Spirit

Gottes Geist verändert Menschen

„Spirit“ ist ein Film über den Heiligen Geist. Wie zeigt man, was nicht zu sehen ist? Indem man Geschichten darüber erzählt, was er vermag, nämlich Menschen zu verändern. Hier vollbringt er das auf leise Art: Mobbing unter Klassenkameraden – doch aus Feinden werden Freunde. Etwas wandelt sich zum Guten hin. Zufall? Den Geist Gottes sieht hier nur derjenige, der es will. Und wer möchte, der lernt ihn als einen kennen, der Ausdauer und Findigkeit zeigt, wenn er versöhnt. Der Mut machen möchte und Neues schafft.
Drei Jugendliche lösen gemeinsam eine Projektaufgabe aus dem Religionsunterricht. Dazu suchen sie eine Kirche auf, lesen „Das Pfingstwunder“ aus der Apostelgeschichte und interviewen eine Frau, die ehrenamtlich in einem Diakonieladen arbeitet.

Es sind keine spektakulären Orte, sondern welche, an denen sich alltägliches und gerade deshalb relevantes kirchliches und gesellschaftliches Leben abspielt. In die Spielszenen sind Bilder und Worte eingebettet, die von Pfingsten als „Geburtstag“ der Kirche erzählen.

In dem poetisch anmutenden Film steht nicht die Euphorie der Pfingsterzählung, sondern vielmehr der Zweifel, das Wundern und Staunen im Vordergrund. Er verknüpft die biblische Geschichte mit der Lebenswirklichkeit von jungen Menschen. 

Das Begleitmaterial bietet sowohl für die Schule als auch die Konfirmandenarbeit zahlreiche Unterrichtsideen. Außerdem enthalten: Ausschnitte aus dem Kinofilm "Wie im Himmel", ein Meditationsfilm zu Breughels Gemälde "Turmbau zu Babel" und Lieder zum Mitsingen. 

 
 
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    Silke Stürmer

    Seit dem Studium der evangelischen Theologie und dem Pfarrdienst – u. a. in der Redaktion für Funk und Fernsehen des Evangelischen Medienhauses in Stuttgart – realisiert Silke Stürmer unterschiedliche Projekte im Medienbereich: Sie ist Drehbuchautorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen, schreibt Reportagen für Zeitungen und lektoriert Bücher. Silke Stürmer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

    Filmografie:
    Alles hat seine Zeit – Wenn der Tod zum Abschied zwingt, 23 Min. (2002)
    Du bist mein – Getauft auf den Namen Gottes, 18 Min. (2003)
    Wollt ihr ...? Gemeinsam leben mit dem Segen Gottes, 25 Min. (2004)
    Konfirmation – Auf dem Weg des Glaubens, 24 Min. (2005)
    Iss und trink – Gemeinsam Abendmahl feiern, 24 Min. (2006) / DVD complett
    Offen für alle – Kirche und Gottesdienst, 20 Min. (2007) / DVD complett
    „Du bist mein“ – Die Taufe auf den Namen Gottes, 14 Min. (2003/2008) / DVD complett
    Was glaubst denn du? Was Katholiken und Protestanten eint und trennt, 22 Min. (2008) / DVD complett
    Fromm und frei – 475 Jahre Evangelische Kirche in Württemberg, 25 Min., (2009)

    Martin Poguntke
    ist evangelischer Pfarrer und Diplom-Pädagoge, nach eigenem Bekunden „leidenschaftlicher Religionslehrer“. Er hat – als früherer Gemeindepfarrer und langjähriger Pfarrer für Religionsunterricht – viele Jahre Unterrichtserfahrung an verschiedenen Schularten gesammelt. Zeitweise führte er für den Oberkirchenrat Schulvisitationen und Unterrichtsbeurteilungen durch. Im Pädagogisch-Theologischen Zentrum Stuttgart-Birkach (ptz) betreute er das Projekt „Evaluation von Religionsunterricht“ und gehört zu den Autoren der neuen „Arbeitshilfe Grundschule“, die vom ptz sowie dem Religionspädagogischen Institut (rpi) in Karlsruhe gemeinsam heraus gegeben wird. Dazu verfasste er Evaluations-Aufgaben und schrieb so manche biblische Erzählung auf eigene Art neu. Momentan arbeitet er als Religionslehrer an Gymnasien und an der Kaufmännischen Berufsschule in Waiblingen.  Zur Zeit hat er eine Arbeitshilfe zum Thema „Trauer“ für den Religionsunterricht an Heilerziehungspflegeschulen in Arbeit.