Spiel mit dem Tod

Medienmanipulation erkennen: Spiel mit dem Tod | Lehrfilm Ethik

Ethik- und Religion: Wie lassen sich manipulierte Bilder erkennen?

Spiel mit dem Zuschauer

Oleg, ein junger Russlanddeutscher, sucht den ultimativen Kick, das Spiel mit dem eigenen Leben. Irgendwo westlich von Wolgograd, in einer verlassenen Kaserne treffen sich ein paar Männer, um wie in einer Kriegssituation mit scharfen Waffen aufeinander zu schießen. Das Filmteam begleitet den Jungen in das Spielercamp. 

Was man als Zuschauer erst einmal nicht ahnt: Die Dokumentation stellt sich als Fake heraus, mit dem der Filmemacher Felix Müller bewusst machen will, dass Bilder nicht unbedingt die Wirklichkeit widerspiegeln. Schließlich steckt hinter jedem Bild eine bestimmte Absicht. Der Film macht Jugendlichen deutlich, wie leicht sich Bilder manipulieren lassen. Ein Film, der die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler stärkt und essenzielle Fragen thematisiert. 

Die DVD enthält weiteres medienpädagogisches Material zu visuellen und akustischen Gestaltungsmitteln. Darunter: Toneinspielungen, Hintergrundinformationen, Unterrichtsentwürfe, Arbeitsblätter und Einsatzempfehlungen für den Ethik- und Religionsunterricht.

 
 
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    Felix Müller

    Geboren am 6. Februar 1978 in Weinheim an der Bergstraße
    1997 Abitur am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Weinheim
    1997-1998 Zivildienst bei der Caritas
    1998-2002 Studium "Medien und Informationswesen" an der Hochschule Offenburg
    2002-2006 Master-Studium "Communication and Media Engineering" an der Hochschule Offenburg
    2006 Uraufführung "Spiel mit dem Tod" am 1. Februar im kommunalen Kino Offenburg
    seit 1999 Selbstständige Tätigkeit im Bereich Medienproduktion / visionsbox Medienwerkstatt (www.visionsbox.de)
    seit 2002 Assistent im Bereich Animation und Computeranimation an der Hochschule Offenburg, Audio/Video-Studio
    seit 2003 Lehrtätigkeit „Trickfilmproduktion“ an der Kunstschule Offenburg
    Filmographie: "Herbsttag" (2000), "Dracula in drei Minuten" (2003), "Spiel mit dem Tod" (2006)

     

    Roland Kohm

    (Jahrgang 1963) ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler (M. A.). Er studierte Publizistik, Psychologie und Germanistik an der Universität Münster i.W. Seit 1992 arbeitet er als Referent für Medienpädagogik im Evang. Medienhaus GmbH in Stuttgart. Die Entwicklung und Durchführung medienpädagogischer Kursangebote für Erzieherinnen, Pädagogen und Dozenten ist hier einer seiner Aufgaben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Durchführung landes- oder bundesweiter Tagungen zu Medienthemen. Unter anderem organisiert er die Stuttgarter Kinderfilmtage. Er ist Lehrbeauftragter im Fach Medienpädagogik an der evangelischen Fachhochschule Ludwigsburg-Reutlingen und an der Berufsakademie Stuttgart.