoge an Grund- und Hauptschulen im Kirchenbezirk Ulm. In der Zeit von 1992-98 Mitarbeit an dem Unterrichtswerk für den Religionsunterricht Baupläne 7 und an den Unterrichtsideen 5, 6 und 7 für den Calwer Verlag, Stuttgart. Seit 1996 Medienreferent im Auftrag des Evangelischen Medienhauses Stuttgart und der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In dieser Zusammenarbeit entstanden der Medienkoffer Filmsprache sowie Unterrichtsmaterialien für folgende Produktionen der Edition DVD complett : „Botschaft für Jahrtausende“, „Strafstoß“ sowie „Bei uns und um die Ecke“. Rigo Baumann ist verheiratet und, wie er sagt, Vater von „drei wunderbaren Töchtern“.