Schulreporter

Schulreporter DVD complett Bildungsfilm Schulfilm

5 Dokumentarfilme über erfolgreiche schulische Lehr- und Lernkonzepte

„Schulreporter“ ist ein Medienprojekt, in dem erfolgreiche schulische Lehr- und Lernkonzepte von denjenigen erforscht und dargestellt werden, für die Schule Alltag bedeutet, nämlich von den Schülern selbst.
Die fünf Schulen aus unterschiedlichen Bundesländern, über die hier berichtet wird, zeichnen sich durch besonders erfolgreiche und dabei sehr unterschiedliche pädagogische Konzepte aus. Im Rahmen von Schulprojekten erkunden Schüler-Filmteams nicht ihre eigenen, sondern andere Einrichtungen. Als Betroffene bringen sie ihre unmittelbaren Erfahrungen ein, sehen die Unterschiede und entwickeln so einen besonderen Blick für das, was sie zeigen wollen. Dabei entstehen einfühlsame Beobachtungen unterschiedlichen Stils von Jugendlichen für andere Jugendliche. 

Durch die Darstellung der Schulen in kurzen Dokumentarfilmen will das Projekt „Schulreporter“ dazu beitragen, die Schulkonzepte einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Besonders angesprochen fühlen sollen sich alle in, die am Schulalltag beteiligt sind: Lehrkräfte wie Schüler und Schülerinnen. 

Einen Blick „hinter die Kulissen“ des Projekts wird durch einen Zusatzfilm und zahlreiche Interviews möglich. Darüber hinaus enthält die DVD umfangreiches Zusatzmaterial. Darunter: Hintergrundinfos zu Schulkonzepten, methodische Ideen zur Arbeit mit den Filmen sowie Arbeitsblätter für die Praxis. 

Weitere Informationen zu dem Projekt: http://www.schulreporter.net

 
 
  • add Begleitmaterial (Auswahl)
  • add Bilder
    Schulreporter DVD complett Bildungsfilm Schulfilm
    Schulreporter DVD complett Bildungsfilm Schulfilm
    Schulreporter DVD complett Bildungsfilm Schulfilm
  • add Medientipps
  • add Autoren

    Carsten Krüger 
    hält es mit Konfuzius: „Mache deine Leidenschaft zum Beruf und du musst nie wieder arbeiten.“ Carsten Krüger wurde 1945 in Sulingen bei Bremen geboren. Nach der Schule machte er 1964 eine praktische Ausbildung zum Fotodrogisten, woran er eine theoretisch fundierte Qualifikation als Optik- und Fototechniker anschloss. Zu diesem Zeitpunkt lebte er schon in Berlin, wo er zwischen 1966 und 1969 als Standfotograf und Kameraassistent bei Filmproduktionen mitwirkte. Carsten Krüger gehörte zu den ersten, die kurze Realfilme für die Kindermagazine „Rappelkiste“ und „Sesamstraße“ drehten. Seit 1972 arbeitet er als selbstständiger Filmproduzent.


    Das Berliner Filmteam bestand aus vier Menschen mit Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen der Medien, Kunst und Wissenschaft: Carsten Krüger organisierte und leitete das Projekt. Um die altersmäßige Nähe zu den SchülerInnen zu bewahren, wurde der Rest des Filmteams bewusst mit jungen Menschen besetzt: Sascha Kloas kümmerte sich als Student der Visuellen Kommunikation um die konzeptuelle Betreuung der Schüler/innen. Christoph Orphals Aufgabe im Team war die Kommunikation mit den Schüler/innen und den entsprechenden Schulen, sowie die Koordination der Termine. Marian Heinzmann ist gelernter Mediengestalter in Bild und Ton. Er brachte den Blick für Bilder mit, kümmerte sich um die technische Betreuung der Schüler/innen und vermittelte ihnen den Umgang mit diversen Kameras und der Tontechnik.

     

    Margit Metzger
    1959 in Sindelfingen geboren, studierte von 1979 bis zu ihrem Diplomabschluss 1986 Pädagogik in den Städten Tübingen, Trier und Göttingen. Anschließend absolvierte sie bis 1989 ein Zusatzstudium im Hinblick auf „Erwachsenenbildung in Kirche und Gesellschaft“ und arbeitete parallel dazu bereits in der Erwachsenenbildung. Seit 1993 ist sie als Dozentin am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Stuttgart-Birkach für die Bereiche Medienpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit und bis vor kurzem Pädagogische Psychologie aktiv. In unserer Edition DVD complett ist sie Autorin von „Re-cycling oder eine Leben in Würde“ sowie Koautorin von „Die Nacht wird hell“. Margit Metzger ist verheiratet und lebt in Stuttgart. 

    Christoph Orphal
    geboren 1983 in (Ost-)Berlin, gehörte zum ersten Jahrgang, der nicht mehr im DDR-Schulsystem anfing. Ab der fünften Klasse besuchte er das Evangelische Gymnasium Frohnau, wo er 2003 das Abitur machte. Daran schloss sich ein Jahr Zivildienst auf einer orthopädischen Kinderstation in einem Berliner Krankenhaus an. Ab 2004 studierte er „Evangelische Theologie und nichtchristliche Religionen“ an der Freien Universität Berlin (BA) und anschließend „Religion und Kultur“ (MA) an der Humboldt Universität Berlin. Für das Projekt „Schulreporter“ war er als Koordinator aktiv. 

     

    Uta Hallwirth
    studierte Geschichte, Deutsch und Sozialkunde an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.  1985 erfolgte ihre Promotion. Von 1986 bis 1992 arbeitete sie als Lehrerin. 1992 übernahm sie die Leitung des neu eingerichteten Referats für Lehrerfortbildung der Evangelischen Schulstiftung in Bayern. Bis 2003 erfolgten der Aufbau und die Umsetzung eines Fortbildungs- und Schulentwicklungsangebots für ca. 120 evangelische Schulen aller Schulformen in Bayern. Seit 2003 leitet sie die Wissenschaftliche Arbeitsstelle Evangelische Schule, eine Einrichtung der EKD und der Barbara-Schadeberg-Stiftung am Comenius-Institut. Sie hat das „Schulreporter“-Projekt begleitet und beraten.

     

    Christoph Th. Scheilke
    geboren 1948 in Hildesheim, machte 1966 das Abitur am altsprachlichen Uhland-Gymnasium in Tübingen. Von 1967 bis 1972 studierte er dort Ev. Theologie, Pädagogik und Soziologie. Von 1972 bis 1980 war er als wissenschaftlicher Assistent am Arbeitsbereich Schulpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen tätig und promovierte 1975. Christoph Th. Scheilke leitete zwischen 1980 und 1989 den Fachbereich Pädagogik an der Ev. Akademie Bad Boll. Anschließend war er bis 1990 Vikar in Tübingen. 2002 wurde er Direktor des Pädagogisch-Theologischen Zentrums der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Seit Juli 2011 ist er „Pfarrer im Ruhestand“. Seine wissenschaftlichen Interessensschwerpunkte gelten der Bildungsforschung, dem interkulturellen und interreligiösen Lernen, der Schulentwicklungsforschung, der Lehrerbildungsforschung sowie der Religionspädagogik.