Umtausch ausgeschlossen I

Umtausch ausgeschlossen Bildungsfilm Schulfilm DVD complett Cover

Es gibt nur eine Schöpfung - Von der Verantwortung des Einzelnen

In zwei Produktionen wird hier deutlich, wie sich Glaube und umweltbewusstes Handeln im Alltag zusammen denken lassen. Die erste DVD befasst sich in zwei Filmen mit der Verantwortung des Einzelnen. In „Geliehen – nicht geschenkt“ geht es um einen Biobauern, der faszinierend von Demut, Dankbarkeit und einem ganzheitlichen Leben zu erzählen vermag, während „350 Meter bis zum Bäcker“ eine umweltschonend lebende Familie porträtiert. Ein Film, der zeigt, was jeder Einzelne mit kleinen Schritten ändern kann. 

 

„Geliehen – nicht geschenkt. Berthold Weber, Bauer in der achten Generation“.
Dokumentarfilm von Heide Breitel. Produktion: Heide Breitel Filmproduktion i.A. der Evangelisches Medienhaus GmbH in Stuttgart, 19 Min., 2008.
„Ich versuche, ein irdisches Paradies mit all seinen Kompromissen hin zu bekommen“. So erklärt Berthold Weber seine Lebens- und Arbeitsweise als Biobauer. Und das nimmt man dem dreifachen Familienvater, dessen Eltern tageweise seine Frau Beate und ihn auf dem Hof unterstützen, gerne ab. Ehrfurcht vor der Schöpfung, vor dem Reichtum von „Mutter Erde“, die es zu bewahren gilt, sind zu jedem Moment spürbar. Und auch so etwas wie Selbstbestimmtheit, Freiheit und Ganzheitlichkeit, was diese Aufgabe eher als Privileg denn als harte körperliche Arbeit ohne freie Wochenenden erscheinen lässt.

„350 Meter bis zum Bäcker. Wie wir das Klima verändern“
Dokumentarfilm von Heide Breitel. Produktion: Heide Breitel Filmproduktion i.A. der Evangelisches Medienhaus  GmbH in Stuttgart, 10 Min., 2008.
„Mir ist es wichtig sagen zu können, dass mein Handeln andere nicht über Gebühr schädigt“. Thomas Metzger und seine Frau Bettina Enderle bewegen sich mit Zug und Fahrrad fort. Sie sind davon überzeugt, der beste Weg Kindern umweltbewusstes Handeln nahe zu bringen, meint, die Freude an der Bewegung zu fördern. Es hat mit ihrem Begriff von Nächstenliebe zu tun, global zu denken. Unser Verhalten hier, die „350 Meter bis zum Bäcker“ mit dem Auto zurückzulegen, wirkt sich auf die Lebensbedingungen der Menschen in anderen Erdteilen aus, die wir nicht sehen und kennen. Dem setzen sie eine bewusst andere Art der Mobilität entgegen.

Zum Film gibt es umfangreiches Zusatzmaterial. Darunter: Materialblätter, Unterrichtsideen sowie der filmische Beitrag „Pferdestärken – Biodiesel aus Lebensmitteln?“. 

 
 
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    Heide Breitel

    Durch und durch Berlinerin ist die Filmemacherin Heide Breitel. In dieser Stadt erblickte sie 1941 das Licht der Welt. Hier besuchte sie die Schule, machte eine Lehre in einem Fotoatelier und arbeitete anschließend drei Jahre als Fotolaborantin und Fotografin. Als Neunzehnjährige startete sie eine  weitere Ausbildung. Eigentlich wollte sie Kamerafrau werden, aber das war 1960 noch eine reine Männerdomäne. Der Leiter der Filmabteilung vom Sender Freies Berlin lächelte über ihren Wunsch nur milde und bot ein Volontariat als Filmcutterin an, das sie annahm.
    1962 wurde das Zweite Deutsche Fernsehen gegründet und Heide Breitel ging als Filmcutterin nach Mainz. Die Liebe zog sie wieder zurück nach Berlin. 1963 wurde Sohn Stefan geboren, woraufhin sich Heide Breitel drei Jahre lang vorwiegend um ihre Familie kümmerte. Dann kamen freiberufliche Tätigkeiten dazu, als Filmcutterin, Script- und Regieassistentin bei Film und Fernsehen.
    Zwischen 1973 und 1979 arbeitete sie als Dozentin für Filmgestaltung und Filmschnitt an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). In diesen Zeitraum fällt auch der Beginn ihres eigenen Filmschaffens und mündete 1980 schließlich in die Gründung der „Heide Breitel Filmproduktion“. Seitdem arbeitet sie als selbstständige Filmemacherin mit dem Schwerpunkt Dokumentation.
    Viele ihrer meist in Koproduktion mit Fernsehsendern ( ZDF, WDR, NDR, arte ) entstandenen Filme liefen auf Filmfestivals und fanden den Weg ins Kino. In kommunalen oder Arthaus-Kinos sieht Heide Breitel ihre Filme gut aufgehoben. Denn in den Kinoräumen fiele die Fernsehanonymität weg und man bekäme direkten Kontakt mit seinem Publikum.

     

    Matthias Hestermann
    Jahrgang 1965, hat Theologie studiert und ist evangelischer Pfarrer. Er ist verheiratet mit der Pfarrerin Katharina Rilling. Die beiden haben zwei Kinder und wohnen im oberschwäbischen Bad Waldsee. An Gymnasien in Aulendorf und Bad Waldsee unterrichtet Matthias Hestermann Evangelische Religion. Seine vielseitigen Praxiserfahrungen aus dem Gemeindepfarrdienst, dem Schulunterricht und aus der Tätigkeit als medienpädagogischer Referent der Evangelischen Medienzentrale Württemberg hat er schon in die Entwicklung der Unterrichtsmaterialien für die DVD complett „’Du bist mein’ – Die Taufe auf den Namen Gottes“ eingebracht und hier nun in „Umtausch ausgeschlossen“, DVD 1 und 2. 

     

    Dr. Barbara Wirth
    Jahrgang 1964, studierte Geographie, Biologie und Deutsch in Passau und Mainz. Seit zwanzig Jahren lebt sie in Oberschwaben und unterrichtet am Gymnasium Bad Waldsee. Als Fachberaterin des Regierungspräsidiums berät sie Lehrkräfte und Schulen und hält Fortbildungen. Sie arbeitete bei mehreren Lehrbüchern als Autorin mit. Im besonderen Interesse ihrer pädagogischen Arbeit steht immer wieder der Projektunterricht, wie zum Beispiel die preisgekrönten Projekte „Regional ist optimal“ oder „Janus global“.