I Slam. Wortkünstlerin und Muslima

Eine Dokumentation gegen Vorurteile

Sie ist jung, modern und gläubig. Für Amira, Poetry-Slammerin und Muslima, bedeutet das keinen Widerspruch. Im Gegenteil: Eigene, rhythmische Gedichte auf der Bühne zu präsentieren, ist für sie wie Brücken bauen. In ihren Texten widmet sie sich Fragen von Identität und Selbstverständnis.
Mit Vorurteilen kennt sich die junge Frau aus. Ihre Eltern stammen aus Eritrea und dem Jemen, sie selbst wurde in Deutschland geboren. Seit ihrem 14. Geburtstag trägt sie ein Kopftuch und weiß, wie es sich anfühlt, deshalb für ungebildet und unterdrückt gehalten zu werden. Über soziale Medien hat Amira das Berliner Künstler*innen-Kollektiv „i,slam“ kennengelernt. Hier ist Platz für muslimischen Poetry Slam und ihre eigenen Texte. Die Bühne bietet ihr auch die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und ins Gespräch zu kommen. Amira zieht es vor, mit Menschen zu sprechen, als über sie zu sprechen ohne sie zu kennen. 

Die einfühlsame Dokumentation lässt Vorurteile und Stereotypen platzen wie Seifenblasen. Schnell wird deutlich wie wichtig es ist, ganz genau hinzuschauen und hinzuhören. Amiras Geschichte zeigt, dass Menschen nicht nur eine, sondern mehrere Identitäten in sich tragen, die sich mit all ihren Unterschieden und Widersprüchen in einem Menschen vereinen lassen. 


Die DVD enthält umfangreiches Arbeitsmaterial für die Fächer Ethik, Religion und Deutsch in der Sekundarstufe. 

 
 
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    Die Filmemacherin 

    Marina Schulz
    1991 geboren, zog es nach dem Abitur am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt 2011 weit weg. Im Rahmen des Freiwilligenprogramms „kulturweit“ arbeitete sie ein Jahr an einer südafrikanischen Schule in Johannesburg und begann danach im Oktober 2012 ihr Studium der Empirischen Kultur- und Medienwissenschaft an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Nach verschiedenen Praktika unter anderem beim Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart, dem SWR und dem ZDF in Mainz, arbeitet sie heute freiberuflich beim Südwestrundfunk als Reporterin und studiert an der Filmakademie Baden-Württemberg Fernsehjournalismus für Kultur, Bildung und Wissenschaft. 

    Der Autor der didaktischen Medien

    Johann Nikolaus Kampermann 
    (*1985) ist in Celle (Niedersachsen) geboren und legte sein Abitur 2004 am Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover ab.  Von 2012 bis 2017 unterrichtete Johann Nikolaus Kampermann die Fächer Evangelische Religion und Deutsch sowie Literatur und Theater am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut (Baden-Württemberg). In seinem Studium in Greifswald, Göttingen und Bern legte er seine Schwerpunkte vor allem auf die Arbeitsfelder Lernwissenschaft, Medienpädagogik und Kompetenzorientierung. 2016 absolvierte er die theaterpädagogische Grundlagenausbildung für das Fach Literatur und Theater an der Akademie Rotenfels und führte den Theaterunterricht am Hochrhein-Gymnasium Waldshut in der Oberstufe ein. 2018 erschien in diesem Zusammenhang auf dem Landesbildungsserver Baden-Württembergs ein Beitrag zum biografischen Theater in der Schule. Seit 2017 unterrichtet Johann Nikolaus Kampermann an der Kantonsschule Solothurn in der Schweiz. 
    Kontakt: nikolaus.kampermanndontospamme@gowaway.posteo.de